Wenn man sieht, mit welch atemberaubenden Schneckentempo Flughäfen oder Eichhörnchenbrücken in Berlin gebaut werden, dann kann einem schon Angst und Bange werden beim Gedanken an das Monsterprojekt Siemens-Campus. 600 Millionen Euro will der Konzern ja in sein historisches Areal in Spandau stecken. Berlin verspricht dafür zwar nicht das Blaue vom Himmel, aber immerhin eine S-Bahnstrecke. Der Senat plant das Ganze, wie gerade beschlossen, was offenbar in den eigenen Reihen eine gewisse Unruhe verursacht. „Die Planungen für den Siemens-Campus könnten nur realisiert werden, wenn den zuständigen Verwaltungen die erforderlichen personellen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden“, gab Kulturstaatssekretär Torsten Wöhlert jetzt in interner Runde zu bedenken. Warum sorgt sich jemand aus der Kulturverwaltung, wenn Siemens doch kein Theater macht? Das historische Siemensgelände ist ein Fall für die Oberste Denkmalschutzbehörde und das Landesdenkmalamt. Und die gehören in Berlin nun mal zur Kultur.
Auf keinen Schutz hoffen dürfen Eltern, deren politische Ansichten nicht waldorfschulen-kompatibel sind. Vor einigen Monaten hat es Aufregung um einen AfD-Politiker gegeben, weil dessen Tochter steinhart von einer Rudolf-Steiner-Schule in Treptow-Köpenick abgelehnt wurde. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hat den Fall inzwischen von ihren Juristen prüfen lassen. Ergebnis: Privatschulen dürfen Bewerber sieben, auch nach politischen oder weltanschaulichen Kriterien (obwohl ein Kind ja nichts für seine Eltern kann). Im Gegensatz dazu dürfe die ethnische Herkunft aber keine Rolle spielen. Scheeres steckt nun in einem Dilemma: Sie hatte das Vorgehen der Schule Ende vorigen Jahres noch kritisiert (wie auch Gewerkschafter und Lehrervertreter). Die AfD spricht derweil von einem „Skandal, der allen Grundsätzen einer freien Gesellschaft widerspricht“. Das mit der „freien Gesellschaft“ sollte man vielleicht auf Wiedervorlage nehmen. Ließe sich zur Not auch tanzen.
Und das Kind? Das geht jetzt wohl auf eine staatliche Grundschule. „Womöglich muss man sagen: Glück gehabt“, kommentiert Tagesspiegel-Kollege Jost Müller-Neuhof den Fall.
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Drei Millionen Euro hat das Start-up Wunderflats einst bei Geldgebern eingesammelt, vor allem bei der landeseigenen Investitionsbank Berlin. Das Geschäftsmodell der Onlineplattform ist umstritten: Möblierte Wohnungen werden hier zu hohen Preisen an temporäre Mieter vermittelt. Folge: Dem üblichen Wohnungsmarkt sind die Apartments entzogen. Ungesetzlich ist das zwar nicht, doch Kritiker sagen, dass möblierte Wohnungen die Preise auf dem Mietmarkt in die Höhe treiben. Kein Problem dagegen für Jürgen Allerkamp, den Chef der Investitionsbank: „Das betrifft 0,006 Prozent der Berliner Wohnungen.“ Und überhaupt: Es sei existenziell wichtig für Berlin, dass es auch ein solches Angebot für Menschen gibt, die keine Zeit hätten, sich eine Wohnung einzurichten. Oder die sich noch nicht sicher sind, ob sie langfristig in Berlin bleiben. Das sehen die, die genug Zeit haben, in Berlin ihre Steuern zahlen, aber langfristig keine bezahlbare Wohnung finden, bestimmt ein wenig anders.
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Gerade hat der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen, mit 112.000 Wohnungen der größte private Vermieter Berlins, seine Bilanz vorgestellt: Gewinn vor Steuern rund 1,9 Milliarden Euro. Man setze weiter auf steigende Mieten, hieß es bei dem Unternehmen, das im Mittelpunkt des Streits um Enteignungen steht. In der Nacht zu Mittwoch ist der Konflikt nun eskaliert. Linksextremisten zündeten zwei Autos des Konzerns in Steglitz an, wobei zwei weitere beschädigt wurden. Noch bevor auf dem linksextremen Online-Portal Indymedia ein Bekennerschreiben auftauchte, hatte der Verband der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen (BBU) einen Mittäter ausgemacht: den Tagesspiegel. „Und selbst bei so einer Nachricht setzt der Tagesspiegel noch immer eins drauf und spricht vom ,umstrittenen Unternehmen‘“, twitterte der BBU. „Biedermann und die Brandstifter, kann man da wohl nur sagen!“ Parallel meldete sich BBU-Chefin Maren Kern in der „Berliner Zeitung“ zu Wort. Sie forderte dort - eine Versachlichung der Debatte.
