„Das türkisblaue Wasser ist ein Traum“, schreibt Checkpoint-Leserin Gundula Karow und sendet Urlaubsgrüße vom „Pig Beach“ auf den Bahamas, der von Wildschweinen bewohnt wird.

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de.
Kein Ferieneffekt, sondern das „neue Normal“: So erklärte Chief Digital Officer Martina Klement vor etwa einem Monat die recht erstaunliche Häufung von freien Bürgeramtsterminen. Und sie scheint Recht zu behalten: Im Juli wurden 183.404 Termine vergeben, 13,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, schreibt ein Sprecher der Senatskanzlei auf Checkpoint-Anfrage. 81,3 Prozent der Kundinnen und Kunden haben innerhalb von zwei Wochen einen Termin bekommen. Im Juli 2024 lag die Quote noch bei 59,5 Prozent. Das 14-Tage-Ziel rückt näher.
Schneller geht’s nur beim Checkpoint. Jahrelang haben wir Missstände dokumentiert, jetzt nehmen wir die Sache selbst in die Hand: Das „Kiezbürgeramt on Tour“ des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg kommt zum Tagesspiegel am Askanischen Platz. Wir richten für Sie das Checkpoint-Bürgeramt ein, alle Dienstleistungen werden erledigt – ganz egal, wo Sie gemeldet sind. Achtung, das ist keine Übung!
Markieren Sie Donnerstag, den 18. September, im Kalender und sichern Sie sich unter diesem Link als Checkpoint-Abonnent exklusiv einen Termin. Die Plätze sind begrenzt, wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wir freuen uns auf Sie, sind sehr gespannt und endlich vollkommen „Amt, aber glücklich“.
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Beethoven neu hören: Beim Campus-Konzert im Humboldt Forum treffen am 12. September junge Musiker*innen aus Nigeria und Deutschland aufeinander. Neben Beethovens „Egmont-Ouvertüre“ erklingen Werke von Olufẹlá Şowándé, BANTU, Cassie Kinoshi (Foto) und traditionelle Lieder – ein Abend voller musikalischer Kontraste.
Hier Tickets sichern!
Von der Termin- zur WG-Suche: Wer ab dem Wintersemester in Berlin studiert, fahndet spätestens jetzt nach einer Bleibe. Keine spaßige Angelegenheit: Auf dem Portal „WG gesucht“ sind Zimmer unter 400 Euro/Monat die Ausnahme, üblich sind 500 bis 600 Euro. In Kreuzberg oder Mitte werden teils 12 Quadratmeter für 700 oder 800 Euro angeboten. Wohnheimplätze sind deutlich günstiger (durchschnittlich 336,56 Euro) – und entsprechend heiß begehrt.
Auf der Warteliste stehen mehr als 3850 Bewerberinnen und Bewerber, schreibt Jana Judisch vom Studierendenwerk auf Checkpoint-Anfrage. Bislang wurden für das Wintersemester nur 845 Neuverträge abgeschlossen. Ein Grund ist die mangelnde Fluktuation. Noch 2020 hätten Studierende im Schnitt 29 Monate im Wohnheim gewohnt, inzwischen seien es 33. „Wir gehen stark davon aus, dass dies am gestiegenen Mangel an Alternativen auf dem freien Wohnmarkt liegt“, schreibt Judisch. Sie rät Erstsemestern, Wohnraum an den Stadträndern zu suchen. „Viele Studierende wollen natürlich am liebsten im AB-Bereich wohnen. Hier ist es aber im Grunde unmöglich, bezahlbaren Wohnraum zu finden.“
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LAST CALL. Unternehmerinnen aufgepasst! Das Land Berlin sucht die Unternehmerinnen des Jahres. Frauen, die unsere Wirtschaft mitgestalten, die etwas bewegen und als Vorbild vorangehen. In vier Kategorien, quer durch alle Branchen. Ob etabliert oder Newcomerin: Mitmachen lohnt sich! Jeder Preis ist mit 10.000 € dotiert. Hier informieren und bis zum 12. September bewerben.
