Checkpoint-Leser Andreas Kratz schreibt: „Ein schönes Stahlrennrad ziert jeden Strandkorb!“, und schickt viele Grüße aus Juliusruh an der Nordküste Rügens.

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de.
In Friedrichshain haben Unbekannte mehrere Poller geklaut, die Durchgangsverkehr aus Wohnstraßen fernhalten sollen. Laut Strafgesetzbuch dürfte das Diebstahl sein oder Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Sachbeschädigung eher nicht, weil die Poller mit einem speziellen Schlüssel gelöst wurden, den man nicht einfach kaufen kann. Die CDU-Fraktionschefin in der BVV, Ulrike von Rekowsky, deklarierte die Aktion als folgerichtigen „Bürgerprotest“, denn „wer die Bürger ignoriert, erntet Widerstand. Der Poller-Diebstahl war absehbar.“
Das kann man so sehen als Bezirksverordnete. Aber was macht Frau von Rekowsky eigentlich beruflich? Sie leitet das Straßen- und Grünflächenamt Charlottenburg-Wilmersdorf. Grünen-Innenpolitiker Vasili Franco fordert angesichts dieser Kombination, die CDU solle ihren Kampf gegen die Poller politisch führen, „aber nicht durch die Billigung von Straftaten. Man kann nicht Rechtsbrüche im öffentlichen Raum gutheißen, wenn man gleichzeitig ein Straßen- und Grünflächenamt leitet“.
Wir gedenken der professionell aus ihren Verankerungen gehobenen Poller in unserer Checkpoint-Sommerplaylist mit „Lift me up“ von Moby.
Braust Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) in ihrem Kampf gegen Poller womöglich an der Wahrheit vorbei? Das Bezirksamt Treptow-Köpenick weist die Begründung, mit der Bondes Verwaltung das Geld für die Verkehrsberuhigung in Alt-Treptow gestrichen hat, als teilweise falsch zurück: Anders als behauptet, habe der Bezirk mitnichten seinen Förderantrag zurückgezogen. Vielmehr habe er sich immer neuen Anforderungen aus Bondes Behörde gefügt – bis zu dem Punkt, an dem auch eine Diagonalsperre (die Autos nur das Abbiegen in eine Richtung ermöglicht) raus sollte, die den Kern des ganzen Plans bildete. Auch beim Verkehrskonzept suggeriert Bondes Verwaltung nach Darstellung des Bezirks falsche Tatsachen. Den Zoff in voller Länge gibt‘s hier.
Anlass für die (nach dem Finanzierungsstopp durch einen weiteren BVV-Beschluss bekräftigten) Pläne zur Verkehrsberuhigung ist die Angst, dass der Treptower Kiez vom Autoverkehr überflutet wird, sobald die Verlängerung der A100 freigegeben wird – zumal die erneuerte Elsenbrücke über die Spree erst zum Jahresende in Betrieb gehen soll. Wann wird die Autobahn eigentlich eröffnet? Vor Monaten war von „Ende August oder Anfang September“ die Rede. Die Verkehrsverwaltung weiß es nach eigenem Bekunden nicht. Auch dem Bezirk wurde „trotz mehrerer Nachfragen bei der Autobahn GmbH (zuletzt am 7. August)“ kein Termin mitgeteilt. Der CP hat am Freitag schriftlich angefragt mit Fristsetzung bis gestern Abend – und am Mittag vorsorglich per Anruf daran erinnert. Doch das im Ignorieren von Presseanfragen geübte Bundesunternehmen (das gesetzlich zur Auskunft verpflichtet ist) schweigt eisern.
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Zwei Jahre und drei Wochen ist die Verkündung des „Sofortprogramms“ her, mit dem die Verkehrsverwaltung den Bezirken „zur schnelleren Umsetzung bereits angeordneter Querungshilfen“ verhelfen wollte. „So bekommen wir schnell mehr Zebrastreifen und Mittelinseln auf die Straßen Berlins!“, freute sich die damalige Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU). Wie schnell genau? Von den 100 Projekten auf der Liste wurden nach Auskunft von Schreiners Amtsnachfolgerin Ute Bonde bis Ende 2024 sechs Zebrastreifen, eine Mittelinsel und zehn Gehwegvorstreckungen realisiert. In diesem Jahr sollen weitere neun Überwege, sechs Inseln und 15 Vorstreckungen hinzukommen. 2028 soll die Liste abgearbeitet sein. Dass es so lange dauert, liegt laut Bonde am Mangel personeller Ressourcen und interessierter Baufirmen.
