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Geplantes Regelwerk für den LockdownHow to be happy – im Berlin der 20er-JahreDie zehn längsten Worte in der Behördensprache der EU

Es geht nicht anders. Mit diesen Worten hat Michael Müller am Donnerstag das harte Runterfahren des öffentlichen Lebens begründet. Der Lockdown soll kommen. Jetzt also doch – nach Wochen, in denen die Hoffnung regierte. Aber doch nicht sofort. Der 21. Dezember, der Montag vor Weihnachten, gilt momentan als wahrscheinlichster Tag, an dem die Geschäfte geschlossen werden. Das Weihnachtsgeschäft soll nicht komplett abgewürgt werden, Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe könnten auf Bund und Länder zukommen. Hilfs- und Betreuungsangebote müssen noch vorbereitet werden, sagte Müller am Abend bei „Lanz“. Es heißt, die Situation sei jetzt eine andere als im Frühjahr, als das Leben im Eilverfahren zum Erliegen kam. Gerichte und Parlamente wollen jetzt mitentscheiden. Das ist einerseits nachvollziehbar.

Aber die dramatische Lage ist von den Verantwortlichen mitverschuldet: Nicht nur Angela Merkel hatte seit Wochen vor zu laschen Regeln gewarnt, die Kanzlerin wirkte konsterniert nach den Runden mit den Ministerpräsidenten. Die waren sich uneins, handelten homöopathisch – und irrten. Nur noch ein Drittel der Deutschen hielt ihre Maßnahmen zuletzt für richtig. 50 Prozent forderten härtere Regeln. Nicht aus Lust am Lockdown, sondern aus Sorge. Der Vertrauensverlust der vergangenen Wochen ist deshalb riesig. Auch Müller richtete sich am Donnerstag im Abgeordnetenhaus aber vor allem an jene zehn Prozent, die weiter ohne Bremse ins Stauende fahren wollen: „Wie viele Tote sind uns denn jetzt konkret ein Shopping-Erlebnis wert?“, fragte er in einer emotionalen Rede.

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