Bewölkt und verregnet bei bis zu 10°C, Sonntag zum Tagesende aufklarend

Die Dino World bringt streichelzahmen T-Rex in den TierparkDie spektakulären Langzeitperformances von Tehching Hsieh sind in Berlin zu sehenPC Nackt und Sebastian Hartmann machen aus Max Stirner Musiktheater

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wir starten mit den wichtigsten Themen am Samstag:

+++ CDU und SPD planen ein Berliner Klima-Sondervermögen aufzubauen. Während aber Schwarz-Rot noch darum ringt, ob die Klimamilliarden für ein neues Hertha-Stadion, das Fernwärmenetz oder Gebäudesanierungen verwendet werden, haben Wirtschafts- und Naturschutzvertreter schon ihre Ideen parat.

+++ Die letzte Trainingsphase vor dem Berliner Halbmarathon am Sonntag (hier gibt es alle wichtigen Infos) steht an. Wie erkennt man typische Verletzungen und wird sie schnell wieder los? Ein Sportmediziner erklärt, welche Verletzungen auftreten können und wann es besser ist, den Lauf ausfallen zu lassen. 

+++ Sollte man das Tempelhofer Feld doch noch bebauen, oder soll man es lassen? Zumindest die Verhandler von CDU und SPD sind sich einig: Sie wollen die Möglichkeiten einer „behutsamen Randbebauung“ ausloten. Wie sinnvoll ist das? Welche Ideen bzw. Pläne wurden bereits in der Vergangenheit erarbeitet? Was spricht dagegen? Und: Welche Alternativen gibt’s? Darüber sprechen Lorenz Maroldt und Ann-Kathrin Hipp in der neuen Podcastfolge „Berliner & Pfannkuchen“. Jetzt hier und überall, wo es Podcasts gibt.


Unser Berlin-Ressort von tagesspiegel.de hält Sie fortlaufend über alles Wichtige in und um Berlin auf dem Laufenden.

An dieser Stelle heißen wir Sie herzlich willkommen zum ersten Checkpoint Wochenende ohne menschlichen Autor.

Mein Wochenende mit

Durchgecheckt

Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.

„Festes Schuhwerk, habe ich neulich in einem Fachblatt gelesen, braucht man, um im Wald spazieren zu gehen. Wie bitte, mache ich mein ganzes Schweineleben lang etwa was falsch? Chantal, die Stilosophin von nebenan sollte da Rat wissen, denke ich. Ein Missverständnis sei das, sagt sie, das Schuhwerk sei „im Allgemeinen eine rein modische und als solches durchaus schöne, aber nutzlose Angelegenheit“. Naturverbundenheit zeige man durch unbesohlten Bodenkontakt, nicht durch etwas, das einen vom Boden trennt. Einleuchtend, denke ich. Es habe da diese kuriose Entwicklung gegeben, die manche zur Überzeugung geführt hat, sie müssten sich für ein besonders naturnahes Erleben mit Hightech-Funktionskleidung ausstatten. Berühmtes Beispiel: der Mamil. Grunzhard, ein überaus freundlicher Keiler von gegenüber, der ist so einer. Neulich hat er es auf die Spitze getrieben: Zur Kunstfellweste trug er Barfußschuhe. Fehlt noch, dass er Trockenwasser trinkt und geruchsneutrales Parfum aufträgt. Nichts gegen Grunzhard, er ist ja ein Lieber. Aber in Stilsachen bevorzuge ich doch Konsequenz: richtige Schuhe oder keine. Wer einmal unter kontrollierten Bedingungen barfuß wandern möchte, probiert es ab Ostern am besten in der Schorfheide. Ich selbst probiere mal das Gegenteil: Bei der Wustermarker Sneakerweek finde vielleicht sogar ich etwas Passendes für meine vier Paarhufe. Ich empfehle mich, mit freundlichen Grunzen.“

Lese­empfehlungen

Der Krebs – ist die Geißel der Menschheit. Ein Durchbruch in der Molekularen Medizin lässt hoffen, dass sich das in absehbarer Zeit ändert. Patrick Eickemeier (T+) berichtet.

Welt gestalten – Der Galeria-Eigentümer und Multimilliardär René Benko möchte sich konstruktiv in der Zivilgesellschaft einbringen. Und zwar mit ... einem Imperium aus Luxuswarenhäusern. Florian Kolf (T+) berichtet.  

Klima – Die Erwärmung der Weltmeere schlägt sich nicht nur auf das Leben unter Wasser nieder, sondern auch auf den Speiseplan an Land. Vom Ende des Fischstäbchens erzählt Jan Kixmüller (T+)

Wochen­rätsel

In Berlin dauert es bekanntlich länger, und in mancher Hinsicht ist das ja auch gut so. Das Pergamonmuseum aber, das nach den Sanierungsarbeiten laut früherer Prognose spätestens 2025 wieder öffnen sollte, soll aktuelleren Überlegungen zufolge in Teilbereichen bis 2037 geschlossen bleiben. Sollte sich das BER-Märchen wiederholen, könnten irgendwann die Baugerüste unter Denkmalschutz stehen. Wer das Ischtar-Tor vermisst, besucht indes einfach ...

a) ...das Brandenburger Tor, das ja auch ein Tor ist.
b) ...den Juliusturm, das immerhin älteste Gebäude Berlins, auch wenn es jünger als das Tor ist.
c) ...den U-Bhf Klosterstraße, da sind die gleichen blauen Kacheln zu sehen, wie auf dem Tor.

Tipp: Wer den Checkpoint letzte Woche aufmerksam las, ist im Vorteil!

Schicken Sie uns die richtige Lösung und gewinnen Sie einen Checkpott.

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Diesen Checkpoint hat Ihnen Florian Schwabe (Frühproduktion) frühmorgens auf den Bildschirm gepfeffert, am Montag sorgt an dieser Stelle Julius Betschka für einen bekömmlich gewürzten Wochenstart. Ein schönes Wochenende wünscht Thomas Wochnik, der diesen Checkpoint in Wahrheit selbst geschrieben hat.

Ihr Thomas Wochnik