und willkommen im Berliner Sommerwochenende! Ich persönlich habe mir vorgenommen, deutlich mehr Zeit in und an Berliner Seen zu verbringen (die schönsten finden Sie hier) und mindestens ein halbes Kilo Erdbeeren zu essen. Erfolgsprognose: sehr gut.
Jeglicher Sonneneuphorie zum Trotz sind sie allerdings schon zu erkennen: die Rauchwolken am Horizont. In Brandenburg brennen seit mehr als einer Woche rund 600 Hektar Wald. Weltweit sieht es noch bedrohlicher aus: New York ist aktuell orange gefärbt von den Waldbränden in Kanada. Die Folgen des Klimawandels, sie sind unübersehbar.
Übrigens auch im morgendlichen Berufsverkehr: Seit mehr als einem Jahr blockieren Aktivistinnen und Aktivisten der „Letzten Generation“ die Straßen, die Nerven liegen auf allen Seiten blank: Autofahrerinnen und Autofahrer stehen im Stau, die Polizei muss ständig die Straßen räumen, die Staatsanwaltschaft hat eine erhebliche Mehrbelastung – und die Aktivistinnen und Aktivisten sind genervt, weil die Politik nicht auf ihre Forderungen eingeht. Team Checkpoint hat sich in dieser Woche gefragt: Wie kommen wir aus der Nummer wieder raus? Ist ein Ende der Blockaden vorstellbar? Antworten und Einschätzungen hören Sie in der aktuellen Folge „Berliner & Pfannkuchen“ – dem Podcast für Berlin-Kenner und alle, die es werden wollen. Bitte hier entlang!
Themenwechsel: Wie finden Menschen zueinander und bleiben dann beieinander? Das können zum Beispiel Monika und Manfred aus Spandau beantworten. Sie sind seit 60 Jahren zusammen und beantworten zehn Geheimnisse einer lebenslänglichen Liebe. Wer noch mehr Liebesgeschichten genießen möchte, dem sei der neue Tagesspiegel-Newsletter „Von Herzen“ empfohlen. Zur kostenlosen Anmeldung geht es hier.
Was in dieser Woche in Berlin irritierend, kurios oder flauschig war, das können Sie sich nun in elfFragen errätseln. Die Lösung des letzten Wochenrätsels war übrigens RADTOUREN. Danke fürs Mitmachen und nun: Viel Spaß!
R) Bis zu 500 pro Woche
K) Bis zu 2000 pro Jahr
E) Barlin in Chile
L) Berlim in Brasilien
U) Borlin in Argentinien
I) Wilmersdorf
S) Lichtenberg
B) Spandau
C) … Wohnungsrupfungen.
A) ... Immobilienmetzelungen.
A) „Wir werden kämpfen, um weiter hierzubleiben.“
O) „Diese Debatte hat mehr Runden gedreht als jedes Riesenrad.“
F) Waschbären
N) Saugwurm-Larven
L) Eine asiatische Wildkatze
U) Eine südamerikanische Lama-Gattung
M) Ein australisches Zwerg-Känguru
E) … modern und zukunftsweisend.
D) … pfiffig und innovativ.
S) … aufrüttelnd und avantgardistisch.
T) Mathe mit dem Checkpoint
B) Behördenpingpong
G) Betriebsstörungsbingo
A) „Ein Fußballplatz ist kein Ponyhof.“
W) „Wer zu viel rumheult, kann gehen.“
E) „Mit faulen Spielern will ich nicht mehr arbeiten.“
R) Jared Leto ist an der Fassade des Hotel de Rome hochgeklettert.
M) Leonardo DiCaprio wurde beim Date im Soho House von Nina Chuba abserviert.
T) Justin Timberlake hat bei Curry 36 nach Hot Dogs gefragt.
Notieren Sie die richtigen Buchstaben und senden Sie das Lösungswort an checkpoint@tagesspiegel.de. Einsendeschluss ist Sonntag, 23.59 Uhr. Unter allen Einsender:innen mit der richtigen Antwort verlosen wir eine original „Checkpott“-Kaffeetasse. Viel Glück!
Anzeige
Das Festival „Performing Exiles“ befragt den Begriff des Exils vor dem Hintergrund ständiger globaler Veränderungen und Migrationsbewegungen im Haus der Berliner Festspiele und an weiteren Orten. Mit Alibeta, Marlene Monteiro Freitas, Christiane Jatahy, Amir Reza Koohestani, Rabih Mroué, Ada Mukhína u.v.m.
Programm & Tickets
Mein Wochenende mit
Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.
„Neulich beschwerte sich einer, ich hätte ihm angeblich den Garten verunstaltet und umzäunte diesen. Entschuldigung? Schon die Wortwahl, ,verunstaltet‘, ich darf doch wohl bitten. Hanebüchen! Ich muss zwar gestehen, dass ich mich beim besten Willen und auch nach abermaligem Besuch des besagten Gartens einfach nicht an dieses spezifische Werk erinnern kann, weiß aber mit absoluter Gewissheit auszuschließen, irgendetwas, pardon, ,verunstaltet‘ zu haben. Ich bin schließlich vom Fach, wie Sie wissen. Proportionsleere, Bodenbeschaffenheit, links, rechts, oben, unten – ich kenne mich aus. Und ich habe nur beste Referenzen: Chantal, die feinsinnigste Sau der Nachbarschaft – wen beauftragt die wohl, wenn sie ihren Garten umgestalten will? Landschaftsarchitekt ist für mich kein Beruf, sondern Berufung. Ja, die Schönheit ist meine Berufung! Darum finde ich es auch untragbar, dass ich von einem schnöden Zaun davon abgehalten werden soll, die Welt zu verbessern. Und glauben Sie mir, dieser ist nicht der einzige Zaun in der Mark Brandenburg! Dieses Wochenende aber, da werde ich wieder wühlen. In der Uckermark haben die Gärten nämlich offen, bei den Tagen der offenen Gärten. Da sehen wir uns, ich empfehle mich, mit freundlichen Grunzen.“ (von Thomas Wochnik)
Leseempfehlungen
Berlins neuer CDU-Kultursenator Joe Chialo: „Wir drucken hier E-Mails aus“
Aus dem Musikbusiness in die Verwaltung: Joe Chialo hat einen ungewöhnlichen Weg genommen. Ein Gespräch über seine neue Rolle, knappe Etats und Vergleiche mit seinem Vorgänger.
Verschiedene Bindungstypen: Als Max Emma verlässt, ist es gar nicht so schlimm für sie
Emma hatte immer Angst, von ihren Partnern verlassen zu werden. Doch seit sie sich selbst besser versteht, kann sie ihre Gefühle viel besser verarbeiten – sogar nach einer Trennung.
Ein Häuschen im Süden: Was Sie beachten müssen, wenn Sie eine Ferienimmobilie in Italien kaufen wollen
Ob als Kapitalanlage oder Zweitwohnsitz: Italien ist bei deutschen Käufern im Trend. Was das Land so attraktiv macht – und was Interessenten wissen sollten.
Mit kühlem Kopf hat Nora Weiler (Produktion) diesen Checkpoint über die Ziellinie gebracht, am Montag startet Julius Betschka mit Ihnen spritzig in eine neue, heiße Berlin-Woche.
Machen Sie sich ein schönes Wochenende!
