als der Checkpoint vor Wochen zum ersten Mal über Seltsamkeiten bei der Vergabe von Corona-Geldern berichtete, wiesen die Verantwortlichen alle Vorwürfe empört zurück. Doch gestern früh bekamen wir einen Hinweis, den die Staatsanwaltschaft bald darauf bestätigte: Gegen vier Vorstandsmitglieder und einen weiteren Mitarbeiter der landeseigenen Förderbank IBB wird wegen des Verdachts der Untreue und der Beihilfe zur Untreue ermittelt. Betroffen neben den Vorständen: die Generalbevollmächtigten und die Leitung Compliance. Die Ermittler gehen davon aus, dass es bei der IBB keine ausreichenden Kontroll- und Schutzmechanismen gegen Missbrauch gab.
Eine unbürokratische Auszahlung der Hilfsgelder war politisch gewollt – kleinen Unternehmen und Selbstständigen sollte so schnell wie möglich geholfen werden. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, qua Amt Vorsitzende des IBB-Verwaltungsrats, verteidigte das Vorgehen deshalb gestern ebenso wie Finanzsenator Matthias Kollatz („Ich würde das wieder tun“). Beide gehören auch dem Risiko- und Prüfungsausschuss der IBB an. In anderen Bundesländern gab es zumindest Plausibilitätsprüfungen – dort wären wohl auch einige kuriose Mini-Anträge aufgefallen, die in Berlin anstandslos bewilligt wurden: Siebzehn Mal überwies die IBB neun Euro, zehn mal fünf Euro und einmal sogar einen Euro. Insgesamt reichte die IBB 1,8 Milliarden Euro aus.
„Die Bewilligungspraxis der IBB ist durch Beschlüsse von Senat und Abgeordnetenhaus gedeckt“, sagte gestern die Wirtschaftssenatorin. Ob sie auch rechtmäßig war, ist damit allerdings nicht gesagt.
Sandra Scheeres ist nicht das einzige Senatsmitglied, das sich vom Bundesrat mit einer Bahncard 100 (1. Klasse) hat ausstatten lassen (aktuell 6685 Euro). Die teure Netzkarte soll eigentlich die Anreise zum Bundesrat ermöglichen, aber dieser liegt direkt gegenüber dem Abgeordnetenhaus und ist mit dem Berliner Parlament sogar durch einen Durchgang verbunden. Wie also begründen die Senatoren die Nutzung der Bahncard 100? – hier eine Checkpoint-Übersicht:
Ramona Pop beantragte im Oktober 2019 eine Bahncard beim Bundesrat, „um Termine bei den kommenden Wirtschafts- und Energieministerkonferenzen wahrzunehmen“ (die dann wegen Corona nicht physisch stattfanden). „Eine private Nutzung der Karte erfolgte nicht“.
Dirk Behrendt: „Der Justizsenator nutzte die Bahncard 100 im Jahr 2019 beispielsweise für Dienstreisen nach Nürnberg, Landau, Leipzig, Prag und zweimal nach Mainz. Diese Liste ist eine Stichprobe, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Das Eisenbahnneuordnungsgesetz gestattet auch eine private Nutzung.“
Dilek Kalayci: Sie nutzt die Karte „gemäß den juristischen Vorgaben“.
Michael Müller: Die Senatskanzlei beantwortete unsere Frage, ob der Regierende Bürgermeister eine Bahncard 100 vom Bundesrat beantragt hat, so: „Nein, die Karte wurde vom Bundesrat zur Verfügung gestellt.“ Der Bundesrat wiederum gibt an, dass eine Bahncard nicht einfach verschickt wird, sondern beantragt werden muss. Die weiteren Fragen an die Senatskanzlei: „Zu welcher Sitzung reiste der Regierende mit der Bahn an?“ Antwort: „Zu keiner“. Frage „Wurde die Bahncard 100 auch privat genutzt?“ Antwort: „Nein“.
Andreas Geisel, Matthias Kollatz, Katrin Lompscher, Klaus Lederer, Elke Breitenbach und Regine Günther haben nach Angaben ihrer jeweiligen Verwaltung keine Bahncard 100 beim Bundesrat beantragt. Breitenbach hatte bis 2018 eine private Bahncard 50, „die sie auch dienstlich nutzte“. Günther hat eine dienstliche Bahncard 50 (1. Klasse), die sie für Reisen zu Verkehrs- und Umweltministerkonferenzen nutzt, und darüber hinaus „eine privat bezahlte Bahncard 50 (2. Klasse)“.
