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Berliner fahren gern Kurzstrecke – mit dem Auto Cannabis-Startup für 250 Millionen Euro verkauft Gebühren für Feriencamps: Vereine sollen Geld an Bezirke abgeben

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wir melden uns aus der Weltstadt des Niveaus, guter Humor ist vor allem in Wahlkampfzeiten weit verbreitet, wahlweise unterlegt mit inhaltsleeren Slogans oder unhaltbaren Versprechen (gerne beidem).

Die Grünen haben sich offenbar vorgenommen, richtig was zu lernen aus dem Erfolg ihrer Schwesterpartei in Baden-Württemberg – so harmonisch wie im Ländle soll es hier bitte nicht zugehen (warum auch am Erfolg orientieren? Kommentar im Video hier). Auf einer eigens eingerichteten Website machen sie sich lieber über das Wahlvideo lustig, mit dem die CDU jüngst angekündigte, was „Berlin wird…“ (Checkpoint vom 11.03).

Berlin wird grau“ witzeln die Grünen im CDU-Design, die CDU wollte das lieber nicht kommentieren. Auf Plakaten in der ganzen Stadt hängt bereits der Slogan „Tschau, Grau!“ – vielleicht aber auch nur geniale Werbung fürs berühmte Grauflächenamt in Mitte (Checkpoint 2014 ff.). Die Grünen selbst wollen „Politik ändern, Berlin bleiben“, was ähnlich einfallsreich ist wie das „Wieder Berlin“ der SPD (die bekanntlich seit 37 Jahren mindestens mitregiert). Die Linke grübelt noch, ob ihr was Besseres einfällt.

Wir halten fest für den Moment: Berlin bleibt Berlin in allen Farbschattierungen – und der Wahlkampf wird hoffentlich noch etwas geistreicher.

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Zum Abschluss der Ausstellung „Roads not Taken. Oder: Es hätte auch anders kommen können“ blickt DHM-Präsident Raphael Gross zusammen mit Dan ‍Diner und Gabriele Metzler zurück auf drei Jahre Laufzeit: Würde man mit dem heutigen Wissen etwas anders sehen und daher anders machen – und falls ja, was?
Dienstag, 17. März um 18.30 Uhr, ‍Anmeldung hier.

Weniger geistreich ist die Idee, dass nun offenbar Sportvereine die Haushaltslücken füllen sollen. Wie das Land künftig bei Feriencamps abkassieren will, lesen Sie heute in der Checkpoint-Vollversion.

Was Sie sonst noch verpassen, wenn Sie noch kein Abo haben? Zum Beispiel das hier:

+ Nicht mal fünf Kilometer: Wie wenig die Berliner im Durchschnitt Autofahren. 

+ 250 Millionen und Hilfe von Snoop Dogg: Wie eine Berliner Startup verkauft wurde.

+ Täglich exklusive Verlosungen und Stadtleben-Tipps

+ Den Comic „Berliner Schnuppen“ der großartigen Naomi Fearn

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Opinary: Schicken Sie Ihre Kinder in Feriencamps?

Das Stichwort „Schulessen“ lässt viele Eltern auch anderthalb Jahre nach dem Vergabedebakel 2024 noch nervös zusammenzucken. Auch die Vergabekammer des Landes Berlin hat den Brocken noch nicht ganz verdaut, wie die Bildungsverwaltung jüngst an den Hauptausschuss berichtete. Rund 130 Grundschulen (und eine Handvoll Gemeinschaftsschulen und Gymnasien) stecken bis heute in Interimsverträgen mit Caterern – weil so viele Nachprüfungsverfahren laufen. Das ist allerdings „normal“: Als 2024 die Verträge neu vergeben wurden, hatte die Vergabekammer gerade erst die Nachprüfungsverfahren aus den vorherigen vier Jahren bearbeitet.

Und wie schmeckt’s? Für rund 30 Schulen liefen laut Bildungsverwaltung im Dezember 2025 Abmahnverfahren gegen den Caterer, „da sie ihre Verträge nicht oder unzureichend erfüllen“. Manche haben in der Zwischenzeit schon gewechselt. Der Anbieter „40 Seconds Kids“ übrigens hat sich nach dem Anfangschaos offenbar stabilisiert: Eine Checkpoint-Anfrage bei den Bezirken ergab, dass es hier nur ein Abmahnverfahren gab. Der Rest ist Geschmackssache.

