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Baustadtrat Schmidt verliert ZuständigkeitenSpandau: SPD stimmt gemeinsam mit AfD gegen CDU und LinkeDas ist der „Schlachtplan“ der Enteignungs-Aktivisten

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das Coronavirus bahnt sich seinen Weg nach Berlin, in Bussen, Zügen und Flugzeugen. Eine Epidemie ist kaum noch zu verhindern, die abgeklärte Coolness schlägt um in Panik, das Wort des Tages lautet „Hamsterkauf“. Berliner Polizisten verweigerten wegen eines Corona-Verdachts die Vernehmung eines Flüchtlings, eine Mailand-Rückkehrerin wurde mit hohem Fieber im Gertrauden-Krankenhaus auf der Quarantäne-Station isoliert, es häufen sich die Meldungen über rassistische Übergriffe in U-Bahnen und Bussen, und auch die Flugbereitschaft der Bundesregierung meldet einen ersten Fall – es kann jetzt ganz schnell gehen. Trotz alledem soll heute eine Klasse der Tempelherren-Grundschule nach Norditalien aufbrechen: Bei einer Abstimmung setzten sich die Befürworter durch, auch wegen möglicher Regressforderungen – der Schulrat wollte die Reise nicht stoppen, weil das Auswärtige Amt noch keine Reisewarnung für das Risikogebiet ausgesprochen hat. Diejenigen, die hierbleiben, haben jetzt schon Angst vor den Rückkehrern.

Doch für Panik gibt es keinen Anlass – wohl aber viele gute Gründe für vorsichtiges Verhalten. Je langsamer sich das Virus verbreitet, desto besser. Im Tagesspiegel beantworten wir heute die 40 wichtigsten Fragen zum Thema – was Sie jetzt unbedingt wissen sollten, steht hier unter diesem Link.

Sollten danach noch Punkte offen sein, können Sie Ihre Fragen auch an checkpoint@tagesspiegel.de richten – wir versuchen, alles, was Sie wissen wollen, mit Hilfe von Experten zu beantworten.

Friedrich Merz hat den Checkpoint-Grundkurs „Deutsche Dörfer“ mit Bravour bestanden – bei der mündlichen Prüfung am gestrigen Aschermittwoch sagte er korrekt: „Apolda ist nicht Berlin-Kreuzberg!“ Protokollant Stefan Locke (FAZ) vermerkt „Riesenjubel“ im Saal, die Berufung von Merz zum CDU-Ortsversteher dürfte gesichert sein. Zweifel an der Richtigkeit der Antwort hatte Pankows Bürgermeister Sören Benn: „Stimmt das?“, fragte er per Twitter seine Kollegin Monika Herrmann aus Friedrichshain-Kreuzberg – deren Antwort: „Muss erstmal schauen, wo das liegt…“, dann die erlösende Bestätigung per Google-Maps-Screenshot: „Stimmt, ist nicht Xhain.“

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Wir bleiben noch kurz in Apol… nein Quatsch: in Friedrichshain-Kreuzberg – und präsentieren Ihnen hiermit den Inhalt der Teilentmachtungsurkunde von Baustadtrat Florian Schmidt im Originalsprachquark der Verwaltung:     

Durch die wachsenden Aufgaben für das Straßen- und Grünflächenamt (SGA) im Kontext der wachsenden Stadt und der Aufstockung von Personal, zweckgebundenen Ressourcen des Senats (z.B. Saubere Stadt, Parkmanagement, Mobilitätsgesetz) bei ähnlicher und gleichzeitiger Tendenzen im Stadtentwicklungsamt und beim Facility-Management, ist es zielführend das SGA im Bereich der Bürgermeisterin anzusiedeln, um bei deutlich wachsender Aufgabenfülle eine gleichbleibend hohe politische Führung zu gewährleisten.“

Der automatische Checkpoint-Amtsverklarer bietet dafür folgende Übersetzung an: „Die Bürgermeisterin litt mit ihren Mini-Jobs als Bürgermeisterin sowie Leiterin von Jugendamt, Rechtsamt und der Serviceeinheit Personal an chronischer Unterforderung. Stadtrat Schmidt freut sich deshalb, durch den freiwilligen Verzicht auf zentrale Zuständigkeiten einen Beitrag zur Heilung leisten zu können.“ Anmerkung der Redaktion: Offenbar wurde der CAV gehackt.