Rechtlich ist die Ananspruchnahme der Bahncards nicht angreifbar. Im Eisenbahnneuordnungsgesetz heißt es: „Die Mitglieder der gesetzgebenden Körperschaften des Bundes und der Länder (...) haben das Recht der freien Benutzung der Verkehrsmittel der Eisenbahnen des Bundes in beliebiger Beförderungsklasse.“ Seit Jahren gibt es Kritik an der Regelung, auch weil Mitglieder des Berliner Senats die teuren Tickets immer wieder beantragen.
Die Anreise zu den Bundesratssitzungen könnten die Berliner Senatoren schließlich zur Not auch mit dem Fahrrad bewältigen. Doch beim Bundesrat sieht man darin kein Problem. „Netzwerkkarten sind dafür da, die Bundesratsarbeit zu unterstützen. Dazu zählen auch Treffen von Amtskollegen anderer Länder“, sagte der zuständige Referent im Bundesrat dem Checkpoint.
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Besondere Einblicke in die jüdisch-deutsche Geschichte
„Die Geschichte der Juden hat sich nicht geändert – aber unsere Perspektive darauf. Mit unserer neuen Ausstellung reagieren wir auf veränderte Sehgewohnheiten und auf einen neuen Forschungsstand“, sagt Hetty Berg, Direktorin des Jüdischen Museums Berlin. Ein Schwerpunkt liegt auf der Geschichte nach 1945: Diese reicht vom Umgang mit der Zäsur des Holocaust über den Neubeginn jüdischen Lebens in der BRD und der DDR bis hin zur Migrationsgesellschaft im heutigen Deutschland.
Die Neue Dauerausstellung: Jetzt Zeitfenster-Tickets buchen
Ulrich Zawatka-Gerlach, seit Jahrzehnten landespolitischer Korrespondent des Tagesspiegels, rechnet ab mit dem amtierenden Senat („Club der lahmen Enten“). Ausschnitte aus seiner Analyse:
„Müller, Kalayci und Scheeres, die dem Senat seit 2011 angehören, haben ihre Schwächen im Lauf ihrer politischen Karriere den Bürgern ziemlich deutlich offenbart.“
„Finanzsenator Matthias Kollatz wird von führenden Genossen in der SPD-Abgeordnetenhausfraktion inzwischen so systematisch gemobbt, dass nicht davon auszugehen ist, dass er nach der Wahl bleibt.“
„Die Linken-Politikerin und ehemalige Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher galt schon lange als angezählt. Dass sie jetzt nicht über ihre umstrittene Bau- und Planungsphilosophie, sondern über einen dummen persönlichen Fehler stolperte, ist persönlich gesehen tragisch.“
„Dagegen sitzt die Grünen-Verkehrssenatorin Regine Günther, die von vornherein nicht regieren und administrieren konnte, immer noch fest im Sattel. Gleiches gilt für den selbstverliebten Justiz- und Verbraucherschutzsenator Dirk Behrendt, der im Amt vor allem seine Hobbys pflegt.“
Das Fazit der Bilanz ein gutes Jahr vor der nächsten Wahl: „Rational lässt sich das kaum erklären.“
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„Meine neue Freundin habe ich beim Spielen in Grünau kennengelernt.“
Neu im Verkauf: die BUWOG Lotsenhäuser in Grünau – das neue Zuhause für Familien. Großzügige Eigentumswohnungen mit 4-5 Zimmern in einem nachhaltigen Quartier. KfW-40-Standard (Niedrigstenergiehaus). Z.B. 4 Zimmer, ca. 102 m², 504.000 Euro ohne Provision direkt vom Bauträger.
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Selten war ein Umfrage-Ergebnis im Checkpoint bei hoher Beteiligung so klar - 86 % derjenigen, die daran teilnahmen, erklärten: „Von der Verkehrspolitik des Senats sind wir ziemlich enttäuscht“. Darunter dürften Fußgängerinnen, Autofahrer und Radfahrerinnen gleichermaßen gewesen sein. Nach dem schrecklichen Wochenende mit vielen schweren Unfällen, bei denen vier Menschen in Berlins Verkehr getötet wurden, fordern jetzt die Organisation Changing Cities und der ADFC: „Das Töten auf den Straßen muss enden.“ Sie schlagen ein Sofortprogramm für mehr Verkehrssicherheit vor. Ihr Konzept enthält vier Punkte:
1) Der Regierende Bürgermeister soll eine Task Force „Verkehrssicherheit“ einsetzen, die gefährliche Kreuzungen umbaut.
2) Kreuzungen, die mitursächlich für einen Unfall, dürfen nicht wieder „in Betrieb“ gehen, bis sie umgebaut wurden. Das heißt, entweder werden Abbiegespuren oder ähnliches gesperrt oder im Extremfall die ganze Kreuzung.