Seitenweise Sommer: Gemeinsam mit Berlins beliebtesten Kiezbuchhandlungen empfiehlt Team Checkpoint in den Ferien täglich ein Buch, das wie für die Hängematte gemacht ist. Heute eine Buchempfehlung von „Ferlemann und Schatzer“ aus Wilmersdorf, u.a. auch vorgeschlagen von Checkpoint-Leserin Evelin Fischer.
Inhaberin Hanne Schatzer empfiehlt den Debütroman „Im Herzen der Katze“ von Jina Khayyer: „Die Autorin erzählt von Ihren Erinnerungen an die Reisen in den Iran, den Besuch bei ihren Verwandten, beschreibt anhand von drei Generationen den Alltag, die große Gastfreundschaft und die verbliebenen Möglichkeiten im Mullah-Regime, Freiheit zu leben. Ausgelöst ist ihr Erinnern durch den Tod ihrer Namensvetterin, der jungen Aktivistin Jina Mahsa Amini im September 2022. Ein sehr aktuelles Buch, poetisch und politisch, ein großes Lesevergnügen, das uns dem fremden Land näher bringt.“ Auch erhältlich im Tagesspiegel-Shop.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Der Besuch des ukrainischen Präsidenten hat der Berliner Polizei gestern wieder einen harten Tag beschert, zumal bei der Hitze. Nach Auskunft von Benjamin Jendro, Sprecher der Polizeigewerkschaft GdP, sind bei Dienstkleidung und Ausrüstung keine Abstriche möglich. Wobei nicht nur die Beamten im Außendienst litten, sondern auch die im Büro: „Wir sehen, dass Politik ständig über Auswirkungen des Klimawandels und Hitzeperioden spricht, aber in Sachen Hitzeschutz auf den Dienststellen nichts passiert. Es gibt keine Klimaanlagen, nur unzureichende Ausstattung mit Ventilatoren, keine Cooling-down-Räume. Der Funkwagen ist oftmals noch der kühlste Ort.“
Berliner Finanzbeamte interessieren sich neuerdings für Influencer. Nachdem die Finanzbehörden in NRW im Juli mit der Summe von 300 Millionen am Fiskus vorbeigeschleusten Euro vorgelegt hatten, teilte jetzt die Berliner Finanzverwaltung (auf Anfrage von Sebastian Schlüsselburg, SPD) mit, dass bei der Steuerfahndung „rund 4000 Datensätze im Zusammenhang mit Social-Media-Akteuren“ vorlägen – wobei die Zahl nicht bedeute, dass alle Betroffenen auch Steuern hinterzogen hätten. Die Berliner Finanzbeamten seien zum Thema geschult worden und „umfassend sensibilisiert“. Und für Influencer gibt es ein Online-FAQ.
Friedrichshain-Kreuzberg muss sich zur nächsten Berlin-Wahl von sechs auf fünf Wahlkreise verkleinern. Laut „Berliner Morgenpost“ hat das Wahlamt des Bezirks mehrere Vorschläge für den neuen Zuschnitt erarbeitet und auch die Fünfer-Variante aus der Schublade geholt, die bis 2016 existierte. Doch die grüne Mehrheit im Bezirksamt setzte per Kampfabstimmung eine Alternative durch, die der Kreisverband ihrer Partei vorgelegt hatte. Besonderheit dieser Variante: Der Friedrichshainer Wahlkreis, den die Grünen bisher nicht gewannen, ragt nun nach Kreuzberg hinüber, was die grünen Siegchancen verbessern dürfte. Die Überstimmten fühlen sich ein bisschen wie bei Trump.
Seit der Sperrung der inzwischen abgerissenen Ringbahnbrücke der Stadtautobahn sind bei den Behörden rund 200 Bürgerbeschwerden eingegangen. Die meisten betrafen die zusätzliche Verkehrsbelastung auf den Umfahrungsstrecken. Für die westliche nennt der Senat (auf Anfrage von Ariturel Hack, CDU) jetzt Zahlen: Auf Messedamm, Königin-Elisabeth-Straße und Spandauer Damm sei der Schwerverkehr ums Vier- bis Fünffache gewachsen. Lärm- und Abgasbelastung würden zurzeit untersucht.

