bevor wir in die neue Woche starten, müssen wir kurz in der alten aufräumen. Am Freitag stand hier, dass Sie bitte die Checkpoint-Vollversion abonnieren sollen, um nichts zu verpassen, im konkreten Fall die Liebeserklärungen an Berlin. Das war natürlich Quatsch, denn Sie haben ja die Vollversion abonniert. Also verpassen Sie hier selbstverständlich GAR nichts und haben im Unterschied zu Nicht-Abonnenten jeden Tag die Chance auf besondere Gewinne (in dieser Woche z.B. Filmpremiere, Lesung, Kinobesuch, Kinderkonzert und Kabarett). Und weil die Gelegenheit gerade passt, möchte ich Ihnen im Namen der ganzen Checkpoint-Crew herzlich dafür danken, dass Sie sich uns leisten. Ohne Sie könnten wir nämlich einpacken.
Berlins Kummerkasten quillt über: Fast 123.000 Anliegen wurden im ersten Halbjahr über die Ordnungsamts-App gemeldet, zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Hälfte der Meldungen (60.599) betraf illegal entsorgten Abfall. Dem gegenüber stehen 348 eingeleitete Verfahren gegen erwischte Müllsünder. Wahrscheinlich sind es ein paar mehr, aber mehrere Bezirke führen keine Statistik (Quelle: Anfragen Jan Lehmann und Tino Schopf, SPD). Appgeschlagen auf Platz zwei und drei der Meldungen folgen Falschparker (16.798) und Themen für die Straßenaufsicht (12.765). Den Betrieb der App hat sich das Land zuletzt knapp eine halbe Million Euro jährlich kosten lassen. In den kommenden zwei Jahren soll jeweils rund ein Drittel dieser Summe reichen, „da das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten eine Umstellung von kostenintensiven Vor-Ort-Schulungen auf Schulungsvideos vornehmen wird“.
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Am 25. & 26. Oktober spielt das Konzerthausorchester Berlin geleitet von Reinhard Goebel Werke dreier Mozart-Generationen – von Wolfgang Amadeus natürlich, aber auch von Vater Leopold und Sohn Franz Xaver. Mit dessen zu Unrecht selten gespieltem Klavierkonzert ist der junge Solist Aaron Pilsan (Foto) zu Gast. Hier 3x2 Tickets für den 25. Oktober gewinnen.
Das Amt für Statistik hat die endgültige CO2-Bilanz für Berlin 2023 veröffentlicht (die Verspätung liegt am aufwändigen Verfahren). Die gute Nachricht: Der Ausstoß ist gegenüber dem Vorjahr in allen Bereichen gesunken. Bezogen aufs globale Referenzjahr 1990 bedeuten die 13,9 Millionen Tonnen Berliner Gesamtemission in der „Verursacherbilanz“ einen Rückgang von 52,5 Prozent. Was die gute Luft trübt: Die zuletzt 1,1 Mio. Tonnen aus dem Flugverkehr werden seit der TXL-Schließung komplett nach Brandenburg gebucht. Und weil die Emission des Straßenverkehrs fast gar nicht sinkt, trägt der inzwischen 26 Prozent zum gesamten Berliner CO2-Ausstoß bei – anteilig doppelt so viel wie 1990. Der mit 66 Prozent größte Einzelposten auf der Klimarechnung bleiben Haushalte und Gewerbe, größtenteils durch Heizenergie.
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Mádé Kuti & The Movement im HKW: Jedes Jahr am 15. Oktober feiert das Haus der Kulturen der Welt Leben und Werk von Fela Kuti, einem der bedeutendsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Das Highlight des Konzert- und Diskursprogramms ist neben The Berlin Afrobeat Company der Multiinstrumentalist und Enkel von Fela Kuti, Mádé Kuti. Teil von Ein Felasophisches Treffen. Tickets für €22/18
Heute ist Montag oder, im bundeskoalitionären Sound, Zeit zum Ausschlafen für faule Bürgergeldempfänger. Für einen Abgleich mit dem wahren Leben haben wir uns umgehört – vor der Tür bei der Kundschaft des Jobcenters Berlin-Mitte, im Interview mit Helena Steinhaus vom Verein „Sanktionsfrei“ und bei der Leitung der Berliner Jobcenter, denen der Bund neue Sanktionsmöglichkeiten geben will.
