die heutigen Urlaubsgrüße kommen aus den Bergen von Checkpoint-Leser Gundolf Barenthin: „Für die nächsten drei Wochen wird der Tagesspiegel-Checkpoint wieder in Südtirol gelesen: 1000 m über dem Talkessel von Meran auf einem Bergbauernhof. Auf dem Balkon (immer ab 14 °C wird draußen gefrühstückt) wird auch der Begriff Fernsehen neu definiert, es funktioniert zu jeder Tageszeit und ohne Fernbedienung.“

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de
Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, das EM-Finale in Wembley (England-Deutschland 2:1 n.V.) und das Auswärts-Pokalspiel von Hertha (6:5 für Braunschweig i.E.) parallel anzusetzen (gestern Abend), möge für immer in der Fußballhölle jeden Tag aufs Neue auf dem einen Bildschirm in der Verlängerung den entscheidenden Gegentreffer kassieren und auf dem anderen den entscheidenden Elfer versemmeln.
Apropos Hertha: Wer sich trotz alledem oder gerade deswegen entschließt, Mitglied des Traditionsvereins zu werden (gegründet vor genau 130 Jahren, letzter Meistertitel 1931), erhält nach dem „Mitgliedercheckout“ (nicht zu verwechseln mit dem wöchentlich zu befürchtenden Mannschaftsblackout) folgende Mailnachricht: „Wir haben deinen Antrag erhalten. Da wir gerade viele Mitgliedsanträge erhalten, verzögert sich die Bearbeitung deines Antrages um einige Zeit“. Tja, offenbar hat das Bürgeramt den Club übernommen (online verfügbare Termine heute früh: 0).
Na, dann Prost. Und zum Trost: Auch anderswo wird gewartet – z.B. in Treptow-Köpenick aufs Elterngeld, und das manchmal monatelang. Stadtrat Alexander Freier rechnet uns vor, woran das liegt: Als er im November 2021 sein Amt antrat, waren von 8 Stellen nur 4 besetzt, und von den 4 Stellenbesetzern waren immer 2 entweder krank oder im Urlaub. „Für betroffene Eltern ist das ein natürlich ein Staatsversagen”, sagt Freier und kündigt an, den Verzug bis Ende des Jahres abgebaut zu haben. Sein Versprechen an Eltern in Not: „Wenn sich jemand im Jugendamt meldet und sagt, ich bin Alleinverdiener, wir warten schon so und so lange, dann wird dieser Fall vorgezogen. Leute, die Hilfe brauchen, werden nicht allein gelassen.” Ja, auch das ist Berlin.
Die Frage, ob die Schulleistungen in Berlin jetzt an Corona schlechter geworden sind oder mit Corona, überlassen wir gerne einer Querdenker-Quizshow – wir stellen jedenfalls nach einem exklusiven Blick auf die bisher unveröffentlichten Ergebnisse der diesjährigen Vergleichsarbeiten fest, dass sie während Corona schlechter geworden sind, und zwar teils drastisch:
+ Mehr als 35% der Drittklässler erreichen im Lesen nicht die Mindestanforderungen (vor der Pandemie 29%).
+ Die Lesefähigkeit von weiteren 18% der Drittklässler liegt auf dem ebenfalls unzureichenden Minimallevel.
+ Bei Mathe stieg die Risikogruppe der Drittklässler sogar von 30 auf 40%.
+ Und in Rechtschreibung wuchs der Anteil der Drittklässler, die unterhalb der Mindestanforderungen bleiben, um zwei Prozentpunkte auf 50%.
+ Bei den Achtklässlern sieht es nicht besser aus: Unter den Sekundarschülern (ohne Gymnasien) verfehlen in Mathe je nach Aufgabentyp 63 bis 70% die Mindeststandards.
+ In Deutsch blieben 52% der Sekundarschüler unter dem Mindestniveau.
+ In Englisch verfehlten 44% das Mindestniveau.