Weniger tollkühne Männer, mehr fliegende Kisten: Laut amtlicher Luftverkehrsstatistik wurden am BER im zweiten Quartal rund 6,8 Millionen Passagiere befördert – 0,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Starts und Landungen sank um 2,1 Prozent auf rund 48.000. Das Frachtaufkommen stieg dagegen um fast zehn Prozent auf 12.415 Tonnen.
Warten auf „Rudolf Kloos“: Der Landwehrkanal war in den vergangenen Tagen giftgrün wie eine Tartanbahn, weil sich Algen und Bakterien massenhaft vermehrt haben wie in fast jedem Jahr – und den Sauerstoff verzehren, der mit der Erwärmung des Wassers ohnehin knapper wird. Der Unterschied zu den Vorjahren: In dieser Saison war das Belüftungsschiff des Senats bisher nicht unterwegs. Ob es noch rechtzeitig kommen wird, bleibt im Trüben.
Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden seit Wochen vergeblich nach den Verursachern von zwei schweren nächtlichen Verkehrsunfällen: Weder der Autofahrer, der Ende Juni in der Clayallee einen Fußgänger totfuhr, noch der Raser, der Anfang Juli mit einem Porsche in der Hohenstaufenstraße eine Radfahrerin rammte und schwer verletzte, sind bisher gefasst worden, teilte die Justiz auf CP-Anfrage mit. Nur der Porsche ist gefunden und zur Spurensicherung beschlagnahmt worden.
Neues aus dem Spam-Ordner: Ein Onlineportal hat mittels KI die offiziellen Porträtfotos der Bundestagsabgeordneten anhand der Gesichtsausdrücke in „glücklich“, „neutral“ und „traurig/verärgert“ eingeteilt. Die Berliner Abgeordneten liegen im Bundesvergleich im Mittelfeld. Im Parteienvergleich gucken laut dem als „Lächel-Index“ verkündeten Ergebnis die CDU/CSU-Abgeordneten zu 87 Prozent glücklich, was ihnen den Spitzenplatz sichert. Am wenigsten zu lachen gibt es erwartungsgemäß bei der AfD: 53 Prozent Lächler, aber zwölf Prozent „traurig/verärgert“ – mehr als doppelt so viele wie in den anderen Fraktionen.
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Zitat
„Die Haltung vieler ansässigen Firmen ist, dass Firmen akzeptabel sind, die Verteidigungstechnologie entwickeln, aber nicht direkt Angriffssysteme.“
Roland Sillmann, Chef des Technologieparks Adlershof. Neuerdings befasst er sich verstärkt mit der Frage, inwieweit die Ansiedlung von Rüstungsunternehmen am Standort erwünscht und realistisch ist. Ein ausführliches Interview mit ihm ist in unserer Berlin-Wirtschaft erschienen.
Stadtleben
Verlosung – 84 Prozent aller Deutschen sind davon überzeugt, dass es künftigen Generationen schlechter gehen wird als ihren Eltern. Sagt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, muss aber nicht so kommen! Im Buch „Nach uns die Zukunft“ legt der Ökonom Marcel Fratzscher (u.a. Präsident des Dt. Instituts für Wirtschaftsforschung, lehrt an der HU) eine Anleitung für einen neuen Generationenvertrag vor. Im Pfefferberg Theater spricht er mit Luisa Neubauer und Julia Friedrichs über eine faire Verteilung auf gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Ebene, gemeinsame Werte und wie man Gewohnheiten ändern kann. Wir verlosen 2x2 Karten für die Veranstaltung am 29. August (20 Uhr)! Regulär 19 Euro, Schönhauser Allee 176, U-Bhf Senefelderplatz