Behördensprecher Jens Krüger schreibt auf Checkpoint-Anfrage, das Vorhaben greife „wichtige Wünsche der Jobcenter auf“. Man begrüße das Bekenntnis der Regierung zu unbürokratischer und kooperativer Zusammenarbeit. „Bei unserer Arbeit geht es nicht ums Bestrafen, sondern um eine qualitativ hochwertige Beratung.“ Dazu müssten die Menschen mit dem Jobcenter ins Gespräch kommen. Wenn das nicht gelinge, würden praktikable Sanktionsmöglichkeiten gebraucht. Die geplanten Regeln könnten helfen – sofern sie praxistauglich und für die Kundschaft verständlich seien.
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Die Beseitigung des Radweges an der Elsenbrücke zugunsten einer weiteren Autospur wird wegen offener Statikfragen und Platzproblemen schwieriger, als der anregende Springer-Kolumnist und die Verkehrsverwaltung sich das vorgestellt hatten. Wie nachjustiert wurde, um das Chaos am dicken Ende der A100 am Treptower Park zu lindern, zeigen die noch unveröffentlichten Verwaltungsantworten auf eine Anfrage von Antje Kapek (Grüne), die dem Checkpoint vorliegen.
Die Grünphase für die Autobahnabfahrt wurde demnach Mitte September von 32 auf 19 Sekunden verkürzt. Zugleich wurde die „Räumzeit“ (in der die einen schon und die anderen noch Rot haben) an der Puschkinallee/Elsenstraße verlängert gegen die chronische Kreuzungsverstopfung. An der Martin-Hoffmann-Straße (zwischen S-Bahn-Ausgang und Treptower) wurde wiederum die Grünphase für die Autos noch verlängert.
Eigentlich sollen die Ampeln verkehrsabhängig gesteuert werden („weiterhin vorgesehen“), aber „ein Termin kann noch nicht genannt werden“. Kapek zweifelt deshalb, ob die Freigabe der A100 rechtens war. Denn laut Planfeststellungsbeschluss müssten die Ampeln so koordiniert werden, „dass sich – unter angemessener Berücksichtigung konkurrierender verkehrlicher Anforderungen – ein möglichst störungsfreier Verkehrsfluss einstellen kann“.
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Der Ausweis fürs Anwohnerparken trotzt bekanntlich der Inflation und liegt seit 2008 stabil bei 10,20 Euro pro Jahr (vorher war’s mehr als doppelt so teuer!), weil die CDU irgendwie keine Muße hat, mit der SPD ein neues Preismodell zu vereinbaren. Inzwischen sind die Bearbeitungskosten mehr als doppelt so hoch wie der Vignettenpreis, ist einem Papier der Verwaltung fürs Parlament zu entnehmen. Bei jährlich mehr als 100.000 ausgestellten Klebchen zahlt Berlin also mehrere Millionen Euro im Jahr für diesen Service drauf. Dass dafür an anderer Stelle gespart muss, werden all die Querulanten, die wegen gestrichener Budgets etwa im Jugendbereich oder bei Naturschutz und Wissenschaft herumjammern, hoffentlich irgendwann verstehen. Manchmal muss man einfach Prioritäten setzen.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Zum Jubiläumsjahr des Tagesspiegels hat die Berliner Künstlerin Marion Eichmann eine exklusive Werkreihe geschaffen: „Stadtrundfahrten Berlin“ – die 43 Papierarbeiten zeigen auf einzigartige Weise die großen Symbole und feinen Details unserer Stadt. Heute stellt Marion Eichmann die Unikate im Gespräch mit Lorenz Maroldt ab 18 Uhr im Tagesspiegel-Haus am Askanischen Platz 3 vor (Einlass ab 17 Uhr, Eintritt 12 Euro). Anmelden können Sie sich hier unter diesem Link, telefonisch unter der Nummer (030) 290 21 520 – oder Sie kommen einfach vorbei (Plätze nach Verfügbarkeit). Alle Werke sind auch im Tagesspiegel-Shop hier unter diesem Link zu sehen und zu erwerben.
Berlin kann seinen Wirtschaftsstaatssekretär behalten: Bei der OB-Stichwahl in Potsdam unterlag Severin Fischer (SPD) klar der parteilosen Noosha Aubel (Après-Sieg-Interview hier). In Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt gewannen die parteilosen Axel Strasser und Marko Henkel jeweils gegen AfD-Konkurrenten.
