zum Start herzliche Grüße an hibbelige Kinder und aufgeregte Eltern: Rund 37.000 Berliner Erstklässler feiern heute ihre Einschulung. Am Montag beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt, der gerade in Berlin herausfordernd sein kann. Zum Schulstart haben wir eine Woche lang unsere Checkpoint-Schultüte mit Wünschen von Schülern, Eltern und Lehrern zum neuen Schuljahr gefüllt. Zum Abschluss ist heute Dr. Hanno Rüther an der Reihe, er ist Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung Berlin und vertritt die Interessen von Pädagoginnen und Pädagogen.
Rüther findet lobende Worte für Katharina Günther-Wünsch (CDU): Man sehe „einen deutlichen Willen zur Veränderung bei der Schulsenatorin“. Für Berlins Lehrerinnen und Lehrer wünscht sich Rüther vor allem bessere Arbeitsumstände: „Eine Reduzierung des Deputats für Lehrkräfte um eine Stunde, eine Teamstunde pro Klasse, die aufs Deputat angerechnet wird, multiprofessionelle Teams ohne Umwidmung von Lehrkräftestellen, eine durchgehende Doppelsteckung (auch mit z.B. Schulhelferinnen) und Klassenteiler 20 für Inklusionsklassen, sowie Ruheräume in allen Schulen und 100 Prozent Weihnachtsgeld.“
Ein kurzes Glossar: Ein Deputat ist die Anzahl der Unterrichtsstunden einer Lehrkraft. Mit Doppelsteckung ist gemeint, dass zwei Personen den Unterricht übernehmen. Klassenteiler 20 bedeutet, dass maximal 20 Schülerinnen und Schüler in einer Klasse unterrichtet werden.
Saubere Toiletten und Schulhöfe, Schul-Haustiere und Schwimmkurse, weniger Gewalt und mehr Inklusion: Unsere üppig gefüllte Checkpoint-Schultüte übergeben wir an Berlins Schulsenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU). Wie sie reagiert, lesen Abonnentinnen und Abonnenten der Checkpoint Vollversion am Montag.
Und weil es so unterhaltsam ist, noch einmal der Tipp: Das Stadtmuseum zeigt Einschulungsfotos der vergangenen Jahrzehnte. Strahlende Augen, riesige Schultüten, große Träume in kleinen Rucksäcken: Diese Bildergalerie lohnt sich sehr.
Was sich auch immer lohnt: Berlin am Wochenende! Von sportlichen Höchstleistungen über günstige Filmhighlights bis zu unvergesslichen Konzerterlebnissen – das Programm für die nächsten 48 Stunden ist pickepackevoll.
Weltstars, Glitzer und kreischende Fans auf dem Olympiagelände: Zum achten Mal steigt das Lollapalooza. Mit dabei sind unter anderem Superstar Sam Smith, Sommerhit-Rapperin Shirin David und die Berliner Band Von Wegen Lisbeth.
Vom Musikfestival zum Triathlonfestival: Der „BerlinWoMan“ steht an. Schwimmen im Wannsee, Radfahren auf der Havelchaussee und Laufen im Grunewald. Heute treten die Profis an, morgen starten mehr als 700 Amateure auf der „Jedermensch-Strecke“: 750 Meter Schwimmen, 24 Kilometer Rad fahren und 5 Kilometer Laufen. Puh!
Wer sein Wochenende lieber im Sitzen verbringt, ist in den Berliner Yorck-Kinos richtig: Zum bundesweiten Kinofest können Sie dort alle Filme für je fünf Euro sehen – egal, ob Arthouse-Perle oder Blockbuster.
Filmreife Technik erleben Sie auf der 100. IFA (mehr dazu auch im Encore). Und: Als Tagesspiegel-Abonnent haben Sie heute freien Eintritt. So funktioniert's: In der gedruckten Zeitung und im E-Paper erscheint unsere IFA-Sonderanzeige. Darin finden Sie einen QR-Code, der Ihnen einen kostenlosen Eintritt ermöglicht – alternativ auch in diesem Artikel. Einfach am Einlass vorzeigen und fliegende Autos, Fitnesstracker für Pflanzen und andere Zukunftsmusik erleben.

Zurück in die Vergangenheit: Zum Tag des offenen Denkmals öffnen sich sonst fest verschlossene Türen. Kostenlos erkunden können Sie unter anderem die ehemalige Schultheiss-Brauerei in Prenzlauer Berg, die Britzer Mühle und die Neue Synagoge Berlin-Mitte.
Der Sonntagsbummel führt Sie dann morgen auf den Schöneberger Winterfeldtplatz zum großen Fahrradmarkt. Mehr als 500 gebrauchte Räder suchen ein neues Zuhause.
Und mit ihrem neuen Fahrrad empfiehlt sich eine kleine Tour durch den Gleisdreieckpark zum Anhalter Bahnhof: Wir laden zum Genussmarkt im Tagesspiegel-Verlagshaus! Es gibt köstliches Essen, ein tolles Programm für Kinder, Lesungen, Gespräche (unter anderem mit Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner) Musik vom Checkpoint-Chefzeichnerin Naomi Fearn und eine Spezial-Ausgabe des Checkpoint-Wochenrätsels, mit Quizmaster Lorenz Maroldt. Wir freuen uns auf Sie!
Zur Einstimmung auf Sonntag jetzt zwölf knifflige Fragen zur vergangenen Woche in Berlin. Vielen Dank an alle, die letzte Woche mitgemacht haben: Das Lösungswort lautete KLASSENZIMMER. Viel Spaß!
