wir haben gemeinsam gesungen und viel gelacht – unsere zweite Checkpoint-Revue ist im Kasten! Gestern Abend bei den „Stachelschweinen“ hat Robert Ide eine Liebesgeschichte erzählt, RBB-Legende Uli Zelle mit uns musiziert und Lorenz Maroldt mit einer Dia-Show bewiesen, warum Berlin anders-er ist als andere Orte, die sich anders nennen! Auch unser Stargast des Abends, Martina Klement, „Chief Digital Officer des Landes Berlin“, gebürtige Bayerin und CSU-Mitglied, bestätigte: „Ich wollte nach Berlin und habe mir hier deshalb einen Job in Berlin gesucht. Weil die Stadt einfach geil ist.“ Kurzum: War wieder jut jewesen!

Weltpremiere! Miriam Leich rätselte sich erfolgreich (und mit drei Jokern) durch neun Quizfragen und ist damit unsere erste offizielle „Berlinkennerin des Monats“. Die oder den nächsten küren wir bei der Checkpoint Berlin-Revue am 25. September (Ticket gibt’s hier). Bis dahin gilt, wie immer: Checkpoint-Lesen lohnt sich (jetzt noch mehr).
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„Finanzierung nachhaltig sichern“ – Punkt 1 unseres 10-Punkte-Plans für die Pflege. Wir fordern einen echten Kurswechsel: mehr Eigenverantwortung und kapitalgedeckte Vorsorge statt immer höhere Beiträge im Umlagesystem. Nur so kann die Verschuldung zu Lasten der jungen Generation beendet und eine nachhaltige Finanzierung der Pflegeversicherung sichergestellt werden. Mehr auf pkv.de
Es begann harmlos, Mitte Juni: Etwa eine Woche lang, hieß es zum Beispiel am 16. Juni aus Treptow-Köpenick, seien die bezirklichen Servicestellen für Kita- und Hort-Gutscheine nicht einsatzfähig. Der Grund: „berlinweite Modernisierungsmaßnahmen in der für die Erfassung von Kita- und eFöB-Gutscheinen genutzten Integrierten Software Berliner Jugendhilfe (ISBJ-KiTa)“. Hören Sie, erfahrene Checkpoint-Leser, schon die Hitchcock-Geigen?
Aus den vergangenen Tagen:
Charlottenburg-Wilmersdorf: „Die Kitagutscheinstellen in den Jugendämtern, die FamilienServicebüros und die digitale Beantragung von Kitagutscheinen sind in Charlottenburg-Wilmersdorf weiterhin nur eingeschränkt nutzbar.“
Marzahn-Hellersdorf: „…arbeitet der Fachdienst Kindertagesbetreuung/Kindertagespflege/ergänzende Förderung und Betreuung (eFöB) vom 3. Juli bis 29. August 2025 nur eingeschränkt… können derzeit keine Kita-Gutscheine sowie Bedarfsbescheide für die ergänzende Förderung und Betreuung erstellt werden.“
Neukölln: „Berlinweit bestehen bis auf weiteres massive Einschränkungen … Gegenwärtig können wir nicht abschätzen, ab wann das Jugendamt wieder voll arbeitsfähig ist.“
Kann wohl auch die Jugendverwaltung nicht. Die beantwortete unsere Frage, wann die Software fehlerfrei laufen soll, sicherheitshalber nicht. Wies aber dafür Marzahn-Hellersdorf an, seine Pressemitteilung dahingehend zu korrigieren, dass Gutschein „nur bedingt“ erstellt werden könnten – statt „nicht“. Und stellte gegenüber dem Checkpoint die Behauptung auf: „Die Bearbeitung der Gutscheine ist möglich.“ Möglicherweise ein kleiner rhetorischer Trick: Es scheint nämlich die Dateneingabemaske zu sein, die Fehlermeldungen in Serie ausspuckt. Was schon drin ist, kann wohl bearbeitet werden – schwacher Trost für die Jugendamtsmitarbeiter, die berlinweit gerade Tausende Neuanmeldungen von zukünftigen Kitakindern und Erstklässlern zu beackern haben.
Es spricht Gordon Lemm, SPD-Jugendstadtrat für Marzahn-Hellersdorf: „Weil der Einführungszeitpunkt der neuen Software genau in die Hochphase für Kita- und Hort-Gutschein-Anmeldungen fiel, hatten die Bezirke vorher schon gewarnt, dass das dann aber auch wirklich funktionieren und laufen muss.“ Sehr zuversichtlich sei sie da, habe die Senatsverwaltung gesagt. Berlins berühmte letzte Worte.