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„Meld den Dreck, dann isser weg“, lautet der Slogan der neuen App „Trash-Cam“. Der Weddinger Tommy Holper hat sie programmiert. Foto machen, Standort freigeben – schon ist die Meldung ans Ordnungsamt unterwegs. „Ich wohne seit 10 Jahren in der Stadt und liebe Berlin, aber der Dreck regt mich tierisch auf“, sagt Holper. Ein wachsender Gerümpel-Haufen vor seinem Haus im Brüsseler Kiez gab schließlich den Anstoß, die App zu programmieren. Da der zweifache Vater das neben seinem Vollzeit-IT-Job macht, kann man ihm seit vorgestern per Klick „einen Kaffee ausgeben“. Aber den Becher hinterher ordnungsgemäß entsorgen!

(Mehr zur verdreckten Stadt weiter unten im Zitat.)

Apropos Risiko: Kurzsichtige Verwirrung gab es am Donnerstag im Abgeordnetenhaus: Was macht Dietmar Woidke im Plenarsaal? Das Monokel gerichtet und erkannt: Mit seiner neuen Brille sieht Kai Wegner seinem Brandenburger Amtskollegen ziemlich ähnlich (andere glaubten, Mario Basler zu erkennen). Doch weder Länderfusion noch Fußball-WM waren gestern Thema, nein: „Irgendwann merkt man einfach, dass die Arme beim Lesen immer länger werden“, sagte Wegner der dpa, die zudem erfuhr, dass es sich um eine Gleitsichtbrille ohne besonderes Styling handelt (Einschätzungen des Checkpoint-Chef-Optikers Stefan Jacobs gibt’s hier). „Die Brille sollte schlicht sein und zu mir passen. Im politischen Alltag ist man viel unterwegs, hat viele Termine und Gespräche – da sollte sie unaufgeregt sein und einfach gut funktionieren.“ Wenn’s schon für Berlin nicht klappt.

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Und noch ein paar Leseempfehlungen:

+ Der Rolltreppen-Witz am Berliner Hauptbahnhof: „Für internationale Gäste ist es das Symbol: Die Deutschen können es nicht mehr“.

+ 3600 Anmeldungen für 2350 PlätzeGroße Nachfrage für Plätze am Gymnasium ab Klasse 5 – in den nächsten Tagen erfahren Familien, ob es an ihrer Erstwunschschule klappt.

+ Berliner erlebten in Dubai den Krieg: Die Traumreise wurde zum Trip „voller Furcht und Angst ums Überleben“.

Telegramm

An der Elsenbrücke dürfte es bald wieder schneller vorwärtsgehen. Im Laufe des Tages soll der Verkehr stadtauswärts auf die beiden Fahrstreifen der neuen halben Brücke wechseln. Ab Montag sollen dann beide Richtungen zwei Spuren haben. Freie Fahrt für Ihre täglichen zwei Kilometer.

Busfahren ist übrigens auch keine Alternative: Die meisten Autos stehen dauerhaft rum, vorrübergehend gern auch mal auf Busspuren – und bremsen Busse aus. Die schaffen im Schnitt nicht mal 18 Stundenkilometer (Quelle: Mopo).

Zurück zum Sport. Gibt’s doch noch den Rettungsring fürs Sommer-Mehrfachticket? Im Abgeordnetenhaus sagte Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) gestern, der Aufsichtsrat der Bäderbetriebe (dessen Vorsitzende sie ist) werde sich die Causa „nochmal sehr genau anschauen“. Vielleicht doch noch nicht abgesoffen.

Apropos Rettung: Im „Dog Tap“ in Mariendorf fließt nun doch wieder Bier. Nach der Insolvenz der schottischen Craftbeer-Kette Brew Dog war der riesige Gastropub im Marienpark geschlossen. Via Instagram verkündete Dog Tap nun, „dass wir unseren regulären Betrieb weiter fortführen können“. Vielleicht reicht’s zumindest für einen weiteren Sommer.

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Gebt den Schülern das Kommando! Schülerinnen und Schüler des Robert-Blum-Gymnasiums in Schöneberg vergeben in diesem Jahr bereits zum 7. Mal selbstorganisiert einen Preis für ziviles Engagement an außerschulische Organisationen. Das Preisgeld von 1500 Euro sammeln sie per Crowdfunding. Bewerbungen werden noch bis zum 24. März entgegengenommen unter blumpreis@robert-blum-schule.de (mehr Infos hier). Ausgezeichnetes Engagement.

Und gleich noch eine Auszeichnung: Für ihren Umgang mit Schulschwänzern und Unterrichtsstörern erhält die Bertolt-Brecht-Oberschule aus Spandau den Zukunftspreis der Cornelsen Stiftung. Verhaltensauffällige Schüler können in einer kleineren „Chancengruppe“ Boxen, Kochen, Gewichte heben – und lernen so, sich zu beherrschen und zu konzentrieren.

