aus dem Bryce-Canyon-Nationalpark in Utah – genauer gesagt aus dem sogenannten Amphitheater – grüßt uns bei Sonnenaufgang Checkpoint-Leserin Silke Witt mit ihren Söhnen. Sie machen gerade eine vierwöchige Tour mit dem Camper durch den Südwesten der USA.

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de.
Wir starten mit deutlich entspannteren Temperaturen in den Montag. So wohltemperiert lässt sich gut eine Bilanz der vergangenen Hitze-Woche ziehen. Und die fällt überraschend mild aus. Trotz der Hitze konnten die Berliner Wasserbetriebe keine auffällig hohe Wassernutzung feststellen. „Vermutlich, weil so viele Menschen bereits im Urlaub sind“, teilte eine Sprecherin auf Checkpoint-Anfrage mit. Zwar stieg der Verbrauch im Vergleich zur milderen Vorwoche um täglich etwa 100.000 deutlich. Am bisherigen Spitzentag am 2. Juli wurden mit 870.000 dennoch rund 160.000 Kubikmeter mehr verbraucht als letzten Donnerstag.
Eine erhöhte Wassernutzung verzeichneten allerdings die Berliner Bäderbetriebe. Dort geht die vergangene Woche als eine der besucherstärksten Wochen der vergangenen vier Jahre in die Geschichte ein. Einen Besucherrekord gabs aber auch hier nicht. Die meisten Badenden zogs ins Sommerbad Kreuzberg.
Und noch eine gute Nachricht: Trotz Hitze blieb das Patientenaufkommen in den sieben Notaufnahmen der Vivantes-Kliniken weitgehend stabil, teilte eine Sprecherin mit. Auch der Anteil der älteren Notfallpatienten, die durch die Hitze geschwächt und dehydriert waren, sei „nur geringfügig erhöht“ gewesen.
Anzeige
Globale Gerechtigkeit beginnt vor Ort
Ihr plant einen Workshop, einen Filmabend oder einen Aktionstag zu globalen Themen?
Eure Initiative oder Gruppe will zeigen, wie unser Alltag mit dem Globalen Süden zusammenhängt? Mit dem neuen DSEE-Förderprogramm action! fördern wir eure Bildungsaktion mit bis zu 500 €!
Jetzt mehr erfahren
Trotz Finanzsorgen und all der realen Probleme im Berliner Verkehr will Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) den Traum einer Magnetschwebebahn nicht aufgeben. Ihre neuesten Strecken-Ideen: Eine zweite Ringbahn oder eine Schwebebahn vom ICC zum BER. „Da habe ich die Trasse mit der Autobahn und setze da die Träger drauf“, sagte sie – und beerdigt den Wunsch damit eigentlich gleich selbst: Wenn nicht Berliner Brösel-Autobahnen so bringt wohl spätestens die erwartbare Skepsis der Autobahn GmbH so ein Projekt zur Strecke. Bonde aber denkt noch weiter: „Dann kann ich in der Innenstadt gegebenenfalls schon einchecken oder jedenfalls die Koffer aufgeben.“
Falls Sie gerade ein Déjà-vu haben, auch wir mussten sofort an Edmund Stoibers legendäre Transrapid-Rede denken („Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München mit zehn Minuten, ohne, dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen, am Hauptbahnhof in München starten Sie Ihren Flug.“) Stoibers Rede stammt aus dem Jahr 2002. Die erwähnte Transrapid-Strecke wurde nie gebaut.
Womit auch unser heutiger Song für die Checkpoint-Sommer-Playlist vorbeigedüst kommt: „Transrapid“ von Welle: Erdball.

Während Bonde am ICC von einer Magnetschwebebahn träumt, führen die Folgen des Ringbahnbrücken-Abrisses im Hier und Jetzt zu Sorgen beim U-Bahnbetrieb im Westen. Durch das Lkw-Fahrverbot auf der A100 donnern auf der Umleitung nun täglich mehrere Tausend Lastwagen über die Stadtstraßen. Belastungen, für die die Tunnel der U2 nicht ausgelegt wurden, teilt die BVG auf eine Anfrage des Abgeordneten Kristian Ronneburg (Linke) mit, die dem Checkpoint vorab vorliegt.