Rinder, wie die Zeit vergeht: Berlins oberster Tourismusvermarkter Burkhard Kieker wird nächstes Jahr 65 und hört auf bzw. kann sich dann ganz seiner Großviehzucht in der Uckermark widmen. Der Aufsichtsrat von VisitBerlin hat Headhunter mit der Suche nach einem oder einer Nachfolger/in beauftragt.
„Der König von Berlin“ von Horst Evers ist ein lustiger Krimi. Leider gar nicht lustig ist „Der König von Mitte“, über den Tagesspiegel-Kollegin Saara von Alten schreibt. Er leitet die Schulaufsicht in Mitte und sorgt dafür, dass Menschen, die sich aus guten Gründen beschweren, am Ende die Dummen sind. Spannende Lektüre – online und heute im E-Paper sowie in der gedruckten Zeitung.
Der Fußverkehrsplan hinkt der Zeitvorgabe hinterher: Binnen drei Jahren sollte die Verkehrsverwaltung ihn erarbeiten, lautete der (rot-rot-grüne) Parlamentsbeschluss im Februar 2021. Nun hat die Behörde den Plan für die erste Jahreshälfte 2026 angekündigt. Von zwölf bei derselben Gelegenheit beschlossenen Modellprojekten in den Bezirken sind sechs auf dem Weg, zwei müssen wegen gestiegener Kosten kürzertreten, drei sind mangels Ressourcen aus den Latschen gekippt und den Kiezblocks in Mitte hat die Verkehrssenatorin persönlich ein Bein gestellt. Die Übersicht gibt’s hier.
In dieser Woche jährt sich die feierliche Freigabe des Radweges auf der Hauptstraße zwischen Dominicusstraße und Kleistpark in Schöneberg. Teil des Vorhabens war die Verlängerung von Ampelphasen, um Autostau zu vermeiden. Und? „Die entsprechenden Anpassungen sind in Bearbeitung, jedoch noch nicht umgesetzt“, teilt die Verkehrsverwaltung auf Anfrage von Katharina Senge (CDU) mit. „Es kann zum derzeitigen Zeitpunkt noch kein fester Termin für die Umsetzung benannt werden.“
Erstis aufgepasst: Heute beginnen die Vorlesungen des Wintersemesters. Ihr habt noch keine Bücher gekauft? Bloß gut! Ihr seid auf der Suche nach den besten Plätzen? Lasst die erste Reihe hinter euch! Mit den gesammelten Tipps aus der Tagesspiegel-Redaktion erfahrt ihr noch rechtzeitig, was ihr wissen solltet. Und jetzt viel Spaß beim Studieren!
Die Reinickendorfer CDU ist eine der gewichtigeren in der Berliner Politik. Zur Berlin-Wahl nächstes Jahr tritt sie überwiegend mit neuem Personal an. Die Verjüngung ist mit verlustreichen Revierkämpfen verbunden, weiß Checkpoint-Kollege Valentin Petri zu berichten.
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Die AfD hat am Wochenende ihre 35-köpfige Landesliste für die Wahl zum Abgeordnetenhaus aufgestellt – mit der aktuellen Fraktionschefin Kristin Brinker an der Spitze und einer Männerquote von 86 Prozent.
Die Hufelandstraße in Prenzlauer Berg wird als Fahrradstraße hergerichtet, wofür ab heute das Kopfsteinpflaster abgeschliffen wird – montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr. „Mit Geräuschentwicklungen ist zu rechnen, jedoch nicht mit Geruchsbelästigungen“, teilt die Verkehrsverwaltung mit. Falls es stinkt, muss es also was anderes sein.
Das Messerverbot auf Berliner Bahnhöfen zeigt offenbar Wirkung: Auf dem S-Bahnhof Neukölln nahm die Bundespolizei am Donnerstag einen Iraker fest, der mit einer scharfen Schusswaffe im Hosenbund herumlief.
