Temperaturen über 20°C, Tendenz steigend

Selenskyj fürchtet mehr Angriffe vor „Tag des Sieges“Vergangene Zukunft mit Christiane RösingerTapeart-Convention: Was die Kunstwelt zusammenhält

wir beginnen mit den Nachrichten aus der Nacht zum russischen Angriff auf die Ukraine: 

+ Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fürchtet mehr Angriffe vor dem „Tag des Sieges“: Mit Blick auf den 9. Mai rief er zu Vorsicht und Disziplin auf. „Ich bitte alle unsere Bürger – und gerade in diesen Tagen –, den Luftalarm nicht zu ignorieren“, sagte der Staatschef am Freitag in seiner abendlichen Videoansprache. „Bitte, das ist Ihr Leben, das Leben Ihrer Kinder.“

+ Italien hat die in der Toskana angedockte Megajacht „Scheherazade“ beschlagnahmt, die Ermittlern zufolge heimlich Russlands Präsident Wladimir Putin gehören könnte. Die Finanzpolizei ordnete das 140 Meter lange Schiff jemandem zu, der Verbindungen zu „prominenten Elementen der russischen Regierung“ hat, teilte die italienische Regierung in Rom am Freitagabend mit.

US-Präsident Joe Biden gab weitere Militärhilfen für die Ukraine frei. Mit einem zusätzlichen Paket solle das Land Artilleriemunition, Radargeräte und andere Ausrüstung erhalten, kündigte Biden an. Ein 150 Millionen US-Dollar (rund 142 Millionen Euro) schweres Paket sei genehmigt worden, hieß es.

Alle weiteren Entwicklungen lesen Sie in unserem Liveblog auf tagesspiegel.de.

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Die Temperaturen sollen stabil über 20°C liegen, bis Mittwoch gar auf 27°C ansteigen. Wer ganz im Hier und Jetzt lebt, freut sich über das bislang wärmste Wochenende des Jahres. Wer auch die Zukunft im Blick hat, schafft Eimer und Gartenschläuche herbei und gießt Bäume, damit sie nicht austrocknen.

Mein Wochenende mit

Durchgecheckt

Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.

Kevin – „Ob die Erde nun eine Kugel oder eine Scheibe ist: Auf jeden Fall ist sie eine runde Sache. Und weil runde Sachen gut zusammenpassen, ist die beste Art der Fortbewegung auf dem Planeten natürlich die auf Rädern. Die in Schwung wollte neulich auch die ausfahrfreudige Sau von Nebenan, Chantal, bringen, und so schwangen wir uns beide auf unsere Gravel-Tandems (übrigens, da ich dazu gerne Leserbriefe bekomme: Ja, sowohl Chantal als auch ich fahren je ein eigenes Tandem. Wir haben schließlich jeweils vier Hufe, gelenkt wird mit den Hauern – das ist unter anatomischen wie aerodynamischen Gesichtspunkten die überlegene Haltung). Wir schwangen uns also auf unsere Tandems und rollten gelassen auf Schotterpisten von Buch über das kleine Ornithologenparadies Moorlinse und die Bucher Heide zum Biesenthaler Becken, umrundeten den Liepnitzsee und fuhren über Ützdorf und Lobetal wieder zurück, weil das Konzept einer Rundfahrt auch eine runde Sache ist. Stichwort Stollenreifen: Fürs Mountainbike ist das Gelände vielleicht etwas anspruchslos, mit einem Gravel- oder Crossrad kommt man dagegen wunderbar durch. Mit einem Stadtrad hätte man zu kämpfen und das Rennrad würde man abschnittsweise wohl schieben oder schultern müssen. Es ist also Stollenzeit, mitten im Frühling, wer hätte das gedacht? Ich empfehle mich, mit freundlichen Grunzen.“

Achtung, Verlosung! Den genauen Tourenverlauf samt seiner Sehenswürdigkeiten hat Felix Hackenbruch hier für die neue Ausgabe des Tagesspiegel Magazins „Unterwegs Radfahren beschrieben. Unter allen, die uns bis 12 Uhr schreiben (Klick!), verlosen wir fünf druckfrische Exemplare.

Lese­empfehlungen

Bilder vom Ende der Sonnenallee, wie dramatisch! Dabei ist der Fotoessay von Lionel Kreglinger (Abo) vor allem warm und schön anzusehen – Adjektive, die nur wenige mit der berühmt-berüchtigten High-Deck-Siedlung in Verbindung bringen würden.

Verkehrswende! Autofreie Stadt! ...rufen Radfahrende allerorten – und verhindern selbst mit aggressivem Auftreten im Verkehr, dass man ihnen zuhört. Das meint zumindest Deike Diening (Abo) in ihrem Rant.

Berlin ist sicherlich schon als vieles bezeichnet worden, aber als Hüpfburg? Klar, für den Bildhauer Raimund Kummer ist die Stadt genau das gewesen. Was das genau bedeutet und wie es um die Beziehung des Künstlers zu den heinzelmännchen steht, hat Adrian Schulz (Abo) aufgeschrieben.

Wochen­rätsel

Gewonnen! Als Berliner König der Lüfte taugt der Flughafen BER derzeit nicht wirklich – so mancher Sportflugplatz in der Brandenburger Umgebung schreibt, bei winzigem Umsatz, um ein Vielfaches höhere Gewinne. Besser als der BER zu bilanzieren ist aber auch nicht schwer – der hat nämlich im vergangenen Jahr 569 Millionen Euro Miese gemacht. Darum verkauft die Flughafengesellschaft nun...

a) Grundstücke 
b) Flugzeuge
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Tipp: Wer die Checkpoints der letzten Woche aufmerksam liest, findet die richtige Antwort.

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Haben Sie ein inspirierendes Wochenende. Der frühe Vogel im Produktionsdienst war heute Kathrin Maurer, am Montag lesen Sie an dieser Stelle Lorenz Maroldt.

Ihr Thomas Wochnik