„Eine zusätzliche Verschleißerhöhung durch den Umleitungsverkehr infolge der Sperrung der Ringbahnbrücke ist deshalb ebenfalls anzunehmen.“ Aktuell sei der U-Bahnbetrieb dadurch nicht gefährdet. Die „erheblich erhöhte Anzahl“ an Lastwagen könne jedoch langfristig „zu Schäden und Schadensvertiefungen führen, die sich zu betriebsgefährdenden Bauwerkszuständen auswachsen können“. Aber vielleicht könnte dann ja statt der U2 eine Magnetschwebebahn auf Stelzen…
Anzeige
Ein Tag, der Kinder stark macht
Beim Multisportevent im Jahn-Sportpark erleben Berliner Grundschulkinder, was passiert, wenn Bewegung, Fairness und Teamgeist im Mittelpunkt stehen.
Ein Rückblick auf einen Tag voller Energie, Spielfreude und echtem Miteinander. Mehr
Enger zusammenrücken heißt es bei der FDP: Der Berliner Landesverband der Liberalen hat seine Geschäftsstelle in der Dorotheenstraße aufgegeben und ist ins Hans-Dietrich-Genscher-Haus gezogen, der Zentrale der Bundespartei in der Reinhardtstraße 14. Jetzt also alle Liberale unter einem Dach. Der Kreisverband Mitte sitzt schließlich auch schon dort. Hat da etwa der krasse Berliner (Miet-)Markt geregelt? Der Landesverband widerspricht. „Der Umzug ist durch neue Bedarfe motiviert, nicht durch Finanzen“, sagt Sprecher Jean-Paul Neuling. Man brauche kein Ladenlokal mehr als Geschäftsstelle, weil die Partei mit dem „Liberalen Labor“ in Mitte bereits einen Veranstaltungsort habe. Nach Wahlergebnissen von zuletzt nur 4,3% (Bund) und 4,6% (Berlin) und entsprechend geringeren Einnahmen dürfte aber auch bei den Liberalen Sparen angesagt sein.
Seitenweise Sommer: Gemeinsam mit Berlins beliebtesten Kiezbuchhandlungen empfiehlt Team Checkpoint in den Ferien täglich ein Buch, das wie für die Hängematte gemacht ist. Heute eine Leseempfehlung von der Buchhandlung „Stadtlichter“ aus Neukölln, u.a. auch vorgeschlagen von Checkpoint-Leserin Ilka Holzinger.
Inhaberin Julie Sawallisch empfiehlt von Charlotte McConaghy „Die Rettung“: „Dominic und seine drei Kinder leben auf einer wilden Insel und haben noch drei Wochen, um Saatgut zu retten, bevor ein Schiff sie abholt und die Insel untergeht. Neben der Spannung, die durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven entsteht, fand ich die Familiendynamiken und die Naturbeschreibungen sehr gelungen. Man freut sich, dass der Strand an dem man gerade liegt eine klare Sicht auf den Horizont freilegt und keine fremde Frau plötzlich ans Land gespült wird, wie es im Buch der Fall ist.“ Auch erhältlich im Tagesspiegel-Shop.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Zum Schulstart im September startet der Tagesspiegel in Kooperation mit der Landesverkehrswacht die Aktion „Sicher starten, sicher ankommen“. Dafür möchten wir von Ihnen bereits heute gerne wissen: Wie sicher ist der Schulweg Ihres Kindes? Viele Eltern bereiten in diesen Wochen ihre Kinder auf den Weg zur Schule vor. Schicken Sie uns (gerne mit Fotos) die Gefahrenstellen, die Sie dabei entdeckt haben an checkpoint@tagesspiegel.de.
Die Kosten für die Jugendhilfe in Berlin steigen rasant. 2024 mussten Land und Bezirke dafür 848 Millionen Euro aufbringen, 100 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Ein Grund dafür sei auch die „Erosion von Familienstrukturen“, sagt Marzahn-Hellersdorfs Jugendstadtrat Gordon Lemm (SPD). „Viele junge Menschen, die aufwachsen, haben nur wenig oder keine Unterstützung von der eigenen Familie. Das fängt schon beim Zähneputzen an, betrifft aber auch die Nutzung von Smartphones im Kleinkindalter.“ Den ganzen besorgniserregenden Bericht von Tagesspiegel-Kollegin Anna Thewalt lesen Sie hier.
