dieses sehr beeindruckende Foto von einem Tauchgang mit Meeresschildkröten hat Checkpoint-Leser Patrick Dieckhoff von der indonesischen Insel Gili Air geschickt und schreibt dazu: „Wahnsinniger Ort, nur mit Fähren und einer Pferdekutsche zu erreichen. Keine Autos!“

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de.
Nicht so beschaulich wie ein Tauchgang in Indonesien, aber ebenfalls autofrei ist heute die Straße des 17. Juni: Die Parade „Rave the Planet“ zieht vom Brandenburger Tor zur Siegessäule und zurück. Bis zu 300.000 Menschen werden bei der dritten Ausgabe des Technospektakels von Loveparade-Gründer Matthias Roeingh alias Dr. Motte erwartet.
Keine reine Eskalation, sondern eine „kulturpolitische Tanz- und Musik-Demonstration“ soll es sein: Unter dem Motto „Love is stronger“ gibt es auch Redebeiträge, unter anderem hat sich Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) via Videoschalte angekündigt. Demonstriert werden soll für „Frieden und den Schutz der elektronischen Tanzmusik“, schreiben die Veranstalter. „Wir möchten, dass ihre kulturellen und gesellschaftlichen Leistungen anerkannt und gewürdigt werden.“
Am Fuß der so (selten) genannten Goldelse wird natürlich auch gefeiert, bis die Wagen wackeln: Rund 260 internationale DJs legen auf knapp 30 „Floats“ auf, so nennen die Veranstalter die umfunktionierten LKW mit den riesigen Musikanlagen. Für einige dieser Floats konnte man Tickets kaufen, Kosten: 100 bis 250 Euro pro Person. Nebenher-Tanzen ist selbstverständlich kostenlos, sofern noch Platz ist. Ist das noch Friede, Freude, Eierkuchen? Was meinen Sie?

Achtung, Verwechslungsgefahr: Am 31. August zieht gleich wieder eine Techno-Parade durch Berlin, der „Zug der Liebe“. Musikalisch ähnlich – inhaltlich spannender, findet Tagesspiegel-Kollege Cay Dobberke.
Ebenfalls kunterbunt, aber etwas gemütlicher wird es heute und morgen im wunderschönen Sommergarten des „Cassiopeia“ auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain: Dort steigt das „Queerstreetfestival“ mit DJs, Drag-Shows und großartiger Stimmung. Der Eintritt ist kostenlos.
Mit (Extrem-)Sport wird an die deutsche Teilung und ihre Opfer gedacht: Der Mauerweglauf steht an, die Strecke führt mehr als 160 Kilometer rund um das westliche Berlin, immer entlang des ehemaligen Mauerverlaufs. Start und Ziel sind im Erika-Hess-Stadion in Mitte. Mit dabei sind Teams und Einzelläufer aus ganz Deutschland, außerdem aus Italien, Polen, China, Luxemburg, Israel, Japan, USA und Großbritannien. Eine Sprache verstehen dabei alle: Anfeuern!
Egal, ob Ultralauf oder Drag-Show, der heutige Song unserer Checkpoint-Sommerhits passt zu beidem: Queen – „Don’t stop me now“. Unsere buntgemischte Spotify-Playlist können Sie kostenlos abonnieren.
Das Bikini Berlin blüht auf: Dort läuft die Deutsche Meisterschaft der Floristik. Die besten Blumenkünstler Deutschlands treten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an und kämpfen um die „Floristik-Oscars“. Mit dabei: der Berliner Lukas Ernle. Heute werden die Sieger gekürt, am Nachmittag kann man die Kunstwerke kostenlos bewundern.
Wenn Sie schon in der Nähe sind, lohnt sich ein Besuch im Berliner Zoo. Nach Wochen als Internet-Star kann Toni, das Zwergflusspferd, nun endlich live und in Farbe bewundert werden. Erste Reaktionen: „Aaaah“, „Oooh“, „Oh Gooott, wie süß!“, „Boa, die ist so krass niedlich!“ Stimmt!
Auch irgendwie niedlich: Roland Kaiser hat sich verdoppelt. Den Schlagersänger aus Wachs können Sie bei Madame Tussaud’s treffen. Oder heute Abend live in der Waldbühne, falls Sie ein Ticket ergattern konnten. Falls nicht (und Ihr Musikgeschmack ohnehin ein anderer ist) empfehlen wir starke US-Frauen, einen Gitarrengott und Engelstimmen: die Konzert-(Geheim-)Tipps der Woche.
Zum Abschluss noch ein kulinarischer Hinweis: Im Jules B-Part im Gleisdreieckpark wird an diesem Wochenende das Pistachio Streetfood Festival gefeiert. Eis, Cannoli, Pasta, Gnocchi, Crêpes, Cheesecake – alles mit oder aus Pistazien. Wir nehmen von allem etwas, bitte!
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Die 20. Festivalausgabe „Amériques“ lädt zu einer faszinierenden Reise durch die Kunstmusik der vielen „Amerikas“ ein. 160 Werke von mehr als 80 Komponist*innen werden von 30 Orchestern, Chören und Ensembles in der Philharmonie Berlin und an anderen Orten zum Klingen gebracht.
Infos zum Programm und Tickets
Weiter geht's mit dem traditionellen Checkpoint-Wochenrätsel! Das Lösungswort in der letzten Woche war SCHWARZMARKT. Vielen Dank fürs Mitmachen und viel Spaß!
1. Inspiriert von den Olympischen Spielen in Paris? Seit einigen Wochen …
B) … trainieren Dressurreiter im Schlosspark Charlottenburg.
