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Mai-Randalierer verletzten 93 PolizistenAb heute gibt’s Impftermine ohne Buchungscode für Gruppe 3Senat hat bei AstraZeneca den Überblick verloren

der Checkpoint eröffnet mit dieser Ausgabe offiziell den Berliner Wahlkampf: Unter dem Motto „Fünf für Berlin“ beobachtet die wunderbare Naomi Fearn für uns von heute an in den legendären „Berliner Schnuppen“, was Kai Wegner, Franziska Giffey, Klaus Lederer, Bettina Jarasch und Sebastian Czaja so alles anstellen, um sich einen Platz im Roten Rathaus zu sichern (Abo-Ausgabe). Aber bevor wir dazu kommen, erstmal noch ein kurzer Rückblick…

… auf die kürzeste Revolution der Weltgeschichte: Nach 700 Metern war am 1. Mai schon Schluss. Bis dahin hatten im Demo-Zug durch Neukölln Wohlstands-Streetfighter und Antisemiten (wobei die einen zuweilen auch die anderen waren) die Auslöschung Israels gefordert, einen Mülleimer abgefackelt, einem zuschauenden Antirassisten aus der Arbeiterklasse („Ihr spinnt doch, ich bin kein Nazi!“) das Fenster im ersten Stock zerdeppert (ein Portrait des betroffenen „Slime“-Fans finden Sie hier), ein paar Spätis besprüht, mehrere Kleinwagen des Großkapitals verbeult – und 93 Polizisten verletzt, einige davon schwer.

Etliche Berliner Politiker bemühten sich mit abstrusen Schuldzuweisungen („Polizei zu hart“, „Polizei zu lasch“) und seltsamen Vergleichen („Gegen die Querdenker war die Polizei aber härter“, „Gegen die Querdenker war die Polizei aber lascher“) um einen Platz in der Tagesschau – den bekam aber nur einer: Niklas Schrader. Der Innenpolitiker der Linken im Abgeordnetenhaus vertrat die exklusive These, die Polizei habe sich durch eine falsche Entscheidung (Trennung der Revolutionsdemo in Höhe einer Baustelle) quasi selbst verletzt.

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