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BVG-Tarifverhandlungen starten: Droht Berlin der Doppelstreik?Senats-Expedition in den Görlitzer ParkZwei Millionen für Berater: Senat braucht externe Hilfe für Suche nach seinen Zielen für Berlin

von Christian Latz
und Lotte Buschenhagen

Guten Morgen zum ersten Tag des großen GDL-Streiks. Der S-Bahnverkehr und viele Regionalstrecken in Berlin und Brandenburg sind seit der Nacht weitgehend eingestellt. Alle Räder stehen still, wenn es Klaus Weselsky will? Nicht ganz. Aber was noch fährt, wird deutlich voller als sonst: die Regios der Odeg und einzelne der DB, einige Notfallzüge der S-Bahn und natürlich die komplette BVG (die ganze Übersicht gibt’s hier). Schlimm? Trösten Sie sich damit, dass alles noch schlimmer sein könnte. Zum Beispiel bei einem gleichzeitigen Streik von GDL und Verdi. Denn während die Bahn schon streikt, starten BVG und Verdi am Mittwoch ihre Tarifverhandlungen. Ein baldiger Doppelstreik von Bahn und BVG? „Ausschließen kann ich nichts“, sagte Verdi-Chefverhandler Jeremy Arndt bereits im Dezember. Still stehen die Räder bei der BVG aber wohl zumindest nicht mehr in dieser Woche, heißt es aus Verhandlungskreisen.

Die Debatte um Sicherheit im und um den Görlitzer Park ist um einen kuriosen Tag reicher: Dorthin ging es für den Senat am Dienstag auf große Expedition. Tief hinein nach Friedrichshain-Kreuzberg, wo die aktuelle Regierung nur wenige gewählt haben (CDU und SPD zusammen 28%) und Nachrichten über Drogenelend und Gewalt zuletzt die Runde machten. Per Reisebus fuhr der Tross durch die Region im rauen Herzen Berlins zunächst zum Treffen mit der dortigen Bezirksfürstin Clara Herrmann (Grüne).

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