Die Bildungsverwaltung will den Berliner Klassenkampf aber noch nicht verloren geben – man sei gerade dabei, wurde uns mitgeteilt, aus den Ergebnissen verbindliche Ziele abzuleiten. Und die Wege? Da würden „verschiedenste Empfehlungen der Expertenkommission zur Schulqualität umgesetzt und das Angebot forschungsbasierter Fortbildungen ausgeweitet“.
Dazu auch unsere Aufgabe für den Deutschunterricht: „Welcher Gattung ordnen Sie das Drama ‚Berliner Schule‘ zu: Komödie, Tragödie, Tragikomödie oder Trauerspiel? Begründen Sie Ihre Entscheidung anhand von Beispielen aus der Praxis.“
(Eine Analyse von Susanne Vieth-Entus dazu und einen Kommentar der Bildungspolitikerin Katharina Günther-Wünsch finden Sie hier).
Berliner Schnuppen
Telegramm
Weiter geht’s mit den wichtigsten Nachrichten rund um den russischen Krieg in der Ukraine:
+++ Kiew wirft Moskau Angriffe auf die Region Odessa vor – dort liegen alle drei Häfen, über die bald wieder Getreide über das Schwarze Meer exportiert werden soll.
+++ Zur weltweiten Versorgung mit Getreide teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag mit, der Krieg halbiere die Ernte in diesem Jahr.
+++ Die Gazprom-Bank soll Löhne russischer Soldaten zahlen – das russische Geldinstitut ist von westlichen Sanktionen nur bedingt betroffen.
In unserem Newsblog informieren wir Sie fortlaufend über die aktuellen Entwicklungen.
Andreas Geisel (I): Der Stadtentwicklungssenator sagt im Tagesspiegel-Interview: „Es ist keine Lösung, aus Berlin Bullerbü zu machen.“ Und was wäre für ihn eine Lösung? Geisel erwägt den Bau und Verkauf von Eigentumswohnungen durch landeseigene Wohnungsunternehmen, um niedrige Sozialmieten finanzieren zu können.
Andreas Geisel (II): Der frühere Innensenator sagt zur Pannenwahl in Berlin: „Direkt nach der Wahl war der Umfang der Probleme allen politisch Verantwortlichen nicht sofort klar.“ Und was war nicht sofort klar? Direkt nach der Wahl hatte Geisel von „ausschnitthaften öffentlichen Wahrnehmungen“ gesprochen.
Das ganze Interview, das unsere Kollegen Julius Betschka und Robert Kiesel mit dem Senator geführt haben, können Sie hier lesen.
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Sozialsenatorin Katja Kippings Beitrag zum Energiesparen: „Bevor es ans Frieren in den privaten Wohnungen geht, sollten zunächst die Leuchtreklamen im Straßenraum auf den Prüfstand.“ (Q: Morgenpost). Haben Sie Ideen, die bisher noch nicht genannt wurden oder unterbeleuchtet sind? Dann bitte gerne an checkpoint@tagesspiegel.de.
Der Bremer Senat schließt alle Wettbüros, die bis heute keinen Nachweis über die Herkunft des Geldes für die Geschäftsgründung vorgelegt haben (hat bisher keins). Und was macht der Berliner Senat gegen Geldwäsche in Wettbüros? Wir haben die Innenverwaltung gefragt, hier die Antwort (Auszug): „Wir werden das Bremer Experiment und die dazu anstehenden Gerichtsentscheidungen mit großem Interesse verfolgen.“ Wetten über den Ausgang der Verfolgung werden ab sofort entgegengenommen.
Corona I: Der Neuköllner Amtsarzt Nicolai Savaskan ist von seinen Aufgaben entbunden worden – das Gesundheitsamt darf er vorerst nicht mehr betreten. Zuvor hatte eine Staatssekretärsrunde beschlossen, dass die Amtsärzte „weniger eigenmächtig kommunizieren“ sollen.