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Vielleicht hätten sie jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt: Die privaten Organisatoren eines Rosinenbomberflugs - dieses Jahr ist das Ende der Luftbrücke 70 Jahre her - sind mit ihrem Plan ins Trudeln geraten, mit historischen Maschinen über Berlin hinwegzubrummen. Und das ausgerechnet, nachdem der Bundespräsident die Schirmherrschaft übernommen und der Senat sich mit dem Thema befasst hat (CP von gestern). Doch jetzt stellt sich heraus: Für alle möglichen Kapriolen - vom Tiefflug übers Tempelhofer Feld bis zum Fest am Brandenburger Tor - sind bislang keine Genehmigungen beantragt worden. Die Turbulenzen lösen im Senat offenbar Flugangst aus. Von Vize-Sprecher Julian Mieth kam deshalb folgende Durchsage: Das offizielle Fest zum Ende der Luftbrücke in Tempelhof ist auf keinen Fall gecancelt. Check-in ist am 12. Mai von 12 bis 19 Uhr. Es könnte aber trotzdem ein Eiertanz werden: Auf dem Tempelhofer Feld brüten immer mehr Feldlerchen (auf dem Boden), weshalb Teile des Geländes ab kommenden Montag gesperrt bleiben (bis Ende August).
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Das gibt’s wohl nur in Berlin: Hier wird nicht nur freitags fürs Klima demonstriert (morgen mit Stargast Greta Thunberg), sondern am kommenden Sonnabend auch für Aldi – siehe Checkpoint von gestern. Der Discounter soll ja seine Filiale in der Kreuzberger Markthalle Neun räumen, weil er nicht zum nachhaltigen Konzept passt. Jetzt hat sich aber auch die Politik nachhaltig eingeschaltet. Die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg sprach sich am Mittwochabend für die Erhaltung des Supermarkts aus, damit die billige Einkaufsmöglichkeit im Kiez erhalten bleibt. Außerdem sollen weitere Gespräche stattfinden, um den Zorn gegen die „Luxus-Fressmeile“ zu kanalisieren. „In welcher Form (runde, Tische, Stehtische, Sitzkreise) ist noch offen“, scherzt Tagesspiegel-Kollegin Corinna von Bodisco in ihrem „Leute“-Newsletter aus Friedrichshain-Aldiberg (erscheint heute neu, zu bestellen hier).
Berliner Schnuppen
Telegramm
Akut versetzungsgefährdet ist die rot-rot-grüne Landesregierung nach Meinung vieler Berliner Unternehmer. Laut einer Umfrage des Verbandes VBKI haben die 300 Teilnehmer die Note 5 (Durchschnitt 4,89) erteilt. Die Opposition steht aber kaum besser da: Note 4 (4,22). Was die Chefredakteure von „Berliner Zeitung“, „Morgenpost“ und Tagesspiegel zum Zeugnis anlässlich der Halbzeit sagen, ist hier nachzulesen.
Was macht eigentlich die CDU? Die sucht weiter nach Orientierung. Während Vize-Chefin Katrin Schultze-Berndt der Landesvorsitzenden Monika Grütters den Rücken stärkt, überlegt Fraktionschef Burkard Dregger, welche Rolle er bei der Abgeordnetenhauswahl 2021 spielen könnte. Von CP-Kollegin Laura Hofmann bei einer Tour durch Mitte auf eine mögliche Spitzenkandidatur angesprochen, sagte er, dass man als Fraktionsvorsitzender vor Verantwortung nicht zurückschrecken dürfe. Aber eigentlich würde er sich eine Frau als Spitzenkandidatin wünschen.
Deutlich besser benotet als die Berliner Politik wird das Berghain. Der Techno-Club kommt in der Top 100 der weltbesten Tanzgaststätten auf Platz 10. Allerdings ist er damit nicht mehr der dollste Laden Deutschlands, weil das Kölner „Bootshaus“ von der Musikzeitschrift DJ Mag auf Platz 8 gesetzt wurde. Nummer eins ist das Green Valley in Camboriú (Brasilien). Das Berghain wird‘s verschmerzen.
