heute grüßt Checkpoint-Leserin Gudrun Appiagyei vom „Lago Maggiore, mit Blick auf die Borromäischen Inseln und bei angenehmen Wohlfühltemperaturen.“

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de.
Angesichts der humanitären Krise in Gaza hatte Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) vergangene Woche angekündigt, traumatisierte Kinder aus dem Kriegsgebiet aufnehmen zu wollen. Während Düsseldorf, Bonn, Kiel und Leipzig seinem Beispiel folgten, reagiert Berlin zurückhaltend. „Über eine etwaige Aufnahme von traumatisierten Kindern aus Gaza und Israel entscheidet die Bundesregierung“, teilte die Senatskanzlei auf Checkpoint-Anfrage mit.
Dafür macht auf Bundesebene die SPD Druck – und sobald ein rechtlicher Rahmen geschaffen ist, wollen auch die Berliner Sozialdemokraten das Thema auf die Agenda heben, wie der Checkpoint exklusiv aus der Fraktion erfuhr. Es sei eine moralische Pflicht: „Wenn nicht Berlin, wer dann? Unserer Stadt ist in schweren Zeiten schon oft geholfen worden“, sagt ein wichtiges Mitglied – und verweist auch auf einen Parteitagsbeschluss von vergangenem November, der die Einrichtung eines Landesaufnahmeprogramms für Menschen aus Gaza fordert. Charité und Vivantes seien bereit und in der Lage, verletzte und traumatisierte Kinder zu versorgen. Zentral sei zudem, dass diesen ein Rückkehrrecht garantiert werde.
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Beim traditionellen Open-Air-Konzert mit Daniel Barenboim und dem West-Eastern Divan Orchestra in der Berliner Waldbühne ist in diesem Jahr Starpianist Lang Lang als Solist in Mendelssohns Klavierkonzert Nr. 1 zu Gast. Mit Beethovens „Eroica“ steht außerdem eine der berühmtesten Symphonien des klassisch-romantischen Repertoires auf dem Programm.
Sonntag, 10. August, 19 Uhr, Waldbühne Berlin
Zur geplanten Erhöhung der Strafgelder für illegale Müllablagerungen (CP von gestern) hat Checkpoint-Leser Dominik Ecken einen bescheidenen Vorschlag: Vielleicht könnte die Berliner Stadtreinigung (BSR) die Sperrmüllentsorgung „so gestalten, dass man sie auch nutzen kann“?
„Als ehemaliger Düsseldorfer räume ich zurzeit meinen Keller in Düsseldorf UND meinen Keller in Berlin leer“, schreibt Ecken. „In Düsseldorf fülle ich ein Online-Formular aus, Name, Anschrift. Dann bekomme ich noch einen Hinweis, dass Holz und Elektrogeräte gesondert rauszustellen sind, getrennt vom Sperrmüll. Dann bekomme ich einen Termin angezeigt, zu dem ich den Sperrmüll auf die Straße stellen muss. Fertig.“
In Berlin hingegen müsse man quasi ein Studium abschließen: „Lassen wir mal beiseite, dass es Geld kostet. Ich muss exakt angeben, WAS ich entsorgen möchte. Regalbretter sind auszumessen und die Anzahl der Quadratmeter ist anzugeben. Kleinzeugs kann in 100-Liter-Säcke verpackt werden. Woher soll ich wissen, wieviel LITER mein Sperrmüll hat? Man wird dreimal darauf aufmerksam gemacht, dass nur das mitgenommen wird, was auch angegeben wurde. Ich habe aber im Keller etwas, was nicht aufgelistet ist. Also habe ich eine Mail an die BSR geschrieben, ob sie das auch mitnehmen. Bekomme ich eine Antwort? Mal sehen. So habe ich sicherheitshalber etwas mehr angegeben als ich vermutlich habe. Kostet mich bei langfristiger Anmeldung 130 Euro, bei kurzfristiger Anmeldung 260 Euro.“
Es gebe seitenweise Antworten auf häufig gestellte Fragen durchzuarbeiten, alles sei bis ins Kleinste geregelt, schreibt Ecken. „Das Beste: Ich muss 12 Meter Platz schaffen für das Müllfahrzeug. Wenn es keinen Platz gibt, muss ich Halteverbotsschilder beantragen und aufstellen. Wenn ich auch Elektrogeräte zum Abholen habe, sind es ZWEI Fahrzeuge, die eine Stellfläche von circa 20 -25 Meter benötigen. Bitte, wie absurd ist das denn?“
Ganz neue Erklärungsansätze für das illegale Sperrmüllaufkommen in Berlin tun sich hier auf. Wie arbeitet man sich durch so einen Wahnsinn, wenn man – zum Beispiel – wenig oder kein Deutsch kann? Team Checkpoint meint: Bitte dringend das Regelwerk entrümpeln!
