na, ausgeschlafen? Dann herzlich Willkommen zur nullten Stunde! Was nach einer Zeitreise in die DDR klingt, ist im August 2019 für Tausende Berliner Familien und LehrerInnen wieder Realität: Unterrichtsbeginn um 7.30 Uhr. Der Grund: das kostenlose Schulessen. Denn um alle Kinder da durchzuschleusen (Essensschichten à 15 Minuten sind keine Seltenheit), muss an einigen Grundschulen der gesamte Tagesrhythmus angepasst werden. Das steht zwar der gängigen Schlafforschung entgegen, die sich für einen Schulbeginn sogar nach 8 Uhr ausspricht. Andererseits würden wohl die meisten Eltern ihre Kinder auch um 6.30 Uhr gerne zur Schule schicken, wenn sie sich darauf verlassen könnten, dass sie dort von gut ausgebildeten Fachkräften vernünftig lesen und rechnen lernen.
Kurz vor dem Wochenende ein kleines Rätsel: Wer hat’s gesagt? Es geht um die gestern im Tagesspiegel erschienene Recherche meines Kollegen Johannes Bockenheimer zur Genossenschaft „Diese eG“. Sie ist bisher die einzige Genossenschaft, die von einer am Mittwoch vom Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses beschlossenen Senatsvorlage profitiert, wonach auch der Häuserkauf durch Genossenschaften mit Landeszuschüssen und Darlehen gefördert werden kann. Die Entstehung der „Diese eG“, das Geschäftsgebaren und die Unterstützung durch Linken-Politiker werfen Fragen auf – bei Regierungsparteien und Opposition:
1) „Ich bin von dem, was bisher an die Öffentlichkeit gedrungen ist, geschockt.“
2) „Viele Fragen (…) Und zwar zu den finanziellen Risiken, der Konstruktion und personellen Zusammensetzung der Genossenschaft und dazu, inwieweit dieses Geschäft in öffentlichem Interesse ist.“
3) Es spreche vieles dafür, „dass es massive Verfehlungen von Senats- und Bezirksverwaltung im Umgang mit der Genossenschaft gab“. Auch ein Untersuchungsausschuss wäre ein denkbares Instrument. „Katrin Lompscher muss offenlegen, welche Verbindungen sie im Vorfeld zu Matthias Schindler hatte. Auch die Rolle des Baustadtrats Florian Schmidt muss unter die Lupe genommen werden.“ Es deute einiges darauf hin, dass er nicht im Amt bleiben könne.
4) „Die Vorgänge müssen untersucht werden, auch seitens der Innenrevision und der Justiz.“
Auflösung weiter unten vor den Berliner Schnuppen
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Gesetzlich unfallversichert in der Schule
Schülerinnen und Schüler sind mit Schulbeginn automatisch bei der Unfallkasse Berlin gesetzlich unfallversichert. Der Schutz gilt für Schulwege genauso wie für den Unterricht. Eltern zahlen dafür nichts. Die Beiträge übernimmt das Land Berlin. Mehr Informationen unter www.unfallkasse-berlin.de
Pack die Badehose ein, fürs Wochenende ist bestes Badewetter angekündigt. In ganz Berlin werden die Freibäder gestürmt. In ganz Berlin? Nein, im (gar nicht so) kleinen Marzahn-Hellersdorf sitzen die Berliner weiter auf dem Trockenen. Der Bezirk hat als einziger kein einziges Freibad. Dass sich daran so schnell auch nichts ändern wird, zeigt die Antwort der Innen-und Sportverwaltung auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Sven Kohlmeier. „Nach Umsetzung der ersten Pilotprojekte (in Pankow und Mariendorf) sieht das Konzept eine Prüfung weiterer konkreter Standorte für einen Neubau von Schwimmbädern vor“, schreibt Staatssekretär Torsten Akmann. „Hiernach sei es optimal, die Entwicklung von insgesamt vier Standorten in Berlin voranzutreiben (jeweils zwei in den östlichen und westlichen Bezirken).“ Heißt übersetzt: Wäre schön, wenn irgendwann. Das Bezirksamt hat für sechs „bedingt geeignete“ Standorte in MaHe Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben. Doch ohne klares Bekenntnis von Senat und Bäderbetrieben wird auch das theoretisch Machbare nicht machbar sein.
Marzahn-Hellersdorf hat übrigens 267.452 Einwohner. Zum Vergleich:
Augsburg (295.135 Einwohner): 5 Freibäder.
Wiesbaden (278.342 Einwohner): 4 Freibäder.
Mönchengladbach (261.454 Einwohner): 2 Freibäder.
