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›Amazing stuff!‹
So schwärmt Karina Canellakis über das ›Konzert für Orchester‹ von Béla Bartók. Die junge Dirigentin durchläuft seit ihrem Gewinn beim renommierten ›Solti‹-Wettbewerb in 2016 eine steile Karriere. Nun debütiert sie am 30. März beim DSO Berlin, unter anderem mit Bartóks Meisterwerk der modernen Orchestermusik. Wir verlosen 3x2 Karten. (Codewort: MRZ30)
Es gibt Neuigkeiten zu unseren Wohnungsschätzchen vom Freitag:
1) Die „Quo Vadis Immobilien AG“ hat ihre Goltzstraßenbude (38 qm, zu vermieten „nur an weibliche schlanke Servicekraft bis 25 Jahren“) gleich nach der Checkpoint-Meldung (15.3.) aus dem Netz genommen. Vielleicht war ja ein „Tip“-Fehler drin.
2) Die irren Staffelmietverträge für Durchschnittswohnungen (bis zum Jahr 2035 auf mehr als 6000 Euro in Prenzlauer Berg und mehr als 8000 Euro in Mitte, jeweils p/m) basieren auf einer Unwirksamkeitserklärung – hier ist sie:
„Die zwischen den Parteien vereinbarten Miete übersteigt die ortsübliche Vergleichsmiete nicht um mehr als 10 %. Die Parteien sind sich aber einig, daß die Mietbegrenzungsverordnung des Landes Berlin vom 28. April 2015 nicht wirksam ist und einer freien Vereinbarung der Miethöhe somit nicht entgegensteht. Die Miete wäre somit auch dann gültig vereinbart, wenn die Miete entgegen der Annahme der Parteien um mehr als 10 % von der ortsüblichen Vergleichsmiete abweicht. Ein Minderungs- oder Herabsetzungsanspruch des Mieters ist ausgeschlossen.“
Und jetzt die Frage an die Juristinnen und Juristen unter Ihnen? Ist die Unwirksamkeitserklärung wirksam?
Die Spur des Anbieters dieser Staffelmietverträge führt zu einem Eckhaus in Prenzlauer Berg, in dem praktischerweise auch gleich eine Anwaltskanzlei residiert – dort gibt’s u.a. „Tricks vom Fachanawalt zur Eigenbedarfskündigung“ (mehr zu Eigenbedarfskündigungen weiter unten). Was wiederum zur Antwort auf die Frage führt, warum solche irren Mietsteigerungen überhaupt vereinbart werden – denn dass in 15 Jahren qm-Preise von 60 Euro gezahlt werden (können), klingt wenig wahrscheinlich. Doch der Vermieter gewinnt so oder so: Geben die Mieter auf, wird die Wohnung alle paar Jahre auch ohne getrickste Eigenbedarfskündigung frei – und wird bei Bedarf zum Höchstpreis verkauft.
Auf diesen brodelnden Wohnungstopf versucht der Senat jetzt am Bundesgesetz vorbei einen eigenen „Mietendeckel“ zu setzen, morgen steht das Thema auf der TO (S-2052/2019). Doch die Begeisterung hält sich in Grenzen, das Thema gilt juristisch als heikel. Klaus Lederer warnte bei der Fraktionsklausur der Linken sogar davor, die „heiße Kartoffel“ der SPD (von dort kam die Idee) einfach aufzuschnappen. Also wird erstmal ein Kochkurs (aka „Arbeitsgruppe“) gegründet. Wie sich die zuständige Senatorin Katrin Lompscher die Entwicklung Berlins vorstellt, beschreibt sie heute im Tagesspiegel („Für die beste Stadt der Welt“) – es ist der Auftakt einer Serie zu den wohnungspolitischen Perspektiven Berlins.
