heute haben wir flauschige Urlaubsgrüße für Sie. Checkpoint-Leserin Felicitas Stelzer schreibt uns: „Mindestens genauso entspannt wie dieses süße schlafende Schaf habe ich mich oberhalb von Innsbruck an der Nordkette im Karwendel gefühlt. Den Blick auf die Zugspitze möchte ich natürlich auch nicht vorenthalten.“

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de.
Sie wollen ein Paket verschicken? Halten Sie die Kamera parat: Die Berliner Verbraucherzentrale empfiehlt, wertvolle Sendungen nur unter Zeugen aufzugeben. In den vergangenen Monaten häuften sich demnach Betrugsfälle, bei denen Elektronikartikel wie Laptops oder Smartphones unterwegs verschwanden oder durch wertlose Gegenstände ersetzt wurden. Auf Checkpoint-Anfrage konnte die DHL keine konkreten Zahlen nennen, verweist aber auf ein „umfassendes Sicherheitskonzept“, mit Kameraüberwachung und Zutrittsbeschränkungen. Hinweisen werde nachgegangen, man arbeite eng mit der Polizei zusammen.
Fest steht: Die Beweispflicht liegt beim Versender. Teilweise würden Unternehmen bei Beschwerden und Reklamationen behaupten, das Paket sei schon falsch befüllt oder leer abgegeben worden, warnt die Verbraucherzentrale. Ihr Rat: den gesamten Versandprozess vom Einpacken bis zur Abgabe filmen.
Passend dazu der heutige Checkpoint-Soundtrack (anschnallen, jetzt wird’s punkig): Dead Kennedys – „Stealing People’s Mail“. Hier geht’s zur Spotify-Playlist.
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Demokratie ist Garant für Vielfalt, Medien- und Meinungsfreiheit. Medienpolitik ist Demokratie- und Gesellschaftspolitik. Als Spitzenverband der privaten Audio- & audiovisuellen Medien sind wir stolz, dass unsere Branche täglich aufs Neue einen Beitrag zum informierten, offenen gesellschaftlichen Austausch leistet. Nie war das wichtiger als heute. (Claus Grewenig, Vorstandsvorsitzender VAUNET & Chief Corporate Affairs Officer, RTL Deutschland) www.vau.net
Die Schulbauoffensive macht keine Ferien, im Gegenteil: Während Berlins Schülerinnen und Schüler entspannen, wird an vielen Schulen gearbeitet. Bis Anfang September sollen stadtweit 55 kleinere Baumaßnahmen begonnen und auch abgeschlossen werden. Parallel dazu laufen die großen Vorhaben weiter, wie aus einer Antwort der Bildungsverwaltung auf eine Schriftliche Anfrage der Linken-Abgeordneten Franziska Brychcy und Kristian Ronneburg hervorgeht.
Im Fokus stehen Sanierungen von Decken, Klassenzimmern und Toilettenanlagen. Besonders viel passiert in Neukölln: 22 Maßnahmen entfallen allein auf Schulen in diesem Bezirk, es folgen Spandau (14), Mitte (10) und Charlottenburg-Wilmersdorf (9). In den übrigen Bezirken sind demnach „keine der Fragestellung entsprechenden Maßnahmen benannt“, dort liefen aber „zahlreiche Maßnahmen des Bauunterhalts“.
Das Personal-Karussell – oder besser gesagt: das Gerüchte-Karussell – bei der Berliner SPD dreht sich munter weiter. Nach Franziska Giffeys verunglücktem Vorstoß für eine Mitgliederbefragung für die Spitzenkandidatur präsentierte die „Bild-Zeitung“ gestern noch einen „Geheim-Kandidaten“ für die Berlin-Wahl 2026: Michael Biel, Staatssekretär unter Wirtschaftssenatorin Giffey.
Es wäre die maximale Demütigung für die Ex-Regierende. Einer ihrer Staatssekretäre (Severin Fischer) wäre dann Spitzenkandidat in Potsdam, der andere in Berlin – sie selbst würde leer ausgehen. Einziger Haken an der Geschichte: Sie stimmt nicht. „Von mir ein klares Dementi“, sagte Biel dem Checkpoint gestern. Wahrscheinlichstes Szenario hinter die Geschichte: Jemand wollte Giffey schaden – und nahm dabei noch mehr Unruhe in der Partei billigend in Kauf.