Gelsenkirchen (260.654 Einwohner): 2 Freibäder.
Braunschweig (248.292 Einwohner): 3 Freibäder.
Überhaupt steht Erwachsenen im Bezirk derzeit nur ein Schwimmbad zur Verfügung – die Schwimmhalle Kaulsdorf. Die Hallen am Helene-Weigel-Platz (Berliner Bäderbetriebe) und im Freizeitforum (GSE für den Bezirk) sind wegen Sanierung geschlossen. Wie auch das Baerwaldbad in Kreuzberg – wir reisen in den Westen. Und zwar schon seit 2017. Akmann: „Über den Zeitpunkt einer eventuellen Sanierung können zum derzeitigen Stand noch keine verbindlichen Aussagen getroffen werden.“ Zur Erinnerung: Der Investitionsbedarf für alle Bäder der Bäderbetriebe beträgt rund 241 Millionen Euro (Stand 31.12.2018).
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Ums Blech, das 1,2 millionenfach in der Stadt rumsteht, ging es hier gestern schon. Jetzt gibt es neue Zahlen zu abgeschleppten Autos. Die könnten in diesem Jahr einen neuen Höchstwert erreichen. 2018 wurden auf Veranlassung der Polizei 33.464 Pkw, die Kreuzungen, Radwege oder Busspuren blockierten, umgesetzt, im ersten Halbjahr 2019 schon 17.536 Fahrzeuge (Q: Anfrage von FDP-Innenpolitiker Marcel Luthe). Und das, obwohl die BVG immer noch nicht selbst abschleppen kann, weil die nötigen Verwaltungsvorschriften auch mehr als ein Jahr nach Inkrafttreten des Mobilitätsgesetzes noch fehlen. Immerhin kann die BVG den Umweg über die Polizei weglassen und direkt die Ordnungsämter einschalten. So hat sie bis Ende Juli bereits 5892 Autos umstellen lassen.
Wer dagegen als Privatperson Parkverstöße über die Ordnungsamt-Online-App meldet, kann darauf lange warten. Die Abarbeitung einzeln eingehender Meldungen wäre „unverhältnismäßig“, teilt Ordnungsstadtrat Andy Hehmke (SPD) aus Friedrichshain-Kreuzberg auf Anfrage von Thomas Weigelt (Grüne) mit. Und „schlichtweg auch nicht erforderlich“, weil Bürger sich ja auch direkt an die „Bußgeldstelle beim Polizeipräsidenten“ (das Amt ist seit April 2018 übrigens von einer Frau besetzt, Anm. d. Redaktion) wenden könnten. „Die Tätigkeit der Beschäftigten des Ordnungsamtes besteht letztendlich auch lediglich darin, Verstöße festzustellen und anzuzeigen“, schreibt Hehmke. Und auf die Nachfrage, ob das Bezirksamt gedenke, eingehende Anzeigen in Zukunft wenigstens an die Bußgeldstelle weiterzuleiten: „Nachdem die Anzeigenden jeweils den Hinweis darauf bekommen, Feststellungen direkt an die Bußgeldstelle melden zu können, erübrigt sich eine Weiterleitung durch das Ordnungsamt.“ Was war noch mal der Sinn der Ordnungsamt-Online-App?
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„Im Görlitzer Park darf wieder gekifft werden“ titelte der Tagesspiegel Online im November 2017. Da wurde bekannt, dass der rot-rot-grüne Senat die Null-Toleranz-Politik des früheren Innensenators Frank Henkel (CDU) aufgehoben hatte. Die Drogenkriminalität sei lediglich verdrängt worden, begründete Innensenator Andreas Geisel (SPD) den Schritt. Eine „Kapitulation vor dem Unrecht“ nannte der CDU-Politiker Burkard Dregger, mittlerweile Fraktionsvorsitzender, die Entscheidung damals. Jetzt fordert er erneut die Rückkehr zur Null-Toleranz-Linie seines Parteifreundes. „Unsere Parks und Bahnhöfe verkommen zu Drogenumschlagplätzen“, sagte Dregger in der „Abendschau“. Der Personalmangel bei Polizei und Staatsanwaltschaft dürfe kein Grund dafür sein, auf verstärkte Kontrollen und Strafen zu verzichten, stattdessen müsse das Personal aufgestockt werden. Zurück in die Zukunft? Nicht ganz. Im Herbst 2017 war die Kriminalität im Görlitzer Park gesunken, in den ersten vier Monaten von 2019 dagegen nahm die Gewaltkriminalität im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent zu (Q: „Kontraste“).