Und zwar dalli – unser heutiges Lied für die Checkpoint-Sommerplaylist, „Don’t Make Me Wait“ von Sting und Shaggy, passt auch gleich zur nächsten Meldung …
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Die Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki jähren sich zum 80. Mal. Solche Tragödien dürfen sich nicht wiederholen. Wir setzen uns für eine sichere Welt ohne Atomwaffen ein. Mit vielen Partnern in Deutschland und mit Millionen Menschen weltweit. Die Friedenswerkstatt Mutlangen freut sich über vielfältige Unterstützung.
Mehr erfahren
Verzögerung im Betriebsablauf: Berlinweit wurde das IT-Fachverfahren „ISBJ-Kita“ geupdatet. Die Folge: Mitunter lange Wartezeiten auf Kita-Gutscheine oder die ergänzende Förderung und Betreuung an Schulen (eFöB), besser bekannt als „Hort“. (CP vom 7. Juli) Die Jugendverwaltung schwört auf Anfrage zwar Stein und Bein, dass die Bearbeitung der Anträge inzwischen größtenteils flutscht – doch ganz aus der Welt scheint das Problem immer noch nicht zu sein. Checkpoint-Leserin Bettina Land etwa stellte bereits im Mai einen Antrag und stand vergangenen Freitag trotzdem ohne Ferienbetreuung für ihre Tochter da. Das zuständige Jugendamt Treptow-Köpenick gibt auf Checkpoint-Anfrage zu: „Trotz größter Sorgfalt und großem personellen wie technischen Aufwand lassen sich Probleme bei der Umstellung eines solch komplexen Fachverfahrens nicht in Gänze vermeiden.“ Betroffene Eltern sollten sich an die „koordinierende Fachkraft eFöB“ ihrer Schule oder direkt an ihr Jugendamt wenden.
Warten Sie auch schon länger auf Ihren Kita- oder Hort-Gutschein? Dann schreiben Sie uns bitte (mit Bezirksangabe!) an checkpoint@tagesspiegel.de.
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Wetten, gewinnen, feiern
Am 10. August lädt Hoppegarten zum Westminster Großen Preis von Berlin – einem Höhepunkt des deutschen Galopprennsports. Genießen Sie Spitzensport im Grünen.
Jetzt Sattelplatz-Karten zum Tagesspiegel-Onlinepreis von 20 € statt 27,50 € mit dem Code TAGESSPIEGEL_CP sichern!
Seitenweise Sommer: Gemeinsam mit Berlins beliebtesten Kiezbuchhandlungen empfiehlt Team Checkpoint in den Ferien täglich ein Buch, das wie für die Hängematte gemacht ist. Heute sind wir in Waidmannslust bei der Buchhandlung „Leselust“, die u.a. auch von Checkpoint-Leserin Anna Bauerfeind vorgeschlagen wurde.
Inhaberin Alexandra Liebert empfiehlt „Die Dame in Blau“ von Noëlle Châtelet: „Mireille, attraktiv, erfolgreich, Anfang fünfzig, ist im Stress. Als sie mal wieder über einen Pariser Boulevard hetzt, wird sie von einer alten Dame im blauen Kostüm aufgehalten. Mit französischer Leichtigkeit zeigt es, wie wir aus unserem stressigen, erschöpfenden Alltag und der Angst vor dem Älterwerden aussteigen, um in den anmutigen Umgang mit uns selbst und wieder in den echten Kontakt mit Anderen kommen zu können. Es liest sich immer wieder ganz zauberhaft und hat trotzdem eine sehr wertvolle nachhaltige Botschaft.“ Auch erhältlich im Tagesspiegel-Shop.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Wohnung in Berlin gefunden! Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat eine Adresse: Karsten Wildberger und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ziehen in die Friedrichstraße 108 – momentan noch Dienststelle des Bundesgesundheitsministeriums. Das meldet heute der Tagesspiegel Background.
Relativ gesund, wären da nicht der Stress und die Fluppen: Das sagt der DKV-Gesundheitsreport 2025 über die Berliner. Im Ländervergleich schaffen wir es in den Kategorien „körperliche Aktivität“ und „Verzicht auf Alkohol“ auf Platz drei, in Sachen Ernährung trotz Döner und Currywurst immerhin auf Platz vier. Am Stressmanagement und Rauchen können wir noch arbeiten – jeweils Platz 13.