3) Berlin soll an der Vision Zero (keine Verkehrstoten) mit größerem Ehrgeiz arbeiten, und dafür klar formulierte Ziele festschreiben. Der Senat soll beschreiben, welche Maßnahmen wo umgesetzt werden müssen, damit die Zahl der Verkehrstoten sinkt.
4) Die Staatsanwaltschaft soll nach Unfällen mit Getöteten oder Schwerverletzten ermitteln, ob die Fahrer fahrtüchtig waren oder ob ein Fehlverhalten vorlag.
352 Millionen Euro sind im Konzernabschluss 2019 der Flughafengesellschaft als „Bestellobligo“ aus Investitionsaufträgen und Beraterverträgen aufgeführt – aber wofür genau wurde das Geld ausgegeben? Zwei Antworten gibt es darauf von dem Unternehmen, das durch einen nichteröffneten Flughafen und Milliardenverluste nicht nur in Berlin weltberühmt wurde. Suchen Sie sich eine aus:
1) Eine Auskunft darüber lehnt die FBB „unter Berufung auf die Wahrung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen“ ab.
2) Eine Auskunft darüber lehnt die FBB unter Berufung auf Unwissenheit ab – ihr liege keine Zusammenstellung vor, „da die Informationen in unterschiedlichen Systemen sowie teilweise in nicht systemseitig auswertbaren Datenquellen (zum Beispiel Rechnungsanhängen) vorliegen.“
Gescheitert an Rechnungsanhängen! Das würde das Finanzamt keiner Würstchenbude durchgehen lassen. Wie unter diesen Umständen der BER fertig gebaut werden konnte, bleibt ebenfalls ein Bertriebs- und Geschäftsgeheimnis.
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Start in die neue Konzertsaison!
Beethoven und die Musik unserer Zeit ist das Leitmotiv des Festivals. Zu Gast in der Philharmonie sind neben Berliner Orchestern u.a. das Ensemble Modern, das Klangforum Wien und das Ensemble Musikfabrik sowie Interpret*innen wie Igor Levit, Marco Blaauw, Christian Gerhaher, Tamara Stefanovich, Jörg Widmann, Tabea Zimmermann und viele mehr.
Informationen und Tickets
Phantomkanzler Söder verwechselt sein Volk offenbar mit einer Pferdehorde und sich selbst mit Ben Cartwright – jedenfalls will er in Sachen Corona jetzt „die Zügel wieder anziehen“. Hühühüstel. Doch tatsächlich sind es die Ministerpräsidenten, die wild durcheinander galoppieren und nicht zu einheitlichen Regelungen finden. Und Berlin reitet wie immer vorneweg: In jedem Bezirk werden die Quarantäneregeln anders ausgelegt. Und was ist mir der Corona-App? Bei unserer Umfrage gestern bekannten 62 %, dass sie das Ding schon vergessen haben, nur 30 % gibt sie „ein gutes Gefühl“. Laut Douglas Adams ist „42“ die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest – aber was hat es zu bedeuten, wenn mir meine Corona-App anzeigt „42 von 14 Tagen aktiv“? Und wie geht’s im Herbst weiter, wenn sich das gesellschaftliche Leben wetterbedingt wieder zurück in die Aerosol-Höllen verzieht?

Unsere neue Aktion „Wer sucht was“ widmen wir heute der ersten privaten Beirut-Luftbrückenaktion (Spielzeug, Kleidung, Kinderbücher u.a.), die wir hier am Montag vorgestellt haben – Mitinitiatorin Hannah Schmidt schreibt nach dem ersten erfolgreichen Flug mit 190 kg Hilfsgütern: „Wir suchen dringend ein Logistikunternehmen, in dem wir (kostenlos) die Sortierung und Verpackung der Kisten übernehmen könnten. Idealerweise auch mit Verpackungsmaterial und Transport zum Flughafen Tegel (möglichst auch dort in der Nähe).“ Also, wenn Sie helfen können: Wir vermitteln das gerne unter checkpoint@tagespiegel.de – vielen Dank!
Berliner Schnuppen
Telegramm
Berlin bekommt eine weitere temporäre Fußgängerzone: Die „Querdenken“-Veranstalter wollen nach ihrer Kundgebung am Sonnabend zwei Wochen lang jeden Tag auf der Straße des 17. Juni demonstrieren – die Polizei bestätigte entsprechende Anmeldungen für jeweils 1,3 Millionen… nein, Quatsch: für 22.500 Teilnehmer.