Hier die Auflösung des Reaktions-Rätsels zur „Diese eG“:
1) SPD-Baupolitikerin Iris Spranger.
2) Linken-Fraktionsgeschäftsführer Steffen Zillich.
3) FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja.
4) Der wohnungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Christian Gräff.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Berlins Straßen sind für Kinder ein „gefährliches Pflaster“ (Berliner Zeitung). Die Zahl der Unfälle mit Beteiligung bis zu 14-Jähriger ist von 691 in 2016 auf 752 in 2018 gestiegen(Q: Statistik der Berliner Polizei, ausgewertet im Verkehrssicherheitsreport 2019 der Dekra). Zwei Kinder kamen im Vorjahr im Straßenverkehr ums Leben, 161 verletzten sich schwer. Von der gesetzlich festgelegten „Vision Zero“ (keine Verkehrstoten, keine Schwerverletzten) bewegt sich Berlin damit weg, statt auf sie zu.
Interessante Zahlen aus der Innenverwaltung:
1) 70 Prozent der Berliner leben außerhalb des S-Bahn-Rings (Q: „Morgenpost“). Das Statistische Landesamt hat die Bevölkerungsstatistik neu ausgewertet und die Zahlen der Innenstadt und den Außenbezirken zugeordnet. Das Ergebnis: Innerhalb des Rings waren 2018 rund 1,12 Millionen Menschen gemeldet, außerhalb rund 2,63 Millionen. Damit kann der Fragende Sven Kohlmeier seine Forderung nach einem stärkeren politischen Fokus auf die Außenbezirke nun auch empirisch bekräftigen.
2) In diesem Jahr wurden bisher 337.573 Notrufe von der Berliner Feuerwehr entgegengenommen (Q: Anfrage von Tom Schreiber, SPD). Geht das so weiter, werden es 2019 deutlich weniger als in den Vorjahren sein. 2018 wurden 969.214 entgegengenommene Notrufe gezählt, 2017 noch 917.880. Bleibt die Frage, ob die Berliner zur Besinnung gekommen sind und nicht mehr wegen eines eingewachsenen Fußnagels die 112 wählen. Oder ob sie wegen Überlastung einfach nicht durchkommen (Betonung auf „entgegengenommen“).
3) 6 Straftaten gegen die sexuelle Orientierung wurden im Schöneberger Regenbogenkiez von Januar bis Juli 2019 schon polizeilich registriert. Von Mai bis Dezember 2018 waren es 2 gewesen. Alarmierende Zahlen, abgefragt ebenfalls von Tom Schreiber.
Wie grün sind die Grünen? Das fragt aktuell die „Zeit“. Für Berlin müsste man sagen: eher blassgrün. Die Ziele der Partei sind zwar ehrgeizig, doch an der Umsetzung hapert es. Auch die Klimawende im Wohnungsbestand ist nach zweieinhalb Jahren grüner Regierungsbeteiligung noch nicht vollzogen: Die Sanierungsrate ist mit jährlich 0,9 Prozent der Gebäude viel zu niedrig. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müsste sie auf mindestens 2,5 Prozent steigen, moniert BUND-Geschäftsführer Tilmann Heuser heute im Tagesspiegel-Interview. Seine Forderung: eine CO2-Steuer, welche die energetische Wende im Gebäudesektor finanziert. Und so den befürchteten Sanierungsstopp durch den geplanten Mietendeckel abfedert.
Ein Hilferuf aus Moabit: Die im Souterrain gelegene Kita am Spreebogen ist beim Unwetter vergangene Woche mit Regenwasser geflutet worden und muss nun von Grund auf saniert werden. Die Bauarbeiten können bis zu 12 Wochen dauern (und wir sind hier in Berlin!), die 30 Kinder zwischen ein und fünf Jahren teilen sich derzeit die Räumlichkeiten mit 50 anderen Kindern in einer Kita im Kiez. „Dies ist leider kein Zustand“, schreibt Jasper M., Vater eines anderthalbjährigen Jungen, auf nebenan.de. „Weder für die Kinder, noch für die Erzieherinnen und Erzieher.“ Wer kann helfen? Gesucht werden drei bis vier Räume mit sanitären Anlagen als Ausweichquartier (mind. 100 qm). Eine leerstehende Wohnung, ein Bürogebäude oder ein Ladenlokal. Wir nehmen Angebote per Mail an checkpoint@tagesspiegel.de entgegen und vermitteln.