1. Berlins Regierender Bürgermeister lud in dieser Woche zum Hoffest am Roten Rathaus. Direkt am Eingang der Hinweis: Diese Veranstaltung sei eine …
H) … „Nichtraucher-Party“.
W) … „Cannabisfreie Zone“.
E) … „alkoholfreie Festivität“.
2. In seiner Eröffnungsrede schwärmte Kai Wegner von der Hauptstadt: „Bayern, ja auch Markus Söder, die sollen ruhig mal mit Neid nach Berlin schauen, weil …
R) … hier das bessere Bier gebraut wird.“
E) … bei uns vieles besser funktioniert.“
I) … wir die besseren Partys feiern.“
3. Von Berlin überzeugen soll außerdem eine neue Imagekampagne, geworben wird unter anderem mit dem Spruch: „Tierpark gibt’s. Zoo gibt’s auch. Und …
S) … Elefanten im Porzellanladen ebenfalls“.
P) … zum Affen machen wir uns selbst“.
R) … Zirkus ist sowieso jeden Tag“.
4. Apropos: Für welches Zoo-Tier hat die Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, Cornelia Seibeld, die Patenschaft übernommen?
B) Braunbär
T) Pinguin
E) Flamingo
5. Und welche Tiere belästigten vereinzelt Badegäste am Strandbad Wannsee?
M) Wildschweine
A) Welse
E) Schwäne
6. Themenwechsel: Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) hat sich via Mail an ihre Mitarbeiter gewandt und formulierte für die Ausrichtung der Verkehrsverwaltung …
T) … den „Achtfältigen Pfad des Buddhismus“.
O) … die „Goldene Regel“.
S) … die „10 Gebote“.
7. Rekord zu Beginn des neuen Schuljahres: So viele Schülerinnen und Schüler gab es in Berlin seit 25 Jahren nicht mehr. Wie viele sind es?
S) Rund 250.000
L) Mehr als 400.000
N) Fast eine Million
8. Das Rathaus Neukölln und der Verwaltungsstandort Fehrbelliner Platz suchen derweil neue Kantinenbetreiber. Der Verkauf von Bier und Wein …
E) … ist „ausschließlich Donnerstag und Freitag“ erlaubt.
L) … wird „ausdrücklich begrüßt“.
O) … ist „nicht gestattet“.
9. Die Berliner Feuerwehr sucht Mitarbeiter: Wie kommen Einsatzkräfte aktuell von einem Standort zum anderen, wenn Personal für den Transport fehlt?
G) Sie fahren Taxi.
K) Sie nutzen E-Scooter.
H) Sie gehen zu Fuß.
10. Ein Blick in die Zukunft: Der Start der S15 zwischen Gesundbrunnen und Hauptbahnhof wurde erneut verschoben. Wann soll es nun so weit sein?
I) Dezember 2024
A) im ersten Quartal 2025
B) Ende 2026
11. Ein Blick in die Vergangenheit: Wen oder was musste eine Bundeswehr-Spezialeinheit 1983 auf der Berliner IFA bewachen?
E) Die britische Königin Elizabeth II.
D) Den ersten Personal Computer (PC).
N) Den Prototyp einer Sony-Fotokamera.
12. Zum Abschluss das Wohnungsangebot der Woche: 81 Quadratmeter am Fehrbelliner Platz, rund 950 Euro warm. Der Haken?
S) Die Wohnung muss auf eigene Kosten renoviert werden.
M) Die Nachbarn betreiben einen Techno-Club.
T) Die Wohnung kann nur wochenweise gemietet werden.
Alles korrekt erinnert …? Dann notieren Sie jetzt die richtigen Buchstaben in der Reihenfolge der Fragen und senden Sie das Lösungswort an checkpoint@tagesspiegel.de. Einsendeschluss ist Sonntag, 23.59 Uhr. Unter allen Einsenderinnen und Einsendern mit der richtigen Antwort verlosen wir einen limitierten Checkpoint-Jutebeutel. Viel Glück!
Berliner Schnuppen
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Encore
Happy Birthday IFA! Eine Woche lang haben wir im Checkpoint das 100. Jubiläum der IFA gefeiert. Unser Chronist Rainer Bücken, ehemals freier Tagesspiegel-Autor, begleitet die Funkausstellung seit 1971 hautnah. Von der diesjährigen Jubiläumsausstellung ist er wenig begeistert:
„In diesem Jahr zeigt die IFA die Ausstellung „IFA – 100 Years: The Exhibition“. Doch da geht es kaum um die Messe selbst. Gerne hätte man mehr als Willy Brandts Roten-Knopf-Druck zum Start des Farbfernsehens 1967 und Albert Einsteins Eröffnungsrede 1930 gesehen. Was ist mit dem Brand 1935 in der Messehalle 4, wo die erste Fernsehstraße in Rauch aufging? Und was mit den Höchstrekorden nach der Maueröffnung, wo einzelne Hallen wegen Überfüllung zeitweilig gesperrt werden mussten? So gesehen ist das Thema der Ausstellung leider verfehlt.“
Bis zum 10. September haben Sie Zeit, sich eine eigene Meinung zu bilden. Die Ausstellung ist vom Bikini Berlin ins Palais am Funkturm gezogen, der Eintritt ist frei.
Das Thema präzise getroffen hat wie immer Nora Weiler (Produktion), am Montag startet Stefan Jacobs mit Ihnen in die neue Woche. Machen Sie sich ein schönes Wochenende!