Neues aus der Digitalhauptstadt des Universums (aka Berlin): Jetzt können sogar schon Anträge an die Denkmalbehörden „auch papierlos erledigt werden“ – sensationell. Aber das Faxgerät bleibt in Berlin eine geschützte Art: Zwischen März und Juli 2020 gingen 360.500 Faxe bei der Verwaltung ein, rund 117.000 Faxe wurden versandt. „Der auf Bürgerinnen und Bürger entfallende Anteil lässt sich nicht ermitteln“, schreibt IT-Staatssekretärin Sabine Smentek – Fazit: Der Senat hat die Faxen noch lange nicht dicke (im Gegensatz zu FDP-MdA Bernd Schlömer, der die Anfrage stellte).
Frage für Berlinkenner: Welches Geräusch ist Berlins typischstes? Na klar - „Rumms“: Nirgendwo gibt’s mehr Blechschäden als bei uns, Berlins Autofahrer sind die schlechtesten der Republik (und die Versicherungsprämien sind dementsprechend die höchsten).
Dazu gleich noch eine Portion unnützes Berlinwissen, das Sie nie mehr vergessen werden: Die Landsberger Allee wird von der „Axa“ in sagenhafte sechs verschiedene Prämienklassen unterteilt – je nach Hausnummer zahlen Sie dort mit ein und demselben Auto zwischen 783 und 925 im Jahr. Checkpoint-Tipp: Ziehen Sie ein paar Kilometer weiter nach Brandenburg, da ist’s billiger.

Das Projekt @wasihrnichtseht macht Rassismuserfahrungen von Schwarzen sichtbar. Wir machen das durch eine Kooperation an dieser Stelle auch.
Die Wohnung des Tages ist ein „Niedliches Einzimmerappartement in Lichtenberg“ (Balatonstraße): Für 22 qm („Studentenwohnheim“) werden 625 Euro aufgerufen - dafür ist dann aber auch schon das W-Lan drin (und damit die weitere Wohnungssuche kostenlos).
Oder vielleicht doch lieber ein „Autarkes Tinyhouse“ in Kladow? Das hat zwar nur 15 qm, kostet aber auch nur 350 Euro (Voraussetzung: „Akzeptanz der unkonventionellen Camping Wohnform“) – wenn Sie mal schauen wollen.
Und weiter geht‘ mit unserem beliebten Betriebsstörungsbingo, heute gleich mit zwei neuen Spielzügen – der erste von der Strecke Berlin-München, der zweite von der Strecke München-Berlin.
Nummer 1: Kurz vor Erfurt Hbf gehen Eisenbahner durch den ICE 2907 (der bereits die „Ersatzfahrt“ für den ICE 509 ist): „Die Lautsprecheransage ist defekt, deshalb wird dieser Zug geräumt“ (gehört und erlebt Stefan Handke).
Nummer 2: Die Meldung aus der anderen Richtung kommt von Checkpoint-Leser Christoph Pienkoß: „Wegen nicht korrekt eingegebener Fahrplandaten kann der Zugführer leider nur maximal 160 fahren, und zwar bis Berlin.“ Es war natürlich der „Sprinter“ (ICE 1000).
Sie wollen auch mitspielen? Senden Sie uns ihre Betriebsstörung (egal ob U-Bahn, S-Bahn oder D-Bahn) an checkpoint@tagesspiegel.de – mehr als 100 verschiedene Meldungen haben wir bereits gesammelt, von A wie „Ausrüstungsarbeiten“ über B wie „Blasenschwäche“ bis hin zu Z wie „Zugstapelung“.
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Sensationelle Erkenntnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung: „In Berliner Kitas steht nicht genügend pädagogisches Fachpersonal zur Verfügung.“ Es kommentiert die Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg: „Das wissen wir seit 2007!!!“
Sie erinnern sich an die defekte Pumpe in der Breite Straße, direkt neben den vertrocknenden Bäumen? Nach der Checkpoint-Meldung beauftragte das Bezirksamt gleich einen Bautrupp, der zur Reparatur antrat. Doch was dann geschah, berichtet hier der Anwohner Frank Schirmeister: „Nach kurzem Einsatz hat es ‚Knack‘ gemacht und der Schwengel pumpt seitdem wieder leer in der Luft.“ Kommentar des Bezirksamts: „Oh nein, wie ärgerlich…“ – und der neue Auftrag ist schon raus.
Um 7:19 Uhr gestern Morgen bekamen 720 Kontakte aus Klaus Lederers Verwaltungsspitze eine Mail: „Guten Morge,n lieber Kollege, könnten Sie bitte bei mir in der Pressestelle die Altpapier-Tonne austauschen – danke schön!“ Bei diesem riesigen Verteiler hat sich sicher irgendjemand erbarmt – und die anderen konnten sich auf diese Weise immerhin mal per Mailadresse kennenlernen.