Apropos Engagement: Beim Landesfinale von „Jugend debattiert“ diskutieren die Teilnehmer heute im Abgeordnetenhaus unter anderem, ob für Abgeordnete eine Amtszeitbegrenzung gelten sollte. Ob das da gern gehört wird?

Ein wenig älter, aber nicht weniger engagiert sind die Teilnehmer unseres neuen Projekts „Tagesspiegel Young Finance“. Gemeinsam mit den BörsenXperts vom Verein Börsenplatz Berlin bringen wir jungen Menschen bei, wie Börse, Märkte und Geldanlage funktionieren. Nun wurde es praktisch: Beim Experten-Talk sprach Finanzfachmann Dennis Puschmann von tradegate.direct mit Anke Myrrhe darüber, wie Privatanleger investieren, welche Rolle Trading-Apps spielen – und worauf es langfristig ankommt. Hier geht’s zur Aufzeichnung, alle weiteren Infos gibt es hier.

Bereits ausgezeichnet: Auf Platz 7 der Sachbuch-Bestsellerliste eingestiegen ist das Buch meiner Kolleginnen Esther Kogelboom und Mandy Mangler „Don’t Miss The Clitoris“. Zur kleinen Premiere am Mittwoch haben die beiden eine Sonderfolge ihres Podcasts „Gyncast“ aufgenommen (zu hören hier), am Sonntag, 11 Uhr, gibt es die große Premiere im wiedereröffneten Kino International. Ein paar Restkarten gibt es noch – don’t miss!

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Tagesspiegel Genuss-Menu meets POTS im The Ritz-Carlton, Berlin: Auch im Jahr 2026 führt Sie unsere „Genuss-Menu“-Reihe in das POTS im 5-Sterne Berliner Ritz-Carlton. Entdecken Sie dieses exklusiv von Executive Chef Lukas Bachl kreierte 4-Gang-Menu! Jetzt buchen!

Nicht zum Lachen sind die Knallgeräusche, die regelmäßig das BSR-Müllheizkraftwerk erschüttern: Allein im Dezember sind fast 90-mal Lachgas-Kartuschen explodiert. Vor zwei Jahren gab es im Schnitt noch unter 20 „Überdruckereignisse“ (Quelle: DS 19/25 219, Franco/Gebel). Mal sehen, ob das Neue-Psychoaktive-Stoffe-Gesetz etwas bringt – und nein, wir wissen nicht, welche Stoffe bei der Namenserstellung im Spiel waren.

Personalie: Die Stiftung Oper in Berlin bekommt einen neuen Chef. Stefan Brandt soll ab 2027 Direktor werden, bislang ist er Direktor beim „Futurium“, kennt sich mit existentiellen Zukunftsproblemen also schon aus.

Personalie II: Existenzielle Fragen hatte offenbar auch Jan-Werner Müller. Er wird sein Amt als Präsident der Hertie School nicht antreten. Er war im November vom Akademischen Senat gewählt worden.

Berlin braucht dringend Wohnungen, in Brandenburg soll es wieder… Guben lädt regelmäßig zum Probewohnen ein. Das Interesse aus Berlin? Bisher mäßig: Drei Berliner hätten vergangenes Jahr probegewohnt, ist dort zu erfahren. Immerhin: Einer plane „in naher Zukunft“ dauerhaft umzuziehen.

Zitat

„Man hat den Eindruck, der öffentliche Raum wird einfach aufgegeben, von der Verwaltung wie von manchen Bewohnern gleichermaßen.“

Diana Henniges, Geschäftsführerin der Initiative „Moabit hilft“. In seinem Kommentar beklagt unser Kollege Robert Ide: Berlin braucht einen Frühjahrsputz! Zwischen altem Splitt und neuem Sperrmüll gedeiht keine soziale Stadt für alle.

 

Kiekste

In Berlin ist nichts selbstverständlich – deshalb sollte man auf alle Zustände und Begebenheiten aufmerksam machen. Gesehen und festgehalten von Checkpoint-Leserin Elke Allinger in der Eisenacher Straße in Schöneberg. Vielen Dank! Schicken auch Sie uns Ihre schönsten, kuriosesten und überraschendsten Berlin-Momente an checkpoint@tagesspiegel.de und nehmen an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.