Am 1. September wählt Brandenburg ein neues Parlament. Was unser Nachbarland kurz vor der Wahl beschäftigt, betrachten wir jetzt jeden Tag noch genauer. Heute: Die Linke startet eine Volksinitiative gegen die von meinem Kollegen Thorsten Metzner bekannt gemachten Forderungen der Hohenzollern nach der Herausgabe von Kunstwerken. Das Ziel: ein Landtagsbeschluss, der alle Forderungen der Hohenzollern zurückzuweist, also keinerlei Vergleich akzeptiert.
Wir bleiben noch kurz bei den Hohenzollern. Drei Jahre zu spät, 45 Millionen Euro zu teuer, aber hey, immerhin fast fertig: Das Hochhaus der Deutschen Rentenversicherung am Hohenzollerndamm.
Der Wind hat sich gedreht – beim Nachtflugverbot am BER. Erstmals stimmte Berlin bei der Gesellschafterversammlung am Donnerstag für den Brandenburger Antrag, die Flüge frühmorgens einzuschränken. Die FBB soll jetzt mit den Airlines verhandeln, wie sich innerdeutsche Flüge zwischen 5 und 6 Uhr vermeiden lassen. Nächster Schritt: innerdeutsche Flüge ganz verbieten. Das löst auch das Kapazitätsproblem am neuen Flughafen.
Wer sehen will, wie die sogenannte „Verkehrswende“ gerade an der Ecke Beusselstraße/ Kaiserin-Augusta-Allee aussieht – hier entlang.
Berlin, dein verrückter Wohnungsmarkt: In der Eisenacher Straße 18 in Schöneberg steht ein Sozialbau von 1961, mittlerweile gedämmt, mit neuen Türen und Fenstern versehen, weiß verputzt, ganz schmuck. Und offenbar sind die Wände mit Blattgold gespachtelt, denn die 2-Zimmer-Wohnung mit 59,41 qm wird auf Immoscout für 423.000 Euro angeboten. Macht einen Quadratmeterpreis von 7120 Euro.
Gratis ins Museum: Um die Hemmschwellen für Museums-Besuche zu senken, kündigte Kultursenator Klaus Lederer am Donnerstag einen eintrittsfreien Sonntag pro Monat in landeseigenen Museen an. Losgehen soll es im April.
Juchu, Berlin belegt Platz eins bei einer Verwaltungsleistung. In keinem anderen Bundesland wartet man kürzer auf seinen Steuerbescheid als bei uns, nämlich im Schnitt nur 38 Tage. In Niedersachsen sind es 63 (Q: Bund der Steuerzahler).
Sonder-BVV in Marzahn-Hellersdorf: Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) hat am Donnerstagabend den Haushaltsentwurf in erster Lesung eingebracht. Hier einige Highlights aus ihrer Rede: "haushaltstechnische Richtlinien", "Mindestverwendungsquote", "kamerale Ansätze", "haushaltswirtschaftliche Reserve", "Dispositiv der Titel", "pauschale Minderausgaben", "Aufstellungsrundscheiben" und nicht zu vergessen: die "bezirkliche Gender-Budget-Analyse". Sie verstehen nur Bahnhof? Ich auch.
Zu unorganisiert, zu dezentral, zu kleines Budget. Die Kritik von FDP-Mann Bernd Schlömer an den Plänen des Senats für die Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements kann die zuständige Staatssekretärin Sawsan Chebli – wie von Lorenz Maroldt im CP von gestern prognostiziert – nicht unkommentiert lassen. Die umfassende Übersicht (hier nachzulesen) zeige, dass Engagementförderung in der Breite der Berliner Politik stattfinde, statt in nur einem Ressort. Weil sich die Berliner vor Ort in den Bezirken engagieren, könne die Förderung gar nicht zu dezentral sein. „Engagement stärkt Nachbarschaften“, sagte Chebli dem Checkpoint. „Daher sind Stadtteilzentren, Familienzentren, Quartiersmanagement und Sportförderung so wichtig.“
Mehr Geld wäre „immer schön und wünschenswert“, es gehe ihr aber auch um Räume für Engagierte, um verlässliche professionelle Strukturen und, ganz wichtig, um Anerkennung, Sichtbarkeit und Vernetzung der Akteure. Ihren Fingerabdruck hinterlasse sie durch ein (erstmals) eigenständiges Referat, die Förderung von Freiwilligenagenturen in jedem Bezirk und Modellprojekte zur Bürgerbeteiligung. Das sieht wohl auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (Bagfa) so, die auf ihrer Webseite schreibt: „Die außergewöhnliche Förderung, die die Berliner Senatskanzlei ermöglicht, hat die Freiwilligenagenturen in Aufbruchsstimmung versetzt.“ Apropos Vernetzung: Haben Sie sich schon für unseren neuen Ehrenamts-Newsletter angemeldet?