Eine bekannte deutsche Rockband, deren Mitglieder sich wahlweise im Clinch mit Kiezcafés in Prenzlauer Berg befinden sollen, über Gentrifizierung meckern oder Videos auf der Spandauer Zitadelle drehen, hat mal wieder eine geplante Provokation gestartet. In einem kurzen Clip sieht man die Musiker in KZ-Kleidung und mit gelbem Stern, wie sie ihre neue Single promoten. Kommentar des Historikers Michael Wolffsohn (laut B.Z.): „Leichenschändung.“
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28.3. 20:00 „Nosferatu“ (OmeU), 29.3. 19:30 „Metropolis“ & 30.3. 20:00 „Panzerkreuzer Potemkin“ (OmeU).
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Eine andere Platte legt Software-Milliardär Hasso Plattner (Nomen es Omen) in Potsdam neu auf. Er will das aus Ostzeiten stammende Restaurant „Minsk“ am Brauhausberg sanieren und darin ein Museum für DDR-Kunst einrichten – als Geschenk an die Stadt.
Organisiertes Vorgehen gegen organisierte Kriminalität: Mit vereinten Kräften haben sich Polizei, Zoll, Steuerfahndung und Bezirksämter am Mittwoch mutmaßliche Straftäter vorgeknöpft. Allein in Neukölln rückten am Abend 340 Polizisten an, um mehrere Treffpunkte von kriminellen Mitgliedern deutsch-arabischer Großfamilien zu überprüfen. Außer Reisebüros, Juwelieren und Bars im Fokus: protzige Autos.
„Großmutter gesucht“ - das ist keine Polizeimeldung, sondern eine herzergreifende Bitte um Hilfe für den vierjährigen Milo aus Haselhorst. Wie Tagesspiegel-Kollege André Görke in seinem „Leute“-Newsletter aus Spandau berichtet, arbeitet Milos alleinerziehende Mutter als Briefträgerin und ist deshalb auch sonnabends nicht zu Hause. Bislang reist deshalb die Original-Oma aus der Nähe von Magdeburg an. Aber weil das auf Dauer sehr anstrengend ist, soll nun eine Frühaufsteher-Oma aus Berlin aushelfen.
Täglich stöhnen Hunderttausende über den Verkehr in Berlin, jetzt kommt plus eins hinzu: Regisseurin Doris Dörrie findet Berlin „mühsam, weil man immer so viel Zeit im Verkehr verbringen muss.“ Der B.Z. sagte sie weiter: „Ich bin in München durch kurze Wege sehr verwöhnt.“ Da ist sie aber wohl noch nie mit der S-Bahn zum Flughafen gefahren.
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Dafür lassen sich die weiten Wege in Berlin demnächst mit neuen Elektro-Bussen zurücklegen. Noch dieses Jahr sollen sie auf der Linie 142 (Leopoldplatz-Hauptbahnhof-Ostbahnhof) durch die Stadt stromern. Bis 2030 soll dann die gesamte Busflotte abgasfrei sein.
Alle Zugereisten können aufatmen: Das Karaoke im Mauerpark geht auch dieses Jahr über die Freiluftbühne. Das Bezirksamt Pankow hatte Sicherheitsbedenken wegen einer Baustelle, doch die sind nun ausgeräumt. Ostersonntag könnte es nun losgehen.
Hat eigentlich jemand den Turm der Gedächtniskirche gesehen? Seit nunmehr fünf Jahren ist das sechseckige Bauwerk eingerüstet, weil es Betonbrocken rieselt. Auch davor war es eine gefühlte Ewigkeit schon hinter Planen verschwunden. Nun hängt dort ein riesiges Werbeplakat, mit den Einnahmen daraus soll die Sanierung des Turms finanziert werden. Wie sich die Zeiten ändern: 1999 gab es noch große Proteste wegen Reklame.
Lügen haben kurze Beine – oder sind Spitzenkandidat zur Europawahl. Letzteres galt bis Anfang dieser Woche für die Brandenburger SPD. Nachdem der bisherig Spitzenmann Simon Vaut als Schwindler enttarnt wurde, hat Parteichef Dietmar Woidke eine Ersatzkandidatin vorgestellt. Die 32-jährige Miriam Wallstein soll nun alles retten. Woidke inklusive.
