bitte jetzt nicht irritiert am Kaffee verschlucken: Ich bin die Neue und darf ab sofort mit Ihnen rätselnd die Woche rekapitulieren. Checkpoint-Leserinnen und Leser kennen das samstägliche Wochenrätsel, vielleicht kennen Sie auch unser Jahresrückblickrätsel. Diese beiden haben sich in einer lauschigen Ecke der Checkpoint-Redaktion getroffen und auf Anhieb sehr gut verstanden. Heute, nur wenige Monate später, erblickt das neue Wochenrückblickrätsel das Licht der Welt: knifflig-vergnügte Fragen, zusammengestellt aus den Checkpoints der vergangenen Woche. Das heißt: Wer Checkpoint liest, ist klar im Vorteil (gilt in Berlin übrigens in allen Lebenslagen).
Apropos Rätsel: An diesem Wochenende entscheidet sich, ob die Berliner SPD die Zweckehe mit der CDU eingeht. Bis gestern Abend, 23.59 Uhr, konnten die Genossinnen und Genossen abstimmen, morgen wird das Ergebnis verkündet. Sollten die Sozialdemokraten „Ja“ sagen, heißt der neue Regierende Bürgermeister Kai Wegner.
Wer ist dieser Mann aus Spandau, der die Geschicke Berlins bestimmen soll? Das haben Ann-Kathrin Hipp und Lorenz Maroldt versucht im Gespräch mit ihm herauszufinden. Kai Wegner gibt unter anderem Einblicke in seine Jugend und verrät, warum er die Schule vor dem Abi abbrach. Er erzählt, was ihn antrieb, in die Politik zu gehen, wie seine Eltern darauf reagierten und sagt Blick auf seine Jahre in der Jungen Union: „Ich habe mich da ganz massiv verändert.“ Die neue Folge des Checkpoint-Podcasts „Berliner & Pfannkuchen“ hören Sie, jetzt hier und überall, wo es Podcasts gibt.
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An dieser Stelle noch zwei kurze Wochenendempfehlungen: Thomas Wochniks unvergleichliche Tipps für Ihre Zeit drinnen und draußen lesen Sie weiterhin hier (mit T+) und im gedruckten Tagesspiegel. Noch mehr wohlkuratierte Empfehlungen für die freien Tage können Sie sich bequem via Mail nach Hause liefern lassen: Tagesspiegel-Redakteurin Ronja Merkel hat den Überblick über all die großartigen Veranstaltungen in der schönsten Stadt der Welt und liefert Ihnen mit dem neuen Newsletter „Weekender“ jeden Donnerstag eine handverlesene Auswahl persönlicher Empfehlungen aus Tagesspiegel-Kulturressort direkt ins Postfach. Sie können ihn hier kostenlos abonnieren. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und vor allem Erleben. Jetzt wird aber erstmal gerätselt.
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1. Der Wedding kommt! Zumindest ein bisschen voran. Seit Montag wird auf der Müllerstraße gebaut. Entstehen soll nach zwölf Planungsjahren...
C) … eine begrünte Mittelspur.
B) … ein neuer bewirtschafteter Parkraum mit 56 Stellplätzen.
S) … ein geschützter Radweg.
2. Not macht erfinderisch: Um eine Wohnung zu finden, hat eine Kreuzberger Künstlerin in dieser Woche eine besondere Aktion gestartet.
A) Sie lief mit einem Megafon 24 Stunden lang fluchend über den Kotti.
O) Sie saß mit Koffern, Kartons und Schild im Schaufenster einer Galerie.
H) Sie hielt auf dem Oranienplatz ein Schild in die Höhe: „Biete Ehemann gegen 3 ZKB!“
3. Kettensägenmassaker in Prenzlauer Berg: 130 Ahornbäume werden im Anton-Saefkow-Park gefällt. Warum?
N) Sie haben die Rußrindenkrankheit.
I) Sie blockieren den Neubau eines Waldkindergartens.
M) Zu viel Hundeurin hat zu irreparablen Schäden geführt.
4. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick warnt vor Betrügern, die sich im Berliner Süden als Mitarbeitende des Gesundheitsamtes ausgeben. Sie ziehen von Haustür zu Haustür und verkaufen...
U) … Coronatests.
N) … Raumbelüfter.
E) … Bürgeramtstermine.
5. Aller guten Dinge sind: Pal Dardai wird zum dritten Mal Hertha-Trainer. Zum Amtsantritt sagt er:
E) „Dieses Mal reicht nicht nur harte Arbeit, sondern wir brauchen auch Glück.“
S) „Ich schließe nicht aus, dass es auch ein viertes Mal geben wird.“
T) „Das wird kein Spaziergang, das wird ein Iron Man.“
6. Der Bezirk Lichtenberg hat ein neues Motto! Es lautet:
C) „Im Osten geht die Sonne auf“
N) „Mehr Berlin als du denkst“
A) „Die Platte & das Mehr“
7. Der Hauptausschuss im Abgeordnetenhaus hat sich in dieser Woche mit einem tierischen Antrag der Noch-Regierungsfraktionen SPD, Grüne und Linke beschäftigt. Der Titel:
H) „Einsatz von Brieftauben zur emissionsarmen Kommunikation zwischen Dienststellen“
B) „Hunde von Beschäftigten in Senats- und Bezirksverwaltungen und landeseigenen Unternehmen ermöglichen“
L) „Neustrukturierung des Haustier-Anmelderegisters / Kostenregelung nach Größe“
8. Nomen est omen! Das dachte sich wohl die Berliner Dolmetscherin, die eine vietnamesische Mutter davon abbringen wollte, ihr Kind...