Die beiden Prüfungen der Amtsführung von Schmidt in Sachen „Diese e.G.“ durch die bezirksaufsichtsführende Innenverwaltung dauern unterdessen an – die Stellungnahmen des BA zu den Vorwürfen (rechtwidriges Handeln, verweigertes Akteneinsichtsrecht) liegen seit Anfang Februar vor, Stand der Dinge (auf Anfrage): „Wann die Prüfungen abgeschlossen sein werden, ist noch offen.“

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Der Spandauer „Reichtumsbericht“ (CP vom 25.2.)bereichert die politische Landschaft zu Zeiten der „Brandmauer“-Debatte um zwei aberwitzige Abstimmungspärchen und einen Totalausfall: Linke und CDU stimmten gemeinsam (!) dafür (Grundlage: Antrag Linke, Änderungsantrag CDU), SPD und AfD gemeinsam (!!) dagegen – und letztere setzten sich durch mithilfe der FDP, die der Linken (!!!) in dieser Sache vorwarf, nach „Hanau“ Hass zu schüren. Es kommentiert der Spandauer SPD-Kreischef Raed Saleh: „Die linke Mitte steht felsenfest gegen die Hetzer und Heuchler von Rechtsaußen“. Und in den SPD-AGB steht offenbar: „Gilt nicht in Spandau bei Berlin“.

Geheimes Tagebuch enthüllt!, schreibt der „Stern“ – ach nein, sorry: schreibt diesmal die „Sport Bild“. Als Verfasser wird Jürgen Klinsmann angegeben, es geht um eine alte Dame namens Hertha, und eine erste Checkpoint-Durchsicht zeigt: Das Ding liest sich so spannend wie eine Rolle Klopapier, Auszug: „28.11.2019. Präsident Gegenbauer verbietet, dass Lars Windhorst nach dem Spiel in die Kabine kommen kann, um der Mannschaft HALLO zu sagen.“ Skandal. Lesen Sie morgen: „Günter Wallraff: Ganz unten – der Mann, der bei Hertha Klinsmann war.“

Telegramm

Die Initiatoren des Enteignungs-Volksbegehrens wollen Michael Müller und Andreas Geisel auf die Bude rücken (CP v. 25.2.) – gestern beschloss die Koalition eine Charme-Offensive: Es soll ein Gesprächsangebot geben. Mehr als ein bisschen Zeit ist dabei aber kaum zu gewinnen: Der generalstabsmäßige Aktionszeitplan der Aktivsten sieht u.a. massiven privaten Druck auf SPD-Politiker vor – eine Grenzüberschreitung der abstoßenden Art, in die auch Abgeordnete von Linken und Grünen eingebunden sind.

Was genau die Aktivisten planen, lesen Sie in der Checkpoint-Vollversion.

Aus der Reihe „Politik vs. Wirklichkeit“ – Bürgerdienst-Stadtrat Knut Mildner-Spindler (Xhain, Linke) findet den Zustand auf den Bürgerämtern 1A, „da muss man sich nicht verstecken“. Dazu der Blick auf den Online-Buchungskalender, Stand heute früh um 6 Uhr: Den nächsten freien Termin gibt’s am 1. April (leider kein Scherz).