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Nachtrag zur Meldung „Berlins ältester Sportlehrer“ (CP von gestern): Es gibt tatsächlich einen noch älteren aktiven Sportlehrer als Frank Bär, 74, der an der Grundschule in der Köllnischen Heide lehrt, dass Niederlagen zum Sport und zum Leben gehören – und was sich daraus lernen lässt. Gestern meldete uns Lothar Eckrodt einen neuen Spitzenreiter: Wolfgang Stuck, Jg. 1939, der jeden Tag auf dem Tennis-Court 1899 Blau-Weiß e.V. unterrichtet. 81 Jahre! Wer bietet mehr?
„Falsches Haltbarkeitsdatum schockt BER-Komparsen“, meldet die „B.Z.“ – was jetzt, ist unser schöner, neuer Flughafen etwa schon vergammelt, bevor er eröffnet wird? Ach nein, es ging nur um die
Hähnchen-Stullen, und die trugen das Verbrauchsdatum „25.7.2020“ aus Versehen. Es kommentiert die Flughafengesellschaft per Twitter: „Fehler passieren“. Und da wollen wir hier mal wirklich nicht wiedersprechen.
BER Count Up – Tage seit Nichteröffnung:
Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat das Wunder vollbracht: Am 31. Oktober 2020 ist der Flughafen BER offiziell eröffnet worden. 3.073 Tage nach der ersten Nicht-Eröffnung stellen wir damit unseren Count Up ein. Wer nochmal zurück blicken will: Im Tagesspiegel Checkpoint Podcast "Eine Runde Berlin" spricht Lütke Daldrup mit Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt und Checkpoint Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über detailverliebte Kontrollen, politische Befindlichkeiten und aufgestaute Urlaubstage.
Zitat
„Ich würde Euch ja gern eine Führung durch meinen Kiez geben. Bin aber leider familiär verhindert. Ihr könnt gern nach der Tour auf einen Kaffee vorbeikommen. Bier müsstet Ihr mitbringen.“
Staatssekretärin Sawsan Chebli begrüßte gestern den Senat per Tweet zur Bezirkstour-Sitzung in Charlottenburg-Wilmersdorf, wo sie gegen den Regierenden Bürgermeister um eine Direktkandidatur für den Bundestag kämpft (bzw. er gegen sie).
Tweet des Tages
Banküberfall mit dem Fahrrad. So langsam wird das was mit der Verkehrswende.
Antwort d. Red.: Wie der Flip-Flop-Mann gestern bei zwei Commerzbanken ohne Konto abzuheben versuchte und dann recht unkonventionell flüchtete, können Sie hier lesen – und vielleicht erkennen Sie ihn ja sogar.
Stadtleben

Neu in Charlottenburg – Viel personeller Aufwand steckt im Aufwind, das vor wenigen Tagen in der Windscheidstraße 31 neu eröffnete: Neben einem Geschäftsführenden Küchenchef, Wenzel Büchold, firmiert Vedad Hadziabdic (ehem. Savu) als Partner, zur Seite steht den beiden Danijel Kresovic als „Culinary Advisor“, und einen richtigen Küchenchef, nämlich Kiet Phung, gibt es auch noch. Tagesspiegel-Gastro-Experte Bernd Matthies kommt nicht umhin, von einem „Restaurant der Chefs“ zu sprechen – dort, wo einst Karl Wannemacher im „Alt-Luxemburg“ 36 Jahre lang allein den Hut auf hatte. Über den Erfolg der neuen Unternehmung sagt das freilich noch gar nichts, neugierig aber sind wir auf jeden Fall, denn mit Büchold agiert ein selbst ernannter „Appetitzentriker“ im Aufwind, der Essen eher als Begehren denn als Bedürfnis begreift, gekocht wird ergo „vom Appetit her“, „intuitiv“, „aromastark“. Fleisch ist nicht dabei, wohl aber Fisch und vieles aus der Region. Gerichte wie „Bayerische Garnele mit Sellerie-Carpaccio, schwarzer Knoblauchcreme und Pistazienpanko“ können Di bis Sa ab 18 Uhr auf zwei großen Terrassen an der frischen Luft oder drinnen im Gastraum (Foto) verköstigt werden. Foto: Aufwind_Florian Bolk
Menü sichern – Längst etabliert ist das Cookies Cream, das die fleischlose Kost vor zwölf Jahren in der Spitzengastronomie salonfähig machte. Zum Ende der ART Biesenthal tischt das Sternerestaurant am 4. September ein Vier-Gänge-Menü mit Misogurke, Algenkaviar und Parmesanknödel zwischen zeitgenössischer Kunst an der Wehrmühle 8 in Biesenthal auf (165 Euro, inklusive Wein – oder alkoholfreier Getränkebegleitung). Einen Platz an der – auf Abstand eingedeckten Tafelrunde – ergattern Sie hier.