Auch Beamte müssen wohl künftig enger zusammenrücken: Der Senat plant, Büros zusammenzulegen. Hintergrund ist, dass die Verwaltung in den kommenden Jahren viel Personal verlieren wird – dadurch können Büroflächen eingespart oder fremd vermietet werden. Dem Tagesspiegel liegt ein vertraulicher Bericht der Finanzverwaltung an den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses vor. Demnach sollen vom Land und den Bezirken genutzte Flächen für Büros und Behörden mit Publikumsverkehr um rund ein Fünftel reduziert werden. Die Verwaltungen sollen dazu Optimierungskonzepte vorlegen. Ziel ist, den Flächenverbrauch pro Kopf von derzeit knapp 20 auf 15,4 Quadratmeter zu senken, beispielsweise durch weniger Einzelbüros, mehr Homeoffice und Desk-Sharing. Auch eine gemeinsame Nutzung von Gebäuden durch verschiedene Behörden ist geplant. Im Kern sinnvoll – aber zuerst muss die Verwaltung modernisiert werden, kommentiert Kollege Robert Kiesel.
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Spielzeitstart
Deutsches Theater
Welche Macht besitzt Sprache? Welche Rolle spielt KI in der Kunst? Die neue Spielzeit startet mit Leichter Gesang von Nele Stuhler und Der Fall McNeal von Ayad Akhtar. „Unsere Welt fordert zum Widerspruch auf. Es ist eine Aufgabe von Theater, Ängsten zu begegnen.”, so Intendantin Iris Laufenberg zum Programm.
Der Vorverkauf läuft!
Das Geschäftsmodell „Hütchenspiel“ floriert. Nachdem es im Zusammenhang mit der Betrugsmasche zuletzt vor dem Humboldtforum zu Schlägereien gekommen war, haben wir noch einmal kritisch (unter die Hütchen) geschaut: Laut Polizei sind in den vergangenen Jahren rund 350 Hütchenspieler auffällig geworden. In diesem Sommer gehen die Beamten von drei Gruppierungen aus, die vor allem an Touristen-Hotspots aktiv sind – East Side Gallery, Checkpoint Charlie, Schlossbrücke, Liebknechtbrücke sowie Tauentzien und Wittenbergplatz.
Den Tätern sei schwer beizukommen, räumt die Polizei auf Checkpoint-Nachfrage ein, die Banden reisten meist quer durch Europa. Geschädigte erstatten häufig keine Anzeige oder können die Täuschung im Nachhinein nicht genau beschreiben, Ermittlungsverfahren würden daher oft eingestellt. Die Polizei setzt weiter auf Aufklärung mit Plakaten und einem neuen Präventionsspot, der noch in diesem Monat produziert werden soll.
Alternativvorschlag: Dauerbeschallung der Hotspots mit unserem heutigen Song für die Checkpoint-Sommerplaylist: Die Ärzte – „Nie wieder Krieg, nie wieder Las Vegas“. Nie wieder Hütchenspiel.
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Heute beginnt die neue Spielzeit in der Schaubühne mit einer Open-Air-Ausstellung der Plakatkampagne des Berliner Design-Duos ZEBU. Kommen Sie ab 18 Uhr vorbei – Sie können die neuen Plakate und Beutel kaufen und signieren lassen. Mit dem Exklusiv-Code CHECKPOINT erhalten Sie zudem 24 Euro-Tickets für »Glaube, Geld, Krieg und Liebe« am 5. und 8.9.!
Seitenweise Sommer: Gemeinsam mit Berlins beliebtesten Kiezbuchhandlungen empfiehlt Team Checkpoint in den Ferien täglich ein Buch, das wie für die Hängematte gemacht ist. Heute ein Tipp von der Buchhandlung „Divan“ aus Westend, unter anderem vorgeschlagen von Leserin Helga Vogt.