Nach den massiven Sturmschäden durch Sturm-Tief „Ziros“ Ende Juni sind der Tegeler und Spandauer Forst ab Dienstag wieder zugänglich, teilt die Senatsumweltverwaltung mit und warnt, die Waldwege aus Sicherheitsgründen weiterhin nicht zu verlassen.
Der Streit um nächtliche Lärmstörung in Berliner Ausgehvierteln geht in die nächste Runde. Der Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts, wonach das Café Schwarzsauer in der Kastanienallee seine Gäste draußen auch nach 22 Uhr bewirten darf, ist zwar rechtskräftig. Doch nun will der Bezirksamt Pankow den Fall im Hauptverfahren klären, berichten Alexander Fröhlich und Christian Hönicke. Bis zur endgültigen Gerichtsentscheidung werden wohl noch einige späte Drinks serviert.
Anzeige
Entdecken Sie den Secret Champagne Garden im The Ritz-Carlton, Berlin und genießen Sie in dieser Oase inmitten den Großstadtdschungels eine luxuriöse Etagere mit feinen Petit Fours und frischen Früchten, begleitet vom sommerlichen Cocktail „Golden King Kong“. Jetzt buchen!
Die Zahl rechtsextremistischer Straftaten in Berlin ist im ersten Halbjahr zurückgegangen, bleibt aber auf hohem Niveau. Die Polizei verzeichnete bis Ende Juni 1200 Delikte, im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt 1579 (Q: schriftliche Anfrage Grünen-Fraktion). Die Zahl linksextremistischer und islamistischer Straftaten ist dagegen gestiegen.
Was Neues gegen den Sperrmüll in Neukölln versuchen BSR und Bezirk. Ab sofort kann man in Nordneukölln den Lastenrad-Abholservice „Sperrling“ buchen. Für 35 Euro werden mit nur wenigen Stunden Vorlaufzeit Gegenstände mit einer Maximalgröße von 160 cm x 90 cm x 130 cm abgeholt. Hoffen wir, dass es hilft.
Ein Hackerangriff hat das Hauptstadtportal berlin.de am Freitag zeitweise lahmgelegt. Die Verwaltungswebsite sei Opfer eines Distributed Denial of Service-Attacke (DDoS) geworden, teilte eine Senatssprecherin mit. Der Ursprung des Angriffs sei bislang unbekannt. Aber immerhin: „Ein Datenabfluss ist ausgeschlossen“.
„Nimm dir Essen mit, wir fahr’n nach Brandenburg“, sang Rainald Grebe einst. Jetzt ist auch die CDU-Brandenburg auf das Problem der ausbaufähigen Gastronomie im Berliner Umland aufmerksam geworden und fordert 7,5 Millionen Euro zur Förderung von Dorfkneipen und Landgaststätten. Die Berliner Senatswirtschaftsverwaltung will sich die Idee trotz voranschreitenden Eckkneipensterbens aber nicht auf den Bierdeckel schreiben. Spezielle Förderungen für Kneipen gebe es nicht, teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit. Insgesamt hätten Kneipen „bislang nur vereinzelt speziellen Förderbedarf signalisiert“, somit richteten sich Förderprogramme stärker auf „größere Gastronomie- und Hotellerie“.
Der Bezirk Lichtenberg geht unter die Gebrauchtwagenhändler und versteigert 127 abgeschleppte Fahrzeuge. Mit dabei ein grauer Audi A6, ein blauer BMW 5 und eine graue Mercedes-C-Klasse. Wer was Buntes sucht, für den gibts etwa einen gelben VW T3 Camper und einen türkisen Volvo V40 Kombi. Der Knackpunkt: Fahrzeugschlüssel und Fahrzeugpapiere sind meist nicht vorhanden – und einige Fahrzeuge sind nicht mehr fahrbereit.