Berlinbesuch die ganze Bandbreite Neuköllns zeigen: Südlich vom Tempelhofer Feld gibt sich der Szenebezirk von seiner blumigen Seite, denn im Britzer Garten blühen derzeit über 7000 Dahlien. Bis in den Spätherbst hinein bereichert das „Dahlienfeuer“ die Wiesen mit bunten Korbblütlern – so vielfältig wie die Menschen, die hier leben, nur mit viel weniger Hundekot als in den Kiezen drum herum (geöffnet tgl. ab 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit, Eintritt: 2,94 Euro). Dass, und warum Trends kommen und gehen, der Futschi aber bleibt, erklären Neuköllns heimliche Botschafterin Edith Schröder, Kneipenwirtin Jutta Hartmann und Leggingsboutique-Besitzerin Brigitte Wuttke, aka „Die wilden Weiber von Neukölln“, ab 20 Uhr im BKA Theater auf der andere Seite des Tempelhofer Feldes. Tickets gibt es hier – oder bei uns, denn wir haben 2x2 Freikarten organisiert.
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Tagesspiegel-Podcast "Gyncast"
Folge 9: Wir haben Lust! Die Anatomie der Erregung
Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir einen Orgasmus haben, was hat die Nebenniere mit Liebe zu tun und gibt es den G-Punkt wirklich? Im neuen Gyncast dreht sich alles um weibliche Lust - damit Frauen endlich so viele Höhepunkte erleben wie Männer.
Geschenk – Speakeasy-Bars liegen schwer im Trend, Cocktails sowieso – was fehlt, ist eine Schule für den richtigen Umgang mit High-End-Spirituosen. Dachte sich auch Robert Schröter, der bis vor Kurzem in Kreuzberg mit der Kupfer Bar eine jener Trinkstätten betrieb, die vom Ruf der verruchten 20er zehren. Schuld für die Schließung war ausnahmsweise nicht Corona, sondern ein Mietvertrag, der nicht verlängert wurde und so hört man vom alten Barchef, dass er sein Wissen um Sensorik, Destillationsprozesse und Historie ausgewählter Spirituosen fortan gern mit „Liebhabern und Connaisseuren“ in einer Cocktail Akademie teilen möchte. Erfahrung aus aller Welt bringt er mit, thematisch drehen sich die ersten Kurse, die in den Oranien-Höfen stattfinden um Gin (18. September), europäischen Whisky (8. Oktober) oder – schwer im Trend – alkoholfreie Trinkkultur (29. Oktober). Tickets (49 Euro) fürs Cocktaildiplom gibt es hier. Mit etwas Glück gewinnen Sie zwei Plätze bei uns – vorausgesetzt, Sie verraten uns per Mail, welche Berliner Bar Sie zuletzt richtig überrascht hat (und mit was).
Noch hingehen – Letzter Aufruf für Linda McCartneys „Polaroid Diaries“ in der C/O Berlin. Zu sehen bis zum 5. September täglich von 11 bis 20 Uhr in Hardenbergstraße 22-24 (S/U-Bhf Zoologischer Garten).
Karten sichern – Nach den Sommerferien ist vor den Herbstferien, und die fallen in diesem Jahr mit dem 200. Geburtstag des Konzerthauses zusammen. Anlass genug, die Erlkings Lieder von Franz Schubert interpretieren zu lassen – mit Wiener Schmäh auf Englisch. Karten für die beiden – nicht ganz klassischen Konzerte – für Kinder ab 6 Jahren am 10. Oktober gibt es hier – aber vermutlich nicht mehr lange.
Last-Minute-Tickets I – (Ein Tipp von Sandra Luzina) Gegensätze ziehen sich bekanntlich an. Das demonstriert auch das Theater Thikwa mit seinem neuen Format „face to face“. Fünf mal zwei PerformerInnen, jeweils 15 Minuten Spielzeit – so lautet das Konzept. Herausgekommen ist ein bunter und lustiger Abend, der etwas von einer Wundertüte hat. Die DarstellerInnen mit Behinderung begeistern wieder mit ihrer Spielfreude und ihrem Witz – und treffen hier auf die schräge Diva Cora Frost oder die Choreografin Linda Weissig. Es geht um Chaos und Ordnung, Leben und Tod, Herr und Knecht, Bienen und Wespen. Bei schönem Wetter findet die Performance im Hof der Thikwa-Werkstatt Fidicinstraße 3 statt, los geht es um 20 Uhr. Fidicinstraße 40 (Kreuzberg), U-Bhf Platz der Luftbrücke
Last-Minute-Tickets II – Gegensätzliches steht auch im Mittelpunkt des Musiktheaters, dass Tristan&Associates und das Ensemble Wunderkammer heute am späten Nachmittag im Kühlhaus (Luckenwalder Straße 3, Kreuzberg) präsentieren: „Membra“ heißt das Stück, das die 7 Kantaten von Dieterich Buxtehudes Zyklus „Membra Jesu Nostri“ zum Anlass nimmt, um sich mit Körperkultur in der Gegenwart auseinanderzusetzen, wo Berührungen in Zeiten des social distancing immer seltener werden. Für die Premiere um 17 Uhr verlosen wir bis 12 Uhr zwei Freikarten – wer hat spontan Zeit? Weitere Vorstellungen morgen und am Freitag, Tickets kosten 16,50 Euro.