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War da was? Am 9.7. um 19:00 gehen Manuela Bauche, Mekonnen Mesghena, Khuê Phạm und Nguyễn Phan Quế Mai der Frage nach, wie Deutschland mit seiner kolonialen Vergangenheit umgeht. Moderiert von Max Czollek und Ibou Diop, beschäftigt sich das Panel mit Erinnerungskultur und Erinnerung in globalem Kontext. Teil der Gesprächsreihe Heimatisierung im HKW: Programm & Tickets
Die Kohlfurter Straße in Kreuzberg soll Mitte September in Regina-Jonas-Straße umbenannt werden – gemäß einem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung vom Dezember 2023. In den nächsten Tagen sollen die Anwohner informiert werden. Regina Jonas war Rabbinerin in Berlin – laut Wikipedia die erste Frau in diesem Amt weltweit. Sie war 42 Jahre alt, als die Nazis sie in Auschwitz ermordeten. Und wo geht’s eigentlich nach Kohlfurt? Die Kleinstadt liegt 20 Kilometer nordöstlich von Görlitz in der polnischen Oberlausitz und heißt seit 1945 Węgliniec.
Die Umbenennung betrifft die gesamte Straße zwischen Kottbusser Brücke und Wassertorplatz. Man hat wohl aus dem Desaster um die Manteuffelstraße gelernt, von der nur ein Teil in Audre-Lorde-Straße umbenannt worden war – Hausnummern-Chaos inklusive.
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Christopher Isherwoods Berlin-Stories „Lebwohl Berlin“ waren die Grundlage des fesselnden Stoffs, der seit 1966 auf internationalen Bühnen immer wieder neu interpretiert wird. Die Inszenierung im TIPI AM KANZLERAMT hält inzwischen den Rekord, auch nach 21 Jahren hat Vincent Patersons Inszenierung nichts an Aktualität und Tempo verloren. CABARET – Das Berlin-Musical ist zurück vom 16.7. - 2.10. im TIPI AM KANZLERAMT.
Aufenthalte auf X (Twitter) erfordern täglich mehr Leidensfähigkeit. Manchmal aber, nur manchmal, gibt es noch Tweets wie diesen, von „persischelimone“: „gerade im innenhof eine zigarette geraucht und von einer älteren frau an die hand genommen worden, die meinte ,komm‘ und ich bin einfach händchen haltend mit ihr mitgekommen ohne fragen und dann hat sie mir ein glas wasser gereicht und einen stuhl rausgestellt damit ich nicht auf dem boden sitze und ich hab gesagt ,danke! ich bin tina und ich wohne da‘ und sie hat genickt und gesagt ,ja‘ so als wüsste sie es schon. maria-erscheinungen im wedding“
Berliner Schnuppen
Telegramm
„Klares Zeichen vor dem Roten Rathaus“: Am Mittwoch um 13 Uhr hisst der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) gemeinsam mit dem LSVD – Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg die Regenbogenfahne, als Startschuss für die Pride-Wochen in der Hauptstadt. Und mit lieben Grüßen an die Parteifreunde auf der Bundesebene, die sich dafür urplötzlich zu sehr um Neutralität und Seriosität sorgen.
Speicher voll: Weil die Asservatenkammer aus den Nähten platzt, soll die Berliner Polizei Razzien verschieben. Ermittler finden das „beunruhigend“.
Die Linke wird immer stärker – und immer radikaler. Gibt es unter diesen Vorzeichen für Rot-Grün-Rot noch eine Zukunft in Berlin? In allen drei Lagern gibt es daran Zweifel, aus naturgemäß sehr unterschiedlichen Gründen.
Leider kein Märchen: Die Münchhausen-Schule in Reinickendorf ist vergangene Woche geräumt worden, wegen möglicher Schadstoffbelastung. Betroffen sind 170 Schüler. Und aus einem Brandbrief der Lehrerschaft geht hervor: Neu ist die Situation nicht.
In der von der Wirtschaftssenatorin aus guten Gründen herbeigesehnten „Solarhauptstadt Berlin“ bleiben die gut 70.000 Kleingärten exterritoriales Gebiet: Während allenthalben die (vom Land mit je 250 Euro gesponserten) Balkonkraftwerke sprießen, mit denen man auf einfachste Art sauberen Strom erzeugen kann, werden sie auf den Parzellen weiterhin nur ohne Anschluss ans allgemeine Netz erlaubt.