Corona II: Die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen in Berlin soll bleiben, aber die Corona-Inzidenz wird nicht mehr als Indikator für politische Entscheidungen genutzt. Alles weitere über die Pläne des Senats für den Herbst können Sie hier lesen.
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Zur Frage für Berlinkenner: Wo befindet sich der illegal entsorgte Müll vom Hohenzollernplatz, der bereits mehrfach gemeldet wurde und dessen Fall in der Ordnungsamts-App ebenso mehrfach als „erledigt“ gekennzeichnet worden ist? Ok, das war leicht: Selbstverständlich noch immer am Hohenzollernplatz (für Neuberliner: als „erledigt“ gilt hier alles, was auf einen anderen Schreibtisch weitergeschoben wurde).
Unser Tipp für Radfahrer: Am sichersten steht Ihr Gefährt in Marzahn-Hellersdorf (266 Diebstähle in den ersten Monaten 2022) und im Tatortbezirk „Unbekannt“ (98 Fälle). Der kräftige Anstieg nach den Pandemiejahren (plus 30%) macht sich vor allem in Pankow (1962) und im deutlich kleineren Friedrichshain-Kreuzberg (1912) bemerkbar. Eine straßengenaue Liste der besonders gefährlichen Orte finden Sie hier.

Gewonnen! Am Samstag wollten wir von Ihnen wissen, welchen Verbrauch die Jet-Skis haben, die die Polizei demnächst erhalten soll, um auch auf den Berliner Gewässern für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Richtig lag, wer auf Antwort c) 38 Liter getippt hat.
Zitat
„Es wird empfohlen, Fan-Utensilien erst am Stadion anzulegen.“
Der 1. FC Union rät seinen Anhängern vor dem Auswärts-Pokalspiel in Chemnitz (heute Abend, 18.01 Uhr), besonders vorsichtig zu sein.
Tweet des Tages
Die täglich, ständig, jeden Abend auf dem Balkon nebenan TV glotzenden Nachbarn reden doch tatsächlich miteinander! Was ist da los? Ich höre, zugegebenermaßen ein wenig indiskret, hin. Ah. Sie lesen sich das Fernsehprogramm vor.
Stadtleben
Essen & Trinken – Unweit des Checkpoint Charlies, in der eher büroreichen Gegend, bietet das Akkurat Café herzhafte Sandwiches, Pastries von La Maison, Suppen und wöchentlich wechselnde Spezialitäten zum Vor-Ort-Verzehr an – vor oder hinter der großen Fensterfront. Die Vielfalt von Cappuccino bis Cold Brew macht das Lokal zum morgendlichen Koffeinlieferanten. Ein Genuss! Mo-Fr 8.30-19, Sa/So 9-16 Uhr, Besselstraße 13, Kreuzberg, U-Bhf Kochstraße
Berliner Highlights – Das älteste Gebäude Berlins schafft es auf hochragende 32 Meter: Der Juliusturm. Das Wahrzeichen Spandaus beherbergte im 19. Jahrhundert unter anderem 120 Millionen Goldfrancs aus den französischen Kriegsentschädigungen. Die Festung hält auch heute noch beachtliche Schätze bereit – ob im Fledermauskeller, Puppentheater oder in Ausstellungen – und versetzt Gäste in unterschiedliche Kulturepochen (4,50/erm. 2,50 Euro). Fr-Mi 10-17, Do 13-20 Uhr, Am Juliusturm 87, Spandau, U-Bhf Zitadelle
Karten sichern I – Zwischen Stasi-Agent und Untergrund-Poet entwickelt der erfolgreiche Romanautor Ludger Fuchs in der DDR ein Doppelleben. In der Gegenwart kommt seine Stasi-Akte, auf Drängen seiner Familie, ans Licht und damit auch sein Wandel vom Biedermann zum Revoluzzer. Am 2. August zeigt das Sommerkino Schloss Charlottenburg um 21 Uhr Leander Haußmanns „Stasikomödie“. Zum Trailer geht’s hier entlang. Tickets ergattern Sie online für 10 Euro. Wir verlosen 5x2 Karten! Spandauer Damm 10-22, Charlottenburg, S-Bhf Westend
Karten sichern II – Der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan ist fast ein Jahr her. Dies nimmt der Rundfunk Berlin-Brandenburg zum Anlass und taucht sachlich-authentisch in den afghanischen Alltag ein: Das Babylon Kino auf der Rosa-Luxemburg-Straße 30 in Mitte würdigt die Dokumentation „Mission Kabul-Luftbrücke“ am 4. August mit einer exklusiven Premiere um 19 Uhr. Wir verlosen 5x2 Karten für das Filmvergnügen! Ab dem 5. August läuft die Doku-Serie auch in der ARD-Mediathek.