Buchhändlerin Jacqueline Masuck empfiehlt „Sunbirds“ von Penelope Slocombe: „Eine atemberaubende Reise durch Indien und den Himalaya erwartet die schottischen Eltern Anne und Rob, die hier in den Bergen ihren vor sieben Jahren verschwundenen Sohn Torran suchen. Viele Zufälle bestimmen diesen Trip, der mit einer wundervollen Überraschung endet. Dies ist ein leuchtender Roman über das Unterwegssein, über Familie, Vergebung und Loslassen.“ Auch erhältlich im Tagesspiegel-Shop.
Und noch drei Lese-Tipps:
Investition in Millionenhöhe: Tesla will ein Europa-Entwicklungszentrum in Köpenick ansiedeln.
Streik mit Erbsensuppe: Mitarbeiter protestieren erneut vor der TikTok-Zentrale.
Schulstart mit Einkaufszettel: Ein Blick in die teuren Material-Listen, die Schulen jährlich an Eltern schicken.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Schwerer Unfall in Lissabon: In Portugals Hauptstadt ist am Abend die berühmte Standseilbahn „Elevador da Gloria“ entgleist, mehrere Menschen starben, weitere wurden verletzt.
Zurück nach Berlin: Die Autobahn GmbH will „keine ungewöhnlichen Störungen“ sehen, erste Daten des Karten-Anbieters Tomtom, die das Tagesspiegel Innovation Lab ausgewertet hat, zeigen dagegen: Seit der Eröffnung des neuen A100-Abschnitts fließt der Verkehr deutlich langsamer als vorher. Und zwar nicht nur zur Rushhour.
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Wir sagen: Auf zur IFA!
Was machen Berlinerinnen und Berliner im September? Technik erleben! Die IFA bringt Roboter, KI, Smart Home & alles, was unser Leben schlauer, spannender und einfacher macht, direkt auf die Messe Berlin. Zukunft entdecken, Knöpfe drücken, Aha-Momente sammeln.
5.–9. September 2025.
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Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Tino Schopf fordert derweil, den Teilabschnitt wieder zu sperren, „bis ein schlüssiges Verkehrskonzept vorliegt“. Dies sei die einzig wirksame Lösung. Die CDU hält dagegen: Erfahrungsgemäß entspanne sich die Lage nach einigen Wochen. Und was meinen Sie?

Unentspannter wird’s auf den 22 Hauptstraßen, auf denen der Senat wieder Tempo 50 will. Dort verbesserte sich nach der Einführung von Tempo 30 nicht nur die Luft, es passierten auch weniger Unfälle. Darauf deutet eine Auswertung der Unfallstatistik der Polizei hin, die der Fußgängerverband FUSS e.V. vorgenommen hat: Jahr für Jahr sank die Zahl der Verletzten.
Auch das noch: Berlin ist geschrumpft! Die Gesamtfläche der Hauptstadt ist im vergangenen Jahr von 89.112 auf 89.100 Hektar gesunken. Eine normale Schwankung, beruhigt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg auf Checkpoint-Nachfrage. Das liege an der Nutzungsänderung von Flurstücken. Wenn beispielsweise landwirtschaftliche Flächen zu Siedlungen würden, seien in der Regel Neuvermessungen nötig.
Was macht eigentlich die „Labubu“-Schlange im Alexa? Zur Eröffnung des bundesweit ersten Stores mit den hässlichen Fellmonstern standen Fans Ende Juli hunderte Meter an. „Der Hype ist deutlich weniger geworden“, berichtet eine Angestellte auf Checkpoint-Nachfrage. „Jetzt sind es nur noch 20 Meter.“ Sie rechnet damit, dass der Run spätestens mit dem Ende der Ferien vorbei ist.
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Mit unseren Musikreisen genießen Sie einzigartige Momente – Wir erstellen diese für Sie individuell. Erleben Sie Musikkonzerte von Klassik bis Oper gepaart mit individuellem Kulturprogramm. Jetzt buchen!
