heute haben wir knuffige Grüße von Hund Mäx und seiner Besitzerin Eva-Maria Mutschler vom stürmischen Nordsee Strand in Norddeich erhalten: „Hund Mäx stufte das trübe Wasser als eher gefährlich ein, kein Wunder, kommt er doch aus der Schweiz und kennt nur klares Gebirgswasser ;-).“

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint.tagesspiegel.de
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Italienische Kulturhauptstadt 2022
Auf der Insel Procida im Golf von Neapel wird in diesem Jahr mit zahlreichen Events gefeiert. Mit ihren bunten Häusern, der Lage und den idyllischen Stränden diente die Vulkaninsel und diesjährige Kulturhauptstadt Italiens oft auch als Filmkulisse. Beispielsweise für „Der Postmann“ oder auch für den Hollywood-Streifen „Der talentierte Mr. Ripley“.
www.italia.it/en
Beinahe hat’s gekracht in Paris. Franziska Giffey wäre bei ihrem ersten Auslandsbesuch als Regierende Bürgermeisterin fast von einem E-Bike erwischt worden. Das sagte sie bei einem Abendessen mit Vertretern der Berliner Wirtschaft. Das Private wurde so (noch vor dem ersten Gang) politisch: Der schnelle Ausbau der Radwege in Paris habe zu neuen Konflikten geführt, aber dabei wenig erreicht, sagte Giffey: Das Auto sei weiterhin das wichtigste Fortbewegungsmittel in Paris. Ihr Fazit: Sie wolle die Verkehrswende in Berlin auch künftig langsamer angehen als ihre französische Amtskollegin und Parteifreundin Anne Hidalgo. Muss man sich so den berühmten Schmetterlingseffekt vorstellen? Irgendwo in Paris steigt jemand auf sein E-Rad, fährt Croissants holen, schaut verträumt einem Spatzen hinterher und bringt so in Berlin die Verkehrswende zum Erlahmen?
Nehmen wir den Gedanken ernst: Nicht das politische Projekt Verkehrswende ist verantwortlich für Konflikte auf den Straßen. Mehr Radfahrer, mehr E-Bikes oder E-Roller und – ja, immer noch – mehr Autos in einem dafür nicht ausgelegten Stadtraum führen dazu. Unfälle und Beinahe-Crashs entstehen durch für Fußgänger unpassierbare Kreuzungen, durch Radwege, die im Nirgendwo enden, solche ohne Schutz zur Straße oder völlig fehlende Fahrradstreifen. Sie entstehen durch zugeparkte Straßen, fehlende Tempolimits, Lkw ohne Abbiegeassistenten, zu schmale Fußwege, fehlende Zebrastreifen, unaufmerksame oder unverantwortliche Auto- und Radfahrer ohne Sorge vor Strafzetteln. 67 Prozent der Unfälle in Berlin wurden 2021 von Pkw verursacht, 14 Prozent von Lkw und 4 Prozent von Radfahrern. Die Konflikte entstehen durch den Verkehr ohne die Wende. Und nur selten durch Radfahrer, die verträumt auf Spatzen starren.
Die Aufgabe für Giffey und ihren Senat: Verkehr sortieren, sicherer machen und möglichst sauber. Das verstehen auch Autofahrer: Der seit Jahren zunehmende Radverkehr macht auch ihre Fahrten in Berlin wegen fehlender Radwege zur Mutprobe, wollen sie niemandem auf dem Gewissen haben. Gratis herumstehende Autos blockieren die Parkplätze derer, die sie wirklich brauchen. 65 Stunden im Jahr steht ein Berliner im Stau. Es geht also nicht um „Radfahrer gegen den Rest“. Es geht nicht um „Bullerbü“. Es geht um vernetzte Mobilität für eine Weltmetropole. Das mag sich ein bisschen nach Kundenmagazin der Deutschen Bahn anhören, ist aber inklusiver gedacht als die dörfliche Pflastersteinerlebniswelt auf Plakaten der Berliner Verkehrsverwaltung. Übrigens: Die Hälfte aller in Deutschland verkauften Fahrräder sind inzwischen E-Bikes. Wäre doch super, Berliner und Bürgermeisterinnen müssten sich künftig nicht den Fußweg mit ihnen teilen. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern.