BER Count Up – Tage seit Nichteröffnung:
Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat das Wunder vollbracht: Am 31. Oktober 2020 ist der Flughafen BER offiziell eröffnet worden. 3.073 Tage nach der ersten Nicht-Eröffnung stellen wir damit unseren Count Up ein. Wer nochmal zurück blicken will: Im Tagesspiegel Checkpoint Podcast "Eine Runde Berlin" spricht Lütke Daldrup mit Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt und Checkpoint Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über detailverliebte Kontrollen, politische Befindlichkeiten und aufgestaute Urlaubstage.
Zitat
„Deutschland ist keine offene Gesellschaft. Es ist eine Gesellschaft, die offen sein möchte, aber vor allem sich selbst beschützt. Die deutsche Kultur ist so stark, sodass sie nicht wirklich andere Ideen und Argumente akzeptiert. Es gibt kaum Raum für andere Debatten, kaum Respekt für abweichende Stimmen.“
Der chinesische Künstler Ai Weiwei begründet in der heutigen Ausgabe der „Welt“, warum er Deutschland – und damit Berlin – verlassen möchte. Er lebt seit vier Jahren in der Stadt, war Gastprofessor an der UdK und betreibt ein Studio in einer ehemaligen Brauerei am Pfefferberg in Prenzlauer Berg.
Tweet des Tages
Junge Frau will mit ihrem Fahrrad in die randvolle U-Bahn steigen: ‚Passe ich da noch rein?‘ Älterer Herr von drinnen: ‚Na klaro. Bring’ Se doch ooch noch zwee Rollkoffa und nen Kinderwagen mit.‘
Tweet des Tages
So, Leute, noch 30 Minuten bis zum ersten Elternabend in der Schule. Achtung: Sollte ich das Codewort ELTERNSPRECHERWAHL twittern, müsst ihr mir bitte ganz schnell viele süße Tierbilder schicken, damit ich für 10 Minuten nur noch auf's Telefon schauen kann!“ 2,5 Stunden später: „Beim Elternabend war Handyverbot. Deswegen bin ich jetzt Elternvertreter.
Antwort d. Red.: Team Checkpoint wünscht viel Spaß mit der neuen Aufgabe!
Stadtleben
Essen – Wenn zum Wochenende die Temperaturen wieder steigen, rückt auch das ferne Zypern zumindest gefühlt etwas näher. Beihilfe zur Urlaubsstimmung wird seit 31 Jahren in Wilmersdorf im Ta Panta Ri geleistet. Im laut Selbstauskunft ersten zypriotischen Restaurants Berlins bewirtet Chef Andreas seine Gäste mit Spezialitäten wie Sieftalia (gegrillte Hackfleischwürstchen, 13,50 Euro), gebratenen Tintenfischen (12 Euro) oder fleischlos gefüllter Aubergine (12,50 Euro). Die Weinkarte beweist, dass hier – frei nach dem Philosophen Heraklit – vom Retsina über verschiedene griechische und zypriotische Tropfen bis zum Ouzo „alles fließt“. Tgl. ab 17 Uhr, Düsseldorfer Straße 75, U-Bhf Hohenzollernplatz
Trinken – Etwas abseits von Goldenem Hirschen und Springbrunnen verbirgt sich hinter Schöneberger-Volkspark-Gestrüpp das kleine Freiluft-Café Laax. Lautmalerisch lädt schon der Name zum Zurücklehnen und in-der-Sonne-Entspannen ein. Zwischen Stauden, Sträuchern und Bäumen bietet sich das passende Setting dafür auf selbstgezimmertem Mobiliar. Die beiden Betreiber, die die vorher brachliegende Fläche nach ihrem Abitur zum Parkcafé umformten, haben so eine grüne Oase mit Sommer-Lieblingsplatz-Potential geschaffen. Aus dem grünen Anhänger verkaufen sie hausgemachte Zitronen-Limonade (2,60 Euro), Craft Beer (3,30 Euro) und Eiskaffee (2,90 Euro). Für den kleinen Hunger gibt es selbstgemachte Wraps. Fr 16-22 Uhr, Sa/ So 12-22 Uhr, Fritz-Elsas-Straße 30, U-Bhf Rathaus Schöneberg
Berlinbesuch – In Mitte dem Berlin der Jahrhundertwende nachzuspüren ist nicht immer leicht. Die Zeichnungen des heute vor 90 Jahren verstorbenen Heinrich Zille lassen den Alltag der Menschen dieser Epoche einfühlsam und humorvoll aufleben. Im Nikolaiviertel, wo Zille im Gasthaus Zum Nußbaum selbst ein- und ausging, zeigt das Zille Museum zum Todestag von „Pinselheinrich“ ab heute die Sonderausstellung „Erinnerungen an Heinrich Zille“. Zu sehen sind dort u.a. Heinrich Zilles Totenmaske und sein originaler Arbeitsplatz mit Staffelei und Hocker. Anlässlich des Jubiläums wurde auch die Dauerausstellung mit neuen Bildern umgestaltet. Eintritt 7 Euro (ermäßigt 5 Euro), tgl.11-18 Uhr, Propststraße 11, U-Bhf Klosterstraße