Deutlich länger hat eine Berlinerin aus Schöneberg durchgehalten. Sie tippt seit fast 30 Jahren jede Woche dieselben Lottozahlen – und hat nun 4,4 Millionen Euro gewonnen. Zur Inspiration: 5, 11, 13, 39, 42, 48.
Bei der Wahl zum „Vogel des Jahres“ stellt sich der Berliner NABU diesmal geschlossen hinter die Waldohreule: Der Vogel mit den Pinselohren stehe stellvertretend für die Bedeutung von Freiflächen in der Stadt. Und putzig ist er auch. Hier geht’s zur Abstimmung.
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Am 14. September 2025 lädt der Tagesspiegel zum Land- und Genussmarkt ins Tagesspiegel-Verlagshaus ein. Erleben Sie einen Tag voller kulinarischer Köstlichkeiten und kultureller Highlights. Die Tagesspiegel-Redaktion und spannende Gäste bieten Lesungen, Gespräche und Einblicke in aktuelle Themen. Wir freuen uns auf Sie! Jetzt anmelden
Polizeimeldungen auf: Im Neuköllner U-Bahnhof Leinestraße hat ein Unbekannter einem Mann nach einem Streit um Kopfhörer ein Stück vom Ohr abgebissen. Polizeimeldungen zu.
Zitat
„Jesus hat ja auch Wein getrunken.“
Andacht trifft Afterwork: Pfarrer Björn Borrmann lädt am Freitag zu „Holy Aperoly“ vor der Kirche St. Nikolai in der Spandauer Altstadt.
Stadtleben
Verlosung – Das Berliner Impro-Theater „Die Gorillas“ gastiert mal wieder im Luftschloss auf dem Tempelhofer Feld und präsentiert eins seiner schönsten Formate: Das Publikum hat die Macht, die Hauptfigur der zweiten Hälfte zu ermitteln. In Monologen und mit Gesang werden die verschiedensten Charaktere improvisiert und dabei ist alles möglich. Ob es der eiskalte Killer, die laszive Diva oder der schusselige Kommissar in die engere Auswahl für die Hauptrolle schafft, entscheidet sich nach der Pause. Für die Aufführung am 18. September um 19.30 Uhr verlosen wir 2x2 Tickets. Tempelhofer Damm 85, S-Bhf. Tempelhof
Essen & Trinken (mit Urlaubsflair) – Bereits im Jahr 1998 schrieb der Tagesspiegel, dass die Bergterrasse Marienhöhe der „Geheimtipp“ sei, man „fühlt sich wie im Urlaub“. Das hat sich bis heute nicht verändert und die Website des Restaurants wirbt immer noch mit dem Zitat. Betritt man den Biergarten, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Ein Ort zum Entschleunigen, den Alltag zu vergessen. Der Garten ist herrlich zugewuchert mit tiefem Grün. Das Mobiliar: einfache Gartentische mit Wachsdecken, weiße oder braune Plastikstapelstühle. Die Speisekarte orientiert sich an deutscher Küche, wie man sie von früher kennt und es gibt selbst gebackenen Kuchen. Mo bis Do 12-19.30, Sa/So 11-19.30 Uhr, Marienhöher Weg 30, S-Bhf. Attilastraße
Für umme – Es soll Leute geben, die den Donnerstag „kleinen Samstag“ nennen und damit Party rechtfertigen. Dazu passt die kostenlose Veranstaltung „Dance, dance, dance!“ im Palais Populair, die seit August einmal die Woche stattfindet. Die Idee: Jedes Mal wird ein neuer Stil getanzt. In der aktuellen Ausgabe – ab 17.30 Uhr geht es los – ist der Bachata dran. Der in der Dominikanischen Republik verwurzelte Paartanz, der durch seine leidenschaftliche Atmosphäre und den charakteristischen Hüftschwung geprägt ist. Heiß! Unter den Linden 5. U-Bhf. Museumsinsel
Mit Anhang – Noch nie geboxt, oder Rollstuhlbasketball gespielt? Auch Beachvolleyball, Tischtennis oder Skaten lernen ist in der letzten Ferienwoche noch möglich. Im Sport 365 im Görlitzer Park kann sich jeder ausprobieren. Für alle, die zum Einstieg etwas Unterstützung brauchten, gibt es einen kostenlosen Workshop. Im Community Garten dürfen sich Nachwuchsgärtner einbringen. Das genaue Kursangebot findet sich auf der Website. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Vorbeischauen kann man jeden Tag zwischen 12 und 20 Uhr. Görlitzer Straße 3, U-Bhf. Görlitzer Bahnhof
Sommerhappen – Ob selbst geangelt oder nicht, ob frisch oder aus der Tiefkühltruhe: Die Forelle wird gesäubert, mit etwas Salz gewürzt und mit Zitronenscheiben beziehungsweise Dill gefüllt. Anschließend kommt sie auf ein mit Öl bepinseltes Blech und wird im Ofen bei 180 °C etwa 20 Minuten gebacken. Guten Hunger!