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Der Bandcontest zum SPÄTIVAL 2022 von LOTTO Berlin geht auf die Zielgerade: Noch bis zum 22. Juli kann darüber abgestimmt werden, welche Bands und Künstler:innen am 13. August im Revier Südost auftreten. Also fix den Browser anwerfen, spaetival-berlin.de aufrufen und jetzt noch voten. Wir sehen uns im August beim SPÄTIVAL!
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„Der Himmel über Berlin“, „Lola rennt“ oder „Good Bye, Lenin“ –
was ist Ihr Lieblings-Berlin-Film? Nehmen Sie an unserer Umfrage teil und testen Sie als Dankeschön den
Tagesspiegel 30 Tage gratis. Unter allen Besteller:innen verlosen wir 20 Yorck Unlimited Karten im Wert von 238,80 €. Nur noch bis 31. Juli.
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Alle Jahre wieder: Mittes Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) erwägt erneut ein Alkoholverbot ab 22 Uhr für den James-Simon-Park, den Monbijoupark und den Volkspark am Weinbergsweg. Der Grund: randalierende und lärmende Jugendliche. Hunderte feiern dort an den Wochenenden, viele von ihnen sind noch minderjährig. Valentin Petri hat für uns einen Abend dort verbracht. Aus dem Mund von Bürgermeister von Dassel klingt das Problem so: „Hintergrund ist die hohe Zahl oftmals stark alkoholisierter, überwiegend junger Menschen, die die kleine geschützte Grünfläche eher erlebnisorientiert nutzen.“ Einige seien auch gewaltbereit. Dafür nun alle bestrafen? Was denken Sie? Alkoholverbot? Einzäunen? Gut zureden? Machen lassen? Innovative Vorschläge (auch aus anderen Städten) schicken Sie bitte gern an checkpoint@tagesspiegel.de.
Mit Ihrem Tagesspiegel-Plus-Abonnement lesen Sie heute u.a. diese Geschichten:
Analysen der Preisentwicklung: So teuer wird ein Immobilienkauf in Berlin und Brandenburg. Von Reinhart Bünger.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Das ist im russischen Krieg gegen die Ukraine am Sonntag passiert:
+++ Präsident Wolodymyr Selenskyi hat den Leiter des Geheimdienstes SBU, Iwan Bakanow, und Generalstaatsanwältin Iryna Wenediktowa ihrer Ämter enthoben. Grund sind viele Überläufer aus den Behörden zu Russland.
+++ Seit Beginn des Kriegs sind rund um Kiew inzwischen fast 1400 Leichen getöteter Zivilisten gefunden worden. Von 300 Menschen fehlt weiter jede Spur. Das teilte der Polizeichef des Gebiets am Sonntag mit.
+++ Gestern wurde die vier Jahre alte Lisa beerdigt. Das Mädchen wurde bei einem russischen Raketenangriff in der Zentralukraine getötet. Ihr Tod ist zu einem Symbol für den Terror Russlands gegen das gesamte Land geworden.
In unserem Newsblog lesen Sie wie immer alle Updates aus der Nacht.
Mangelwirtschaft voraus? In Berlins Krankenhäusern werden Alltagsprodukte wie Fäden und Kanüle knapp. Grund sollen schleppende Importe aus China und verschärfte EU-Verordnungen sein. In einzelnen Krankenhäusern wurden deshalb schon planbare Operationen verschoben, berichtet mein Kollege Hannes Heine. Verflixt und zugenäht.
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Checkpoint Duo
Badischer Schluck und Berliner Schnauze? Passt hervorragend zusammen! So wie die Checkpoint-Weine zum Tagesspiegel. Exklusiv mit dem Sasbacher Winzerkeller und der Weinhandlung Weinmichel haben wir für Sie zwei ganz besondere Tropfen auf die Flasche gezogen: Gehaltvoll, spritzig und angemessen trocken – fast wie unsere Berliner Newsletter. Mehr
Achtung, Stadtbahnfahrer! Seit heute Morgen um 4 Uhr ist die S-Bahn-Verbindung zwischen Ostbahnhof und Friedrichstraße gesperrt. Betroffen sind die Linien S3, S5, S7 und S9. Die Sperrung soll erst am nächsten Donnerstag, 28. Juli, aufgehoben werden. Gutes Durchhalten.