Essen & Trinken (mit Urlaubsflair) – Huch, wo sind wir hier gelandet, in Rimini? Im Urlaub jedenfalls, soviel steht fest, sobald man die erste Stufe der mächtigen Treppe erreicht hat, die zum langen Binnenstrand hinabführt. Im denkmalgeschützten Wandelgang – das Strandbad Wannsee wurde 1907 eröffnet und hat einen entspannten Verwitterungsgrad erreicht – kann man sich aus dem Fenster Stärkungen für lange Sommertage reichen lassen: saftige Maiskolben, knusprige Pommes (3,50 Euro), überraschend gute Brezeln, dazu Cheeseburger (9 Euro), Currywurst, Boulette … Kulinarische Höhen erklimmt die Imbisskarte der „Bärenbude“ nicht, aber im Strandkorb schmeckt eh alles doppelt gut. Tagesticket 6,50 Euro, tägl. 9-20 Uhr, Wannseebadweg 25, S-Bhf Nikolassee
Für umme – Neuer Aufschlag bei „Berlin Beats“: Die Wahlberlinerin Ogazón bewegt sich musikalisch zwischen House und Techno. Laut Veranstalter schafft sie „atmosphärische Sets mit erzählerischer Tiefe“. Kostet nichts – da könnte man doch heute Abend ab 19 Uhr mal vorbeischauen. Eine Bar ist auch aufgebaut. Danach folgen noch drei weitere Termine der Elektro-Reihe im Garten des Museums (immer donnerstags). Hamburger Bahnhof, Invalidenstraße 50, S/U-Bhf Hauptbahnhof
Mit Anhang – Lotta reichts! Erst verhauen ihre Geschwister ihren Teddy (wenn auch nur im Traum), und dann darf sie noch nicht mal ihr Lieblingskleid tragen – sondern soll stattdessen den kratzigen Pullover von Oma anziehen. Also schneidet sie kurzerhand ein Loch hinein. Lotta ist zwar erst fünf, doch weiß sie ziemlich genau, was sie will. Kay Dietrich inszeniert den Klassiker„Lotta zieht um“ von Astrid Lindgren für eine neue Generation und mit viel Musik. Immer noch geht es um Selbstbestimmung, Respekt und Grenzen (ab 4 J.). Heute um 16 Uhr im Luftschloss Tempelhofer Feld, Karten 12 Euro, ab 3 Karten 11 Euro, Tempelhofer Damm 55, U-Bhf Paradestr.
Sommerhappen – Der Sommer ist zurück und lässt ausrichten, dass er gern mit einem frischen Blitzsalat gefeiert werden würde. Sie brauchen reife Tomaten (ca. 150 g), 1 Gurke und Pinienkerne (ca. 50 g). Die Kerne ohne Fett goldbraun rösten, Tomaten und Gurke in hübsche Stücke schneiden, mischen und mit dem Saft einer Limette, ca. 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen.
Kiekste
Zum Wegbrechen! Läuft das jetzt unter der Kategorie „self-fulfilling prophecy“? Leser Thomas Wesenberg hatte so oder so den Durchblick in Siemensstadt. Danke! Weitere Bilder aus Berlin gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – Tiergarten: Von 20.30 Uhr bis 5 Uhr ist der Tiergartentunnel in beiden Richtungen zwischen Reichpietschufer und Heidestraße voll gesperrt.
Seestraße (Wedding): In beiden Richtungen steht zwischen Antwerpener Straße und Genter Straße jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.
Winkelriedstraße (Wedding): Bis Freitag, 20 Uhr, ist die Straße in beiden Richtungen zwischen Holländerstraße und Schillerhof für den Kfz- und Radverkehr gesperrt.
Regionalverkehr – RE8: Ab 22 Uhr bis Sonntag, 4 Uhr, kommt es zu Teilausfällen zwischen Flughafen BER und Ostbahnhof bzw. Charlottenburg.
RB23: Bis Sonntag fallen die Züge zwischen Golm und Flughafen BER aus.