BER Count Up – Tage seit Nichteröffnung:
Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat das Wunder vollbracht: Am 31. Oktober 2020 ist der Flughafen BER offiziell eröffnet worden. 3.073 Tage nach der ersten Nicht-Eröffnung stellen wir damit unseren Count Up ein. Wer nochmal zurück blicken will: Im Tagesspiegel Checkpoint Podcast "Eine Runde Berlin" spricht Lütke Daldrup mit Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt und Checkpoint Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über detailverliebte Kontrollen, politische Befindlichkeiten und aufgestaute Urlaubstage.
Zitat
„Eine Übernutzung von Grünanlagen zeigt sich in der Abnutzung bzw. Schädigung der vegetativen und baulichen Substanz sowie auch in wiederkehrenden Einschränkungen der allgemeinen Benutzbarkeit durch auftretende Nutzungskonkurrenzen.“
(Antwort der Senatsverwaltung für Umwelt auf die Frage der Linken-Abgeordneten Marion Platta „Ab wann gilt eine Grün- und Erholungsfläche als übernutzt?“)
Tweet des Tages
Ich war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal geboren und studiere mittlerweile im 4. Semester.
Antwort d. Red.: (Kommentar zum Tweet der „Tagesschau vor 20 Jahren“, dass dem Bau des Großflughafens Schönefeld nichts mehr im Wege steht.)
Stadtleben
Essen & Trinken - Was haben Helmut Kohl, Gerhard Schröder, Thomas Gottschalk, Bill Clinton, George Clooney, Tom Cruise, Kate Winslet und Bushido gemeinsam? Sie alle waren (oder sind) Besucher des Borchardt, wo die Wiener Schnitzel größer sind als die edlen Teller, auf denen sie neben lauwarmem Kartoffelsalat serviert werden. Das Restaurant blickt auf eine Historie von rund 150 Jahren zurück, in denen es sich zum Esszimmer von Politikern und anderen Berliner Promis gemausert hat. Zwischen den weinroten Sitzbänken und hohen Säulen ist hier das Motto "sehen und gesehen werden", vielleicht auch beim Genießen des Kabeljau-Wildfangs mit Sepia Risotto und Frühlingsgemüse (29 Euro) oder des Teriyaki-Rinds mit gegrillter Wassermelone (28 Euro). Eine große Getränkekarte, sowie offene Weiß- und Rotweine werden täglich serviert. Tägl. 11.30-1 Uhr, Französische Straße 47, U-Bhf Französische Straße
Berlinbesuch - Hätte es in New York um 1960 die Patisserie Princess Cheesecake gegeben, dann hätte Audrey Hepburn (alias Holly Golightly) vielleicht einen New York Cheesecake anstatt eines Croissants vor dem Schaufenster von Tiffany's gefrühstückt. Zwischen Törtchen und Küchlein leuchtet der Filmstar heute Abend im Charlottenburger Café in der Kesebeckstraße 32 wieder auf. Was sich alles hinter der Stilikone im „kleinen Schwarzen“ verbirgt, erfahren Sie in der Lesung von Filmhistorikerin und Autorin Daniela Sannwald, die um 19.30 Uhr (Einlass18.30 Uhr) bei Petits Fours und einem Glas Montecco aus ihrer niedergeschriebenen Hommage an die begnadete Schauspielerin Audrey Hepburn liest. Tickets kosten 15 Euro. U-Bhf Uhlandstraße
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Jetzt Tickets sichern und beim Future Mobility Summit 2019 dabei sein! Hören Sie, was u.a. Andreas Scheuer, Ronald Pofalla und Nico Rosberg zur Mobilitätswende zu sagen haben: futuremobilitysummit.de
2 Tage, 20 Foren, 1200 Teilnehmer, alle Leitthemen, Testfahrten, Ausstellung: Future Mobility 2019 ist der zentrale Kongress der Mobilitätsentscheider aus Politik, Wirtschaft, und Gesellschaft.