Zur heutigen Aufgabe in der Reihe „Mathe mit dem Checkpoint“: Ein 22-jähriger fährt mit Tempo 205 über die Stadtautobahn (erlaubt: 80) und kommt mit einem Bußgeld von 1360 Euro, zwei Punkten und drei Monaten Fahrverbot davon. Mit welchem Lösungsweg kann die Wiederholung eines solchen lebensgefährdenden Verhaltens verhindert werden? Richtig: die Wurzel ziehen (Auto beschlagnahmen und längerer Führerscheinentzug).

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Acht Männer im Pub, ein Tanz zwischen Pints, Possen & Brutalität: 25 Jahre nachdem Lloyd Newson mit „Enter Achilles“ die britische Pubkultur lautstark auf die Bühne brachte, zeigt Ballet Rambert eine Neubearbeitung dieser legendären Produktion um toxische Männlichkeit, die im Lichte von Brexit und #MeToo relevanter nicht sein könnte.
Haus der Berliner Festspiele, 5.‍-‍7.3.2020

Berlin ist die servicefreundlichste Stadt Deutschlands“, jubelt die Morgenpost verwundert – es kommentiert Kai Warnecke vom Verband „Haus und Grund“, Auftraggeber der Studie: „Der Einäugige unter den Blinden, Berlin, hat gewonnen“.

Wer hat eigentlich den Kunstbezirk „Kreuzkölln“ erfunden? Baustadtrat Jochen Biedermann meint: Der Begriff, den er „weder mag, noch verwende“, wurde „von findigen Maklern“ zu einer Zeit geprägt, als Neukölln „noch mit einem Makel behaftet war“ (Q: Antwort auf Große Anfrage zu Karstadt am Hermannplatz, BVV Sitzung von gestern). Na, wenn das mal stimmt… Wir setzen auf die Checkpoint-Schwarmintelligenz: Wer die Quelle der ältesten Erwähnung des Begriffs „Kreuzkölln“ findet, wird von uns dorthin zum Bier eingeladen (Wein geht zur Not auch) – Sichtungen bitte per Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.

Der Landessportbund hält Stefan Chatrath nicht mehr aus – als Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission hatte er geschrieben, Fußballprofis müssten rassistische Bemerkungen aushalten. Gestern wurde Chatrath abberufen – einstimmig.

Nach dem schönen Saison-Auftakt trifft sich die Checkpoint-Laufgruppe diesen Sonnabend am Schloss Charlottenburg (Treffpunkt Parkplatz am Spandauer Damm, 11 Uhr). Mit dabei: Der Tagesspiegel-Twingo für Wechselklamotten und Getränke. Vergangene Woche hatten wir zehn Startplätze für den Berliner Halbmarathon am 5. April verlost, gewonnen haben Timm Bösche, Günter Gahlert, Andrej Junker, Carsten Levenhagen, Katrin Megelin, Waltraut Nitschke, Cornelia Stehlin, Carsten Tetz, Saskia Valassis und Vincent Valassis. Herzlichen Glückwunsch! Und unter allen Sportbegeisterten und Lauf-Fans, die sich bis 23.59 Uhr fürs Checkpoint-Abo entscheiden (die ersten 30 Tage sind gratis), verlosen wir nochmal zehn weitere Startplätze. Zur Anmeldung bitte hier entlang.

Unser neuer USA-Newsletter „Twenty Twenty“ geht an den Start – heute Mittag kommt die erste Ausgabe heraus. Einmal in der Woche informieren Sie hier Juliane Schäuble, Christoph von Marschall, Malte Lehming und Anna Sauerbrey über alles, was vor der Präsidentschaftswahl wichtig ist. Zur kostenlosen Anmeldung geht’s hier – wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Pünktlich zur Fastenzeit werden in den SPD Forderungen nach einem späteren Schulbeginn laut – auf die erste Stunde zu Verzichten ist jedenfalls angenehmer als auf Schokolade.

