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100 Tage schwarz-roter Senat Wochenrätsel Tipps für regnerische Ferientage

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Checkpoint-Leser Rupert Haag begrüßt uns heute mit diesen Worten: „Konichiwa, ich bin gerade in Japan, wo in der Stadt Nara die heiligen Rehe durch die Tempelanlagen von Kasuga Taisha spazieren und um Futter betteln.“

Haag, Rupert, Nara (Japan)

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de.

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Sie sind einander seit Kindheitstagen persönlich wie künstlerisch eng ver‍bunden – Daniel Barenboim und Martha Argerich. Am Samstag, den 19. August ab 19 Uhr spielen sie gemeinsam beim Open-Air-Konzert des West-Eastern Divan Orchestra auf der Waldbühne Berlin Werke von Beethoven und Brahms. Seien Sie dabei!
Karten unter boulezsaal.de

Wer einen neuen Job antritt, muss sich beweisen. Laut karrierebibel.de sollen insbesondere Führungskräfte in den ersten 100 Tagen Erwartungen klären, Prioritäten setzen, Fragen stellen, Kontakte knüpfen und vor allem: Leistungsbereitschaft zeigen.

Die Führungskräfte im schwarz-roten Senat sind am heutigen Tag exakt 100 Tage im Amt. Was bleibt? Viel Harmonie: Die Opposition ist zwar standesgemäß unzufrieden, Berlins Regierender Kai Wegner (CDU) und SPD-Fraktionschef Raed Saleh erklären dennoch demonstrativ ihre große Zufriedenheit über das friedvolle Miteinander. Und die Berlinerinnen und Berliner? Scheinen immerhin zufriedener als mit den Vorgängern. Das zeigt eine aktuelle Umfrage.

Eine Bilanz nach 100 Tagen Kai Wegner (T+) („Mehr Merkel als März“) haben die Checkpoint-Kollegen Julius Betschka und Christian Latz gezogen.

Mein Wochenende mit

Durchgecheckt


Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.

„Herrlich, was man so alles in Schlamm und Unterholz findet, wenn man mit trüffelsensiblem Riechkolben darin wühlt. So auch neulich, auf dem einschüchternd klingenden Truppenübungsplatz Wittstock: kleinteiliges Blech aller Art, sonderbare Abdrücke im Grund, Kaputtes, Formen, Farben, alles da. Mein Künstlerherz hat es jedenfalls gefreut, bis mich unerträgliche Hitze aus dem skulpturalen Traum schreckte. Warum kann es nicht einmal vernünftig durchregnen? Alles eingepackt, entspanne ich jetzt unweit im Schatten einer äußerst gemütlichen Scheune und betätige mich einmal mehr künstlerisch. Was aus diesem ganzen Plunder wohl wird, wenn ich mit dem Assemblieren fertig bin, das verrate ich Ihnen vielleicht ein andermal. Auf besagtem Truppenübungsplatz aka Bombodrom riechen Sie übrigens nicht Lunte, denn der ist seit einer Weile nicht mehr in Betrieb. Stattdessen geht es dort jetzt um Naturschutz und grüne Energie. Aber auch diese Scheune, mit dem Kalksee vor der Tür, ein Träumchen. Ich empfehle mich, mit freundlichen Grunzen.“ (von Thomas Wochnik)

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Nora Weiler (Produktion) hat diesen Checkpoint trockenen Fußes in Ihr Postfach gebracht, am Montag starten Sie mit Robert Ide in eine neue Berlin-Woche.
Machen Sie sich ein schönes Wochenende!

Jessica Gummersbach