Geht es nach Ihnen, sollte übrigens weder Franziska Giffey (29 Prozent) noch Fraktionschef Raed Saleh (5 Prozent) die SPD in den Wahlkampf führen, ganze 66 Prozent der Checkpoint-Leser wünschen sich „jemand anderen“.
Zweiter Teil unserer neuen Serie – Bei der Feuerwehr brennt‘s: Nachdem wir hier gestern von Engpässen bei den Tauglichkeitsprüfungen berichteten, landen heute die Masken in der Mangel. Seit 2024 werden die Atemschutzmasken nach dem Einsatz nicht mehr von der Feuerwehrkraft selbst gereinigt, sondern zentral in einer Waschanlage. Klingt vernünftig. Blöd nur, dass es nur eine Waschanlage gibt, was schließlich zu einem Engpass bei den Masken führte.
Der Mangel wurde sogar so groß, dass Übungen eingeschränkt werden mussten, um den Maskenverbrauch zu reduzieren. Immerhin: Abhilfe ist in Sicht, eine zweite Waschanlage soll bald kommen. Morgen lesen Sie hier Teil 3 unserer Feuerwehr-Serie: Alt, älter, Fuhrpark.
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Bass Cultures im HKW: Am 2.8. bespielt Jowee Omicil, kanadisch-haitianischer Saxofonist, Komponist, Pianist und Sänger, die Bühne im Miriam Makeba Auditorium. Boukman Eksperyans, die erste und wichtigste Band des Rasin, feiert den Abschluss des diesjährigen Sonic Pluriverse Festivals mit einer Verbindung aus traditionellen haitianischen Musiken mit Rock, Reggae, Soukous, Funk und Jazz. Tickets
Seitenweise Sommer: Gemeinsam mit Berlins beliebtesten Kiezbuchhandlungen empfiehlt Team Checkpoint in den Ferien täglich ein Buch, das wie für die Hängematte gemacht ist. Heute geht’s nach Kreuzberg zur „Hammett Krimibuchhandlung“. Laut Checkpoint-Leserin Birgit Luther gibt es dort „ein riesiges Angebot und einen freundlichen, engagierten und belesenen Inhaber, der für das Genre brennt.“
Inhaber Christian Koch empfiehlt „Das Nest“ von Sophie Morton-Thomas: „Vogelbeobachtungen sind für die alleinerziehende Mutter Fran eigentlich schon das Highlight in ihrem einsamen englischen Küstenort. Doch dann verschwindet die Lehrerin ihres Sohnes spurlos und zwischen Gerüchten und Anschuldigungen kommen alte Geheimnisse ans Licht. Ideal zum Ein- und Abtauchen im Urlaub!“ Auch erhältlich im Tagesspiegel-Shop.
Und hier noch unsere heutigen Lese-Empfehlungen aus dem Tagesspiegel:
+ „Es war falsch, etwas generalstabsmäßig über die ganze Stadt legen zu wollen.“ In seinem ersten Interview als frisch gekürter Spitzenkandidat der Berliner Grünen zeigt sich Werner Graf selbstkritisch, aber auch angriffslustig. Das ganze Gespräch gibt’s hier.
+ Die Abschiebung einer gut integrierten jesidischen Familie aus dem Brandenburger Lychen erregte Aufsehen. Vor dem Verwaltungsgericht Potsdam scheiterte sie nun mit einer Klage. Trotzdem wird weiter ihre Rückholung gefordert, berichtet Benjamin Lassiwe.
+ Die Berliner Linke fordert am Roten Rathaus neben der israelischen auch die palästinensische Flagge zu hissen – aus Solidarität mit allen Opfern des Gaza-Kriegs. Die Forderung ist nachvollziehbar und dennoch falsch, kommentiert Daniel Böldt.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Nicht nur teuer, sondern auch unzulässig: Das Trikot von Hertha BSC für die neue Saison verstößt gegen die Richtlinien der „Deutschen Fußball Liga“. Grund: Das Muster auf der Vorder- findet sich nicht auch auf der Rückseite. Für rund 100 Euro bekommen Fans im Fanshop also aktuell ein Trikot, das voraussichtlich so nie in einem Spiel zum Einsatz kommen wird (via Bild).
