an diesem 38. März. Dass der dritte im Jahr der längste Monat von allen ist, sagen wissenschaftliche Erhebungen, und mit „wissenschaftlichen Erhebungen“ meine ich Twitter und meine persönlichen Befindlichkeiten. Is aber auch was los, wa: Koalitionsverhandlungen, Streiks und Klimavolksentscheid am Wochenende.
Man sehnt sich nach was Leichterem, und siehe da! Die Grünen mögen weder auf Landes- noch auf Bundesebene die besten Zeiten haben momentan, aber „Namensmeshing“? Der Vorschlag ist doch mal eine nette Ablenkung. Die Idee: Verheiratete Paare sollen ihre Nachnamen kombinieren dürfen, Müller und Meier werden zum Beispiel zu „Meiller“. So eine Koalitionsbildung, die wird ja auch manchmal mit Heiraten verglichen. Franziska und Kai Wegfey, das hat doch was? Giffner wär auch schick! Und in einer rot-grün-roten Koalition/alternativen Beziehungsform könnten Bettina, Klaus und Raed Jaleleh… oder Lesarasch? Sajarer?
Wie’s um den Ehevertrag steht, wollen die Dachverhandler:innen von CDU und Sozialdemokraten übrigens heute um 15 Uhr verkünden. Ein Zwischenstand, heißt es.
Gekocht wird jedenfalls schon ordentlich, und zwar in der Gerüchteküche. Es riecht nach „Giffey will die Innenverwaltung“, nein doch nicht! Ein schwacher Duft von „Jan-Marco Luczak (CDU) wird Justizsenator“, ein paar Ressorts sollen schon fest aufgeteilt sein – das Tagesspiegel-Landespolitikteam hat für Sie mal einen Blick in den Kessel (T+) geworfen. Alle Angaben natürlich ohne Gewehr.
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Endlich wieder Frühjahrsauftakt bei Holz Possling
Sparen, spielen, schlemmen: Das große Frühlingsfest am 25. März von 8 bis 18 Uhr mit 10 % Frühjahrsrabatt, Aktionsangeboten, Musik, vielen Attraktionen für die ganze Familie und Imbiss-Klassikern zu Toppreisen! Schnell sein lohnt sich, denn die ersten 1.500 Besucher erhalten ein Blumenpräsent. Mehr Infos
Ein klares Jein kam von der Berliner CDU in den letzten Tagen zum Klima-Volksentscheid – zumindest, wenn man einige Positionspuzzlestücke zusammensetzt. Am 17. März erschienen Werbebanner im Tagesspiegel und der Berliner Zeitung. „Berlin ist für alle da. Auch für unsere Kinder! CDU-Wähler sagen JA zum Klimaschutz“ war dort zu lesen, mit Ankreuzhilfe für den Volksentscheid (zu sehen hier). Verantwortlich für den Aufruf war Heinrich Strößenreuther, Fahrradaktivist, Lobbyist, Freestyler, Tausendsassa, Gründer der „Klimaunion“ – und CDU-Mitglied. Die Werbung, richtet er „mit klimafreundlichen Grüßen“ aus, habe er „stellvertretend für viele andere, die auch so denken und wählen“ geschaltet. Die nötigen 10.000 Euro spendierten laut Strößenreuther „CDU-Wähler“. Wie viele CDU-Wähler braucht es wohl, um 10.000 Euro zusammen zu bekommen? Bitte nur falsche Antworten an checkpoint@tagesspiegel.de.
Anders sehen das die Amtsträger: Danny Freymark, umweltpolitischer Sprecher der CDU, beschrieb die Position der Berliner CDU am Dienstag als „wertschätzendes Nein“ und erklärte am Mittwochabend, umsetzen werde man den Volksentscheid aber bei entsprechendem Ergebnis. Im Abgeordnetenhaus erklärte CDU-Generalsekretär Stefan Evers gestern: „Ja zu mehr Klimaschutz, Nein zu einem Volksentscheid mit falschen Versprechen.“
Als erfahrene Wahlbeobachter:innen schauen wir im Team Checkpoint wieder genau hin: Am Donnerstag erklärte Schriftstellerin und Journalistin Kathrin Weßling, wohnhaft im Wedding, auf Twitter: „Gerade hat mich das Briefwahlamt angerufen um mir zu sagen, dass meine Briefwahlunterlagen für die Klimawahl in Berlin, die ich vor Wochen beantragt hatte, nicht mehr ankommen und ich jetzt doch persönlich erscheinen muss. Oder halt nicht wählen kann.“ Auf ihren Einwand, sie habe Corona, habe die Mitarbeiterin gesagt, sie solle bis Samstag mit Maske beim zuständigen Wahlamt vorbeikommen; eine normale Urnenwahl am Sonntag sei nicht möglich, weil sich ihr Wahlschein ja in den Briefunterlagen befinde.