Geschenk – In den angenehm übersichtlichen Regalen bei Von und zu Tisch in Mitte finden sich Feinkostladen-Klassiker wie griechisches Olivenöl (12 Euro), spanische Weine und italienisches Trüffelpesto (10 Euro), aber auch Außergewöhnlicheres wie die Kombination aus schwarzem Vulkansalz und weißem Pfeffer mit dem minimalistischen Namen „Andersrum“. Die vom Laden zusammengestellten Boxen sind im Übrigen besonders geschenktüchtig. Neben der „Salzklunker-Box“ (ein Salzkristall zum Reiben, 15 Euro) fallen da das japanische Wasserfilterset mit dem natürlichen Steineichenkohle-Filter (33 Euro) und die Box „Mut zu Feige“ ins Auge ein Trio aus Feigenkonfitüre, -essenz und -crackern (19 Euro). Mo-Sa 12-22 Uhr, Auguststraße 52, U-Bhf Rosenthaler Platz
Last-Minute-Tickets I – Anlässlich des 74. Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Nagasaki veranstaltet der Verein Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges heute ein Benefizkonzert in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Unter dem Motto „Nie wieder Hiroshima – Nie wieder Nagasaki“ werden für Orgel, Marimba und Klavier bearbeitete Stücke von Bach, Händel, dem israelischen Komponisten Ohad Ben-Ari und Gabriel Fauré gespielt. Beginn 20 Uhr, der Eintritt ist frei, Breitscheidplatz, U-Bhf Kurfürstendamm
Last-Minute-Tickets II – Was dabei herauskommt, wenn „Herr Lehmann“ und „Der König von Berlin“ einander an einem Abend Texte und Lesebrille in die Hand geben, lässt sich heute im Atze-Musiktheater im Wedding erleben. Bei der Benefizlesung „Lesen tut gut!“ sitzen unter anderen Sven Regener und Horst Evers (die Autoren der beiden genannten Bücher), Poetry-Slammerin Zoe Hagen und Schauspielerin Nadine Heidenreich auf der Bühne. Der gesamte Erlös geht an die Valerian-Stiftung, die sich für Bildungschancengleichheit einsetzt, unter anderem mit einem Literaturprogramm für Kinder und Jugendliche. Tickets kosten 25 Euro. Beginn um 19 Uhr, Luxemburger Straße 20, U-Bhf Amrumer Straße
Karten sichern – Während das Torstraßenfestival traditionell versuchte, die namensgebende Straße in ihrer Länge möglichst umfänglich abzudecken und verschiedene Bars und Bühnen beschallte, konzentrieren sich die Veranstalter in diesem Jahr auf die Volksbühne als Austragungsort. Am 7. September stellen Solo-Liedermacher, DJs, eine Arabesque-Pop-Gruppe, Punk- und Post-Punk-Trios sowie Rapperinnen bis 5 Uhr morgens das geballte Talent der bunten Berliner Musikszene unter Beweis. Tickets kosten 26 Euro, ermäßigt 22 Euro. Musikliebhaber, die ihrer Leidenschaft lieber in den eigenen vier Wänden frönen, können sich den Termin ebenfalls im Kalender anstreichen, denn auch in diesem Jahr findet tagsüber wieder der Independent Label Market statt. Abseits vom Festivalgeschehen bieten unabhängige Plattenfirmen Neuerscheinungen und seltene Platten zum Verkauf an. Von 12 bis 18 Uhr kann das Vinylangebot durchstöbert werden, für Street Food und Craft Beer ist natürlich ebenfalls gesorgt, der Eintritt ist frei.
Noch hingehen – Bis Mitte nächster Woche öffnet die erste Kunstausstellung in der Urania noch ihre Tore. Unter dem Titel „Life in Cities“ werden dort Werke des in diesem Jahr verstorbenen Fotografen Michael Wolf ausgestellt. Insbesondere zwei in Tokio und Hongkong geschossene Serien zeichnen über Aufnahmen von Menschen und Architektur ein eindringliches Bild des Großstadtlebens im 21. Jahrhundert. Bis 14. August täglich 12-20 Uhr, Der Eintritt ist frei. An der Urania 17, U-Bhf Wittenbergplatz
Einen angenehmen Wochenausklang wünscht Julian Goldmann.