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Auf dem Weg zum BER gibt’s Bus-Randale in Rudow – das befürchtet jedenfalls der Bezirk Neukölln. Die BVG hatte die Finanzierung einer Haltestelle angekündigt, jetzt soll’s doch der Bezirk bezahlen – aber der hat dafür kein Geld. Mögliche Folge: Die Busse stauen sich in der zweiten Reihe, die Bäume am Straßenrand werden vergebens gefällt. Frage des Neuköllner SPD-Fraktionsvorsitzenden Marko Preuß gestern Abend in der BVV an Bürgermeister Martin Hikel, ob er sich auch „von der BVG veräppelt“ fühlt. Dessen Antwort: „Uneingeschränkt ja“.

BER Count Up – Tage seit Nichteröffnung:

3073

Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat das Wunder vollbracht: Am 31. Oktober 2020 ist der Flughafen BER offiziell eröffnet worden. 3.073 Tage nach der ersten Nicht-Eröffnung stellen wir damit unseren Count Up ein. Wer nochmal zurück blicken will: Im Tagesspiegel Checkpoint Podcast "Eine Runde Berlin" spricht Lütke Daldrup mit Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt und Checkpoint Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über detailverliebte Kontrollen, politische Befindlichkeiten und aufgestaute Urlaubstage.

Zitat

Ich bin lieber hier als bei Krömer.“

SPD-Fraktionschef Raed Saleh sortiert beim IHK-Frühstück seinen verunglückten Auftritt in der rbb-Sendung „Chez Krömer“ ein.

 

Zitat

Wir müssen darüber nachdenken, eine Alternative zu finden.“

Lars Rauchfuß, SPD-Kreischef Tempelhof-Schöneberg, über die Co-Kandidatur von Raed Saleh als SPD-Landesvorsitzender mit Franziska Giffey beim Parteitag am 16. Mai.

Anmerkung: Rauchfuß steht mit seiner Meinung in der SPD nicht allein – Saleh ist auch wegen seiner Äußerung „Uneingeschränkt zur Demokratie und zum Grundgesetz stehen nur die Parteien der linken Mitte“ schwer unter Druck. Mögliche Ersatzkandidaten sind allerdings nicht in Sicht – Innensenator Andreas Geisel zählt wie Giffey zum rechten Parteiflügel, Finanzsenator Matthias Kollatz ließ erklären, er stehe nicht zur Verfügung. Ein Kandidat vom linken Flügel wäre Julian Zado, Miterfinder des Mietendeckels, der allerdings kaum über eine ausreichende Unterstützung verfügt. Vor der Kandidatur von Saleh und Giffey, die an ihrem Co-Kandidaten festhalten will („Aufstehen, Krönchen richten, weiterlaufen“) war auf Funktionärsebene über den Abgeordneten Sven Kohlmeier aus dem Saleh-Lager als möglicher Überraschungskandidat gesprochen worden – der unterstützt allerdings jetzt das gemischte Doppel Saleh/Giffey.

 

Tweet des Tages

Um den Corona-Virus zu bekämpfen, müssen wir ihn in öffentlich-rechtliche Talkshows einladen, wo er sich dann selbst entzaubert.

@larsweisbrod

Stadtleben

Essen – Original chinesische Küche? Ist selbst in Berlin nicht leicht zu finden. Eine gute Adresse ist Tangs Kantine in Kreuzberg, die sich auf Gerichte der schärferen, pfefferigen Szechuan- und der milderen, süßlichen Shanghai-Küche spezialisiert hat. Schon das Lesen der Speisekarte macht nicht nur Appetit, sondern auch Spaß: „Unter Mutters Bett“, „Betrunkenes Huhn“, „Das Schwein, das vom Meer träumt“ oder „1000 Jahre alte Eier“ stehen zur Auswahl. Dahinter verbergen sich leckere Dim Sum (gedämpfte Teigtaschen), knusprig gegrillte Ente oder auch vegane Gerichte (sehr lecker: „Fisch ohne Flossen“, gebratene Aubergine mit Knoblauch). Das Restaurant befindet sich in einem großen, freundlichen Raum mit Stuck und riesigen roten Lampenschirmen an der Decke, ansonsten ist es angenehm dezent dekoriert. Die Preise sind erschwinglich (Hauptgerichte 10-14 Euro), und im Sommer kann man beim Essen an den Tischen vor der Tür das Treiben im Graefekiez beobachten. Reserviert werden sollte immer! Dieffenbachstraße 18 (U-Bhf Schönleinstraße), tgl. 12-23 Uhr (Eine Empfehlung von „Tagesspiegel Leute“-Autorin Nele Jensch)