Sollten die gelegentlichen CP-Meldungen über verschollene Behördenstempel Sie gelangweilt haben: Jetzt wird’s kriminell! „Das Dienstsiegel mit dem Landeswappen von Berlin und der Umschrift ‚BEZIRKSAMT-STEGLITZ-ZEHLENDORF • BERLIN •‘, Kennziffer: 7, Durchmesser 35 mm, ist in Verdacht auf Urkundenfälschung geraten und wird hiermit rückwirkend zum 13. Juni 2025 für ungültig erklärt.“
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Am 13. September erscheint im Tagesspiegel die crossmediale Themenspezial-Beilage
„Vererben & Stiften“.
Sie informiert über Möglichkeiten, den Nachlass an die nächste Generation, eine Stiftung oder einen wohltätigen Verein weiterzugeben. Ein ideales Umfeld für die Kommunikation von Stiftungen, Unternehmen, NPOs und NGOs.
Anzeigenschluss: 16. August.
Infos
Die Ernst-Busch-Hochschule für Schauspielkunst hat eine „Professur für das Fach Schauspiel“ ausgeschrieben. Aber machen Sie sich nichts vor – die Anforderungen sind hoch.
Sparfüchse suchen sich: Das Naturkundemuseum sucht eine „Studentische Hilfskraft Finanzen“ für 80 Monatsstunden. Sie soll helfen, Projektbudgets zu kalkulieren und abzurechnen, Verträge zu erarbeiten und wissenschaftliche Inhalte aufzubereiten. „Besoldungs- / Entgeltgruppe: 13,69 Euro.“ Das ist Berliner Mindestlohn.
Ärger mit Hunden an Schlachtensee und Krummer Lanke gibt es seit vielen Jahren. Jetzt berichtet ein Mitarbeiter der Wildtierrettung von einem besonders hässlichen Fall: An der Krummen Lanke sei die seit Jahren dort lebende Schwänin Ende Juni offenbar von einem (verbotenerweise) freilaufenden Hund gebissen und so schwer verletzt worden, dass sie – nachdem ehrenamtliche Helfer sie zwei Tage später geborgen und in die Tierklinik Düppel gebracht hatten – eingeschläfert werden musste.
Der Abriss der Wuhlheide-Brücke hat rund 1,5 Mio. Euro gekostet. Ein expliziter Express-Zuschlag, weil es bekanntlich sehr schnell gehen musste, sei im Angebot des Bauunternehmens nicht ausgewiesen, teilt die Verkehrsverwaltung auf Anfrage von Alexander King (BSW) mit. Für die laufende Instandhaltung der Brücke wurden in den vergangenen zehn Jahren rund 170.000 Euro ausgegeben.
Zitat
„Wenn Markus Söder wüsste, dass ich hier mit den Grünen und Linken zusammenarbeite, er hätte bestimmt schon das Parteiausschlussverfahren in die Wege geleitet.“
Martina Klement, CSU-Staatssekretärin für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung, bei der zweiten Checkpoint-Revue
Stadtleben
Verlosung – Das Schloss Neuhardenberg-Sommerprogramm „Ins Freie!“ geht weiter. Am Mittwoch, dem 9. Juli, ab 20 Uhr, singt der deutsch-französische Schauspieler Dominique Horwitz Jacques Brel. Letzterer, ein belgischer Chansonnier und ebenfalls Schauspieler, hat in seinem kurzen, bewegten Leben (1929-1978) über 600 Lieder geschrieben und wird von vielen Franzosen bis heute hochverehrt. Seine Kompositionen sind dramatische Erzählungen, anrührend, mitreißend und oft von der schlichter, klarer Emotionalität alter Balladen. Wenige Restkarten gibt es noch, außerdem verlosen wir 4x2. Schinkelplatz 1-8, 15320 Neuhardenberg
Essen & Trinken – Bei sommerlichen Temperaturen über 30 Grad, kann auch das Auswärts-Speisen zur schweißtreibenden Belastung werden – vor allem, weil man sich einen Schattenplatz meist erst hart erkämpfen muss. Es lohnt sich also, die kulinarische Freizeitbeschäftigung auf die Morgenstunden zu verlegen. Sprich: Frühstücken zu gehen. Hier ist das Lokal A Never Ever Ending Love Story auf der Kantstraße eine süße Empfehlung. Es gibt Pancakes und French Toasts – mit Dulce de Leche und Banane, mit Blaubeerkompott, mit Butter und Ahornsirup oder mit Nutella, Walnüssen und Vanillequark. Außerdem viele herzhafte Gerichte mit Eiern von der hauseigenen Bio-Hühnerfarm. Täglich 8-17 Uhr, Kantstraße 25, S-Bhf. Savignyplatz