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Frühjahrsauftakt 2019: 10% Frühjahrsrabatt
Zum 6. Mal läutet unser alljährliches Kundenfest den Start in die neue Gartensaison ein. Unter dem Motto: Spiel, Spaß, Sparen und Gewinnen erwarten wir Sie am Samstag, dem 6. April 2019, von 8 bis 18 Uhr in allen drei Niederlassungen mit einem Blumengruß für die ersten 1500 Besucher und einem bunten Strauß schöner Überraschungen. www.possling.de
Zufallsfund beim Renovieren einer Altbauwohnung in Moabit - unter den alten Dielen liegt ein Stück Tagesspiegel vom 17. März 1946, darin ein Kommentar, dessen Beginn sehr aktuell wirkt (u.a. mit Blick auf manche Präsidenten und z.B. den Brexit): „Wer könnte leugnen, dass die Weisheit, die uns noch die meisten Staatsmänner zur Zeit anbieten, vor Gott und dem Verstande Torheit ist! Wir leben in einem regen, sich drängenden Gewühl von Widersprüchen und Wetteiferungen.“ (via Checkpoint-Leserin Marie Unger)
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Egal ob Abnehmen, Muskeln stählen oder das Herz-Kreislauf-System in Schwung zu bringen – am Anfang stellt sich immer wieder die Frage: Wo bekomme ich das beste Fitness-Training, um motiviert zu trainieren und tatsächlich meine Ziele zu erreichen? Am besten beim bundesweiten Testsieger in der persönlichen Trainingsbetreuung: Holmes Place. Mehr dazu...
Post vom Elitesoldatenverein „Uniter“, bekannt aus der großen „taz“-Recherche über ein Netzwerk von Rechtsextremisten bei der Bundeswehr. Die Rolle der Truppe ist dubios, es werden „Feindeslisten“ in dessen Umfeld geführt, Mitglieder bereiten sich auf einen „Tag X“ vor und trainierten gerade philippinische Sicherheitskräfte von Präsident Duterte („Ja, das ist wahr. Ich bin ein Diktator“). Jetzt droht „Uniter“ per Mail (auch an den Tagesspiegel) mit Strafanzeigen wegen übler Nachrede und Verleugnung, die „derartige Berichterstattung stellt in unseren Augen sogar eine staatsgefährdende Entwicklung dar“. Tja, da scheint mit der Sehkraft etwas nicht in Ordnung zu sein.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Massenkeilerei auf dem Oberdeck eines M46 – es ging um Musik und Zigaretten. Am Hildegard-Knef-Platz (Schöneberg) nahm die Polizei die schlagfertige Reisegesellschaft in Empfang, der verletzte Bus wurde zur stationären Behandlung in die Werkstatt gebracht.
600 angestellte Lehrerinnen und Lehrer drohen damit, Berlin zu verlassen, sollten sie nicht verbeamtet werden. Sie könnten aber auch erstmal freitags streiken (die Schüler sind eh nicht da).
Neues zum Fall Knabe: Erst wollte das Bundeskulturministerium die Zahl der fristgerecht eingegangenen Bewerbungen um den freigekündigten Direktorenposten nicht herausrücken, aber wir sind drangeblieben: Es liegen 26 Bewerbungen vor, 9 von Frauen, 12 aus Berlin.
„Stromausfälle gibt es in Berlin nahezu täglich“, teilt Vattenfall mit – das Motto: Haben Sie sich nicht so, wenn es Sie mal trifft (einen jederzeit aktuellen Überblick gibt es hier).
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Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 21 % weniger als Männer.
Deshalb sparen sie heute, am Equal Pay Day, 21 % auf das Tagesticket AB und viele weitere Tickets. Nur heute an unserem Frauenticket-Automaten am U-Bahnhof Alexanderplatz, direkt neben dem BVG-Kundenzentrum im Zwischengeschoss.
Mehr Infos auf bvg.de/frauenticket
Der Berliner Journalist Billy Six ist nach vier Monaten Haft im Geheimdienstgefängnis von Venezuela frei – er soll heute um 14.45 in Tegel landen.
Sie erinnern sich an die Geschichte von Luise und Hans aus Friedenau, die nach 45 Jahren ihre Wohnung verlassen sollten? Der neue Eigentümer hatte den verzweifelten Rentnern (sie 76, er 78) zum 31.3.19 gekündigt – wegen Eigenbedarfs. Nach der Meldung im Checkpoint (28.11.18) gab es einige Aufregung, jetzt teilte der Vermieter mit: Er zieht die Kündigung zurück – vorerst jedenfalls.