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Sexualität, Zyklus und Schwangerschaft: Chefärztin Prof. Dr. Mandy Mangler spricht mit Tagesspiegel-Redakteurin Esther Kogelboom und Anna Kemper vom ZEIT Magazin über alles, was medizinisch für Frauen wichtig wird. Wissenschaftlich eingeordnet, klischeefrei und selbstermächtigend. Jetzt reinhören & abonnieren
Die Verlängerung der Stadtautobahn fordert die ihre Opfer: An der Sonnenallee wurden die Hausnummern 252 und 255 gestrichen, wie das Bezirksamt Neukölln via Amtsblatt mitteilt. Kurzer Ausflug mit Google Street View: Wer dort jetzt einböge, stieße je nach Temperament ans Geländer der Hatun-Sürücü-Brücke oder fiele auf die A100.
Berlin soll in diesem Jahr einen neuen Weihnachtsmarkt bekommen – auf dem Wittenbergplatz neben dem Kadewe; mit Bio-Bratwurst und Porzellangeschirr, aber trotzdem freiem Eintritt und bezahlbaren Preisen, wie die „B.Z.“ den Veranstalter Axel Kaiser zitiert. Der stellt auch extra gebrautes Winterbier von der Neuköllner Bergbrauerei in Aussicht. Der kaputte Brunnen, von dessen Anblick in nüchternem Zustand abzuraten ist, soll von Zelten verdeckt werden.
Falls Herr Marat S. hier mitliest: Sie können Ihre am 6. Januar von der Polizei sichergestellten Kopfhörer (nach Anmeldung) beim Landeskriminalamt abholen. „Bei ausbleibender Kontaktaufnahme“ bis zum 7. November werden sie vernichtet (Quelle: Amtsblatt).
Zitat
„Aktuell kommt es beim Bezahlen an den Tankstellen mit den Tankkarten zu Problemen. Daher ist eine Bezahlung nur mit persönlicher Bankkarte oder bar möglich.“
Aus einer internen Mitteilung an alle Feuerwehrleute vom Samstagabend. Am Sonntagnachmittag folgte die Entwarnung: Das offenbar beim Kartenanbieter gelegene Problem sei behoben.
Stadtleben
Verlosung – Jonathan Demmes vielfach preisgekrönter Psychothriller „Das Schweigen der Lämmer“ ist längst zum unumgänglichen Klassiker geworden, der in kaum einer Auflistung der besten Filme aller Zeiten fehlt. Dafür sind nicht zuletzt auch Jodie Foster, als die junge FBI-Anwärterin Clarice Starling, und Anthony Hopkins, als der inhaftierte Psychiater Dr. Hannibal Lecter, verantwortlich. Nicht ganz pünktlich zu Halloween wird der Gruselstreifen im Rahmen des monatlich stattfindenden Kino-Events „Best of Cinema“, am 4. November in ausgewählten Filmtheatern erneut ausgestrahlt. Wir verlosen 2x2 Tickets.
Essen & Trinken – Dass man sich in Neukölln durch die halbe Welt futtern kann, ist eigentlich keine Neuigkeit. Dass man sich jetzt dafür aber noch nicht einmal mehr vom Platz bewegen muss, hingegen schon. In der im September eröffneten „Kalle Halle“ befinden sich auf 2300 Quadratmeter bislang zwölf Essensständen, deren Angebot sich von Fried Chicken Sandwiches über Sushi, Burger, Pizza, Ramen und so weiter erstreckt. Abends kann man sich dann außerdem an diversen Bars Wein, Cocktails und oder Bier gönnen. Wer es eher gemütlich mag, für den ist das wohl nichts: bis zu 650 Menschen finden auf den stilechten Vintage-Möbeln Platz. Mo bis Sa 12-22 Uhr, Karl-Marx-Straße 101, U-Bhf. Rathaus Neukölln
Noch hingehen – Kurze Erinnerung: Nur noch bis Mittwoch sind Berlins bekannteste Sehenswürdigkeiten bunt beleuchtet. Danach endet wieder einmal das „Festival of Lights“ und die wirklich dunkle Jahreshälfte beginnt. Um positiv zu bleiben: ein bisschen Zeit haben Sie noch, um die auf das Brandenburger Tor, die Gebäude am Potsdamer Platz oder Fernsehturm projizierten Kunstwerke zu bewundern. Eine gute Route, um wirklich alles zu erfassen, haben die Kollegen hier zusammengestellt.