Wie viele Leute werden da grade noch benachrichtigt? Droht eine neue Ungültigkeit? Und darf das wirklich wahr sein? Beantwortet haben uns das weder Landeswahlleiter Stephan Bröchler („Die Hinweise auf mögliche Probleme nehme ich ernst“) noch das Wahlamt Mitte („Ja, es kommt vor, dass von uns an die PIN AG übergebene Briefabstimmungsunterlagen einen längeren Postlauf haben, als dies zu erwarten wäre. Frau Weßlings Fall ist kein Sonderfall und das kann so in ganz Berlin aufgetreten sein“). Und Weßling selbst? Schleppte sich krank ins Rathaus Wedding. Für sie ist es „einer der wichtigsten Volksentscheide jemals und nicht mal sowas kriegt scheiß Berlin hin“.
Serviceteil: Sie haben Briefwahlunterlagen beantragt, aber nicht bekommen? Dann können Sie noch am heutigen Freitag bis 18 Uhr und am Samstag bis zwölf Uhr in Ihrem Bezirkswahlamt vorstellig werden und einen Ersatzwahlschein beantragen. Bitte selbst noch mal die Homepage Ihres Bezirksamts checken, Sie wissen ja… Den Wahlschein brauchen Sie, um entweder gleich vor Ort oder am Sonntag an der Urne abstimmen zu dürfen.
Serviceteil: Sie haben Briefwahlunterlagen beantragt, aber nicht bekommen? Dann können Sie noch am heutigen Freitag bis 18 Uhr und am Samstag bis zwölf Uhr in Ihrem Bezirkswahlamt vorstellig werden und einen Ersatzwahlschein beantragen. Bitte selbst noch mal die Homepage Ihres Bezirksamts checken, Sie wissen ja… Den Wahlschein brauchen Sie, um entweder gleich vor Ort oder am Sonntag an der Urne abstimmen zu dürfen.
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Klimaneustart Berlin ruft am 25.03. ab 14 Uhr auf zur Großdemo mit Konzert mit Alli Neumann, Annett Louisan, Arnim und Thomas von den Beatsteaks, Element of Crime, hackedepicciotto, Igor Levit, Il Civetto, Kat Frankie, Lie Ning, Luisa Neubauer, Maja Göpel, Mine, Orchester des Wandels mit Nora Tschirner & Celina Bostic und Wallis Bird. Mehr dazu.
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Was tun bei Dating-Burnout?: „Man befindet sich andauernd in einer Bewerbungsphase“
Pia Kabitzsch ist Psychologin und Expertin beim Thema Onlinedating. Im Interview spricht sie über kräftezehrende Apps, ständige Mini-Enttäuschungen – und die Fünf-Minuten-Regel.
Marco Baldi fordert ein Zentrum für Alba Berlin: „Der Jahn-Sportpark ist ein idealer Ort für uns“
Alba Berlin verbindet Spitzensport und soziales Engagement. Manager Marco Baldi hat genaue Vorstellungen, wo ein eigenes Basketball-Zentrum entstehen könnte und was es der Nachbarschaft bieten sollte. Er sagt: „Ziel ist es, dass auch die Umgebung und alle, die hier wohnen und Sport treiben wollen, profitieren.“
Hier werden Sie beklaut: In diesen Berliner Bezirken gibt es die meisten Fahrraddiebstähle
Im Jahr 2022 wurden in Berlin so viele Fahrräder wie seit Jahren nicht gestohlen. Dabei haben sich zuletzt auch neue Problemorte herausgebildet. Wir verraten Ihnen, wo die größten Hotspots in der Hauptstadt sind.