Noch hingehen – Jörg Koch war Anfang 20 als er 2001 das Kulturmagazin 032c gründete. Ein Berliner Subkultur-Projekt mit hohem Anspruch, das bis heute auch international für Furore sorgt. Zusammen mit Telekom Electronic Beats (TEB) feiert 032c aktuell 25. Geburtstag, und zwar mit einer Rauminstallation des Pariser Künstlers und Designers Harry Nuriev. Der hat den Label-eigenen Showroom auf der Kantstraße in einen CD-Laden der 90er-Jahre umgebaut. Die Besucher sind eingeladen, eigene CDs mitzubringen, die vor Ort abgespielt werden können. Die coolste Jukebox der Stadt, die nur noch bis morgen betretbar ist. Di 1.7 bis Di 8.7., 11-19 Uhr, Kantstraße 149, S-Bhf. Savignyplatz
Last-Minute-Tickets – Die im März erschienene Platte „Belonging“ ist seit 2019 die erste Neuveröffentlichung des legendären Jazz-Musikers und Saxofonisten Branford Marsalis – und schon ist er mit ihr auf Tournee. Nicht alleine, sondern zusammen mit seinem gefeierten, langjährigen Quartett. Der in eine legendäre Jazzfamilie geborene Marsalis, prägt seit den 1980ern die moderne Jazzszene. Von klassischen Besetzungen, als Sideman und Bandleader, als Soundtrack-Komponist, u.a. für Filme von Spike Lee, aber auch in Zusammenarbeit mit Popstars wie Tina Turner und Bruce Hornsby zeigt er eine enorme Vielseitigkeit. Heute um 20 Uhr spielt er in Berlin, und zwar im Großen Sendesaal des RBB. Es gibt noch Karten (ab 48 €). Masurenallee 8-14, U-Bhf. Theodor-Heuss-Platz
Grübelstoff – Zimmerpflanzen scheinen über ein recht kleines Ego zu verfügen. Oder wie sonst ist es zu erklären, dass sie nur wachsen und gedeihen, wenn man ihnen den Rücken zukehrt?
Kiekste
Ausnahmsweise schalten wir heute mal ins Ausland: ins dänische Aaborg, wo der „original Berliner Döner“ umgerechnet satte zwölf Euro kostet. „Ob das wegen der Transportkosten aus Berlin so teuer ist?“, raunt Rainer E. Klemke. Tusind tak, wie die Dänin sagt! Weitere Berlin-Bilder gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – Rhinstraße (Alt-Hohenschönhausen): Bis Ende Juli ist in beiden Richtungen im Kreuzungsbereich Hauptstraße jeweils ein Fahrstreifen gesperrt.
Wassersportallee (Grünau): Bis Freitagnachmittag ist die Straße in beiden Richtungen zwischen Adlergestell und Ammerseestraße für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Zossener Straße (Hellersdorf): Die Straße ist Richtung Landsberger Chaussee zwischen Stendaler Straße und Klausdorfer Straße für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Friedrichshagener Straße (Köpenick): Bis Anfang August ist die Straße in beiden Richtungen im Einmündungsbereich Salvador-Allende-Straße für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Hönower Straße (Mahlsdorf): Auf der Straße herrscht Vollsperrung für den Kfz-Verkehr vom 7.7. bis zum 10.7. zwischen Jaques-Offenbach-Platz und S-Bahnhof Mahlsdorf, sowie vom 10.7. bis zum 16.7. zwischen Am Rosenhag und Am Lupinenfeld.
Karlshorster Straße (Niederschöneweide): Ab ca. 7 Uhr bis Donnerstag, 10.7. ist in Richtung Südostallee vor der Schnellerstraße der rechte Fahrstreifen gesperrt.
Tunnel Tiergarten Spreebogen (Tiergarten): In den Nächten von Montag, den 7.7. bis Freitag, den 11.7.2025, jeweils in der Zeit von 20.30 bis 5 Uhr, ist der Tunnel Tiergarten Spreebogen in beiden Richtungen zwischen Reichpietschufer und Heidestraße voll gesperrt.