Kiekste
Der Berliner Sommer 2025 „in a nutshell“, wie der regengewohnte Brite sagen würde. Dank an Heidi Ricke, die die Linse vom Bahnhof Zoo in Richtung Gedächtniskirche gehalten hat! Weitere Berlin-Beobachtungen, auch wetterunabhängig, gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – A100 (Stadtring): Die Autobahn ist in der Nacht von 21 bis 5 Uhr in Richtung Wedding von der Anschlussstelle (AS) Buschkrugallee bis AS Oberlandstraße gesperrt.
Märkische Allee (Marzahn): Der Neubau der Wuhletalbrücke wird am Vormittag für den Verkehr freigegeben.
Ostseestraße (Prenzlauer Berg): Im Kreuzungsbereich Greifswalder Straße ist die Fahrbahn am Donnerstag und Freitag in Richtung Prenzlauer Promenade verengt. Von der Greifswalder Straße ist das Abbiegen in die Ostseestraße nicht möglich.
Wasserstraßen – Charlottenburger Verbindungskanal (CVK): Der Charlottenburger Verbindungskanal wird in der Zeit von 6 bis 14 Uhr von km 0,06 bis km 1,65 (gesamter Kanal) für den gesamten Schiffsverkehr gesperrt.
Demonstration – Für heute sind 14 Demos angemeldet (Stand 3.9., 15 Uhr), u.a. „Gegen die Kürzungen im Haushaltsentwurf“: 20 Demonstrierende, „Campact e.V.“, Platz der Republik (8.30-10.30 Uhr)
„Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen stoppen“: Vier Protestierende, „Recht auf Leben e.V.“, Hermann-Ehlers-Platz (9.30-18.30 Uhr)
„ZUSAMMENHALTEN MIT ‚SPEISEN FÜR WAISEN‘ – GEMEINSAM FÜR KINDER IN KRIEGS- & KRISENGEBIETEN (...)“: 20 Teilnehmende, „Islamic Relief Deutschland“, Platz der Republik (14-17 Uhr)
„Back to the 50s - Standdemo für den Erhalt von Tempo-30-Zonen“: 20 Personen, „Netzwerk fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg“, Tempelhofer Damm (17-17.30 Uhr)
„Wir möchten gerne dazu aufrufen, Blumen vor dem Bundeskanzler*innenamt niederzulegen in Gedenken und als stillen Protest für die verhungernden Kinder und Menschen in Gaza! (...)“: 200 Menschen, „Mütter* & mehr gegen Merz“, Willy-Brandt-Straße 1 (17.30-18.30 Uhr)
Gericht – Nach einem Überfall durch falsche Polizisten auf einen Getränkemarkt muss sich ein 22-Jähriger verantworten. Die beiden Täter in T-Shirts mit der Aufschrift „Polizei“ hätten den Ladeninhaber sowie eine Mitarbeiterin gefesselt, dann rund 100.000 Euro aus dem Tresor geraubt. Die Flucht des 22-Jährigen sei gescheitert (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal A220).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Thorsten Becker (67), Schriftsteller, studierte an der Freien Universität Berlin / „Thomas Fritz, echter(!) Berliner, ausgewiesener Kenner von großem und kleinem Spiel, Freund schöner Musik, enthusiastischer Zuschauer bei Drittligaspielen und nicht zuletzt geschätzter Chef(-Koch) der ‚Spaghetti-Bolo‘: alles, alles Gute zum Geburtstag!