Apropos Abstinenz: Laut Statistischem Bundesamt haben die Deutschen im ersten Halbjahr 2025 weniger als vier Milliarden Liter Bier getrunken – ein Rekordtief seit mehr als 30 Jahren. Offenbar greifen immer mehr zum Alkoholfreien.
Wie sieht’s bei Ihnen aus?

Auch Berlins Autos brauchen immer weniger Sprit: Im ersten Halbjahr 2025 stieg der Anteil der neuzugelassenen Pkw mit alternativen Antrieben laut Statistik Berlin Brandenburg auf 63,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von sieben Prozent.
Hohe Ehre für die U-Bahn-Station Heidelberger Platz: Laut einer (selbstverständlich nicht repräsentativen) Umfrage auf der Online-Plattform Reddit ist sie die schönste Station Berlins. Auf Platz 2 und 3: der U-Bahnhof Museumsinsel und der blumige Geheimtipp Paulsternstraße.
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Entdecken Sie den Secret Champagne Garden im The Ritz-Carlton, Berlin und genießen Sie in dieser Oase inmitten den Großstadtdschungels eine luxuriöse Etagere mit feinen Petit Fours und frischen Früchten, begleitet vom sommerlichen Cocktail „Golden King Kong“. Jetzt buchen!
Zum Abklingen noch ein Top-Flop: Der digitale Sim-Karten-Anbieter Nomad hat Tausende Kommentare zu bekannten Sehenswürdigkeiten ausgewertet und kommt zu dem Ergebnis: Der Checkpoint Charlie ist die am vierthäufigsten so genannte „Touristenfalle“ der Welt. Enttäuschender sind nur noch Fisherman’s Wharf in den USA, Las Ramblas in Spanien und die Temple Bar in Irland. Autsch.
Der regnerische Juli macht offenbar auch der Polizei zu schaffen: Per Ausschreibung sucht sie 30 neue Regenjacken, optional mit „Belüftungsreißverschlüssen im Achselbereich“. Je nachdem, wann sie ankommen, dürften sie erstmal im Schrank hängen: Heute kommt angeblich der Sommer zurück.
Zitat
„Für diejenigen, die die Erotik der Modernisierung des Landesbeamtenversorgungsgesetzes nicht sofort erkennen, möchte ich gerne hinreichende Anhaltspunkte dafür geben.“
Finanzsenator Stefan Evers (CDU) versucht, sein Reporter-Publikum in Wallung zu bringen. Ob es gelungen ist, können Sie versuchen, hier herauszulesen.
Stadtleben
Verlosung – Klassik, Pop-Rock, Picknick, Feuerwerk – hier dürfte für viele was dabei sein. Beim Klassik Open Air 2025 im Britzer Garten reicht das Programm von Smetanas „Die Moldau“ bis zu den Beach Boys. Für das Event am 30. August verlosen wir 2 Karten! Auf der Bühne steht solo u.a. Lorena Huber, dazu eine Band und die Neue Philharmonie Frankfurt. Zum Abschluss gibt es ein Feuerwerk, alles mit Blick auf den See. Das Konzert startet um 19 Uhr, reguläre Karten kosten 29 Euro, Sangerhauser Weg 1, Bushaltestelle Sangerhauser Weg
Essen und Trinken (mit Urlaubsflair) – Georgien soll wunderschön sein. Falls Sie es dieses Jahr aus Gründen nicht in das Land zwischen Europa und Asien schaffen: Die Weinhandlung „8000 Vintages“ hat ihre erste Filiale außerhalb Georgiens praktischerweise in Berlin eröffnet. Der Name erinnert an die sagenhafte 8000-jährige Weinbautradition zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus. 250 unterschiedliche Weine stehen nun in den Kreuzberger Regalen. Davon werden immer fünf offen ausgeschenkt, jede Woche wechselt das Angebot. Im lauschigen Weingarten oder in der Ladenbar kann man sich durch die vielfältige georgische Weinwelt probieren und dazu eine üppige Brotzeitplatte bestellen, sonntags gibt es oft Tastings. Mi-So ab 12 Uhr, Großbeerenstraße 27A, U-Bhf Mehringdamm