„Geplant ist, das denkmalgeschützte Gebäude bis 2017 fertigzustellen“, meldeten die Berliner Medien vor vier Jahre zur Zukunft des historischen „Eierhäuschen“ am Spreepark (in das der Senat knapp 10 Mio investieren wollte). Dann hieß es: „Die Sanierung wird im 2. Quartal 2018 beendet“. Mit Blick auf den Kalender stellen wir fest: Ist ja auch schon vorbei! Jetzt gibt es einen neuen Termin: 2021. Das nennt sich dann wohl hartgekocht.
Der „Zalando“-Werbespruch „Schrei vor Glück“ gilt auch für die Firmenchefs David Schneider, Robert Genz und Rubin Ritter – sie verdienten im vergangenen Jahr 50 Mio Euro. (Q: Jonas Jansen in der FAZ).
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Erkenntnis als Fluch und Segen.
Wie viel Entscheidungsfreiheit können wir bewältigen?
Diskutieren Sie u.a. mit Gerd Gigerenzer am 26.3.2019 um 19.00 Uhr im Tagesspiegel-Haus.
Hier kostenfrei anmelden.
Eine Veranstaltung der Reihe
Max-Planck-Forum Spezial anlässlich 70 Jahre Grundgesetz – 70 Jahre Wissenschaftsfreiheit
Sozialsenatorin Elke Breitenbach will Obdachlose für 3 bis 6 Monate in Zeltstädten unterbringen die Grünen sagen dazu: „Das ist mit uns nicht zu machen.“
Beschluss der Linken bei der Fraktionsklausur: Das Land Berlin soll keine Grundstücke mehr verkaufen dürfen – die Opposition hält das für eine bodenlose Frechheit.
Frank Steffel äußert sich in der Morgenpost zur Aberkennung seiner Doktorwürde: „Das ist die Höchststrafe wegen ein paar Anführungszeichen“. Es urteilt Lehrer Lampe: „Das ist leider am Thema vorbei.“
75 Prozent der Charité-Ärzte sind nur befristet angestellt, 83 Mediziner sogar „sachgrundlos“ - und das im rot-rot-grünen Land Berlin: Seit 2017 soll es das in landeseigenen Betrieben gar nicht mehr geben. Staatssekretär Steffen Krach („eine Zumutung“) kündigte eine sachlich begründete OP des Betriebs an.
Neues von der Steglitzer Telefonzelle, die Anwohner als Tauschbibliothek genutzt hatten (die „Telekom“ sperrte die Kiste wegen „Beschädigung“ und stellte Anzeige wegen Hausfriedensbruchs) – CP-Leserin Heike Podewils meldet: „Geräumt.“ Die Rothenburgstraße ist also endlich wieder mit dem Rest der Welt verbunden.
Seit 2004 begleitet der Tagesspiegel die Paralympics mit Sonderausgaben, und seit ein paar Jahren bin ich auch Jury-Mitglied des „German Paralympic Media Award“, den die DGUV auslobt. Am Mittwoch (20.3., ab 11 Uhr) werden im Rahmen eines schönen Programms die diesjährigen Gewinner gekürt, und Sie können dabei sein: Anmeldung bitte per E-Mail an theresa.ahrtlieb@dguv.de (DGUV, Glinkastraße 40, 10117 Berlin). Würde mich freuen, Sie da zu sehen.
Frage im „taz“-Magazin „futurzwei“ an Dunja Hayali: „Was würden Sie in die Luft sprengen?“ Antwort: „Den BER. Und dann üben wir das nochmal.“
Sollte der BER doch eröffnet werden, dürfte er über die Autobahn oft nur mit Verspätung zu erreichen sein: Auch ohne den TXL-Verkehr waren im vergangenen Jahr wegen Überfüllung 686 Mal einzelne Spuren vor dem Britzer Tunnel gesperrt, 19 Mal war die ganze Piste dicht. Bleibt nur die Hoffnung auf Flugtaxis (oder eine Partie Betriebsstörungsbingo in der S-Bahn).