Zitat
„Frau Czyborra kämpft wohl oft allein auf verlorenem Posten.“
TU-Präsidentin Geraldine Rauch sieht im Senat keine ausreichende Unterstützung für Berlins Hochschulen. Warum sie den Senat verklagen will, erklärt sie im Interview mit dem Tagesspiegel.
Stadtleben
Verlosung – In wenigen Tagen, um genau zu sein, am 22. beziehungsweise am 23. August (jeweils ab 17 Uhr), verwandelt die Potsdamer Schlössernacht das historische UNESCO-Welterbe, den Schlosspark Sanssouci, wieder in eine riesige Tanzfläche. Unter dem Motto „Potsdam tanzt!“ wurde auch für 2025 ein umfangreiches Programm organisiert. Auf den Bühnen im Park werden handverlesene Künstler, Bands, Akrobaten, Artisten und Tänzer auftreten und die Illuminationen der Schlösser und des Parks sorgen für die dazu passende Atmosphäre. Ausführliche Details, alle wichtigen Informationen und Karten (ab 37 €) finden Sie unter diesem Link. Für den Freitag (22.8.) verlosen wir 2x2 Tickets. Potsdam, Schloss Sanssouci, S-Bhf. Potsdam
Trinken (mit Urlaubsflair) – Man muss kein Tourist beziehungsweise Hotelbewohner sein, um die teils exzellenten Bars der Berliner Gästehäuser zu besuchen. Ein bisschen wie Urlaub fühlt sich das ganze dann auch als hereingeschneiter Einheimischer an – oder wenigstens wie eine Reise an einen anderen Ort oder in eine andere Zeit. Die Lang Bar, benannt nach Regisseur Fritz Lang, im Waldorf Astoria zum Beispiel lockt mit 20er Jahre Flair. Ja, gut, das ist ein bisschen stereotyp, die Cocktails sind trotzdem gut. Neben Klassikern wie Manhattan und Cosmopolitan, gibt es auch neue Kreationen, die wenigstens namentlich an Fritz Langs Filmografie angelehnt sind. Mo bis Do 19-1, Fr/Sa 10-3 Uhr, Hardenbergstraße 28, S-Bhf. Zoologischer Garten
Mit Anhang – Seit dem 16. August lädt das über die Jahre gewachsene Lehmdorf im Britzer Garten wieder Kinder zur jährlichen Mitmach-Aktion ein. Kinder von drei bis 13 Jahren können hier täglich zwischen 10 und 15.30 Uhr ihrer Kreativität freien Lauf lassen und eigene kleine Bauwerke oder fantasievolle Figuren aus Lehm formen. Die Skulpturen können am Ende der Veranstaltung natürlich mit nach Hause genommen werden. Es kann jeweils bis zu einer Stunde im Freiland-Pavillon gearbeitet werden. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier. Das Angebot läuft bis zum 24. August. Buckower Damm 164, Bushaltestelle Britzer Garten
Für umme – Nur noch gut einen Monat läuft das Programm der 13. Berlin Biennale, in deren Rahmen auch die kostenlos zugängliche Ausstellung in den Sophiensälen in Mitte kuratiert wurde. Gezeigt werden hier Arbeiten der Künstler Amol K Patil, Luzie Meyer, Daniel Gustav Cramer und Major Nom. Eine lehrreiche Mischung aus zeitgenössischer Performance, Video und Sound-Installationen, die, ganz nach dem Motto des diesjährigen Festivals, der Frage des „flüchtigen Weitergebens“ nachgehen. Mi bis Mo 11-19 Uhr, Sophienstraße 18, U-Bhf. Weinmeisterstraße
Sommerhappen – Dass man mit den angetrockneten Schrippen vom Vortag noch arbeiten kann, ist eigentlich eine Binse. Dass man aus ihnen auch ein sommerliches Rezept zaubern kann, vielleicht nicht. Einfach in Scheiben schneiden, rösten und mit Erdbeeren und Basilikum belegen. Dann noch mit Pfeffer, Salz, Olivenöl und Balsamico würzen und schon sind sie fertig, die süß-herzhaften Bruschetta für den kleinen Hunger zwischendurch.