Zuhören – Und wen es heute sogar nicht (mehr) vor die Tür treibt: Bei einer Tasse Tee – oder einer vorletzten Flasche „Berliner Sommer“ (erhältlich im Späti ihres Vertrauens) – lässt sich endlich mal (wieder) in Ruhe ein Podcast hören. Unser Tipp (bis die neue Folge des Checkpoint-Podcast „Eine Runde Berlin“ erscheint): #Ask Different. Der Podcast von der Einstein Stiftung lässt WissenschaftlerInner erzählen, was sie antreibt und woran sie forschen. In der aktuellen Folge erklärt Tilman Santarius, Professor für Sozial-Ökologische Transformation und Nachhaltige Digitalisierung am Einstein Center Digital Future (ECDF), wie digitaler Wandel sozial und klimaschonend funktionieren kann.
Insel-Check
Team Checkpoint hat die Segel gehisst und alle Berliner Inseln besucht – es sind mehr als 50. An dieser Stelle und auf Instagram stellen wir Ihnen täglich eine davon vor. Und oben drauf gibt’s unser Inselquartett – zum Ausschneiden für lange Autofahrten in den Ferien und Sommer-Sehnsucht im Winter.
Umspült vom rollenden Verkehr auf Munsterdamm und Prellerweg, an den Ausläufern des Schöneberger Südgeländes, schlummert der Insulaner. Die Trümmer des Zweiten Weltkrieges hat der 78-Meter-Riese gut versteckt, unter einer Schicht aus Lehm und Erde. Sein Name erzählt noch von Teilung und Kaltem Krieg, eine Schulklasse taufte ihn 1951 nach dem antikommunistischen RIAS-Hit „Der Insulaner verliert die Ruhe nicht“ von Günter Naumann und Band. Der Insulaner, wie wir ihn heute kennen, ist das Lummerland des Berliner Südwestens. Egal ob schwimmen und Pommes essen im Sommerbad „Insu“, schaukeln, Volleyball spielen und minigolfen oder Sterne gucken am Nachthimmel – alles, was das Herz zum Lachen bringt, geht hier. Checkpoint-Geheimtipp: Unterhalb der Sternwarte, wo die Bäume den Blick freigeben, eröffnet sich BergsteigerInnen ein herrliches Berlin-Panorama. Und ein Fun-Fact, der eigentlich ziemlich traurig ist: Rodeln ging hier auch, als es in Berlin im Winter noch geschneit hat. Sogar einen Ski-Lift soll es mal gegeben haben. In Zukunft heißt es wohl umsatteln: auf Gras-Skier.
Text: Florenz Gilly
Berlin heute
Verkehr – Hindenburgdamm (Lichterfelde): Wegen Leitungsbauarbeiten ist die Fahrbahn in Richtung Wolfensteindamm auf Höhe Krahmerstraße auf eine Spur verengt (bis Ende Oktober).
A100, Ortstunnel Britz: Aufgrund von Wartungsarbeiten bleibt die Stadtautobahn in Richtung Schönefeld zwischen den AS Gradestraße und Buschkrugallee in der Zeit von 21 bis 5 Uhr gesperrt. Die Zufahrten werden bereits ab 20 Uhr gesperrt.