Demonstration – Für heute sind 17 Demos angemeldet (Stand 13.8., 16.30 Uhr), u.a. „Trump: Keine schmutzigen Deals auf Kosten der Ukraine –Bezugnehmend auf das Treffen zwischen Trump und Putin am 15.08.2025.“: 50 Demonstrierende, Gesellschaft für bedrohte Völker, Pariser Platz (12-15 Uhr)
„Tiergartentunnel ausbauen, jetzt!“: 15 Teilnehmende, FDP Berlin, Heidestraße 7 (16-18 Uhr)
„Zum Tag der Gedenkens an die Trostfrauen des japanischen Militärs“: 100 Menschen, Japanische Fraueninitiative Berlin, Bremer Straße 41 (16-19.30 Uhr)
„4 Jahre Machtübernahme der Taliban“: 500 Protestierende, Alexanderplatz (17-22 Uhr)
„Gegen Luxushotels, Büros, Trockland und einen Senat, den die Interessen ihrer Bezirke nicht interessieren!“: 60 Teilnehmende, Müllerstraße 163 (18-21 Uhr)
Gericht – Wegen Vergewaltigung einer Transfrau in einem Hotelzimmer in Berlin-Schöneberg muss sich ein 28-Jähriger verantworten. Zudem soll er in einem anderen Fall in einem Lokal einen Barkeeper bedroht und 240 Euro erpresst haben. Der Prozess war in einem ersten Anlauf gescheitert (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal A500).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – „Unserem Bariton WOLFGANG B: ein Geburtstagsurlaubsständchen aller Herzschrittmacher!“ / Halle Berry (59), US-amerikanische Schauspielerin, Oscar für ihre Rolle in „Monster’s Ball“ (2002), 2025 in der Jury beim Filmfestival von Cannes / Christian Gentner (40), ehemaliger Fußballprofi, 2019–2021 beim 1. FC Union Berlin / „Andreas Götte wird 60: Andi ick liebe dir! Jette“ / „Jessica Gummersbach (36), Quiz-Queen, Checkpoint-Tierbeauftragte und Skipperin in spe: Dein Team Checkpoint trinkt einen Iced Matcha Latte auf dich, wünscht dir nur das Beste und, dass du stets den richtigen Kurs behältst“ / „Meine liebe Irene, zu deinem 3/4-Jahrhundert Geburtstag sende ich dir hiermit aus Berlin die allerherzlichsten Glückwünsche … ACHIM!“ / Ulla Meinecke (72), Sängerin („Die Tänzerin“), hat u.a. auch fürs Renaissance Theater gearbeitet / Rosalie Thomass (38), Schauspielerin („Unterleuten“), im Franken-‚Tatort‘ übernimmt sie ab 2026 die Nachfolge von Dagmar Manzel und ermittelt als Kriminalhauptkommissarin Emilia Rathgeber / Wim Wenders (80), Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent, mit „Der Himmel über Berlin“ (1987) gewann er in Cannes den Preis für die beste Regie
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Uliane Borchert, * 2. Juli 1943, verstorben am 25. Juli 2025 / Uwe Goetze, * 9. Januar 1961, verstorben am 28. Juli 2025 / Jonathan Kinsler, * 30. März 1929, verstorben am 26. Juli 2025
Stolperstein – Ulrike Schwarzmann, geb. Lewinnek (*1872), war verheiratet mit Leon Schwarzmann. Er war Kaufmann und importierte u.a. Kaviar. Ob Ulrike einen Beruf hatte, ist nicht bekannt. Sie zogen um die Jahrhundertwende nach Berlin. Ihr Sohn Rudolf wurde 1906 geboren und starb mit 15 Jahren, vermutlich an Meningitis. Angesichts der lebensbedrohlichen Lage in Nazi-Deutschland haben die beiden Eheleute beschlossen, Suizid zu begehen, Ulrike starb am 14. August 1940. An Ulrike Schwarzmann erinnert ein Stolperstein in der Nürnberger Straße 33-34 in Wilmersdorf.
Encore
Fernsehturm, East Side Gallery, Spreedampfer & Co: Team Checkpoint empfiehlt 36 Berlin-Klassiker, die von Touris geliebt und von Berlinern meist gemieden werden. Für alle, die einen Blick über den Kiezrand wagen und ihre Stadt neu entdecken wollen. Heute: ein Besuch auf Alt-Stralau.
Die Halbinsel nördlich vom Treptower Park, die den Rummelsburger See von der Spree trennt, wurde nach der Wende zum Entwicklungsgebiet „Wasserstadt“ erklärt, was die vielen Neubauten hier erklärt. Aber noch immer bieten die Industrieruinen, der idyllische Friedhof gegenüber der Insel der Jugend und der weite Blick von „Kap Stralau“ aus über die Bucht einen guten Eindruck von der Originalkulisse für die berühmte „Legende von Paul und Paula“. Im Norden von Alt-Stralau führt ein Fußweg entlang wild ausgebauter Hausboote im Bogen Richtung Ostkreuz.
Für diesen Checkpoint war Isabella Klose auf Recherchetour. Antje Scherer ist durchs Stadtleben gewandert, Jasmine Dellé beim ersten Silberstreif am Horizont als Frühproduzentin gestartet. Morgen bricht hier Daniel Böldt zu neuen Ufern auf. Kommen Sie wohltemperiert durch den Tag!