Lesereise – Autorin Olja Savičević führt die Leserschaft mit ihrem Roman „Sänger in der Nacht“ ins Nachkriegsjugoslawien: Pomela, vom Kapitalismus bestimmt, sucht ihren Ex und Streetart-Künstler Fink. In Briefen philosophiert er über die Liebe und drückt sich mit Zitaten von Bachmann, Dworkin und Goethe aus. Auch die Protagonistin schwelgt in der Vergangenheit, um einstige Erlebnisse und Erfahrungen nicht zu vergessen. Beide gehen ihre Wege mit dem Risiko, dass die Sehnsucht nach der Liebe unerfüllt bleibt. Für eine Leseprobe des poetischen Liebesspektakels hier geklickt.
Tourigeflüster zum Akkurat Café: Guter Kaffee lässt sich an jenem Ort durch digitale Geldströme genießen. Ein Feriengast schreibt: „Wundervoller Ort. Ich meine, die Kaffeequalität selbst war fantastisch (wir waren in 4 Cafés in verschiedenen Teilen Berlins und nur dieses verdient meiner Meinung nach echte 5/5 *). Großer Pluspunkt für mich als Tourist war, dass wir mit Kreditkarte bezahlen konnten, was nicht überall in Berlin so selbstverständlich ist. Sehr zu empfehlen.“
Berlin heute
Verkehr – Tunnel Grunerstraße/Alexanderplatz (Mitte): Sperrung ab 10 Uhr in Richtung Prenzlauer Berg (bis 22. August).
Turmstraße (Moabit): Fahrstreifenreduzierung ab 6 Uhr zwischen Beussel- und Waldstraße. In Fahrtrichtung Rathenower Straße ist das Linksabbiegen nicht möglich (bis Dienstag, 22 Uhr).
Hermannplatz (Neukölln): Sperrung des linken Fahrstreifens in Richtung Sonnenallee (für etwa drei Wochen).
Lichtenrader Damm (Lichtenrade): Fahrstreifenreduzierung stadtauswärts zwischen Feldstedter Weg und Lessingstraße (bis vsl. 20. August).
Konrad-Wolf-Straße (Alt-Hohenschönhausen): Sperrung in Richtung Weißenseer Weg ab Altenhofer Straße (bis Mitte August). Fahrstreifenreduzierung auf dem Weißenseer Weg im Kreuzungsbereich Richtung Indira-Gandhi-Straße.
Clayallee (Dahlem): Fahrstreifenreduzierung täglich von 7 bis 16 Uhr stadteinwärts zwischen Finken- und Pücklerstraße.
Haselhorst: Mögliche Verkehrseinschränkungen aufgrund eines Konzerts in der Zitadelle Spandau (Beginn 19.30 Uhr).
Nahverkehr – Tram M17, 21, 27 und 37: Kein Zugverkehr zwischen Ehrlich- und Wilhelminenhofstraße.
