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RBB feiert Neujahr einen Tag zu frühGiffey kündigt Konsequenzen aus Silvesternacht anMichael Müller lernt Berlin von seiner schmutzigen Seite kennen

und herzlich willkommen im Checkpoint-Jahr 2023. Wir beginnen mit einem Blick zurück auf Silvester aus Sicht der Feuerwehr, deren Kräfte die ganze Nacht hindurch attackiert wurden:

Schreckschusspistole ins Gesicht gehalten“ / „Augenverletzung durch Pfefferspray und stumpfe Gewalteinwirkung gegen eine Einsatzkraft“/ „Bierkisten und Feuerlöscher auf Fahrzeuge geworfen“ / „gezielter Beschuss mit Pyrotechnik während der Löscharbeiten“ / „Behinderung der Einsatzmaßnamen durch Barrikaden“ / „Plünderung von Einsatzfahrzeugen durch vermummte Personen“ / „Starke Beschädigung mehrerer Fahrzeuge durch Pyrotechnik“ / „15 verletzte Einsatzkräfte, davon eine stationär aufgenommen“.

1717 Einsätze registrierte die Feuerwehr (749 Brände, 825 Rettungseinsätze) – 691 mehr als im Jahr zuvor. Bei der Polizei sah es ähnlich aus, die Behörde meldet 18 verletzte Einsatzkräfte. In der Gropiusstadt wurden mehrere Streifenwagen mit Pyrotechnik beschossen, ein Beamter erlitt schwere Verbrennungen. In der Sonnenallee ging ein Reisebus in Flammen auf, in der Kiefholzstraße bewarfen mehrere Männer eine Familie mit Böllern und verletzten ein dreijähriges Kind am Bein und am Ohr.

In Lichtenrade griffen Vermummte die Feuerwehrleute mit Stahlstangen und Böllern an, in Kreuzberg und Wedding wurden Barrikaden angezündet. Ein Randalierer warf einen Feuerlöscher in die Frontscheibe eines fahrenden Rettungswagens, andere lockten Feuerwehrwagen in Hinterhalte und plünderten sie.

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