Für umme – Es ist eine unglaubliche Geschichte: Zoodirektor Oskar Heinroth und seine erste Frau Magdalena zogen zwischen 1904 und 1932 in ihrer Halenseer Mietwohnung über 250 verschiedene Vogelarten auf. Alles begann ganz harmlos mit der Mönchsgrasmücke „Greiner“. Die Nachbarn hassten den Lärm und Geruch und besonders den Wachtelkönig „Krex“, der nachts ohrenbetäubend krächzte. Kritik an Vermenschlichung und Haltungsbedingungen hin oder her: Mit den akribisch geführten Vogeltagebüchern und Fotografien unter Studiobedingungen wurde in dieser ungewöhnlichen Wohngemeinschaft die Deutsche Verhaltensbiologie geboren. Wunderbar, wie die Staatsbibliothek mit „Die Vogel-WG“ den Heinroth-Nachlass präsentiert (bis 14.9.) Mi-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Eintritt frei, Unter den Linden 8, U-Bhf Unter den Linden
Mit Anhang – Das Futurium ist mitten in der Stadt und kostet keinen Eintritt, man kann also auch gut mal auf einen Sprung rein. Und dann zum Beispiel gleich hoch aufs Dach. Da hat man eine gute Sicht über die Spree in Richtung Regierungsviertel. Ansonsten gibt es viele Möglichkeiten, das Haus zu erkunden. Etwa über den Kids-Audioguide mit Gespenst Nubi in der Hauptrolle; es führt Familien zu zehn Ausstellungsstationen. Oder man holt sich am Infotresen das Heftchen „Ab in die Zukunft“ und geht damit auf eine Kinderrallye. Jedes Wochenende gibt es Führungen speziell für Familien und dieses Wochenende (9./10.8., je 12-16 Uhr) einen Familien-Workshop zum Thema Quanten ohne Anmeldung. Geöffnet Mo/Mi und Fr-So 10–18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Alexanderufer 2, S-Bhf Hauptbahnhof
Sommerhappen – Dieser DIY-Hummus ist mit Fladenbrot ein Abendessen im Freibad. Sie brauchen 2 Dosen Kichererbsen (700 g), eine Zitrone und Tahin (Sesammus). Die Kichererbsen samt der Flüssigkeit und 1 TL Backnatron ca. 20 Minuten köcheln (evtl. Wasser zugeben). Zitrone ausdrücken, die Hälfte des Safts mit zwei Knoblauchzehen, 100 g Tahin, 1 TL Kreuzkümmel und ordentlich Salz gut mixen. Kichererbsen sowie nach und nach das Kochwasser und mehr Zitronensaft hinzugeben, bis ein cremiger Hummus entsteht (hier ein gutes Rezept, falls Sie mehr Details brauchen).
Kiekste
Gestern hatten wir uns hier mehr Sonne gewünscht, et voilà: Die Fischerinsel strahlt dank Leser Jörg Farys! Weitere Bilder gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – Storkower Straße (Fennpfuhl): Bis 21.8. ist an der Kreuzung Thaerstraße das Linksabbiegen nicht möglich.
Halenseestraße (Grunewald): Bis Ende August ist Richtung Rathenauplatz in Höhe Werkstättenweg der rechte Fahrstreifen gesperrt.
Marzahn: Von 9 bis 14 Uhr kommt es aufgrund von Vermessungsarbeiten zu kurzzeitigen Sperrungen mehrerer Kreuzungen rund um die Allee der Kosmonauten.
Nahverkehr – S-Bahn – S41, S42 und S8: Von 22 bis 1.30 Uhr ist zwischen Frankfurter Allee und Landsberger Allee ein Pendelverkehr im 20-Minutentakt eingerichtet.