S) Kim Jong-Il zu nennen.
A) Putin zu nennen.
P) Mussolini zu nennen.
9. Am heutigen Samstag endet der SPD-Mitgliederentscheid über eine Koalition mit der CDU: Bundes-Generalsekretär Kevin Kühnert hält seine Wahl geheim, sagte dem „Spiegel“ aber...
D) „Gerade die Personalie Kai Wegner ist eine, die ich als Berliner für mehr als gewöhnungsbedürftig halte.“
T) „Gerade die Personalie Franziska Giffey ist eine, die ich als Berliner für mehr als gewöhnungsbedürftig halte.“
B) „Gerade die Personalie Raed Saleh ist eine, die ich als Berliner für mehr als gewöhnungsbedürftig halte.“
10. Wenn Barack Obama am 03. Mai in der Mercedes-Benz-Arena über Chancen und Herausforderungen unserer Zeit spricht, kosten die Tickets zwischen 60 und 390 Euro. Moderiert wird der Abend, wie jetzt bekannt wurde, durch:
R) Barbara Schöneberger
E) Klaas Heufer-Umlauf
Ö) Günther Jauch
11. 10.500 Dienstkräfte der Berliner Verwaltung müssen die Schulungsbank drücken. Warum?
E) Berlin verpflichtet alle Angestellten in den Bürgerämtern zu einem Online-Terminvergabe-Training.
N) Eine neue Software für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen wurde eingeführt.
M) Die Faxgeräte wurden durch neuere Modelle mit mehr Funktionen ausgetauscht.
Notieren Sie die richtigen Buchstaben in der Reihenfolge der Fragen und senden Sie das Lösungswort an checkpoint@tagesspiegel.de. Einsendeschluss ist Sonntag, 23.59 Uhr. Unter allen Einsender:innen mit der richtigen Antwort verlosen wir eine original „Checkpott“-Kaffeetasse.
Kleiner aber feiner Hinweis: In dieser Woche können alle gemeinsam rätseln. Ab der kommenden Woche wird das Rätsel zum exklusiven Inhalt von T+. Sie wollen weiter dabei sein? Zum kostenlosen Probeabo, mit dem Sie auch Zugriff auf alle Artikel von tagesspiegel.de haben, geht's hier. Wir stecken eine Menge Liebe und Zeit in unsere Arbeit und würden uns freuen, wenn Sie uns unterstzützen.
Mein Wochenende mit
Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.
„Aber ja, ist ja gut, sagen Sie mal, was ist denn das für ein Lärm da draußen? Soooo kurz davor bin ich schon gewesen, die Behörden zu verständigen, weil hier wohl wieder jugendliche Jungvögel ihre Jugend feiern und von Frühlingsgefühlen beschwipst den Frühling einzwitschern zu müssen meinen. Als käme der nicht von allein! Da sah ich Chantal, die wundersame Sau von Nebenan, auf einem Ast vor meinem Fenster sitzen, und zwar zwitschernd. Ja aber, ob sie denn was gezwitschert habe, fragte ich. Aber keineswegs, wieso denn, sie gehe doch nur ihrem Interesse für die Vogelwelt nach. Und zwar um 5 Uhr in der Früh. Ja, aber, sage ich, wie wäre es mit einem bisschen mehr Interesse für die armen Schweine aus der Nachbarschaft? Nun, die kenne sie schon. Aber die Vögel, die hätten einander so einiges zu erzählen, was wir nicht verstehen. Unter Tausenden von Artgenossen erkennen Vögel einander an der Stimme, Eltern zwitschern Küken Geheimnisse zu, sie berichten einander detailliert von Gefahren, haben Melodien der Saison und nicht zuletzt ausgefeilte Lockrufe als Dating-Profile. Ach was, dachte ich, da höre ich schon mein Leben lang Vögel zwitschern und verstehe eigentlich nichts. Falls es Ihnen ähnlich geht: Hier geht's lang zur Vogelstimmenexkursion im Biesenthaler Becken, am Sonntag um 5 Uhr morgens. Vorkenntnisse in Vogelsprache nicht erforderlich. So, und ich setze mich derweil zu Chantal auf den Ast, ein bisschen zwitschernd und turtelnd, und empfehle mich. Mit freundlichen Grunzen.“ (Thomas Wochnik)
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Wie steht man in aller Frühe auf und ist trotzdem blitzgescheit und einsatzbereit? Dieses Rätsel hat heute Nora Weiler (Produktion) erfolgreich gelöst. Am Montag hat Ann-Kathrin Hipp für Sie Antworten auf drängende Berliner Fragen. Machen Sie sich ein schönes (Frühlings-)Wochenende!