Berlin heute
Verkehr – Ab 22 Uhr bis Montagfrüh ist die A 10 in beiden Richtungen zwischen den Anschlussstellen Birkenwerder und Mühlenbeck auf einen Fahrstreifen verengt. Auf der A 113 ist ab 5 Uhr morgens stadteinwärts die Einfahrt und stadtauswärts die Ausfahrt Adlershof gesperrt, vsl. bis 22. August. In Charlottenburg und Tiergarten können aufgrund eines Aufzugs zwischen 12 und 16 Uhr im Bereich Kurfürstendamm, Hofjägerallee, Straße des 17. Juni, Scheidemannstraße, Ebertstraße, Lennéstraße und Hildebrandstraße kurzzeitige Sperrungen den Verkehr unterbrechen. In Kreuzberg ist heute und morgen jeweils zwischen 22 und 5 Uhr auf dem Schöneberger Ufer Richtung Waterloo-Ufer auf Höhe der Köthener Straße nur ein Fahrstreifen befahrbar. In Mitte ist morgen ab 21 Uhr bis Sonntag 6 Uhr zwischen Karl-Liebknecht-Straße und Grunerstraße die Spandauer Straße in beiden Richtung wegen der Aufbauarbeiten zur Hanfparade 2019 gesperrt. In Schöneberg führt ein Brückeneinhub zu einer Sperrung der Yorckstraße in beiden Richtungen zwischen Katzbachstraße und Bautzener Straße. Die Arbeiten werden von heute Abend, 22 Uhr, bis Montagfrüh um 4 Uhr andauern. In Spandau beginnen auf der Charlottenburger Chaussee neue Bauarbeiten bis Ende August ist stadteinwärts nur ein Fahrstreifen befahrbar.
Demonstration – Heute und morgen ist wieder viel los auf den Straßen der Stadt: Von 8-16 Uhr hält der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr zwischen Sakrower Landstraße und Hildebrandtstraße einen Gedenkmarsch ab (150 Teilnehmer). Am Invalidenpark versammeln sich von 12 bis 14 Uhr erneut 500 Demonstranten von „Fridays for Future“. In der Stresemannstraße erhebt der Zeitgenössische Tanz Berlin e.V. Widerspruch gegen die für spezifische Tanzprojekte im Haushalt 2020/21 eingestellten Gelder (17.45-18.45 Uhr, 100 Teilnehmer). Am Samstagmorgen fährt von 7-12 Uhr ein von der Botschaft der Republik Indonesien angemeldeter Fahrradkorso mit 70 Teilnehmern unter dem Motto„Fun Bike – Radfahren im Zusammenhang mit dem indonesischen Nationalfeiertag“ von der Invalidenstraße bis zur Clara-Wieck-Straße. In Mitte findet von 10-22 Uhr die „Hanfparade 2019“ statt, dieses Jahr unter dem Motto „Legalisierung nur mit dir!“ Ca. 8000 Teilnehmer ziehen von der Spandauer Straße über Unter den Linden, Wilhelmstraße, Friedrichstraße und Oranienburger Straße wieder zurück zur Liebknechtbrücke. 100 Demonstranten begehen von 13 bis 15 Uhr eine „Aktion der Solidarität mit den unabhängigen Kandidaten und der Zivilgesellschaft in Russland“. Vom Werderschen Markt wollen sie zum Checkpoint Charlie ziehen. In der Fritz-Reuter-Allee gedenken 100 Aktivisten der Initiative Hufeisern gegen Rechts dem 85. Todestag von Erich Mühsam (14-18 Uhr). Auf dem Platz des 18. März werden von 14.30 bis 17 Uhr für eine Kundgebung „Zum Einmarsch der indischen Miliz in Kaschmir und die daraus resultierenden Menschenrechtsverletzungen“ 200 Menschen erwartet. Am Abend ziehen von 17 bis 20 Uhr 500 Demonstranten vom Hermannplatz die Sonnenallee herunter. Sie wollen auf die „Inakzeptable Verkehrssituation für Fahrradfahrer und Fußgänger entlang der Sonnenallee“ aufmerksam machen.