Ja, ist denn bald schon… Weihnachten? Die Kollegen des „rbb“ können es gar nicht abwarten und berichten über die Vorbereitungen für Weihnachtsmärkte. Trübe Trassen: Der Glühwein wird wohl 50 Cent teurer. Vielleicht wäre das was für die FDP: ein Glühweinrabatt!
Löst diese Meldung in Ihnen auch so eine innere Unruhe aus? Zur Entspannung spielen wir jetzt eine Runde Behördle. Sie kommen nicht sofort drauf? Buchstaben auf einen Zettel schreiben, Wort unterteilen, Freunde fragen. Viel Spaß!

Klima I. Es braucht nicht viele Menschen, um für reichlich Aufregung zu sorgen: Der harte Kern der Autobahnblockierer in Berlin besteht nur aus rund 70 Personen. Das geht aus einer Antwort der Innenverwaltung auf eine Anfrage des CDU-Rechtsexperten Alexander Herrmann hervor. Die Aktivisten hatten eine Pause angekündigt, wollen aber im Herbst mit neuer Kraft wiederkommen.
Klima II. Die Hitzewelle trifft auch Berlin. Schon Morgen werden vom Deutschen Wetterdienst bis zu 36 Grad erwartet. Am Mittwoch steigen die Temperaturen auf bis zu 38 Grad. Ab Donnerstag gibt es leichte Abkühlung, Starkregen, Sturmböen und Hagel sind nicht ausgeschlossen. Am Besten: kurz mal kalt duschen.
Apropos Hitze: Bei der völlig normalen, hier gibt es nichts zu sehen Fußball-WM in Katar wird es anders als gewohnt kein Camp für Fans der deutschen Nationalmannschaft geben. Der Fanclub Nationalmannschaft hat seine Basis stattdessen im 500 Kilometer entfernten Dubai, wie Stephan Uersfeld von „ntv“ bemerkt hat. Die Fans werden von dort zu jedem Spiel fliegen. Leider kein Witz von Olli Welke, sondern welke Realität.
Gewonnen! Samstag fragten wir nach der Länge des Schriftguts, das im Naturkundemuseum archiviert werden soll. Antwort c) war wichtig, 265,97 laufende Meter. Hier nachzulesen.
Zitat
„Wir sind schließlich keine Brokkoli-Republik.“
Markus Söder, 55, Bayern- und Bratwurstfan, will, dass Deutsche „auch noch Fleisch essen dürfen“. 2020 lag der Fleischkonsum in Deutschland bei 57,3 kg pro Kopf und Jahr.
Tweet des Tages
Du weißt, dass du in der Prenzlauer-Berg-Phase deines Lebens angekommen bist, wenn du mehr Zeit in Schlangen vor Cafés verbringst als in Schlangen von Clubs.
Stadtleben
Essen & Trinken – Das thailändische Restaurant Tossakan weiß, wie es seine Gäste ins Schwitzen bringt: Pikanter Rindfleischsalat mit Thai-Kräutern und Zwiebeln oder spicy Curry mit Black Tiger Garnelen, Gemüse und Thai-Basilikum sorgen für eine gesunde Mänge an Schärfe und kurbeln die Endorphine an. Der Chef empfiehlt u.a. gebratenen Wolfsbarsch in Tamarinden-Chili-Sauce. Zum Neutralisieren gibt’s verschiedene hausgemachte Limonaden wie Mango Lassi oder Cha Yen, also schwarzen Tee mit Kondensmilch und Zucker. So-Do 12-22, Sa/So 12-23 Uhr. Schliemannstraße 16, Prenzlauer Berg, S-Bhf Prenzlauer Allee
Berliner Highlights – Rund 30 Meter über dem Bordstein erstreckt sich die Dachterrasse des Humboldt Forums in alle vier Himmelsrichtungen. Über einen Aufzug im Erdgeschoss wird barrierefrei nach Höherem gestrebt. Für schöne Aussichten reicht allerdings auch schon der Blick auf die Kunst am Bau: Das Wandbild „Insurgentes Sur“ aus Blattgold ziert die Wand des Maschinenhauses und erinnert an Alexander von Humboldts dritte Forschungsreise in Mexiko-Stadt. Eintritt frei, Zeitfenster-Ticket erforderlich. Schloßplatz, Mitte, U-Bhf Museumsinsel
Berlinbesuch – Auf der Open-Air-Bühne des Globe Theaters macht sich am kommenden Mittwoch philosophische Dichtkunst breit: Platons „Phaidon“ beschäftigt sich mit dem Tod des Sokrates und der Unsterblichkeit der Seele im platonischen Dialog. Wer sich dem historischen Griechentum oder der immerwährenden Geistesgeschichte nicht entziehen möchte, kauft Karten für 19/erm. 16 Euro. Wir verlosen 2x2 Tickets für die Vorstellung um 19.30 Uhr! Sömmeringstraße 15, Charlottenburg, U-Bhf Mierendorffplatz
Lesereise – Protagonistin Apple verbringt den Sommer 1976 unter der andalusischen Sonne, am Strand von Torremolinos. Was wie aus dem Bilderbuch klingt, entwickelt sich in Doris Dörries Roman „Alles inklusive“ zu einem Sommer voller Liebesdebakel und Verflechtungen alter Bekannter: Im illusorischen Urlaubsparadies sucht Apple 30 Jahre später mit vier äußerst unterschiedliche Menschen nach der Sonnenseite des Lebens.