Nahverkehr – Tram M17 und 17: In der Zeit von 4 Uhr bis zum 28.7. ist zwischen Allee der Kosmonauten/Rhinstraße und Mahlsdorf Süd ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
S41/S42: In der Nacht von 22 bis 1.30 Uhr fahren zwischen Treptower Park und Greifswalder Straße die Bahnen dieser Linie im 10-Minutentakt mit Umsteigen in Ostkreuz.
S1/S2: Zwischen Nordbahnhof und Waidmannslust fährt nur die S1 im 20-Minutentakt, mit Umsteigen in Gesundbrunnen. Zwischen Bornholmer Straße und Blankenburg fährt nur die S2 im 20-Minutentakt.
Regionalverkehr – RE2: Von 17 bis 1.45 Uhr kommt es zu folgenden Fahrplanänderungen:
* Einige Züge fallen zwischen Berlin Ostbahnhof und Königs Wusterhausen aus.
* Einige Züge fallen zwischen Nauen bzw. Berlin-Charlottenburg und Königs Wusterhausen aus.
RE7: Ab 16.45 Uhr kommt es zu folgenden Fahrplanänderungen:
* Die Züge RE 3734 und 3736 werden von Berlin Wannsee über Berlin Gesundbrunnen (zusätzlicher Halt) bis Königs Wusterhausen umgeleitet. Die Halte in Berlin-Charlottenburg, Berlin Zoologischer Garten, Berlin Hbf, Berlin Friedrichstraße, Berlin Alexanderplatz und Berlin Ostbahnhof entfallen.
* Die Züge RE 3741, 3745 und 3707 werden in der Nacht 7./8. Juli von Königs Wusterhausen über Berlin Gesundbrunnen (zusätzlicher Halt) bis Berlin Wannsee umgeleitet. Die Halte in Berlin Ostbahnhof, Berlin Alexanderplatz, Berlin Friedrichstraße, Berlin Hbf, Berlin Zoologischer Garten und Berlin-Charlottenburg entfallen.
* Die Züge RE 3726, 3730 und 3733 fallen zwischen Berlin Friedrichstraße und Königs Wusterhausen aus.
RB22: In der Nacht von 21 bis 5 Uhr werden die Züge dieser Linie über Schönefeld (bei Berlin) (zusätzlicher Halt) umgeleitet und halten nicht in Flughafen BER.
RB23: In der Zeit von 7 bis 24 Uhr fallen die Züge RB 18166, 18168, 18170, 18171, 18172, 18173 und 18174 zwischen Berlin-Charlottenburg und Flughafen BER aus.
Die Züge RB 56941, 56942, 56943 und 56945 fallen zwischen Berlin Friedrichstraße und Flughafen BER aus.
RB32: In den beiden folgenden Nächten, jeweils zwischen 20.30 und 5 Uhr beginnen/enden die meisten Züge abweichend in Schönefeld (bei Berlin) (zusätzlicher Halt) und halten nicht in Flughafen BER.
Demonstration – Für heute sind 28 Demonstrationen angemeldet (Stand 4.7., 12 Uhr), u.a. „Schützt die Tiefsee“: 10 Menschen, „Greenpeace“, Friedrich-Ebert-Platz (8.45-13.30 Uhr)
„Stop making Business with Tadjikistan“: 20 Personen, Perleberger Straße 43 (11-13 Uhr)
„Free Maja“: 50 Menschen, ab Unter den Linden 76 über die Oberwallstraße bis zu Werderscher Markt 1 (11-15 Uhr)
„Mittagspause gegen Kürzungen“: 80 Teilnehmende, „Verdi“, Alice-Salomon-Platz 1 (12.30-14 Uhr)
„Kundgebung zum Feminizid-Prozess, Gerechtigkeit für Nikki!“: 20 Personen, Turmstr. 91 (13-15 Uhr)
Gericht – In der Wache am Berliner Alexanderplatz wird vier Angeklagten rechtswidrige Polizeigewalt zur Last gelegt. Sie sollen im Juli 2021 einen Mann misshandelt haben, der einen Diebstahl melden wollte. Um den Vorfall zu vertuschen, sollen die Polizisten später wahrheitswidrig behauptet haben, der Mann habe in der Alex-Wache mit Gegenständen geworfen. Als Hauptangeklagter gilt ein 37-Jähriger, der inzwischen nicht mehr im Dienst sei (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal A101).