Das Landesamt für Einwanderung kommt nicht zur Ruhe. Nach kampagnenartigen Vorwürfen, das Amt würde zu schnell einbürgern, ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen Mitarbeiter wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit. Es ist der zweite Fall innerhalb weniger Tage.
Berlin, Stadt der Liebe! Das Reiseportals Hellotickets hat 73 europäische Ziele auf ihre Flitterwochentauglichkeit hin ausgewertet. Und siehe da: Berlin landet nur knapp hinter Venedig auf Platz 11. Arm, aber romantisch.
Berliner True Crime im ZDF: Der rätselhafte Fund eines Oberschenkels im Volkspark Friedrichshain ist am Abend Thema bei „Aktenzeichen XY … Ungelöst“. Das Körperteil wurde im Februar 2024 entdeckt. Per DNA-Analyse konnte der Mann identifiziert werden, vom Rest der Leiche fehlt jede Spur. Die Polizei hofft nun auf neue Hinweise.
Spatenstich mit Wau-Effekt: Im Berliner Tierheim wird ab dem heute die Hundekrankenstation umgebaut und erweitert. Kranke und verletzte Hunde sollen künftig in größeren Boxen besser zur Ruhe kommen, geplant sind außerdem ein separater Auslauf, ein rückenschonendes Bad und Lärmschutzmaßnahmen.
Berlin, aber digital: Mehr als 400 Verwaltungsdienstleistungen sind inzwischen online verfügbar, teilte die Senatskanzlei am Dienstag stolz mit. Damit gehöre die Verwaltung zur „Spitzengruppe aller Bundesländer“. Neu dabei ist unter anderem die Online-Meldung von zweckentfremdetem Wohnraum, also beispielsweise Leerstand. Ran an die (digitalen) Formulare!

Berlin, aber ländlich: Zum 20. Mal lädt die Stiftung Berliner Mauer heute zur Roggenernte an der Kapelle der Versöhnung, dort wächst das Getreide auf dem ehemaligen Grenzstreifen. Ein Teil der Ernte wird mit Mehl aus elf Ländern Mittel- und Südosteuropas gemischt und zu einem pan-europäischen „Friedensbrot“ verbacken.
Zitat
„Ich wüsste gar nicht, was ich dann machen soll, die Hütte ist mein Kind.“
Seit 34 Jahren steht Matthias Gehrhus hinter dem Tresen der „Bornholmer Hütte“ in Prenzlauer Berg. Sein Vater hatte die Kneipe 1954 übernommen. Nun droht wegen einer Steuer-Rückforderung aus Corona-Zeiten das Ende. Doch es gibt noch Hoffnung (T+).
Stadtleben
Verlosung – Perfektes Match: das Open-Air-Drag-Sommerfest „Queens & Flowers“ im Botanischen Garten. Gefeiert wird Blütenpracht und Diversität in allen Schattierungen. Wir verlosen 3x2 Tickets! Das Event ist am 23. August – weil die erste Ausgabe im vergangenen Jahr rasch ausverkauft war, sagen wir Ihnen hiermit rechtzeitig Bescheid. Es gibt u.a. eine Comedy-Show, ein Konzert und Angebote für Kinder und Familien, etwa die Dragqueen-Reading-Hour auf dem Liegerasen und Familienführungen in den Gewächshäusern. Start 15 Uhr, regulär kosten Karten 17/12 Euro (Kinder bis 14 J. sind frei), Königin-Luise-Straße 6-8, Bushaltestelle Königin-Luise-Platz/Botanischer Garten
Für umme – Ein Drink und ein bisschen Musik – klingt doch nach dem perfekten Lückenfüller zwischen Büro und Bett. Kann man heute Abend und die restliche Woche in den Kolonnaden auf der Museumsinsel haben. Dort hat wieder eine Bar eröffnet, die mittwochs unter der Überschrift Ambient zu ruhigen Klanglandschaften einlädt, donnerstags gibt es kleine akustische Konzerte und Singer-Songwriter:innen, samstags sind DJs am Start (bis 31.8.), Mi/Do von 14 bis 22 Uhr, Fr bis So von 12 bis 22 Uhr, Eintritt frei (die Drinks aber nicht), Bodestraße, U-Bhf Museumsinsel
Mit Anhang – Mal was mit dem großen Kind unternehmen? Heute Abend läuft im Freiluftkino Kreuzberg der Klassiker „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ aus dem Jahr 1981; ein faszinierendes Zeitdokument, das die Abgerocktheit der Mauerstadt West-Berlin einfängt. Uli Edels Verfilmung der Drogen-Autobiografie von Christiane Felscherinow ist auch nach über 40 Jahren harter Stoff (FSK 16). Und klar, die treibenden Songs von David Bowie kann man dem Nachwuchs ruhig auch mal ans Herz legen. Thomas Haustein (im Film spielte er Christianes Freund) ist zur Vorführung anwesend (21.15 Uhr, neun Euro), Mariannenplatz, U-Bhf Kottbuser Tor
Sommerhappen – Drei Zutaten, drei Minuten (maximal) Aufwand, Essen fertig: Schneiden Sie aromatische Tomaten und (Büffel-)Mozzarella in Scheiben, mit Olivenöl sowie Balsamico-Essig beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Obendrauf frisches Basilikum, dazu Baguette.