Tourigeflüster – Das Stadtschloss lockt in der Mitte Berlins mit Fernblick auf den Städtebau. Ein Besucher schreibt: „Eine wunderbare Möglichkeit Berlin von oben zu sehen und das mit 360 Grad Blick. Ob Fernsehturm, Humboldthain, Unter den Linden oder Lichtenberg, hier hat man alles im Blick aus einer neuen Perspektive. Die Baukräne zeigen, wie sehr sich das Stadtbild gerade wieder verändert. Der Blick auf den Potsdamer Platz erinnert daran, dass das auch in den 90er Jahren schon so war. Ein toller Ort für einen View auf Berlin und das für umme.“
Berlin heute
Verkehr – Waltersdorfer Straße (Bohnsdorf): Straßensperrung in beiden Richtungen zwischen Sandbacher Weg und Krumme Straße/Elsterstraße (bis 7. August).
Mühlenstraße (Pankow): In beiden Richtungen zwischen Dolomitenstraße und Samländische Straße steht jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung (bis Mitte August).
Klemkestraße (Reinickendorf): Zwischen Sommerstraße und der Straße vor Schönholz steht nur ein gemeinsamer Fahrstreifen für beide Fahrtrichtungen zur Verfügung (bis Mitte August).
Albrechtstraße (Steglitz): Für die nächsten zwei Tage jeweils von 8 bis 16 Uhr ist die Fahrbahn zwischen Robert-Lück-Straße und Düppelstraße eingeengt.
Chausseestraße (Wannsee): Zwischen Charlottenstraße und Schäferstraße wird der Verkehr bis Mitte August an der Baustelle vorbeigeleitet.
Köpenick: Erhöhtes Verkehrsaufkommen aufgrund einer Demo von 17.45 bis 20.30 Uhr.
Tegel: Erhöhtes Verkehrsaufkommen aufgrund einer Demo von 18 bis 21 Uhr.
Prenzlauer Berg: Erhöhtes Verkehrsaufkommen aufgrund einer Demo von 19 bis 21.30 Uhr.
Demonstration – „Al-Sisi & Scholz: Free Alaa und tausende weitere politische Gefangene“: Zehn Teilnehmende, avaaz.org, Pariser Platz 1 (11-12 Uhr)
„Menschenrechte im Iran“: Sechs Demonstrierende, Carl-Schurz-Straße (14-20 Uhr)
„Montagsspaziergang für Frieden, Demokratie und Selbstbestimmung und gegen die sinnlosen Maßnahmen des Corona-Regimes sowie gegen den digitalen Überwachungsfeudalismus.“: 80 Protestierende, Schloßstraße – Stuttgarter Platz –Schloßstraße (18-20.30 Uhr)
Gericht – Für heute liegen uns keine Meldungen aus dem Strafgericht vor.