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Berliner Schnuppen
Telegramm
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ein Gipfeltreffen zu seinem Friedensplan in einer europäischen Hauptstadt vorgeschlagen – und warnt, der Krieg könne noch Jahre dauern, falls Europa nicht schneller Waffen liefere und die Sanktionen gegen Russland ausweite. Russland holt unterdessen offenbar Uraltpanzer aus Sowjetzeiten aus dem Arsenal.
Alle aktuellen Ereignisse können Sie in unserem Live-Blog (hier) und auf unserer Live-Karte (hier) verfolgen. Spenden für die Ukraine in Not können Sie weiterhin hier.
Die Berliner Stadtreinigung und die Lehrer:innen waren schon dran diese Woche, jetzt folgt noch ein Großstreik am Montag: Der gesamte Fernverkehr, viele Nahverkehrszüge und S-Bahnen fallen aus, nur die BVG rollt unermüdlich weiter. Den passenden Soundtrack zum Arbeitskampf liefert Pete Seeger mit „Which side are you on?“ (hier schön bedrohlich live geklampft). Reisende haben dann die Wahl: Auf welcher Seite des Bahnsteigs wollen sie… warten?
Hoffentlich hat Engelbert Lütke Daldrup kein Iphone. Stellen Sie sich mal vor: Der Ex-BER-Chef erwacht nachts aus unruhigen Träumen von unendlichen Baustellen, greift schweißgebadet zu seinem Handy, blickt zur Beruhigung auf die Karten-App und liest…? „Der Flughafen Berlin Brandenburg ‚Willy Brandt‘ ist ein im Bau befindlicher…“. Team Checkpoint an Team Apple: Bitte korrigieren. Der Mann hat sich seinen Ruhestand verdient.
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Ruhe braucht auch der Neuköllner Comedian Felix Lobrecht, von dem die Autorin ziemlich sicher ist, ihm 2010 beim Poetry Slam im Rosi‘s mal die Bewertung versaut zu haben. Sorry noch mal, ich kann es nicht leiden, wenn Männer siegessicher wirken. 13 Jahre später allerdings hat er einen Kinofilm draußen, und ich? Ich arbeite um 1.27 Uhr morgens. Großer Erfolg laugt aber eben auch aus: Lobrecht will ein Jahr Pause machen. Frei von Missgunst wünschen wir die allerbeste Erholung!
Schon gehört? Galeria Karstadt Kaufhof bekommt einen neuen, alten Chef. Von uns soll Olivier van den Bossche gleich mal erfahren, dass das erste Karstadt-„R“ am Hermannplatz, von Westen aus gesehen, nachts nicht leuchtet. Vielleicht ka‘ er sich mal drum kümmern.
Immer wieder Neuland: Der Abgeordnete Adrian Grasse (CDU) hat sich beim Senat erkundigt, inwiefern sich Berlins Hochschulen vor Schindluder durch künstliche Intelligenzen (aka ChatGTP) schützen. Antwort: bisher gar nicht. „Etwaige Regelungsnotwendigkeiten werden geprüft“, heißt es. Problematisch sei, „dass die Text-KI formal für die von ihr produzierten Inhalte nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann, sodass sich ggf. urheberrechtliche Fragen stellen“.
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Welche Wege gibt es, ohne Sex schwanger zu werden?
Wir hören im Podcast mit Gynäkologin Dr. Mandy Mangler, welche Verfahren es für künstliche Befruchtung gibt, wie sich diese über die vergangenen Jahre weiterentwickelt haben und wie die Erfolgschancen stehen. Welche Methode passt für wen und wie können beispielsweise auch lesbische Paare von diesen Möglichkeiten profitieren? Jetzt auf Spotify, Apple Podcasts und Tagesspiegel.de
Apropos Hochschule: Am 29. März startet in Lichtenberg das neue Semester der Senioren-Uni! Unter anderem im Programm: „Ist Altern eine Krankheit und wenn ja, kann sie geheilt werden?“. Zur Anmeldung geht’s hier.
Subbotnikfreunde und Sauberfans kommen am 25. März um 11 Uhr am S+U-Bahnhof Wuhletal trotz Freiwilligkeit auf ihre Kosten. Wer will, kann sich hier durch Müllberge wuhlen (daher der Name) und das Tal samt Biesdorfer Höhe von sämtlichem Unrat befreien. Die BSR unterstützt mit Plastikgreifern, Handschuhen und Abtransport – und nennt das Projekt dankenswerterweise KEHRENBÜRGER.