BER Count Up – Tage seit Nichteröffnung:
Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat das Wunder vollbracht: Am 31. Oktober 2020 ist der Flughafen BER offiziell eröffnet worden. 3.073 Tage nach der ersten Nicht-Eröffnung stellen wir damit unseren Count Up ein. Wer nochmal zurück blicken will: Im Tagesspiegel Checkpoint Podcast "Eine Runde Berlin" spricht Lütke Daldrup mit Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt und Checkpoint Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über detailverliebte Kontrollen, politische Befindlichkeiten und aufgestaute Urlaubstage.
Zitat
„Oh ist die niedlich!“
Seit Sonnabend Standardspruch im Tierpark am Eisbärengehege – ein kurzes Video der „Prinzessin“ bei ihrem ersten Freigang finden Sie hier. Einen Namen hat die Kleine übrigens noch nicht – vielleicht fällt Ihnen ja was ein (bitte per Mail an checkpoint@tagesspiegel.de).
Tweet des Tages
Okay, die Parklets sehen schlimm aus. Aber doch nicht so schlimm, dass gleich die Preise der Immobilien in den Keller stürzen, vor denen sie aufgestellt werden. Würde das funktionieren - von mir aus flächendeckend Parklets im ganzen Bezirk!
Antwort d. Red.: Die Kreuzberger SPD-Verordnete Hannah Sophie Lupper antwortet Baustadtrat Florian Schmidt, der mitteilt: „Erstes Protestparklet gegen Mietenwahnsinn genehmigt“ – aufgestellt wird es am Kottbusser Damm vor der Hausnummer 9, und so sieht’s aus
Stadtleben
Essen & Trinken „Die 'New York Times' wird es lieben.“, prophezeit unser Gastro-Kritiker Bernd Matthies in seiner neusten „Von Tisch zu Tisch“-Kolumne und meint das Barra im Neuköllner Schillerkiez (Checkpoint-Lesern dürfte die rustikale Speisewirtschaft spätestens seit Januar ein Begriff sein). Entscheidend für sein Urteil ist der „nonchalante Stil“, typisch für die „quirlige Expat-Szene der Stadt“. Aber auch die kräftig gewürzte und auch rustikale Küche, zum Beispiel die Rosmarin-Focaccia mit Brandteig-Tuffelchen und Cheddar-Käse, oder der Kabeljau mit geräuchertem Rogen. Dazu gibt’s „low intervention wines“, also Weine mit wenig Schwefel und wenig Klärung - ganz natürlich, ganz minimalistisch eben. Do-Mo ab 18.30 Uhr, Okerstraße 2, U-Bhf Leinestraße
Neu in Wedding ist das Babàbar: Dort gibt’s seit ein paar Wochen italienische Spezialitäten aus Timothy Weltners Küche. Der Betreiber des Cafés passt ganz gut in das Klischee des passionierten Italien-Urlaubers und -Liebhabers: Seine Reisen waren die kulinarische Inspiration für seinen Einstieg in die Gastro-Szene, die er mit einem Exklusivitätsvorteil betritt. Seinen Fragolino-Dessertwein bezieht er nämlich von einem italienischen Bauern, der seinen Tropfen eigentlich nicht verkauft, wie er Qiez erzählte. Erst ein Tauschgeschäft gegen Zigarren ermöglichte, dass er in der Seestraße 106 zu Pistazienkuchen und den namensgebenden neapolitanischen Hefeküchlein Babà schnabuliert werden kann. Tägl. 14-22 Uhr, U-Bhf Seestraße
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einchecken. durchstarten. abheben.
Der Airfield Run startet am 14. April auf dem Tempelhofer Feld durch. Der Teamspirit schwebt über der Start- und Landebahn und in den Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Das spezielle Airport-Feeling macht den ganz besonderen Reiz dieses Teamwettbewerbes aus. Jetzt anmelden unter www.airfield-run.de
Geschenk für alle, die die Netflix-Serie „4 Blocks“ über die Machenschaften eines Neuköllner Clans am Stück durchgeschaut haben: Mit der Inszenierung von Mario Salazars Stück „Amir“ versucht sich das Berliner Ensemble an einer ähnlichen Geschichte. Der Protagonist ist das Kind staatenloser Palästinenser, ringt um Anerkennung in seiner neuen Heimat - doch ohne eine Arbeitserlaubnis ist das nicht so einfach. So geht es los mit der Kriminalitätsspirale. Erst die Liebe gibt Amir die Kraft, sein Leben zu verändern. Für die Premiere am 27. April (20 Uhr) gibt es noch Karten ab 22 Euro.
