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Kai Wegner erlaubt die Kaffeewette doch Demonstrationen zur Grünen Woche Checkpoint-Tipps fürs Wochenende

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von einer weißen über eine graue zur Grünen Woche: Deutschlands größte Landwirtschaftsausstellung läuft, parallel gibt’s viele Demos. Die größte („Wir haben Agrarindustrie satt“) zieht am Vormittag mit Treckern und Tausenden Teilnehmenden (teils in Tierkostümen) durchs Regierungsviertel.

Den ersten unappetitlichen Anblick gibt’s bei der Messe traditionell auf dem Hinweg: Der „Tunnel des Grauens“ am ICC empfängt Gäste aus ganz Deutschland mit schummrigem Licht und verdächtigen Pfützen, berichtet Checkpoint-Außenreporterin Anne Roggensack. Wiedergutmachung danach: Bis zum ersten Gratis-Snack (fruchtiger Puffreis) dauert es ab Einlass nur vier Minuten. Weitere kulinarische Entdeckungen: Tannenwhiskey, Eierlikör to go, Kinder-Fertiggerichte „mit verstecktem Gemüse“, Gurkenkäse und Spargel-Softeis („zum Würgen“). Die Grüne Woche läuft noch bis zum 25. Januar.

Kurzer Koffeinkick: Kai Wegner (CDU) erlaubt die Kaffeewette nun doch. Damit dürfen die Bezirke gemeinsam mit Unternehmen zu Kaffeespenden für die Kältehilfe aufrufen. Friedrichshain-Kreuzberg hatte zunächst rechtliche Bedenken, denen sich die Senatskanzlei anschloss (Checkpoints von Mittwoch und Donnerstag). Nach lautstarker Kritik aus den Bezirken gab der Regierende am Abend dann grünes Licht. Hier geht’s zu den Details.

Regionale Spezialitäten gibt’s hier zum Glück das ganze Jahr über (mehr dazu im Encore). Und manchmal liegt zwischen Genuss und Getier nur ein Buchstabe (Checkpoint von gestern).

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Encore

Zum 100. Jubiläum der Grünen Woche futtern wir uns quer durch Deutschland und zeigen, wo Sie in der Hauptstadt regionale Spezialitäten probieren können. Heute: Baden-Württemberg und Thüringen.

Es mangelt in Berlin definitiv nicht an Lokalen mit schwäbischer oder badischer Regionalküche, daher hier nur zwei Adressen: Solide Käsespätzle (auch mit Linsen) gibt’s in den „Schwarzwaldstuben“ in Mitte. Und eine sichere Bank in Sachen „Herrgottsbescheißerle“ ist die „Maultaschen-Manufaktur“ in der Yorckstraße.

Ausgerechnet in Prenzlauer Berg liegen die urigen „Thüringer Stuben“: Hier gibt’s Rostbratwurst, Klöße, Schmalzstullen mit Essig-Gemüse, Rumtopf und Quarkkeulchen. Und wer sich an den DDR-Klassiker „Tote Oma“ wagen möchte: Auf zur Fleischerei Domke in Friedrichshain.

Eindrücke von der Grünen Woche lieferte Anne Roggensack, serviert wurde Ihnen dieser Newsletter von Nora Weiler (Produktion). Am Montag tischt an dieser Stelle Stefan Jacobs auf. Genießen Sie das Wochenende und bis bald 

Jessica Gummersbach