Kiekste
Am Prinzessinnengarten in der Hermannstraße ist die Welt noch in Ordnung, wie das Foto von Leser Ignaz Schick zeigt. Schönen Dank! Weitere Bilder aus der Hauptstadt, die mit sich im Reinen ist, gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – Köpenicker Straße (Biesdorf): Die Straße ist bis Freitag in Richtung Alt-Biesdorf zwischen Gartenstraße und Weißenhöher Straße für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Weißenhöher Straße (Biesdorf): Die Straße ist bis Mitte September in beiden Richtungen zwischen Grabensprung und Lötschbergstraße für den Kfz-, Rad- und Fußverkehr gesperrt.
Bahnhofstraße (Köpenick): Am S-Bahnhof Köpenick ist die Straße von ca. 6 Uhr bis zum voraussichtlich 10.11. vollständig gesperrt.
Klingsorstraße (Lichterfelde): Die Straße ist für ca. drei Wochen in beiden Richtungen zwischen Hindenburgdamm und Brahmsstraße für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Eisenacher Straße (Marzahn): Die Straße ist bis Anfang Oktober in beiden Richtungen zwischen Kyritzer Straße und Gothaer Straße für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Nahverkehr – BVG – Tram 27, 61, 62, 63, 67 und 68: Es kommt zu umfangreichen Fahrplanänderungen.
S-Bahn – S41, S42, S8 und S85: Von 4 Uhr bis zum 22.8., ca. 22 Uhr verkehrt auf dem Ringbahnabschnitt Frankfurter Allee – Greifswalder Straße nur die S41/S42 im 10-Minutentakt.
Regionalverkehr – RE1: Von 4.40 Uhr bis zum 28.8., ca. 5 Uhr kommt es im Abschnitt Berlin-Charlottenburg – Berlin – Frankfurt (Oder) – Eisenhüttenstadt zu Ausfällen, Umleitungen, Halteausfällen und Fahrzeitänderungen bei einzelnen Zügen.
RE2, RE7 und RB23: Vom 18.8. bis zum 24.8. fällt bei einigen Zügen der Linien RE2, RE7 und RB23 der Halt in Berlin Ostbahnhof aus.
RB22: Die Züge dieser Linie fallen von 4.15 Uhr bis zum 22.8., ca. 5.45 Uhr zwischen Ludwigsfelde-Struveshof und Königs Wusterhausen aus.
RB32: Die Züge dieser Linie fallen von 4 Uhr bis zum 22.8., ca. 4.45 Uhr zwischen Flughafen BER und Ludwigsfelde aus.
Wasserstraßen – Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal (BSK): Die Schleuse Plötzensee, BSK km 7,45, ist vom 18.8. bis zum 29.8. für den gesamten Schiffsverkehr gesperrt.
Demonstration – Für heute sind 16 Demonstrationen angemeldet (Stand 15.8., 12 Uhr), u.a. „Die Botschaft muss geschlossen werden“: Zehn Personen, „O.I.P.M.“, Podbielskiallee 69 (00-23,59 Uhr)
„Camp of Resistance - Gegen die Blockade humanitärer Hilfe für Gaza; gegen Waffenlieferungen; gegen Unterdrückung, für die Umsetzung des internationalen Haftbefehls gegen B. Netanjahu (...)“: 150 Personen, „Bündnis Solidarität NRW“, Heinrich-von-Gagern-Straße (00-23.59 Uhr)
„Protest gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine“: Drei Teilnehmende, „Fellas for Europe“, Unter den Linden 63-65 (15-21 Uhr)
„Radweg in der Kantstraße erhalten! Sicher Radfahren in Charlottenburg und ganz Berlin!“: 80 Menschen, „ADFC Berlin Stadtteilgruppe City West“, ab Savignyplatz 9-10 über Kantstraße, Neue Kantstraße, Wundtstraße/Dernburgstraße, Joachimsthaler Straße und wieder zurück bis Savignyplatz 3-4 (17.30-19 Uhr)
„Antikriegsmahnwache“: Zehn Demonstrierende, „Mütter gegen den Krieg“, Alexanderplatz (18-19 Uhr)