Und sonst? Das Straßen- und Grünflächenamt Spandau sucht ab dem ersten April eine/n Treckerfahrer/in (Behördendeutsch: Fahrer von Kommunalschleppern). Auch dit is (bei) Berlin.
Zitat
„Wenn ganz Norddeutschland zerbombt werden würde, würden wir uns auch wehren und nicht sagen: Lass uns die anderen mal zum Kaffee einladen.“
Herbert Grönemeyer im Tagesspiegel-Interview mit Robert Ide. Das ganze Gespräch über die Friedensbewegung, seine osteuropäischen Wurzeln und seine knödelige Stimme lesen Sie hier (T+).
Tweet des Tages
bin in einen kleinen konflikt mit einer fremden person geraten und hätte sie fast impulsiv beleidigt aber dann hab ich mich noch besonnen und aus meinem mund kam: ‚was dein problem du kleine... maus‘
Stadtleben
Essen & Trinken – Unter passionierten Schnitzeljäger:innen längst kein Geheimtipp mehr ist das in glamourösen Pinktönen schillernde, aber zugleich charmant patinierte Sissi Restaurant & Belle Etage in der Schöneberger Motzstraße 34, das einigem Expert:innengeflüster zufolge eines der besten, wenn nicht das beste Wiener Schnitzel der Stadt kredenzen soll (23,50 Euro vom Schwein, 27,50 Euro vom Kalb, jeweils mit lauwarmem Erdäpfel-Gurkensalat). Die Variante mit vegetarischem Auberginen-Schnitzel gibt es zu 20,50 Euro, daneben weitere Klassiker der österreichischen Küche (etwa die Vorarlberger Kässspätzle, das Saftgulasch mit Semmelknödel oder die Marillenknödel), sowie eine fein selektierte Weinkarte. Tgl. ab 17 Uhr, U-Bhf Viktoria-Luise-Platz
Karten sichern – Er fordere sein Publikum, traue ihm etwas zu, kann man über ihn lesen: Werner Herzogs Haltung, zunächst als Filmemacher mit über 70 Werken, in denen auch schon mal Nicole Kidman oder Christian Bale mitspielen, dann als Gründer und Ausbilder in seiner eigenen Filmschule, aber auch als Schauspieler, dürfte bei vielen auf die totale Massenkompatibilität getrimmten Produktionsfirmen die Alarmglocken laut aufdröhnen lassen. Gerade deshalb ehrt die Deutsche Kinemathek sein eigenständiges Schaffen mit einer großen Ausstellung, die eigentlich schon enden sollte, aber bis 8. Mai verlängert wird. Geöffnet ist Mi-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr. Diesen Sonntag um 15 Uhr gibt es eine kostenlose Führung. Eintritt 9/5/3 Euro, Potsdamer Straße 2, U-Bhf. Potsdamer Platz
Noch hingehen – Wer seit bald vier Wochen gemütlich meint, zum Besuch des größten deutschen Festivals für Fotografie doch einen ganzen Monat lang Zeit zu haben, hat nur noch ein verschwindend kleines Bisschen recht: Die Ausstellung „Drängende Gegenwart“, die den Blick der jungen fotografierenden Generation abbildet und so etwas wie die Kernschau des „European Month of Photography“ ist, endet nämlich schon diesen Sonntag. EMOP SPECIAL C/O LEIPZIGER STR. 54, Mo-Fr 14-19 Uhr, Sa/So 14-18 Uhr, Leipziger Straße 54, U-Bhf Spittelmarkt
Berlinbesuch – Wer zu Besuch nach Berlin kommt, erwartet wohl weder Pfälzer Weinverkostungsvibes noch originäre Harzer-Käse-Experience oder deftiges Weißwurstfrühstück, obwohl es auch das alles hier natürlich gibt. Nein, wer Berlin will, geht heute mal in die Kirche. Wie bitte? Richtig, die Zwingli-Kirche (Rudolfplatz, U-Bhf Warschauer Straße) wird heute einerseits zum Kino, über dessen Leinwand mit Walter Ruttmanns „Sinfonie einer Großstadt“ (1927) eines der wunderbarsten Filmporträts Berlins flimmert. Andererseits wird sie auch Club und Konzertsaal zugleich, denn für die live-musikalische Untermalung des Streifens sorgt das DJ-Duo Gebrüder Teichmann, womit also, wir fassen zusammen, Experimentelle Musiksubkultur in andächtig neugotischem Gemäuer auf filmkünstlerisches Zeitdokument trifft, und das über Berlin, in Berlin und irgendwie überhaupt ganz schön „berlin“ da Ganze, so als Adjektiv. U-Bhf Warschauer Straße
Grübelstoff – Seit der Pandemie arbeiten tausende Berliner:innen im Homeoffice und, weil das schon mal ganz schön eng wird, mit dem Laptop im Café. Nun gibt es scheinbar einen Trend zu Laptop-freien Zonen in der hiesigen Caféwelt. Wie sehen Sie das? Wie strikt gehören Arbeit und Freizeit im Allgemeinen voneinander getrennt und weshalb?