“ / David Garrett (45), Violinist / „Joachim Golde wird 88! Alles Gute und vor allem Gesundheit wünschen dir deine Kinder und Enkelkinder“ / „Monika Häcker feiert Ihren 85. Geburtstag mit Dr. U. Merkel. Zum 91. Euch beiden die besten Wünsche von Birgit“ / „Geliebte Komplizin Mecki ich wünsche uns noch viele gute Jahre unserer Komplizenschaft!“ / Jeremy Mockridge (32), Schauspieler u.a. am Deutschen Theater / Sari Saeland (18), Mittelfeldspielerin bei Hertha BSC / Peggy Schwarz (54), ehemalige Eiskunstläuferin, die im Paarlauf für die DDR und Deutschland startete und u.a. für den SC Berlin / Ingmar Stadelmann (44), Stand-up-Comedian, Sprecher und Radiomoderator / Torsten Sträter (59), Komiker und Kabarettist
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Joachim Günther, * 18. April 1936, verstorben am 20. August 2025 / Helmut Röthemeyer, * 7. März 1931, verstorben am 3. Juni 2025 / Dr. Karl-Heinz Raddatz, * 3. April 1925, verstorben am 23. August 2025
Stolperstein – Fritz Wangenheim wurde 1900 als zweitältester Sohn von Selma und Martin Wangenheim geboren. Sein Vater betrieb eine Lederhandlung in der Klosterstraße. Fritz schaffte es zunächst, nach Belgien zu fliehen, wurde dann aber nach der deutschen Besatzung in Mechelen interniert und nach Auschwitz deportiert, am 4. September 1942 wurde er von den Nazis dort ermordet. Heute erinnert ein Stolperstein auf dem Kurfürstendamm 101 in Halensee an Fritz Wagenheim.
Encore
Fernsehturm, East Side Gallery, Spreedampfer & Co: Team Checkpoint empfiehlt 36 Berlin-Klassiker, die von Touris geliebt und von Berlinern eher gemieden werden. Für alle, die einen Blick über den Kiezrand wagen und ihre Stadt neu entdecken wollen. Heute: die Reichstagskuppel.
Zugegeben: Es ist ein bisschen beschwerlich geworden, ins Reichstagsgebäude zu gelangen. Allzu Kurzentschlossenen wird die verpflichtende Online-Anmeldung im Voraus zum Verhängnis. Und über die repräsentative Eingangstreppe wird in absehbarer Zeit auch niemand schreiten können – dem geplanten Besucherzentrum, inklusive Tunnelsystem, sei Dank. Dennoch: Einmal drin lohnt sich ein Nachmittag im deutschen Parlament immer. Insbesondere ein Besuch der Glaskuppel – die gegen den ausdrücklichen Willen von Norman Foster gebaut wurde – sollte zum Pflichtprogramm gehören. Nirgends auf der Welt kann man seine Volksvertreter so schön von oben herab betrachten.
Auf Augenhöhe hat Christoph Papenhausen für diesen Checkpoint recherchiert, Tobias Langley-Hunt das Stadtleben zusammengestellt und Fabian Schridde (Produktion) alles sortiert. Morgen übernimmt hier Christian Latz – und wir lesen uns am Sonnabend wieder. Bis dahin,