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Ausstellung mit kurdischen Geschichten in der nGbKEnglischer Humor in der Kara Kas BarInsekten essen in Oranienburg

die allermeisten Wetterdienste versprechen Regenfreiheit fürs vorletzte Sommerferien-Wochenende. Damit Sie nichts verpassen, versorgt Sie der Wochenend-Checkpoint bis Ferienende mit reichlich Freizeittipps rund um Berlin und Brandenburg.

Samstagmorgen – Angefangen hat alles, wie so oft, als Gegenkultur. Mittlerweile ist der Hip Hop längst in der Mitte der Gesellschaft angelangt – und in der Mitte Berlins. Auf dem Hip Hop Flohmarkt am Checkpoint Charlie gibt es auf über 1000 Quadratmetern rare Sneaker, seltenes Vinyl, Hoodies, T-Shirts, Caps, weite Hosen, enge Jeans und sogar eine Kids-Corner für den stilbewussten Nachwuchs. DJs verleihen dem Ganzen den nötigen Bass, und wer dafür einen gewissen Widerstand in der Magengrube benötigt, stabilisiere dieselbe einfach in der Food-Area. 12 bis 18 Uhr in Charlie‘s Beach, Schützenstraße 2, Eintritt 3 Euro.

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Samstagmittag – Das große Dagegen, politischer Aktivismus und Widerstand, stehen meist auch im Fokus von Auseinandersetzungen mit kurdischer Kultur. Dass die noch ganz andere, positive Geschichten zu erzählen hat, will die aktuelle Ausstellung in der nGbK-Galerie in der Oranienstraße zeigen: Hier geht es um Kunst und Erzählungen aus dem kurdischen Leben und wie sich diese zum Zustand des „bê welat“, zu Deutsch der Heimat- und Staatenlosigkeit, verhalten. Heute um 14 Uhr gibt der Schauspieler und Regisseur Mîrza Metîn zudem einen Workshop mit dem Titel „Agora of Games“. Ziel ist es, die Teilnehmenden näher an Dionysos heran – und weiter weg von den Klischees zu führen, die kurdischen Menschen angedichtet werden.

Mein Wochenende mit

Durchgecheckt

Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.

„Chantal, die werte Sau von Nebenan, hat in wenigen Wochen Geburtstag. Chantal ist außerdem passionierte Hobby-Archäologin. Und so dachte ich mir, was wäre schöner, als ihr etwas Feines auszugraben, das ihren Interessen entspricht, aber auch hübsch anzusehen und, nun ja, geschenktauglich ist? Beim Durchstöbern der Landkarte blieb mein Blick am Bernsteinsee Velten haften. Bernstein! Aus einem Film habe ich gelernt, dass darin sogar Saurier-DNS konserviert werden kann, archäologisches Gold also. Schnell die Hauer poliert, Schnorchel aufgesetzt und ins Wasser gesprungen – ausgegraben habe ich nur einen Autoreifen, den sie bestimmt nicht um den Hals tragen mag. ‚Bin ich hier etwa im Autoreifensee?‘, empörte ich mich. Zum Glück trug ich den Reifen dann am Ufer selbst, FKK ist dort zurzeit nämlich verboten. Wohl ein Trend im Raum Berlin. Davor ist mir aber noch etwas passiert: Beim Auftauchen mitten auf dem See verhedderte sich mein Huf in irgendeinem Seil, das mich quer durch den See über sonderbare Sprungrampen zog – was für ein unverhoffter Flugspaß! Seitdem bin ich passionierter Wakeboarder. Wie dem auch sei, mit meiner Geschenkfindung bin ich nicht weitergekommen, aber es eilt ja noch nicht allzu sehr. Ich empfehle mich, mit freundlichen Grunzen.“

Lese­empfehlungen

An Berliner Schulen mangelte es schon vor der Pandemie an vielem. Der Mangel an Lehrer:innen wird demnächst noch schlimmer, wie Susanne Vieth-Entus (Abo) exklusiv recherchiert hat.

Wie trotzdem und trotz Delta-Variante der Präsenzunterricht nach den Ferien weitergehen soll, erfahren Sie hier (Abo).

Dass die Kinder, die es betrifft, vielleicht auch zu Rate gezogen werden könnten, zeigen ihre Lösungsansätze zur Abkühlung der Stadt (Abo) an zu heißen Tagen.

Selbst die unendlichen Weiten des Internets haben Adressen – die vom Sprecher des Chaos-Computer-Clubs, Linus Neumann, liegt in Berlin. Nina Breher und Julia Prosinger (Abo) haben mit ihm unter anderem über die Datenerfassung der Corona-Apps gesprochen.

Haben Sie ein anregendes Wochenende. Florian Schwabe war heute der frühe Vogel im Produktionsdienst, am Montag haut Ann-Kathrin Hipp hier wieder für Sie in die Tasten.

Ihr Thomas Wochnik