Demonstrationen – Im Titanic Hotel findet eine Schlichtung zu den Tarifverhandlungen für das Bauhauptgewerbe statt. Die IG Bau und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt demonstrieren mit ca. 30 Teilnehmer*innen vor dem Gebäude in der Chausseestraße 30 in Mitte (8.30-12.30 Uhr). Ver.di meldet einen Streikaufzug von der Charité Facilticy Management GmbH „Für einen fairen Tarifvertrag auf dem Weg zum TVöD“ an. Der Zug startet am Charitéplatz und endet vor dem Roten Rathaus (ca. 200 Teilnehmer*innen). „Raus aus der Steinzeit – Die Zukunft ist erneuerbar“ lautet eine von den Naturfreunden Berlin angemeldete Demonstration vor dem Roten Rathaus (9.30 -11 Uhr, ca. 30 Teilnehmer*innen). „Barrierefreie bahn.de“ ruft zu einer Versammlung „Für mehr Barrierefreiheit auf der Schiene“ auf. Am Washingtonplatz kommen von 10-12 Uhr ca. 35 Teilnehmer*innen zusammen. Die Glaubensgemeinschaft der Evangeliums-Christen-Baptisten stellt sich die Frage: „Wo sind die Wurzeln unserer christlichen Grundwerte?“ und treffen sich von 10.30-12.30 Uhr an der Wilmersdorfer Straße, Ecke Pestalozzistraße mit ca. 50 anderen. Im Anschluss (13.40-17.30 Uhr) startet der gleichnamige Aufzug vom Alexanderplatz bis zum Rosa-Luxemburg-Platz. „Gegen willkürliche Inobhutnahme der Jugendämter“ protestieren ca 30 Teilnehmer*innen am Pariser Platz und laufen bis zum Bundesministerium für Familien in der Glinkastraße (13-17. 30 Uhr). Auf dem Forum vor dem Bundeskanzleramt demonstriert die die „Bergpartei, die Überpartei“ von 19-20 Uhr unter dem Motto: „Horst must weg –Seehofer ist kein Einzeltäter“ (ca. 20 Teilnehmer*innen).
Gericht – Der Prozess gegen Clan-Chef Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder um mutmaßliche Straftaten zum Nachteil des Rappers Bushido geht weiter. Der 44-jährige Clan-Chef und einstigen Bushido-Vertraute soll die Trennung der Geschäftsbeziehung zu dem Rapper nicht akzeptiert und unberechtigte Geldzahlungen gefordert haben (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 500).
Universität – Gehirnjogging an der FU: Am 7. September fällt der digitale Startschuss für den Campus Run, der im Juni coronabedingt ausfallen musste, als Online Challenge. Bis zum 27. September können SportlerInnen – egal, ob Angehörige der Hochschule oder nicht – beliebig viele Läufe über fünf, siebeneinhalb und zehn Kilometer absolvieren und ihre Ergebnisse an die Zentraleinrichtung Hochschulsport senden. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung (auch als Team) hier.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Sebastian Bönig (39), ehem Fußballer, Co-Trainer von Union, seit neuestem mit Fußball-Lehrer-Lizenz / Dieter Gorny (67), Gründer der ehem. VIVA Media AG / Andreas Knieriem (55), Veterinärmediziner und Berliner Zoodirektor / Sven Kohlmeier (44), für die SPD im AGH / Martin Johannes Lohse (64), Humanmediziner, Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte, ehem. Vorstandsvorsitzender des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft / Ute Luig (76), Ethnologin, emer. Professorin an der FU / Posch Josef Posch, „Dir einen wunderbaren Tag, bei Gitarrenspiel und Trank auf Balkonien. Stay well, Hex“ / Bettina Schmitt, „Liebe Geburtstagsglückwünsche, großartige Wanderungen, Gesundheit, Liebe wünschen die Richens“
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben – Dr. Hans-Raimund Brzóska, * 06. November 1950 / Gertrud Jend, * 5. Februar 1921 / Jürgen Lehnhardt, * 14. Juni 1947, Schriftsteller / Herbert Rymarzyk, * 21. August 1947, Architekt
Stolperstein – Lothar Preuss wurde am 3. Januar 1923 in Berlin geboren und lebte in der Lützowstraße 15 in Tiergarten. Am 30. Juli 1941 wurde er ins KZ Buchenwald deportiert und heute vor 79 Jahren dort ermordet.
Encore
Heute ist übrigens der „Tag des Toilettenpapiers“ – und da haben wir uns mal umgeschaut, was für Trends es gerade so gibt. Zwar ist die „Trump WC-Papierrolle“ wenig überraschend „derzeit nicht verfügbar“, aber es gibt auch Modelle in Schwarz, mit Grasanteil und solche, die im Dunkeln leuchten (14,33 Euro). Ausverkauft sind dagegen die Lagen in Gold (24 Karat) – aber Sie finden heute sicher auch andere Wege, um ein bisschen aus der Rolle zu fallen.
Stefanie Golla hat heute für Sie das Beste aus Berlins Stadtleben herausgeholt, Masha Slawinski und Felix Hackenbruch haben in den Tiefen der Stadt recherchiert, und Caspar Schwietering hat das Ganze um 5 Uhr in Empfang genommen, redigiert und verschickt. Morgen früh sehen wir uns hier um die gleiche Zeit wieder. Bis dahin,