Berliner Gesellschaft

Geburtstag – Serwaah-Bonsu Danso (22), Fußballspielerin bei Hertha BSC / Michael Grunst (56), Politiker (SPD, zuvor Die Linke), bis 2023 Bezirksbürgermeister von Lichtenberg / „Liebe Ingrid, alles Liebe zum 81. und fast  63 Jahre Ehe und uns beiden noch eine schöne Zeit auf Erden, dein Werner“ / Michał Karbownik (25), polnischer Fußballprofi bei Hertha BSC / „Heute singen alle Nubels und Westeckers den Geburtstagskanon für den lieben KARSTEN N.!“ / „Liebe Maike Nibbrig, aus dem südlichen Frankreich senden wir dir herzliche Glückwünsche zum 45. Geburtstag. Verbringe einen wunderschönen Tag mit deinen tollen Kindern und unserem Schwiegerfreund! Deine Eltern“

Sonnabend – „Meiner viel geliebten und wunderbaren Marie alles Liebe und Gute zum 28. Geburtstag! Dicke Umarmung von deiner Mama und Ernst“ / Marcel Noebels (34), Eishockeyspieler bei Eisbären Berlin / Barbara Slowik Meisel (60), seit 2018 Berliner Polizeipräsidentin / Selim Telib (20), Fußballprofi bei Hertha BSC

Sonntag – Tjark Ernst (23) Torhüter bei Hertha BSC / Josef Joffe (82), Journalist, langjähriger Mitherausgeber der „Zeit“ / Udo Kittelmann (68), Kurator, bis 2020 Direktor der Nationalgalerie / „Klaus Kurpjuweit: Pufferküsser-Idol und Tagessspiegel-Legende. Team Checkpoint gratuliert herzlich.“ / Hermann Rudolph (87), früherer Chefredakteur und Herausgeber des Tagesspiegels / Ana-Maria Trăsnea (32), Politikerin (SPD), bis 2024 MdB, zuvor Staatssekretärin in der Berliner Senatskanzlei / Detlev Wagner (58), Politiker (CDU), ehem. Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit in Charlottenburg-Wilmersdorf

+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn oder der Lieblingskollegin zum Geburtstag, den Großeltern zum Hochzeitstag oder einem Sportverein zum Jubiläum im Checkpoint gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de. +++

Gestorben Renate Achelis, * 13. März 1944, verstorben am 28. Februar 2026 / Inge Morgenroth, * 20. Oktober 1934, verstorben am 1. März 2026 / Wolfgang Steinriede, verstorben am 19. Februar 2026 / Annemarie Strücker (geb. Böhner), * 26. Mai 1949, verstorben am 1. März 2026

StolpersteinElse Golinski, geb. Schindler (*1872) war mit dem Kaufmann Norbert Golinski verheiratet; über einen Beruf ist nichts bekannt. Ihr Mann starb 1924, das Paar hatte eine Tochter, Vera. Else wurde am 20. November 1942 von den Nazis nach Theresienstadt deportiert und dort am 13. März 1943 ermordet. Ihre Tochter wurde ebenfalls nach Theresienstadt deportiert, überlebte aber den Holocaust. An Else Golinski erinnert ein Stolperstein in der Düsseldorfer Str. 74 in Wilmersdorf.

Encore

Noch drei Wochen bis Ostern, aber in Berlin wird schon jetzt um Eier gestritten. Weil ein Berliner Schüler bei einer Anti-Wehrpflicht-Demo ein Plakat mit dem Schriftzug: „Merz, leck Eier!“ in die Höhe streckte, wird gegen ihn ermittelt. Doch Ei der Daus, unter der Domain „leck-meine-eier.de“ landet man nun bei der Vita des deutschen Bundeskanzlers. Dahinter steckt der Content Creator Honey Balecta, der die Domain gekauft hat. Es trage nicht zur Debatte bei, „wenn junge Menschen durch verschiedenste Einschüchterungs- und Repressionsmaßnahmen daran gehindert werden sollen, gegen die Wehrpflicht zu demonstrieren“, sagte er dem Checkpoint. Übrigens nicht zu verwechseln mit „leckmeineeier.de“. Sonst landet man auf der Website der AfD.

Ohne Umwege für diesen Checkpoint gearbeitet haben Margarethe Gallersdörfer, Christian Latz, Sönke Matschurek, Anna Panick, Christoph Papenhausen und Anne Roggensack (Recherche und Texte). Antje Scherer hat den Salat serviert und Jennifer Katona die Schalen rausgesammelt (Produktion). Morgen begleitet Sie hier Sönke Matschurek ins Wochenende.

Bis bald!

Anke Myrrhe und Valentin Petri

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Seit 2014 berichten wir exklusiv aus Berlins Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wir stellten Berlins marode Schulen vor, bis die Politik reagierte. Wir standen vor dem Bürgeramt, bis es wieder Termine gab. Wir recherchieren hartnäckig und gründlich.

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