Brandenburgbesuch – Wer sich mithilfe von Kürbissuppe und oder -Geist, herbstlich einstimmen möchte, kann es sich einfach machen und den Supermarkt um die Ecke aufsuchen. Wesentlich aufregender ist es allerdings, die Anschaffung für die Speise und/oder Dekorationen mit einem Ausflug zu verbinden. Zum Spargel- äh Kürbishof Kremmen zum Beispiel. Hier wird das Gemüse nicht nur im Hofladen verkauft, sondern im angrenzenden Restaurant Stangenwirt auch serviert. Außerdem gibt es eine Kürbisausstellung und einen Streichelzoo für den Anhang. Täglich 8-20 Uhr, Groß-Ziethener Weg 2, 16766 Kremmen
Grübelstoff – Bleiben wir beim Thema: Auf der Social-Media-Plattform TikTok filmen sich dieser Tage junge Leute, wie sie sogenannte „Boo Baskets“ packen. Es handelt sich hierbei um kleine Geschenkkörbe, die meist herbstliche und gruselige Kleinigkeiten wie Süßigkeiten oder Dekoartikel enthalten. Natürlich stammt die Idee aus den USA. Würden Sie sich freuen?
Kiekste
Der König von Neukölln kann nicht weit gewesen sein. Michael Barth hat diesen Thron an der Sonne für uns in Buckow entdeckt. Weitere Bilder gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – A100 (Stadtring): In den folgenden Nächten bis zum 16./17.10.2025 ist die Autobahn jeweils von 21 bis 5 Uhr in beiden Richtungen zwischen den Anschlussstellen (AS) Heckerdamm (A111) bzw. Jakob-Kaiser-Platz (A11) und Hohenzollerndamm gesperrt.
Eisenacher Straße (Marzahn): Bis Mitte Dezember ist die Straße in beiden Richtungen zwischen Blumberger Damm und dem Parkplatz der Gärten der Welt für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Schillerstraße (Pankow): Die Straße ist für eine Woche in beiden Richtungen zwischen Heinrich-Böll-Straße und Waldowstraße für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Romain-Rolland-Straße (Pankow): Die Straße ist ab dem Morgen bis Anfang Dezember in beiden Richtungen zwischen Blankenburger Straße und Hödurstraße für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Nahverkehr – S7: In der Nacht von 22 bis 1.30 Uhr ist der S-Bahnverkehr zwischen Ahrensfelde und Marzahn eingestellt.
S41/S42: In der Nacht von 22 bis 1.30 Uhr fahren die Linien zwischen Westend und Wedding nur im 20-Minutentakt mit Umstieg in Wedding.
Regionalverkehr – RE8: von 21.45 Uhr bis zum 18.10.2025 um 5:30 Uhr kommt es auf der Linie RE8 zu Umleitungen und Haltausfällen sowie veränderten Fahrzeiten einzelner Züge im Raum Berlin. Darüber hinaus kommt es bei einigen Zügen zu Ausfällen in den folgenden Abschnitten:
* Flughafen BER ◂◂ Berlin Ostkreuz
* Flughafen BER ◂◂ Berlin-Spandau
* Berlin Ostbahnhof ◂◂ Berlin-Charlottenburg
* Berlin Ostbahnhof ◂ Flughafen BER
Schiffsverkehr – Charlottenburger Verbindungskanal (CVK): In der Zeit von 6 bis 14 Uhr wird der Kanal für den gesamten Schiffsverkehr gesperrt.
Landwehrkanal (LwK): Die Oberschleuse Landwehrkanal km 10,75 wird vom 13.10.2025 bis 31.03.2026 für den gesamten Schiffsverkehr gesperrt.