Kiekste
„Die Giraffe am Potsdamer Platz hat Nachwuchs bekommen“ – diese eilige Bildmeldung hat uns Tagesspiegel-Leser Dietmar Theiler dankenswerterweise per Mail an checkpoint@tagesspiegel.de durchgekabelt. Auch Ihre fotografischen Berliner „Breaking News“ erreichen uns dort Tag und Nacht!
Berlin heute
Verkehr – A10 (Südlicher Berliner Ring): Ab 9 Uhr bis zum 02.05.2023 ist die Aus- und Auffahrt der AS Niederlehme in Fahrtrichtung Schönefelder Kreuz (Magdeburg/Dresden) gesperrt.
Oranienstraße (Kreuzberg): Zwischen Adalbertstraße und Rio-Reiser-Platz steht für beide Richtungen nur ein gemeinsamer Fahrstreifen bis Ende März zur Verfügung.
Mitte: In der Zeit von 9 bis 19.30 Uhr kann es zu Verkehrsstörungen kommen (siehe Demos).
Auf der Spandauer Straße und Rathausstraße kann es im Bereich des Neptunbrunnens in der Zeit von 09:00-12:00 Uhr zu Verkehrsstörungen kommen. Es findet eine Kundgebung statt.
Nahverkehr – S-Bahn: S1: Die Linie ist von 22 Uhr bis Montagmorgen, ca. 1.30 Uhr zwischen S-Bhf Zehlendorf und S-Bahf Schöneberg unterbrochen, ein Ersatzverkehr mit Bussen wir eingerichtet. Weitere Infos finden Sie hier.
S2: Die bestehende Streckensperrung zwischen Blankenfelde und Mahlow wird von 22 Uhr bis Montagmorgen, ca. 1.30 Uhr bis Lichtenrade verlängert. Es fahren Busse als Ersatz.
S41, S42 und S46: Der Streckenabschnitt des S-Bahnringes zwischen Bundesplatz und Halensee von 22 Uhr bis Montagmorgen, ca. 1.30 Uhr unterbrochen. Es fahren Busse als Ersatz.
Regionalverkehr – RE1: Bis 21.04.2023 entfallen die Züge zwischen Berlin Ostbahnhof bzw. Erkner und Frankfurt (Oder) bzw. Eisenhüttenstadt/Cottbus Hbf. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist zwischen Erkner und Fürstenwalde (Spree) eingerichtet.