Gericht – Fortsetzung im Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der vor fast 13 Jahren verschwundenen Georgine Krüger. Der 44-jährige Ali K. soll die damals 14-Jährige in einen Keller in Moabit gelockt, vergewaltigt und erwürgt haben (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 537).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Hermann Beil (78), österreichischer Theaterdramaturg und -regisseur / Annegret Kramp-Karrenbauer (57), Bundesvorsitzende der CDU, Bundesverteidigungsministerin / Petra Pau (56), Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf (Linke) / Otto Rehhagel (81), ehem. Fußballspieler und -trainer, 2012 Trainer bei Hertha BSC / Michaele Schreyer (68), ehem. EU-Kommissarin (1999-2004, Grüne) / Anne Tismer (56), Schauspielerin, u.a. an der Schaubühne, Mitbegründerin des Ballhaus Ost / Georgi Wassilew (73), Fußballspieler und -trainer, in den Jahren 1998-2003 und 2006-2007 Trainer bei Union Berlin
Samstag – Nicolas Berggruen (58), Investor / Bettina Domer (53), seit 2016 Mitglied des AGH (SPD) / Klaus Emmerich (76), Regisseur / Jürgen Holtz (87), Schauspieler, gegenwärtig am Berliner Ensemble / Johannes Kirsch (57), „Berlins bester (Zimmer)Mann!“ / Robert Leicht (75), Journalist, ehem. Kolumnist für den Tagesspiegel / Franziska Riemann (46), Comiczeichnerin / Reinhard Naumann (59), seit 2011 Bezirksbürgermeister Charlottenburg-Wilmersdorf (SPD) / Ronald Nitschke (69), Synchronsprecher und Schauspieler / Brigitte Oleschinski (64), Schriftstellerin / Emine Sevgi Özdamar (73), Schauspielerin und Schriftstellerin / Oliver Petszokat (41), Schauspieler, Sänger, Moderator / Tatjana Polon / Jörg Thadeusz (51), Moderator
Sonntag – Dirk Baecker (64), Soziologe / Tabea Blumenschein (67), Schauspielerin und Schriftstellerin / Ulrich Davids (61), „Wir gratulieren unserem Chef ganz herzlich zum Geburtstag und möchten einfach mal DANKE sagen, dein Team aus der Nostitzstraße“ / Peter Eisenman (87), amerikanischer Architekt, entwarf das Denkmal für die ermordeten Juden Europas / Gisela Barbara Grams (71), „Einen ganz herzlichen Glückwunsch meinem höchst bedächtigen und allzeit weitsichtigen Löwchen von seinem Braunbär!" / André Hoffmann (58), Eisschnellläufer / Elmar Kraushaar (69), Journalist und Schriftsteller / Marc Riewe (24), österreichischer Volkswirt / Christoph Reißky (24), Handballspieler bei den Füchsen Berlin
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben – Helmut Birth, * 3. Dezember 1925 / Prof. Detlef Cramer, * 13. April 1926 / Hans F. Hübner / Lutz Kreisel, * 30. November 1950 / Werner Kußerow, Bestatter / Ossi Osmanski, * 15. Februar 1941
Stolperstein – Adolf Aufrecht (Jhg. 1870), geboren im heutigen Polen, lebte im Jahr 1910 in der Moselstraße 4 im Ortsteil Friedenau. Er war Kaufmann und besaß mehrere Modegeschäfte, unter anderem in der Martin-Luther-Straße, in der Friedrichstraße und in der Rosenthaler Straße. Am 14. September 1942 wurde Adolf Aufrecht vom Güterbahnhof Moabit aus nach Theresienstadt deportiert, wo er heute vor 76 Jahren, am 9. August 1943, laut Todesanzeige an einer „Lungentuberkulose“ starb.
Encore
Zum Schluss noch ein bisschen Tiercontent. Sieben Mal hat sich das Panda-Paar Jiao Qing und Meng Meng im April gepaart. Ob es erfolgreich war, steht in ein bis zwei Wochen fest, sagt der Zoo. Denn anders als beim Menschen gibt es zwischen der Befruchtung und der Einnistung des Embryos eine größere Zeitspanne. Sollte die sogenannte Keimruhe festgestellt werden, könnte es bereits wenige Wochen danach zur Geburt kommen. Übrigens: Mit der Ankunft der Pandas in Berlin am 23. Juni 2017 ging auch das Team des Regierenden Bürgermeisters auf Twitter an den Start. Das hat mittlerweile viele Babys: einen Youtube-Kanal (139 Abonnenten), einen Instagram-Account (3312 Abonnenten) und eine Facebook-Seite (14.514 Abonnenten). Wenn das mal kein gutes Zeichen ist.
Ich wünsche Ihnen einen träch, äh, prächtigen Start ins Wochenende. Morgen beglückt Sie hier wieder Lorenz Maroldt.
Bis Mittwoch,