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Für gesundheitsbewusste Berlinerinnen und Berliner
Welche Vorsorgeuntersuchungen sind sinnvoll und was kosten sie? Und welche Rehakliniken in Deutschland empfehlen die Berliner Ärzte am häufigsten? Was können Sie tun, um die eigene Gesundheit für ein langes Leben zu erhalten, verrät Ihnen der neue Gesundheitsratgeber "Vorsorge & Reha".
Last-Minute-Diskussion zur Frage "Wie viel Platz braucht das Berliner Gewerbe?": Der Wohnungsbau ist ein drängendes Thema in Berlin. Viele Quartiere sollen verdichtet oder neu für den Wohnungsbau erschlossen werden. Doch wo bleiben dabei die ebenso dringend benötigten Flächen für Gewerbe und Industrie? Oder sind solche in der modernen Arbeitswelt gar nicht mehr zeitgemäß? Darüber soll bei der Gesprächsreihe „Stadt im Gespräch - Berlin im Wandel“ des Tagesspiegels und der Architektenkammer ab 19 Uhr in der Urania diskutiert werden. Zu Gast sind Staatssekretärin Barbo Dreher, IHK-Geschäftsführer Jörg Nolte, die Vizepräsidentin der Architektenkammer Bärbel Winkler-Kühlken und TU-Stadtplaner Lech Suwala. Es moderiert Checkpointer Robert Ide. Der Eintritt ist frei. An der Urania 17, U-Bhf Nollendorfplatz
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Gratis Kino für Sie!
Lesen Sie den Tagesspiegel und erhalten Sie 4 Kinokarten gratis im Wert von bis zu 40 € - für alle 15 Kinos der Yorck-Kinogruppe mit über 450 Filmen im Jahr. Jetzt sichern!
Das Stadtleben heute von: Maria Kotsev
Prominent verraten
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. spielte zu seinen Jugendzeiten eine wichtige Rolle im Leben des gesuchten Berliners. Seine Karriere als aktiver Rettungsschwimmer begann früh - und nahm eine spannende Wendung.
Bekannte Berliner fotografieren für uns eine Woche lang täglich Ausschnitte aus ihrem Leben. Erraten Sie, wer sich diesmal hinter den Bildern versteckt? Senden Sie uns bis Donnerstag eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de mit dem richtigen Namen und gewinnen Sie zwei "Checkpott"-Kaffeetassen. Die Auflösung kommt immer freitags - mit einem Selfie.
Berlin heute
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Frühjahrsauftakt 2019: 10% Rabatt
Zum 6. Mal läutet unser alljährliches Kundenfest den Start in die neue Gartensaison ein. Unter dem Motto: Spiel, Spaß, Sparen und Gewinnen erwarten wir Sie am 6. April 2019 von 8 bis 18 Uhr in allen drei Niederlassungen ein bunter Strauß schöner Überraschungen. Holz Possling
Verkehr Nur eine Spur gibt’s bis Freitagnachmittag auf der Mollstraße in Mitte Richtung Landsberger Allee vor dem Platz der Vereinten Nationen. Ebenso auf der Grunerstraße (10-18 Uhr) Richtung Otto-Braun-Straße zwischen Dircksenstraße und Alexanderstraße. Durch den Tiergartentunnel kommt man in den folgenden Nächten bis Freitag nicht durch - dafür ist er danach sauber! In Spandau ist der rechte Fahrstreifen auf der Klosterstraße Richtung Wilhelmstraße in Höhe Bahnhof Spandau gesperrt (bis Anfang Mai). Auf der Linie S7 gibt’s zwischen Wannsee und Potsdam Hauptbahnhof bis zum 25. März Ersatzverkehr mit Bussen. Und auch heute gibt es Einschränkungen im Regionalverkehr. Mehr lesen Sie wie immer bei der VIZ.