M) … springen Flussschwimmer in den Spreekanal.
T) … spielen Volleyballspieler unter dem Fernsehturm.
2. „Wer sind die attraktivsten Bundestagsabgeordneten Deutschlands?“ Das ermittelte eine Online-Plattform mittels Künstlicher Intelligenz. Die Berliner Abgeordneten landeten auf Platz …
R) … 1!
A) … 3!
E) … 15.
3. Sinnvoll auch für Berlin? Die FDP forderte in dieser Woche …
I) … ein Verbrenner-Verbot in Innenstädten.
S) … den Aufbau eines Magnetschwebebahnnetzes.
U) … eine deutschlandweite Parkflatrate.
4. Apropos Zukunftspläne: Wann soll die An- und Ummeldung von Wohnsitzen in Berlin digital möglich sein?
E) Im Oktober 2024
U) Im Oktober 2025
M) Im Oktober 2042
5. Der Zaun um den Görlitzer Park lässt ebenfalls auf sich warten. Die Gruppe „Görli 24/7“ bereitet sich dennoch schon jetzt auf „Tag Z“ vor und widmet sich im September auf „spielerische Art verschiedenen Möglichkeiten …
R) … der Sabotage“.
D) … des Zaunabbaus“.
F) … des Demonstrierens“.
6. Protest regt sich auch gegen die neuen Einlassregeln der Berliner Bäder-Betriebe. Eine Initiative fordert: „Wir wollen Baden, Spielen, Entspannung, …
G) … Pommes und Freizeit für alle!“
L) … freien Eintritt und Platz für alle!“
V) … Rutschen und Sonnencreme für alle!“
7. „Da drin sind keine Messer erlaubt. Wenn ihr was dabei habt, lieber wegwerfen.“ In welcher Einlassschlange sagte das kürzlich eine Lehrerin zu ihrer Schulklasse?
E) Vor dem Bundestag
S) Vor dem Neuköllner Columbiabad
A) Vor dem Berghain
8. Sommerloch auch in Reinickendorf: Wie lautet der Titel einer Anfrage eines SPD-Verordneten?
H) „Blumenbeete am Rathaus erfordern Belustigung.“
M) „Spielgeräte am Jacobsenweg brauchen Gesellschaft.“
D) „Sitzbank am Welfenteich benötigt dringend Unterhaltung.“
9. Kurzer Abstecher nach Neukölln: Welche fragwürdigen Artikel bietet dort ein Späti an?
I) Bolzenschneider
E) Macheten
R) Elektroschockgeräte
10. Enttäuschung in Friedrichshain: Welcher Club muss wohl Ende nächsten Jahres dicht machen, weil ein Immobilieninvestor den Mietvertrag nicht verlängert?
N) „Wilde Renate“
M) „Rasende Trude“
E) „Tanzende Hilde“
11. „Wir sind schwanger!“, jubelte der Berliner Zoo, denn …
K) … die Pandas erwarten Nachwuchs!
P) … das Zwergflusspferd bekommt ein Geschwisterchen!
D) … die Elefanten bekommen mehrere Babys!
12. Und wer oder was hat in diesem Jahr bereits 20 Ampelanlagen in Berlin lahmgelegt?
I) Klimaaktivisten
E) Ameisen
T) Starkregen
13. „Vielleicht mögen sie den neuen Flughafen nicht.“ Wer rätselte im Tagesspiegel-Interview, warum Beyoncé und AC/DC dieses Jahr nicht in Berlin auftreten?
M) Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner
G) Musiker Herbert Grönemeyer
N) Rocksänger Bryan Adams
Alles korrekt erinnert …? Dann notieren Sie jetzt die richtigen Buchstaben in der Reihenfolge der Fragen und senden Sie das Lösungswort an checkpoint@tagesspiegel.de. Einsendeschluss ist Sonntag, 23.59 Uhr. Unter allen Einsenderinnen und Einsendern mit der richtigen Antwort verlosen wir einen limitierten Checkpoint-Jutebeutel. Viel Glück!
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»Die Lausitz kulturell entdecken«
Sophia Burgos singt Luciano Burgos »Recital for Cathy« in Cottbus und Antú Romero Nunes inszeniert als Uraufführung den neuesten Roman »Empusion« der Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk in Forst. Das sind nur zwei der fast 60 Veranstaltungen des diesjährigen Lausitz Festivals: herausragende Kunst an besonderen Orten.
www.lausitz-festival.eu
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In der Ferienzeit stellen wir Ihnen jeden Tag ein anderes Berliner Loch vor (im wahrsten Sinn des Wortes). Heute Berlins (aktuell) tiefstes BauLOCH. Das befindet sich in der Ida-von-Arnim-Straße in Mitte, ist ganze 35 Mieter tief und direkt zwischen dem BND-Gebäude und dem Abwasserpumpwerk des Radialsystems in der Scharnhorststraße. Dort entsteht seit 2020 ein Überlaufbecken mit eingebautem Entleerungspumpwerk, das voraussichtlich 2026 in Betrieb gehen soll und laut Wasserbetrieben die Stadt vor Starkregen schützen soll bzw. die Kanalisation entlasten. Die Riesen-Regentonne soll einmal 18.000 Kubikmeter fassen können.
Heiter und sonnig war wie immer die Zusammenarbeit mit Nora Weiler (Produktion), am Montag startet Anke Myrrhe mit Ihnen in die neue Woche. Machen Sie sich ein schönes Wochenende!