Demonstration – Für heute sind 10 Demonstrationen (Stand 23.3., 11 Uhr) angemeldet, u.a. „Kundgebung der BSR-Beschäftigten im Rahmen eines Streiktags in der Tarifrunde Öffentlicher Dienst“: 2.500 Teilnehmende, verdi, Rathausstraße 15 (9-12 Uhr)
„Einkommensrunde 2023 mit Bund und Kommunen“: 100 Personen, DBB – Beamtenbund und Tarifunion, Leipziger Straße 51 (11.30-13.30 Uhr)
„Trauerweg für die Opfer des Krieges in der Ukraine“: 50 Teilnehmende, Albrechtstraße 26, Reinhardstraße, Friedrichstraße, Unter den Linden 63-65, Pariser Platz (18-19.30 Uhr)
„Kundgebung zur Klimakrise und wieso der zivile Widerstand der Letzten Generation notwendig und gerechtfertigt ist.“: 100 Protestierende, Letzte Generation, Apostel-Paulus-Straße (19-21.30 Uhr)
Sonnabend – Für heute sind 30 Demonstrationen (Stand 23.3., 14 Uhr) angemeldet, u.a. „Wir sind Berlin! Wir zahlen nicht für Eure Krise!“: 5.000 Personen, verdi Berlin, Platz des 18. März, Ebertstraße, Stresemannstraße, Wilhelmstraße, Kochstraße, Axel-Springer-Straße, Leipziger Straße 51 (12-15.30 Uhr)
„Schwarz, Weiß, Gestreift - Wir bringen Autos zum Stehen und Moskitos zum Gehen!“: 30 Protestierende,
Spreewaldplatz, Kottbusser Tor, Admiralstraße, Hasenheide, Tempelhofer Feld (12-16 Uhr)
„Auto- und Fahrradkorso Berlin fordert (...)“: 50 Teilnehmende, Autokorso Berlin, Freienwalder Straße, Storkower Straße, Frankfurter Allee, Warschauer Straße, Oberbaumstraße, Eisenbahnstraße, Mariannenplatz, Adalbertstraße, Heinrich-Heine-Straße, Fischerinsel, Schloßplatz, Französische Straße, Leipziger Straße, Checkpoint Charlie, Potsdamer Platz, Reichpietschufer, Tempelhofer Ufer, Checkpoint Charlie (13-18 Uhr)
„Volksentscheid Berlin 2030 Klimaneutral“: 35.000 Menschen, Klimaneustart Berlin, Platz des 18. März (14-20 Uhr)
„Drei Jahre Demokratiebewegung. Für den Erhalt des Grundgesetzes und die Menschenrechte auch in Deutschland...“: 500 Personen, KDW e.V., Rosa-Luxemburg-Platz, Karl-Liebknecht-Straße, Unter den Linden, Reinhardstraße, Annemarie-Renger-Straße, Platz der Republik 1, Unter den Linden, Bundestag (15-18.15 Uhr)
Sonntag – Für heute sind 7 Demonstrationen (Stand 23.3., 14 Uhr) angemeldet, u.a. „Substitutionspraxis gegenüber Bürgermeister-Herz-Grundschule“: 100 Menschen, Wilmsstraße 14 (12-18 Uhr)
„Wir wollen gemeinsam die Menschen auf die Bodengesundheit aufmerksam machen und der Regierung unsere Unterstürzung für Ihre Politik zur Bodengesundheit zeigen“: 50 Personen, Save Soil Sonscious Planet, Pariser Platz (13-16 Uhr)
„Israel, hört auf, die genozidale Diktatur Aserbaidschans zu bewaffnen!“: 50 Demonstrierende, Theophanu Club Germany, Auguste-Viktoria-Straße 74 (14-16 Uhr)
„FDP: Handeln statt Blockieren!“: 200 Teilnehmende, Campact e.V., Reinhardtstraße 14, Kronprinzenbrücke, Otto-von-Bismarck-Allee, Willy-Brandt-Straße 1 (16.30-19.30 Uhr)
Gericht – Der Prozess um die tödliche Messerattacke gegen eine sechsfache Mutter aus Afghanistan geht weiter. Ihr wegen Mordes angeklagter Ehemann (42) soll sich wegen der Trennungsabsichten der 31-Jährigen gekränkt gefühlt haben (9 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 217).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Prof. Dr. Jörg Baberowski (62), Historiker / Günther Bentele (82), Jugendbuchautor / Annette Dasch (47), Opern-, Konzert- und Liedersängerin (Sopran) / „Sara Flanagan: Alles Gute, Glück und vor allem Gesundheit wünscht der AIDA Veteran! Lass dich feiern und verwöhnen!