Geschenk - Von kleinen Törtchen und großen Stars zu den kleinen deliziösen Freuden des Lebens, die man gerne mit anderen teilt oder verschenkt. Bei all den verschiedenen Geschmäckern ist es gar nicht so einfach etwas Passendes zu finden, warum also die/den Beschenkte/n nicht selber ausprobieren lassen, was schmeckt – zum Beispiel heute Abend ab 18.30 Uhr bei der veganen Käseverkostung im Mana in der Belziger Straße 34. Käse aus fermentierten Nüssen in verschiedenen Formen, Reifegraden und mit den unterschiedlichsten Gewürzen, dazu passende Beilagen wie Obst oder karamellisierte Zwiebeln, und abgerundet mit passendem Wein oder Traubensaft. „Alles vegan, alles raw, alles bio, alles mit Liebe gemacht“. Teilnahme per Mail an hello@mana-food.de mit dem Wort „Käse“ im Betreff. Kosten 69,90 Euro. U-Bhf Eisenacher Straße
Last-Minute-Verlosung - Was macht man, wenn man auf viele Jahre der persönlichen und musikalischen Freundschaft zurückblickt? In Jan Plewkas Fall nimmt man eine Kassette mit dem Weggefährten Marco Schmedtje auf, bespielt sie mit musikalischen Perlen und tauft sie „Between the Bars“. Die 2000 limitierten Exemplare sind leider restlos ausverkauft, wer aber dennoch gerne auf den Geschmack von Plewkas Gesang, begleitet von Schmedtjes Gitarre und Stimme kommen möchte – wir verlosen für ihren heutigen Auftritt im Heimathafen 3x2 Tickets unter allen, die bis 12 Uhr an checkpoint@tagesspiegel.de schreiben. Ab 21 Uhr geht's in der Karl-Marx-Straße 141 (U-Bhf Karl-Marx-Straße) los. Einen Vorgeschmack gibt’s hier.
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Noch hingehen - Dem Augenblick Dauer zu verleihen, jeden Moment zu genießen, der von längerem Bestand sein kann, als man glaubt – darin liegt eine Kunst. Mit einer Kollektion von rund 300 Werken und Objekten, gesammelt von über 60 KünstlerInnen wie Gerhard Richter, Helmut Newton oder Tina Barney erzählt die Ausstellung „The Moment is Eternity“ im me Collectors Room Berlin in der Auguststraße 68 (U-Bhf Rosenthaler Platz) noch bis zum 1. April künstlerische Geheimnisse dieser „Vergänglichkeiten“. Der Eintritt kostet 8 Euro. Tägl. außer Di 12-18 Uhr
Mit diesen Stadtleben-Köstlichkeiten wünscht Ihnen Carina Kaiser einen wundervollen Tag!
Prominent verraten
In einem Weddinger Blumenladen hat die gesuchte Berlinerin ihr aktuelles Musikvideo zu dem Song „Hier" gedreht. Mit ihrem ersten Solo-Album tourt die langjährige Tatort-Darstellerin gerade durch Deutschland.
Bekannte Berliner fotografieren für uns eine Woche lang täglich Ausschnitte aus ihrem Leben. Erraten Sie, wer sich diesmal hinter den Bildern versteckt? Senden Sie uns bis Donnerstag eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de mit dem richtigen Namen und gewinnen Sie zwei "Checkpott"-Kaffeetassen. Die Auflösung kommt immer freitags - mit einem Selfie. Alle bisherigen Fotos und Hinweise finden Sie hier.
Berlin heute
Verkehr Der Tunnel Tiergarten-Spreebogen (Tiergarten / Moabit) ist in Richtung Hauptbahnhof / Wedding zwischen 21 und 5 Uhr gesperrt. Wegen eines Kranabbaus ist die Konstanzer Straße (Wilmersdorf) ab 6 Uhr bis Freitag 18 Uhr auf einen Fahrstreifen verengt, ebenso die Straße am Tierpark (Friedrichsfelde) ab 8 Uhr bis vsl. Ende Mai. Die Alfred-Kowalke-Straße ist auf der Tierparkseite voll gesperrt. Rund um die Mercedes-Benz-Arena kann es sich ab ca. 19 Uhr stauen, weil Mark Forster gegen 20 Uhr auf der Bühne erwartet wird. Die BVG meldet von Betriebsbeginn bis Montagmorgen eine Unterbrechung der U2 zwischen Theodor-Heuss-Platz und Ruhleben. Und von Mitternacht bis 1.30 Uhr fährt die S2 nicht zwischen Buch und Bernau. Bei beiden Linien gibt es Ersatzverkehr mit Bussen.
