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Was wir aus dem Ergebnis von Sachsen-Anhalt lernen könnenAfD bei Wählergruppe U30 stärkste ParteiImpfpriorisierung aufgehoben

Seit gestern Abend wissen in Deutschland ein paar Menschen mehr, dass der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt „Haseloff“ heißt und nicht „Hasselhoff“ (und dass das vorerst auch so bleibt) – für alle anderen hat die „taz“ heute das passende Titelbild gebastelt (hier zu sehen).
 
Was wir jetzt sonst noch wissen:

+ dass Markus Söder die 37,1% der CDU für „ein tolles Ergebnis“ hält – und dass die Wahl „vor allem aber ein ganz persönlicher Erfolg für Reiner Haseloff“ ist (damit niemand auf die Idee kommt, das könnte etwas mit Armin Laschet zu tun haben).

+ dass ein ZDF-Reporter „eine konservative Mehrheit in Sachsen-Anhalt“ gefunden… pardon: erfunden hat – die Idee ist allerdings nur ein Vogelschiss in der Geschichte des Senders (und die AfD ist nicht konservativ).

+ dass Magdeburg „Mackdeburg“ heißt und nicht etwa „Maahhgdeburg“.

+ dass Linken-Chefin Susanne Hennig-Wellsow der Meinung ist, „die rechten Parteien“ hätten „mehr als 60% gewonnen“ – und sie damit neben einer Rechts-Links-Sehschwäche auch ihre mangelnden Mathekenntnisse offenbart: Die klassischen „linken“ Parteien SPD (8,4%) und Linke (11%) kommen zusammen nicht einmal mehr auf 20%.

+ dass Meinungsumfragen vor der Wahl genau so ernst zu nehmen sind wie mein Horoskop in der „B.Z.“ (für heute ist als Tagestrend „Harmonisch“ angesagt – wenn die wüssten!).

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