“ / Angelina Fares (34), erstes Fotomodell drusischen Glaubens / Franziska Hildebrand (36), ehemalige Biathletin / Vanessa Hinz (31), ehemalige Biathletin und Skilangläuferin / Nina Hoger (62), Schauspielerin / „Liebe Irene, herzliche Glückwünsche zum 85. Geburtstag, genieß die Sonne in Florida. Es gratulieren Ma und Mi“ / Maria Koschny (42), Synchronsprecherin / Nena (63), Popmusikerin / Philipp Petzschner (39), ehemaliger Tennisspieler / „Hans-Joachim Scholz (75) Schulleiter a.D., feiert den 75. Geburtstag auf Mallorca und gratuliert seinem Schulfreund Michael Bannert (75) Oberstudienrat a.D., in Berlin und freut sich auf ein Wiedersehen“ / Jennifer „Jennie“ Sieglar (40), Fernsehmoderatorin, Fernsehreporterin und Autorin / „Lieber Thomas, Papi, Opi, zu Deinem 70. Geburtstag gratulieren Dir Deine liebe Frau und Deine Kleene samt Familie von ganzem Herzen! Hab einen unvergesslichen Tag!“ / Maike Ulrika Timmermann (34), Fußballspielerin beim TSV Kaulsdorf / „Am Freitag wird Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Vonnemann guter Freund, politischer Ratgeber, liebevoller Ehemann und Vater 66 Jahre alt. Alles Gute und beste Gesundheit.“
Sonnabend – „Liebe Angela, liebe Grüße zum 76. und noch viele schöne Jahre für uns, Werner.“ / Franz Dinda (40), Schauspieler / Bettina Engelhardt (52) Schauspielerin / Wolfgang Helfrich (91), Physiker / „Meine liebe Ingrid, herzlichen Glückwunsch zum 80. Lebensjahr und weiterhin Gottes Begleitung wünscht Dir Dein Horst“ / Sir Elton Hercules John, CH, CBE (76), britischer Sänger, Komponist, Pianist und zweifacher Oscar-Preisträger / Wolfgang Laib (73), Künstler / Wolf Maahn (68), Musiker / Ulf Poschardt (56), „Die Welt“-Chefredakteur / Dieter Sturma (70), Philosoph und Professor für Philosophie an der Universität Bonn / „Unserem Freund Ulf, der wegen seines „runden“ Geburtstags in Berlin weilt, Herzlichen Glückwunsch und alles Gute. Thomas und Paul“ / Petra Zieger (63), Sängerin
Sonntag – Marcel Appiah (35), Fußballspieler / Maximilian „Maxi“ Arland (42), Fernsehmoderator und Sänger / Reinhold Andert (79), Liedermacher / Moyoco Anno (52), Manga-Zeichnerin / „Alles Gute, Glück, Gesundheit und Gelassenheit zum Geburtstag, liebe Doris Boberg, von Deinen Freundinnen und Freunden bei der Kreuzberger Kinderstiftung!“ / Johannes Bredl (41), ehemaliger Skilangläufer / Maja Maneiro (41), Schauspielerin, Hörbuchsprecherin und Synchronsprecherin / Thomas Meißner (32), Fußballspieler / Axel Prahl (63), Schauspieler / Jens Reich (84), Molekularbiologe und Bürgerrechtler / „Unserer lieben Schwester Reinhild aus Hamburg gratulieren wir ganz herzlich zum Geburtstag am Sonntag. Rolf und Anne“ / Michael Rowitz (56), Regisseur
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Reinhard Bornkamm, * 9. Februar 1931 / Eberhard Krock, * 8. März 1936 / Prof. Dr. phil. Johannes Martin Renger, * 8. September 1934, Assyriologe, FU Berlin / Gabriela Walde-Bartelt, * 21. Juli 1961 / Dr. med. Verena Ziegener, * 3. September 1934
Stolperstein – Kurt B. Auerbach (Jg. 1893) lebte in der Augsburger Straße 33 in Charlottenburg. Die Machtübernahme der Nazis bedeutete für „nichtarische“ Rechtsanwälte faktisch ein Berufsverbot. Kurt B. Auerbach wehrte sich zunächst erfolgreich dagegen, verlor im November 1938 aber schließlich seine Zulassung. Am 24. März 1941, heute vor 82 Jahren, beging Kurt Auerbach Suizid.
Encore
Woran wir erkannt hätten, dass Frau Weßling im Wedding wohne, fragte uns die Pressestelle des Bezirksamts Mitte. Gerne legen wir hier und heute ein behütetes Berufsgeheimnis offen: Wir haben nachgefragt. Eine erfreuliche, interessante Aktivität für Mann und Frau und alle dazwischen und darüber hinaus! Probieren Sie es aus, gleich dieses Wochenende. Wichtig ist, danach gut zuzuhören.
Mit weit geöffneten Ohren recherchiert hat Thomas Lippold. Die Produktion dieses Checkpoints verdanken wir Florian „Adlerauge“ Schwabe. Morgen begrüßt Sie hier Thomas Wochnik wie immer mit den besten Berlin-Tipps. Wird schon alles! Machen Sie’s gut.