Universität – In der juristischen Fakultät der Humboldt-Universität wird heute ab 18 Uhr das Buch „Volk und Elite“ von Politikwissenschaftler Kolja Möller gelauncht. Darin stellt und beantwortet er unter anderem Fragen, wie die nach den Wurzeln der immer häufiger geäußerten, populistischen Appelle an das „Volk“ und die Mobilisierung gegen die „Eliten“. Weitere Informationen finden Sie hier. Der Eintritt ist frei. Bebelplatz 2, U-Bhf. Museumsinsel
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – „Der lieben Heike Abraham wünscht Hartmut alles erdenklich Gute zum Jubeltag. Wir werden Dich feiern und mit Dir anstoßen auf ein weiteres tolles Jahr!“ / Cornelius Bechtler (57), Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), seit 2021 Bezirksstadtrat in Pankow / Ines Geipel (65), Schriftstellerin, Publizistin, Hochschullehrerin sowie ehemalige Leichtathletin / Nina Hoss (50), Schauspielerin, u.a. in „Die weiße Massai“ oder „Tár“ / „Meine Tochter Ysabeau Kunze feiert ihren 15. Geburtstag, alles Gute wünschen Deine Freunde und Deine Familie“ / „Liebste Kitty, Du wunderbare Kollegin in der Bildredaktion, das Checkpoint-Team wünscht Dir alles erdenklich Gute zum Geburtstag“ / Jan Lehmann (54), Politiker (SPD), seit 2021 Mitglied im Abgeordnetenhaus / Sylke Otto (56), ehemalige Rennrodlerin, Olympiasiegerin (2002 & 2006) und mehrmalige Weltmeisterin / Peter „Bimbo“ Rasym (72) Musiker, Bassgitarrist bei den „Puhdys“ / Stephanie Stumph (41), Schauspielerin, u.a. in „Stubbe – Von Fall zu Fall“ / Erik Zabel (55), ehemaliger Radsportler, errang in Sprints und Eintagesrennen über 200 Siege, gewann mehrmals das Grüne Trikot bei der Tour de France
Geboren: „Die entzückende Enkelin Nela ist seit dem 03.07. eine große Schwester. Sie begrüßt zusammen mit ihren Großeltern den kleinen Bruder Jona: herzlich willkommen, Du schnuckeliger, perfekter kleiner Mensch. Wir lieben Dich von ganzem Herzen 🥰“
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Claudia Burgsmüller, * 3. Juli 1950, verstorben am 22. Juni 2025 / Margarete Braun, * 1. August 1940, verstorben am 19. Juni 2025 / Imma Hillerich, * 24. Mai 1954, verstorben am 2. Juli 2025 / Wolfram Manthey, * 11. November 1949, verstorben am 10. Juni 2025 / Guido Wolfgang Spohn, * 28. August 1946, verstorben am 23. Mai 2025
Stolperstein – Ida Drucker (geb. Friedenthal) wurde am 9. Juni 1867 in Bromberg (Bydgosz) geboren. Sie war verheiratet mit Max Drucker, einem Ziegeleibesitzer. Am 16. Juni 1943 wurden sie zusammen mit 429 weiteren Menschen, fast alle waren Patienten des Jüdischen Krankenhauses, von den Nazis vom Moabiter Güterbahnhof nach Theresienstadt deportiert. Dort wurde sie am 7. Juli 1943 ermordet. Heute erinnert ein Stolperstein in der Carmerstraße 2 in Charlottenburg an Ida Drucker.
Encore
Jenseits der Havel gibt’s dicke Luft: „Gegen die Festsetzung der Grundstücksnummern Nottepfad 2, 22 und die Aufhebung der Grundstücksnummern Krampnitzer Weg 83, 85, 87 wurde Widerspruch erhoben“, teilt das Bezirksamt Spandau via Amtsblatt mit. „Der Widerspruch besitzt aufschiebende Wirkung; daher ist die Festsetzung beziehungsweise Aufhebung dieser Grundstücksnummern noch nicht formell bestandskräftig.“ Beim fraglichen Eckgrundstück in Kladow handelt es sich um eine Bildungsstätte des Roten Kreuzes, gelegen überwiegend am Krampnitzer Weg, aber mit Eingang am Nottepfad. Eventuell noch relevanter: Geradeaus geht’s zum Campingplatz. Hauptsache, der Briefträger kommt noch mit.
Sicher durch Revue und Stadtleben geführt hat uns heute Tobias Langley-Hunt, die letzten Widersprüche hat Fabian Schridde im Frühdienst abgewehrt – ohne aufschiebende Wirkung. Morgen zählen hier Anke Myrrhe und Stefan Jacobs weiter.
Einen guten Wochenstart wünschen,