Gericht – Ein mutmaßlicher Brandstifter kommt auf die Anklagebank. In 13 Fällen soll der 20-Jährige unter anderem eine Dixi-Toilette, mehrere Müllcontainer, Kinderwagen sowie Motorräder angezündet und beschädigt haben (9.15 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 606).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – „Zum 3. runden Geburtstag für Anni, die gerade in Schottland auszeitet, die besten Wünsche und auf ein besonderes neues Lebensjahr! Auf das baldige Wiedersehen – endlich! – freuen sich Mamutschka & Romu“ / „Dr. Ingeborg Baumgartner – Liebe Droli, alles Gute zum runden Geburtstag und viel Glück mit Deinen jetzt sechs Enkelkindern, Ekki & Ute“ / Carolin Emcke (58), Publizistin, Kolumnistin, Autorin u.a. „Wie wir begehren“, 2016 wurde sie mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet / Heino Ferch (62), Schauspieler, „Der Untergang“ und „Der Baader Meinhof Komplex“ / Jan Frodeno (44), holte 2008 als bisher einziger deutscher Triathlet eine olympische Goldmedaille / Daniel Hartwich (47), Moderator, u.a. „Let’s Dance“ / Harald Schmidt (68), Schauspieler und Entertainer, „Die Harald Schmidt Show“ / Roland Stimpel (69), Fußgängerlobbyist und Publizist / „Dr. Herbert Trimbach (71), Landeswahlleiter Brandenburg, Ministerialdirigent a.D.“
Nachträglich: „Herzlichen Glückwunsch an das andere Ende der Welt, liebe Maria! Lass es krachen und komm gut wieder nach Hause! Wir freuen uns auf Dich 🥳🎂🩷 Deine Dottie & Ernie“
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Dr. Christiane Maria Bünemann-Buschmann (geb. Buschmann), * 12. April 1962, verstorben am 12. August 2025 / Prof. Dr. Dietmar Winje, * 20. Juli 1944, verstorben am 6. August 2025
Stolperstein – Jakob Herschfeld wurde am 3. Mai 1897 geboren. Der Schlosser war mit Alice Ehrlich verheiratet, das Paar hatte eine Tochter, Gerda. Sie wurde am 2. März 1943 nach Auschwitz deportiert, Jakob und Alice einen Tag später. Gerda und Alice wurden sofort ermordet. Jakob wurde am 30. Juli 1943 ins KZ Natzweiler-Struthof verschleppt, wo SS-Anthropologen Häftlinge für ein angebliches Museumsprojekt selektierten, darunter auch Jakob Herschfeld. Schließlich wurde er dort am 18. August 1943 ermordet. Nach dem Krieg konnte sein Leichnam auf Jüdischen Friedhof von Strasbourg-Cronenbourg beigesetzt werden. An Jakob Herschfeld erinnert heute ein Stolperstein in der Michaelkirchstraße, gegenüber der Hausnummer 23, in Mitte.
Encore
Fernsehturm, East Side Gallery, Spreedampfer & Co: Team Checkpoint empfiehlt 36 Berlin-Klassiker, die von Touris geliebt und von Berlinern meist gemieden werden. Für alle, die einen Blick über den Kiezrand wagen und ihre Stadt neu entdecken wollen. Heute: ein Ausflug mit der Wannseefähre F10.
Unter den Berliner Schiffsfahrten ist sie der Geheimtipp. Die Wannseefähre nach Kladow. Für zwanzig Minuten geht’s über den offenen See. Am besten bleibt man gleich am Eingang stehen oder sitzen und genießt an der offenen Tür Wind und Wellen. Und das zum Preis eines BVG-Einzelfahrscheins. Einmal in Kladow die Biergärten am Anleger besser rechts liegen lassen und nach kurzem Uferspaziergang vom Sommercafé aus den Landhausgarten Dr. Max Fraenkel genießen. Fertig ist der Ausflug! Wichtig nur: Gerade am Wochenende nicht zu spät zurück zum BVG-Steg gehen. Der Andrang ist groß. Sonst wird der Trip eine Stunde länger.
Mit an Bord dieses Checkpoints waren Saskia Kabelitz, Tobias Langley-Hunt und Jasmine Dellé (Produktion). Morgen sticht hier für Sie Robert Ide in See. Machen Sie es gut!