Kiekste
German Gemütlichkeit in Neukölln: Die Okerstraße hat sich „neu“ eingerichtet. Leser Klaus Harms hatte Auge fürs Detail. Schönen Dank! Weitere Lieblichkeiten aus Berlin gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – A10 (Östlicher Berliner Ring): Von 20 bis 5 Uhr ist die Straße in Fahrtrichtung Frankfurt (Oder) zwischen der Anschlussstelle Freienbrink und dem Dreieck Spreeau gesperrt.
Oberspreestraße (Adlershof): Bis 6.8. ist die Fahrbahn Richtung Schnellerstraße zwischen Ottomar-Geschke-Straße und Spindlersfelder Straße auf einen Fahrstreifen verengt.
Kantstraße (Charlottenburg): Bis Ende 2025 ist die Fahrbahn Richtung Budapester Straße zwischen Fasanenstraße und Joachimsthaler Straße auf einen Fahrstreifen verengt.
Hauptstraße (Friedenau): Bis Ende August ist die Fahrbahn in beiden Richtungen Höhe Rubensstraße auf jeweils einen Fahrstreifen verengt.
Landsberger Allee/Blumberger Damm (Marzahn): Auf dem Blumberger Damm Richtung Biesdorf ist die Überfahrt der Landsberger Allee gesperrt.
Hohenzollerndamm (Wilmersdorf): Bis März 2026 ist in beiden Richtungen Höhe Sächsische Straße jeweils der linke Fahrstreifen gesperrt.
Nahverkehr – S-Bahn – S3, S5, S7 und S9: In den Nächten Mi/Do und Do/Fr erfolgt, jeweils ca. 23 bis 1.30 Uhr, der Zugverkehr zwischen Ostbahnhof und Zoologischer Garten nur im 10-Minuten-Takt mit der Linie S3.
* Die Linie S9 verkehrt nicht.
* Die Linie S5 fährt zwischen Strausberg Nord/Mahlsdorf und Ostbahnhof.
* Die Linie S7 fährt zwischen Ahrensfelde und Warschauer Straße sowie zwischen Zoologischer Garten und Potsdam Hbf.