Universität – Die Humboldt Universität informiert von 10 bis 11 Uhr gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse über die „mentale Superkraft“ namens Resilienz. In der digitalen Veranstaltung erfahren Sie, welche Praktiken in Phasen hoher Belastung am besten für Entspannung sorgen.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – „Charline Bonnin, Alleskönnerin in Schmargendorf (30)“ / Anna Fischer (36), Schauspielerin und Sängerin / Thomas Isenberg (55), SPD-Politiker / Stefan Jacobs, Allroundexperte für Gas, Wasser, Verkehr und Wetter, sowie begeisterter radfahrender Checkpointer, „Team Checkpoint wünscht alles Gute zum Geburtstag!“ / Miriam Meckel (55), Kommunikationswissenschaftlerin / Melbeatz, bürgerlich: Melanie Wilhelm (45), HipHop-Produzentin / „Arndt Rimpler (70), Physiker, Freund, "Idol" und vieles mehr“ / Nachträglich zum Freitag: „Hola chica Maria Perez feliz compleanos -es su dia- eres una verdadera amiga y sigue siendo igual! El veterano de AIDA“ / Nachträglich zum Sonnabend: „Dagmar Behrendt, ein besonders herzlicher Glückwunsch wird von Deinem „Schatz“ aus Charlottenburg in die „Freie Scholle“ gesandt, verbunden mit dem Wunsch nach weiteren 4 glücklichen und erlebnisreichen Jahren.“
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Inge, * 7. März 1948 / Stefan Knies, * 25. September 1942 / Hansjörg Paetzel, * 11. Auguts 1943 / Christian Peter, * 10. Januar 1946 in Berlin
Stolperstein – Berthold Simson (Jg. 1861) gründete mit einem seiner Brüder eine Buchbinderei in Berlin. Mit seiner Frau Maria Frank bekam er mehrere Kinder. Im März 1943 wollte er gemeinsam mit seiner Tochter Suizid begehen kurz bevor die Gestapo in seine Wohnung trat, da seine Schwester Elise bereits verhaftet und nach Theresienstadt deportiert wurde. Im Jüdischen Krankenhaus kamen Vater und Tochter aber wieder zu Bewusstsein. Berthold Simson erholte sich nicht mehr von den Folgen des Suizidversuchs. Er starb heute vor 79 Jahren in seiner Wohnung am Schleswiger Ufer 6 in Mitte (heute die Freifläche vor dem Schleswiger Ufer 5).
Encore
An dieser Stelle gibt’s in den Sommerferien jeden Tag einen Neun-Euro-Ticket-Tipp für Kurzentschlossene. Alles, was Sie tun müssen, ist, den Checkpoint lesen, um 9 Uhr am Hauptbahnhof stehen und losfahren. Heute geht’s nach: Salzwedel.
Hinfahrt: Berlin Hbf 9.11 Uhr
Ankunft: Salzwedel Bhf 12.13 Uhr
Umstiege: 1
Erleben: Märchen- und Duftgarten Salzwedel (4,6 Google-Sterne, letzte Bewertung „Wunderschöner Park mit vielen Spielmöglichkeiten für die Kinder.. traumhaft und liebevoll gestaltete Märchenfiguren passende Häuser.. unbedingt sehenswert.. Wir kommen nochmal wieder!“)
Essen & Trinken: Restaurant Amadeus (4,2 Google-Sterne, letzte Bewertung „Nettes Lokal, freundliche Bedienung bei leckerem Speisen. Preise recht moderat. Äußerst empfehlenswert.“)
Sonstiges: „Als Baumkuchenstadt ist sie bekannt. Offiziell zur Hansestadt wurde sie (wieder) am 1. April 2008. Doch Ihre Hanse-Geschichte begann schon viel früher. Vor über 750 Jahren.“
Rückfahrt: Salzwedel Bhf 19.35 Uhr
Ankunft: Berlin HBF 22.03 Uhr
Umstiege: 2
Für überfüllte Züge, kurzfristige Ausfälle und Betriebsstörungen übernimmt der Checkpoint keinerlei Haftung. Wir freuen uns aber sehr, wenn Sie uns Fotos von Ihrer Reise schicken: Checkpoint@tagesspiegel.de.
Das Stadtleben hat heute Sophie Rosenfeld geschrieben. Lionel Kreglinger ist für Sie extra früh aufgestanden. Am Dienstag begrüßt Sie hier Robert Ide. Bis bald,