Demonstration Rund 50 Menschen wollen sich zwischen 10.15 und 12.15 Uhr zur Kundgebung „Vorstellung des alternativen Geschäftsberichtes anlässlich der Bilanzpressekonferenz der DB AG“ vor dem Marriott Hotel am Inge-Beisheim-Platz 1 einfinden. Ebenfalls knapp 50 angemeldete Teilnehmer demonstrieren von 16 bis 18 Uhr „gegen Verdrängung von Kleingewerbe“ und ziehen ab Roseneck / Ecke Teplitzer Straße bis zur Kronberger Straße 12 D. Das Bündnis für weltoffenes Steglitz-Zehlendorf hat ca. 20 Teilnehmer zu der Kundgebung „Steglitz-Zehlendorf bleibt bunt – kein Raum dem Rassismus der weißen verbitterten Männer der AfD“ von 18 bis 21 Uhr am Hermann-Ehlers-Platz angemeldet.
Gericht Der Prozess um den Diebstahl der 100 Kilogramm schweren Goldmünze „Big Maple Leaf“ aus dem Bode-Museum geht mit der Befragung eines Gutachters weiter. Vier Männer sind angeklagt (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 817).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag - Klaus Ahlheim (77), Erziehungswissenschaftler / Stephan-Andreas Casdorff (60), Tagesspiegel-Herausgeber / Detlev Ganten (78), ehem. Vorstandsvorsitzender der Charité (2004-2008) / Clara Herrmann (34), grüne Bezirksstadträtin in Friedrichshain-Kreuzberg / Peter Hladik (78), Schauspieler / Ingrid Lübke (77), "äußerst engagierte Stadt-und Sozialplanerin in Berlin+Kassel, mit Gruß von KK" / Volker Lüdecke (58), Theaterautor / "Liebe Grüße in die Toskana an Peter von uns in Berlin" / Ute Trillmich, "(70+), Berliner Psychoanalytikerin (tanzt gerade Tango in ihren Geburtstag in Buenos Aires)"
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben - Nuamosi Toko Andre, * 3. April 1957 / Günter Bürger, * 27. Oktober 1927, Bezirksstadtrat / Benjamin Retzlaff, * 4. April 1977 / Elisabeth "Sissy" Schmitt-Walter, * 27. September 1927, Theaterschauspielerin / Eweline "Ine" Schwabe, * 19. Dezember 1938
Stolperstein - Martha Kallischer (Jhg. 1874) wurde im September 1942 vom Güterbahnhof Moabit zusammen mit 1001 Menschen nach Theresienstadt deportiert, wo sie heute vor 75 Jahren ermordet wurde. Sie lebte in der Knesebeckstraße 74 in Charlottenburg.
Im Tagesspiegel
In einer Duisburger Lagerhalle betreibt Norbert Zajac die weltgrößte Zoohandlung. Hier verkauft er Hühner, Krokodile und Hundewelpen. Besuch bei einem der Letzten seiner Art. Lesen Sie das Porträt von Heike Jahberg heute auf Seite 3 im Tagesspiegel und im E-Paper.
Encore
Let’s play Schule – 18 Studierende übernehmen eine Woche lang das Schulzentrum am Stern in Potsdam. Heute führt Karl Pfaff (26), Chemie und Germanistik, Tagebuch: „Tag 3 – Halbzeit. Eine Siebtklässlerin kommt zu uns, weil sie sich unwohl fühlt. Andere tuscheln und lästern. Einfach weitermachen scheint uns nicht sinnvoll, die Sache muss geklärt werden. Meine Projektpartnerin nimmt sich das Mädchen und drei weitere Schülerinnen beiseite. Blicke wurden falsch interpretiert. Freundschaften daraufhin gekündigt. Kleines Missverständnis, große Sache für die Beteiligten. Tränen fließen. 30 Minuten wird sich ausgesprochen. Dann ist das Problem geklärt – und die Freundschaft gerettet. Dass wir die anderen 14 SchülerInnen trotzdem halbwegs nach Plan unterrichten konnten, verdanken wir der Tatsache, dass wir diese Woche zu zweit vor der Klasse stehen. Hier Luxus. Im Alltag keine Realität. Da fehlt dann eben manchmal diese eine halbe Stunde."
Hoffentlich haben Sie heute genug Zeit. Morgen ist Lorenz Maroldt wieder für Sie da. Solo natürlich.