Demonstration – Für heute sind 13 Demos angemeldet (Stand 29.7., 16 Uhr), u.a. „Trial support against repression“: 20 Protestierende, Turmstraße 91 (9-15 Uhr)
„Solidarität mit unseren Geschwistern – Von Berlin bis nach Gaza“: 50 Menschen, Turmstraße 91 (12-18 Uhr)
„Freiheit für politische Aktivisten des Awami Committee Gilgit-Baltistan“: 20 Demonstrierende, Schaperstraße 29 (15-16 Uhr)
„Marsch zum Gedenken“: 240 Menschen, Landeskommando Berlin, Sakrower Landstraße 100 (15-17 Uhr)
„Unsere Vorschläge zur Änderung der Außenpolitik der italienischen Regierung“: 20 Teilnehmende, ANPI, Hiroshimastraße 1 (18.30-20 Uhr)
Gericht – Wegen Verwendens von Terror-Kennzeichen und Angriffen auf Polizisten kommt es zum Prozess gegen die Aktivistin Yasemin Acar. Der 38-Jährigen wird vorgeworfen, auf ihrem Instagram-Account und bei Demonstrationen die umstrittene propalästinensische Parole „From the river to the sea, palestine will be free“ verbreitet zu haben. Zudem soll die Aktivistin bei einer Demo einen Polizisten mit einem Regenschirm beworfen haben (9.15 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal A672).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Kate Bush (67), britische Sängerin, regelmäßig wird zu ihrem Geburtstag der „Wuthering Heights Day“ mit Flashmobs gefeiert / Nikolai Kinski (49), Schauspieler (u.a. „Krupp – Eine deutsche Familie“) / Jürgen Klinsmann (61), ehemaliger Fußballspieler und Bundestrainer, von 2019 bis 2020 Trainer bei Hertha BSC / „Ein Leben gleich dem 007 – wo ist denn jetzt die Zeit geblieben? Auf ein neues Jahrzehnt zu zweit – Alles Gute, mein Löwe!“ / Arnold Schwarzenegger (78), österreichisch-US-amerikanischer Schauspieler („Terminator“), ehemaliger Bodybuilder und bis 2011 Gouverneur von Kalifornien / „Pascale Taube hat heute Geburtstag. Gelegenheit für einen frühen Gruß. Guten Morgen, Dronningen. Alles Liebe wünscht Dir Bernie.“ / Kevin Volland (33), bis vor Kurzem Stürmer beim 1. FC Union Berlin, jetzt TSV 1860 München
Nachträglich: „31 Jahre Bobo & 20 Jahre EV-Freundschaft! Alles Liebe – das Leben will genossen werden. Herzliche Geburtstagsgrüße aus dem politischen Berlin, Hannover und Zürich. Janne, Helene & Toja“
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Waldi Herbert Herwig, * 14. Dezember 1950, verstorben am 1. Juli 2025 / Moritz Reininghaus, * 30. Juli 1978, verstorben am 9. Juli 2025 / Dr. Alard von Rohr, * 19. Oktober 1945, verstorben am 9. Juli 2025
Stolperstein – Paula Hirschfeld, geb. Victor (*1871) war verheiratet mit Dr. med. Heymann Hirschfeld. Er war Sanitätsrat; ob Paula einen Beruf ausübte, ist nicht bekannt. Das Paar hatte einen Sohn, Theodor. Er war ebenfalls Arzt, wurde aber von den Nazis gezwungen, ab 1938 auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof als Flugzeugwäscher zu arbeiten. Paula Hirschfeld wurde am 14. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Sie starb am 30. Juli 1943, vermutlich infolge der unmenschlichen Lebensumstände im Lager. An Paula Hirschfeld erinnert ein Stolperstein am Markt 11 in Spandau.
Encore
Fernsehturm, East Side Gallery, Spreedampfer & Co: Team Checkpoint empfiehlt in den Ferien an dieser Stelle 36 Berlin-Klassiker, die von Touris geliebt und von Berlinern meist gemieden werden. Für alle, die einen Blick über den Kiezrand wagen und ihre Stadt neu entdecken wollen. Heute: ein Besuch auf der Siegessäule.
Ganz nüchtern betrachtet ist das natürlich ein furchtbarer Ort: ein Kriegsdenkmal, von den Nazis später auch noch auf ein völlig überdimensioniertes Podest und in die Mitte eines sechsspurigen Kreisverkehrs gestellt. Der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler hatte also einen Punkt, als er fordert, die Siegessäule zu „sprengen“. Und dennoch: Wagen Sie einen Besuch. Unten erwartete Sie die bescheidenste Ausstellung Berlins (die zudem recht informativ ist), oben ein fantastischer Ausblick über Stadt. Das alles für nur 4,50 Euro. Ein besseres Preis-Panorama-Verhältnis finden Sie in Berlin nicht!
Hoch hinaus ging es heute mit Isabella Klose (Recherche), Antje Scherer (Stadtleben) und Jennifer Katona (Frühproduktion). Morgen wagen hier Jessica Gummersbach und Christian Latz einen Rund- und Ausblick auf Berlin.
Bis bald,