Gericht Eine 19-Jährige, die zwei Männer in deren Wohnungen mit K.O.-Tropfen betäubt und beraubt haben soll, kommt auf die Anklagebank. Die Opfer seien 74 und 63 Jahre alt gewesen (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 739). Und der Prozess um den Diebstahl der 100 Kilogramm schweren Goldmünze „Big Maple Leaf“ aus dem Bode-Museum geht mit der Befragung von Zeugen weiter. Vier Männer sind angeklagt (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 817).
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"Berlin heute" präsentierte Ihnen Holz Possling
Berliner Gesellschaft
Geburtstag - Florian Baak (20), Innenverteidiger bei Hertha / Gabriela Deuble, „herzlichste Glückwünsche von M.& S.“ / Till Eckert (29), "Alles Liebe zum Geburtstag für einen ganz besonderen Menschen" / Dr. Annette Godefroid (65), „mit lieben Grüßen aus Nikolassee" / Karin Hausen (81), Pionierin der Frauen- und Geschlechterforschung / „Meiner Freundin Heike liebste Grüße aus Düsseldorf“ / Lord Knud (75), DJ und Radiomoderator / Kay Kohlmeyer (68), Professor für Archäologie an der HTW / Klaus Mälzer, „1. Rheinländische Bäckerei Mälzer seit 1899. Von Herzen. Bine“ / Maximilian Mittelstädt (22), Verteidiger bei Hertha / Joerg Nawra (43), DJ / Wilson Gonzalez Ochsenknecht (29), Schauspieler / „An Frau Finger und Frau Wenzel: Herzliche Glückwünsche von Petra Hildebrandt“ / Anne Will (53), Fernsehjournalistin
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben - Jörg Anter, Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe / Maria Littauer, Pianistin und Wegbegleiterin der Berliner Symphoniker / Dr. Hans-Otto Schulz-Dieterich, * 13. August 1921 / Prof. Dr.-Ing. Günter Siegel, * 1941, Präsident a.D. der Beuth Hochschule
Stolperstein - Bertha Jacobowitz (Jhg.1858) wurde im Alter von 84 Jahren vom Anhalter Bahnhof nach Theresienstadt deportiert, wo sie heute vor 76 Jahren ermordet wurde. Sie lebte in der Sybelstraße 35 in Charlottenburg.
Im Tagesspiegel
Ihr Mann ist kein Terrorist, sagt Gulnara Bekirowa. Dass er dennoch in russischer Haft sitzt, geschehe aus Rache. Rache dafür, dass Krimtataren wie sie vor fünf Jahren gegen die Annexion der Halbinsel protestierten. Lesen Sie die Reportage von Simone Brunner heute auf Seite 3 im Tagesspiegel und im E-Paper.
Encore
Zum Schluss schauen wir auf eine Mail zur Meldung „Darum sterben auch unter Rot-Rot-Grün Männer fünf Jahre früher als Frauen“ – Inge Becker schreibt:
„Hallo Checkpoint, ich bin sehr enttäuscht zu lesen, dass Staatssekretär Martin Matz und R2G zu feige sind, die Lebenserwartung von Männern wirksam zu erhöhen. Kurzfristig wirkungsvolle Maßnahmen liegen auf der Hand, wenn nur der politische Wille da wäre: kein Alkoholverkauf mehr an Männer, kein Tabakverkauf, weiterhin sollte der Verkauf von Döner, Currywurst und Fleisch an Männer streng reglementiert und nur unterhalb vom BMI 26 zugelassen werden. Ordnungsamtsmitarbeiter sollten Personenwaagen mit sich führen und ggf. einschreiten dürfen. Aber das trauen die sich von R2G nicht, weil ihnen an alten, weißen heterosexuellen Männern ja nichts liegt. So isses.“
Na mal sehen. Da bis zur Einführung der o.g. Maßnahmen aber sicher noch ein paar Jahre vergehen, empfehle ich als geistige Zwischenmahlzeit den „Ernährungskompass“ unseres früheren Kollegen Bas Kast. Kommen sie gesund in die Woche!