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Trinken – Weltflucht im Speakeasy: Gründe, um sich zu verkrümeln, gibt es derzeit mehr als genug. Bis sich das wieder ändert, bietet der Tresen im George R. in Moabit genug Platz für Margaritas und Gedanken zur Lage der Nation. Das R. steht übrigens für Remus – ein Name, der in einem Atemzug mit Al Capone, Lucky Luciano und Meyer Lanski genannt wird, wie Peter Eichhorn vor einigen Wochen im Tagesspiegel berichtete. Ein Berliner, der vor 100 Jahren in Amerika illegal Schnaps vertrieb – das ist doch mal eine gute Geschichte für den Einstieg ins Tresengespräch über und mit einem Dirty Old Bastard (Sriracha Chili Sauce, rauchiger Sirup aus schwarzem Tee, Bitters, Talisker Single Malt). Wilhelmshavener Straße 57 (U-Bhf Birkenstraße), tgl. ab 19 Uhr

Berliner Gesellschaft

Geburtstag – Wilhelm von Boddien (78), Unternehmer, Geschäftsführer des Fördervereins Berliner Schloss / Joachim Brandt – „Liebste Grüße und Küsse von Deiner Lieblingstochter“ / „Lieber Kai, wir kennen uns jetzt 50 Jahre. Ich freue mich so sehr auf unsere gemeinsame Berliner Zukunft, Ute“ /  Diana Ludwigs (45) – „Einen gesunden Fuß und Glück für DAS andere und überhaupt nur das Allerbeste wünscht Zia ihrer P.“ / Karlheinz Nolte (71), ehem. stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Berliner SPD / Andreas Otto (58), für die Grünen im AGH / Nachträglich: „Lieber Paul-Dietrich! Du wirst 77 Jahre alt. Und genauso abgefahren wie die Zahl soll weiterhin Dein Leben sein. LG Götz + Ute“
 

Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.

GestorbenClaus Georg Haase, * 18. September 1930, Künstler, Maler, Organist und allseits sehr geschätzter Nachbar in Friedenau / Maximilian Kurt Hammer, Kanzler a.D. der FU Berlin / Andrea Schirz / Pfarrer Martin Schröder, * 24. März 1947
 

Stolperstein – In der Münchener Straße 16 in Schöneberg erinnert ein Stolperstein an Martin Katzki (Jhg. 1906). Der kaufmännische Angestellte arbeitete u. a. bei Karstadt, bis er 1933 seinen Arbeitsplatz verlor. Noch vor seiner geplanten Emigration nach Palästina deportierten ihn die Nazis am 29. Januar 1943 nach Auschwitz, wo er heute vor 77 Jahren, offiziell an einer beiderseitigen Lungenentzündung, starb.

Encore

Heute im Berlinale-Abspann: „Jeanne liebt Jumbo. Aber Jumbo ist kein Mensch – Jumbo ist ein Fahrgeschäft. Sehnsüchtig schmiegt sich die junge Frau in seine metallenen Armen, lässt sich von ihm in unbekannte Höhen heben. Eine aufrichtige Liebe, die heftige Reaktionen provoziert.“

Reaktionen aller Art nehmen wir immer gerne unter checkpoint@tagesspiegel.de entgegen – und morgen informiert Sie hier Ann-Kathrin Hipp wieder über Provokationen & Aufreger. Machen Sie’s gut! 

Lorenz Maroldt

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