Demonstration – Für heute sind 25 Demos angemeldet (Stand 10.10., 12 Uhr), u.a. „Pandemien verhindern durch Tierschutz“: 20 Menschen, „Vierpfoten-Stiftung für Tierschutz“, Budapester Straße 2 (9.30-14 Uhr)
„Sozialstaat erhalten“: 20 Teilnehmende, „Landesarmutskonferenz Niedersachsen“, Pariser Platz (9.45-10.30 Uhr)
„Rauf mit der Auslöse!“: 50 Demonstrierende, „IG Metall“, Am Schillertheater 2 (12-13 Uhr)
„SOS Save Our Studios Berlin, Kundgebung gegen Budgetkürzungen im Kulturhaushalt“: 50 Teilnehmende, Niederkirchnerstraße 5 (13-14.30 Uhr)
„Mahnwache: FLUGLÄRM UND FEINSTAUB MACHEN KRANK! Konsequentes Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr am Flughafen BER (...)“: 30 Menschen, „Friedrichshagener Bürgerinitiative gegen Fluglärm“, Bölschestraße 100 (19-20 Uhr)
Gericht – Einem 77-Jährigen wird Kindesmissbrauchs vor rund 25 Jahren vorgeworfen. Opfer sei seine damals neun und zehn Jahre alte Stiefenkeltochter. Im Prozess geht es um mehrere Taten, zu denen es in der Wohnung der Familie in Berlin und während eines Besuchs außerhalb der Stadt gekommen sein soll (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal A820).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Anne Bennent (62), Schauspielerin, Chanson-Sängerin und Rezitatorin, gab ihr Debüt 1977 im Schiller-Theater / Coldmirror (41), Video-Bloggerin und Moderatorin, als Kathrin Fricke auch Medienkünstlerin und Drehbuchautorin / Gerd Dudenhöfer (76), Kabarettist / Sebastian Fitzek (54), Schriftsteller und Journalist / Adrienne Goehler (70), Psychologin, Publizistin und Kuratorin, ehemalige Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur / Susanne Henning-Wellsow (48), Politikerin (Die Linke), Mitglied des Deutschen Bundestags, bis 2021 Landesvorsitzende von Thüringen sowie Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag. Von 2021 bis 2022 Co-Vorsitzende der Bundespartei der Linken / Patrick Kalupa (46), Schauspieler / „Herzliche Glückwünsche für Rainer E. Klemke zum 77. Geburtstag, möge er uns mit seiner innovativen berlinHistory.app noch viele weitere Beiträge vermitteln“ / Sia Korthaus (57), Kabarettistin, Sängerin und Schauspielerin / Bruno Gert Kramm (58), Musiker, Musikproduzent und ehemaliger Landesvorsitzender der Piratenpartei Berlin / Paola Maria (32), YouTube-Bloggerin / Rafael Seligmann (78), Schriftsteller und Publizist
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Rosemarie Bormann, * 20. Februar 1936, verstorben am 1. Oktober 2025 / Cecilie Louisa Magdalena Gräfin Lambsdorff, * 13. Juli 1956, verstorben am 30. September 2025 / Johanna Scheel, verstorben am 4. Oktober 2025 / Prof. Egon Stapper, * 20. Juni 1941, verstorben am 22. September 2025
Stolperstein – Therese Weinstock wurde am 17. Juni 1866 in Lauenburg, Ost-Pommern geboren. Ihr Vater starb früh und die Mutter musste die sieben Kinder ohne fremde Hilfe aufziehen. Ihren Lebensunterhalt erwirtschaftete sie durch den Betrieb eines kleinen Geschäfts. Therese heiratete nicht und lebte mit ihrer Mutter zusammen. In den 1890er Jahren zogen beide nach Berlin. Sie sorgte für ihre Mutter, bis zu deren Tod im Jahr 1924. Am 3. Oktober 1942 wurde die 70-Jährige nach Theresienstadt deportiert und dort am 13. Oktober 1942 ermordet. Heute erinnert ein Stolperstein in der Fritschestraße 68 in Charlottenburg an Therese Weinstock.
Encore
„Deutschlands Hochvermögende hatten in den vergangenen zwölf Monaten eher wenig Grund zum Feiern“, lautet der erste Satz, mit dem das „Manager-Magazin“ seine Liste der 500 reichsten Deutschen anmoderiert. Ihr Gesamtvermögen stagnierte nämlich inflationsbereinigt bei rund 1,2 Billionen Euro. Die vermögendsten (Teilzeit-)Berliner stehen in der Liste ab Platz 79, also in der Preisklasse um drei Milliarden Euro. Checkpoint-Servicetipp für Betroffene: Freistellungsauftrag nicht vergessen; das kann den Stagnationskummer lindern!
Gold wert war die Mitarbeit an diesem Checkpoint von Tobias Langley-Hunt (Stadtleben) und Jennifer Katona (Frühproduktion). Morgen zahlen hier Robert Ide und Sönke Matschurek ein.
Bis bald,