Demonstration – „9-Euro-Ticket“: 20 Menschen, Campact e.V., Wilhelmstraße 97 (11-12.30 Uhr)
„Protest gegen Gewalt in Sierra Leone“: 55 Teilnehmende, Bürger aus Sierra Leone, Herwarthstraße 4 (14-16 Uhr)
„Antifaschistische Busfahrt: Wir sind Vielfalt, zur öffentlichen Verteidigung der guten Nachricht und der Solidarität“: 80 Personen, Rosa-Luxemburg-Platz – Askanischer Platz – Rosa-Luxemburg-Platz (14-22 Uhr)
„Mehr echte Demokratie wagen“: 500 Demonstrierende, Platz der Republik – Askanischer Platz – Platz der Republik (14-0 Uhr)
„Flächengerechtigkeit: Knappe Flächen im städtischen Bereich besser nutzen, als Autos darauf abzustellen.“: Zehn Protestierende, Greenpeace, Sprengelstraße 10 (18.30-21 Uhr)
Gericht – Der Prozess gegen einen 42-Jährigen, der seine Ex-Freundin aus Eifersucht und verletztem Ehrgefühl in einem Fahrstuhl niedergestochen und lebensgefährlich verletzt haben soll, geht weiter (9 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 704).
Universität – Das Studierendenwerk Berlin bietet von 13 bis 14 Uhr einen Kurzworkshop zum Thema „Clustering“ an: Die Online-Veranstaltung bringt Teilnehmer:innen das Brainstorming-Verfahren näher, um künftig Ideen schneller generieren zu können. Die Teilnahme (auf englisch) ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Marco Börries (54), IT-Unternehmer / Stephan Braunfels (72), Architekt / „Ursula Hüffer (60), Architektin, Visionärin, Technische Leitung der FU Berlin: Happy Birthday und weiterhin einen inspirierenden, kreativen und kommunikativen Weg für Dich!!“ / Hans Lindberg (41), dänischer Handballspieler bei den Füchsen / Jörn Schlönvoigt (36), Schauspieler und Musiker / „LLwunderbarejenny, heute sind wir das erste mal zu deinem Geburtstag nicht zusammen. Ich sende Dir auf diesem Weg verliebte Geburtstagsgrüße nach Frankreich und freue mich dich fast gleich wieder in die Arme zu schliessen. Geniesse die Zeit mit Den beiden Großen, deinebeidenJJ“ / Marcel Schlutt (45), Schauspieler, Pornodarsteller, Moderator und Fotograf / Ditmar Staffelt (73), ehem. für die SPD im AGH (1979-98) und im BT (1998-2009) / Christa Thoben (81), ehem. CDU-Bürgermeisterin von Berlin (1999-2000) / İdil Üner (51), Schauspielerin und Regisseurin / Dr. Norbert H. Weber (81), ehem. Hochschullehrer der TU Berlin, Träger des Bundesverdienstkreuzes / Nachträglich zum Samstag: „Nachträglich, Dronningen, aber nicht minder herzlich. Glückwunsch zum gehabt habenden Geburtstag.“
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Sieghild Lieback (geb. Kränzke), * 20. Februar 1934, Pfarrerin / Dr. Hans-Joachim Raubach, * 18. August 1960 / Christian Schwanke, verstorben am 15. Juli 2022 / Hartmut Zeschmann, * 9. September 1963
Stolperstein – Handelsvertreter Arnold Levy wurde am 20. November 1905 in Berlin geboren. Am 19. Januar 1942 deportierten die Nationalsozialisten ihn nach Riga und heute vor 78 Jahren weiter nach Dachau. Ein halbes Jahr später wurde er im Konzentrationslager Dachau ermordet. Auf der Lebuser Straße Ecke Karl-Marx-Allee in Friedrichshain liegt ein Stolperstein, um an ihn zu erinnern.
Encore
Mitrecherchiert haben heute Ann-Kathrin Hipp und Susanne Vieth-Entus, das Stadtleben hat Sophie Rosenfeld erkundet, und die Frühproduktion lag in den Händen von Kathrin Maurer. Morgen früh legt für Sie Christian Latz das Ohr auf die Schiene – bis dahin,

