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Investmentfirma pumpt 225 Millionen Euro in Hertha BSCTodesraser wegen Mordes verurteiltBezirksbürgermeister haben Fragen zum Mietendeckel


endlich ist Fußball auch mal für Leute interessant, die bei Begriffen wie „Englische Woche“ zuerst an einen regional geprägten Speiseplan in der Kantine denken. Dabei herrschen jetzt sogar englische Verhältnisse im Berliner Fußball. Wie drüben auf der real brexitierenden Insel hat jetzt ein Privatmann jede Menge Geld in einen Club gesteckt. Die Überraschung über Lars Windhorsts Cup, äh, Coup, sich für 125 Millionen Euro Hertha-BSC-Trikots samt Inhalt zu kaufen, ist jedenfalls groß. Einer Windhorst-Investmentfirma gehören jetzt (laut „Spiegel“) 37,5 Prozent an der „Hertha BSC GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien“. In der kommenden Saison soll auf 49,9 aufgestockt werden. Macht dann insgesamt 225 Millionen Euro. Aber schon jetzt ist es der größte Finanzdeal der Bundesligageschichte.

Interessant ist der Handel auch deshalb, weil Windhorst nach zwei Insolvenzen sein jetziges Vermögen wohl mit Immobiliengeschäften gemacht hat. Das hat jedenfalls das „Manager Magazin“ im Jahr 2016 geschrieben. Unternehmen wie Grand City Properties, dem heute tausende Wohnungen in Berlin gehören, hätten dabei eine Rolle gespielt, aber auch Aroundtown. Das ist der Immobilien-Investor, der gerade beim Hertha-Stadtrivalen 1. FC Union als Hauptsponsor unterschrieben hat. Windhorst habe es verstanden, aus den rasant gestiegenen Immobilienpreisen in Deutschland massiv Profit zu schlagen. Ein Erfolg, von dem er selbst überrascht gewesen sein soll: „Ich hätte anfangs nicht gedacht, dass sich das Geschäft so prächtig entwickelt“, zitiert ihn das Magazin.

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