Demonstration – Für heute sind 16 Demos angemeldet (Stand 5.8., 16 Uhr), u.a. „Mahnwache Tiertransporte in Drittländer beenden“: 15 Menschen, Tierschutznetzwerk Kräfte bündeln, Wilhelmstraße 54 (12-13.30 Uhr)
„Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland“: 50 Demonstrierende, Elcknerplatz (16.30-19.30 Uhr)
„Politische Demonstration anlässlich 80 Jahre Gedenken der Opfer der Atombomben auf Hiroshima“: 200 Teilnehmende, Friedensglockengesellschaft, Japanischer Pavillon im Volkspark Friedrichshain (17-19 Uhr)
„Respect Cyclists – Die Fahrraddemo für sichere Radwege“: 100 Menschen, Respect Cyclists, Falkplatz, Großer Stern, Mauerpark (17.30-21 Uhr)
„Kiezteich im Ernst-Thälmann-Park retten, Zukunft sichern. 8. Baumsalon – Blaue Infrastruktur und & ihre Vorteile“: 100 Teilnehmende, Lilli-Henoch-Straße 1 (18.30-20.30 Uhr)
Gericht – Nach einer Attacke mit einem Säbel muss sich ein 47-Jähriger wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Er soll einen Mann in dessen Wohnung erst bedroht, ihn dann mit Fäusten und schließlich mit einer 80 Zentimeter langen Klinge angegriffen haben. Der Attackierte sei durch Säbelstiche in den Bauch lebensgefährlich verletzt worden (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal A618).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Christoph Biemann (73), Autor und Moderator, vor allem bekannt aus der „Sendung mit Maus“ / Melissa George (49), australische Schauspielerin, für „In Treatment“ wurde sie 2009 für den Golden Globe nominiert / Vedad Ibišević (41), ehemaliger Fußballspieler, jetzt Trainer, spielte von 2015 bis 2020 bei Hertha BSC, von 2021 bis 2023 war er dort Co-Trainer / Cherno Jobatey (60), Fernsehmoderator, kam über den Sender Freies Berlin zum Fernsehen, moderierte u.a. das ZDF-„Morgenmagazin“ und „Cherno – Die RBB-Talkshow“ / Juliane Köhler (60), Schauspielerin („Aimée und Jaguar“ sowie „Pünktchen und Anton“), Silberner Bär auf der Berlinale als beste Schauspielerin (1999) / Anouschka Renzi, bürgerlich: Anouschka Hubschmid (61), Schauspielerin, spielte u.a. am Berliner Ensemble und nahm an der 15. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ teil / David Hugo Schmitz (32), Schauspieler („Radio Heimat“) und Regisseur, studierte an der Filmuniversität Babelsberg / Rebecca Trescher (39), Jazzmusikerin, u.a. Album „Character Pieces“
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Prof. Dr. Karl-Hermann Hübler, * 22. Juli 1933, verstorben am 23. Juli 2025 / Margit Korge, * 21. Januar 1930, verstorben am 2. Juli 2025 / Peter Platt, * 25. März 1954, verstorben am 17. Juli 2025 / Margret Straub, * 1. Juli 1940, verstorben am 22. Juli 2025 / Susanne Wiegel, * 8. Januar 1952, verstorben am 9. Juli 2025
Stolperstein – Hilde Davidsohn wurde am 6. August 1911, heute vor 114 Jahren, geboren. Ihr Vater war Rechtsanwalt und Notar, ob die Mutter einen Beruf ausübte, ist nicht bekannt. Hilde studierte in Berlin Medizin und promovierte 1937 in Bern. Sie arbeitete anschließend am Jüdischen Krankenhaus, durfte aber nur als eine Art unbezahlte Assistenzärztin, später als Krankenschwester tätig sein. Um 1942 wurde sie zur Zwangsarbeit in einer Schraubenfabrik genötigt. Am 3. März 1943 wurde Dr. Hilde Davidsohn von den Nazis nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. An sie erinnert ein Stolperstein in der Straße Wilhelmsaue 136 in Wilmersdorf.
Encore
Fernsehturm, East Side Gallery, Spreedampfer & Co: Team Checkpoint empfiehlt 36 Berlin-Klassiker, die von Touris geliebt und von Berlinern meist gemieden werden. Für alle, die einen Blick über den Kiezrand wagen und ihre Stadt neu entdecken wollen. Heute: ein Abstecher in der Kneipe „Das Klo“.
Muss man sein überteuertes Pils aus einer „Urinente“ trinken – einem Plastikgefäß für Bettlägerige? Muss man in einem Raum sitzen, von dessen Decke riesige Plastik-Kotwürste hängen? Und sich dabei von einem Mikrofon-Mann (30% Kellner, 20% Chauvi, 50% Après-Ski-DJ) beleidigen lassen? Wahrscheinlich nicht. Aber Spaß macht ein Abend in der Erlebnis-Kneipe „Das Klo“ trotzdem. Der Fäkalhumor ist völlig überdreht, die Kneipe voll mit Klo-Accessoires – und der Ku’Damm schillert nebenan. Spätestens beim dritten Schluck hört man auf, sich ernst zu nehmen. Und das tut manchmal gut!
Blitzsaubere Recherche, Tipps und Hinweise haben heute Christoph Papenhausen, Stefan Jacobs und Oliver Voss geliefert, ein appetitliches Stadtleben verdanken wir Antje Scherer. Fabian Schridde hat in der Frühproduktion noch mal durchgespült und morgen nimmt hier Jessica Gummersbach Berlin nicht zu ernst.
Es grüßt Sie herzlich