Aber was war da eigentlich los? Ein blonder Theologiestudent und eine wissenschaftliche Mitarbeiterin vom Institut für islamische Theologie der HU sprachen laut „Welt“-Bericht vor etwa zehn Besuchern über Migration und Perspektivwechsel, auch der Coca-Cola-Weihnachtsmann kam vor, Islamkritik nicht. Was nach einer naiven Sammlung mit steilen Thesen und stark verunglücktem Titel klingt, rief allerdings Seyran Ateş auf den Plan – und zeigt die tiefere Problematik. Die Gründerin einer liberalen Moschee kann seit Jahren nur mit Polizeischutz auf die Straße gehen, weil sie Morddrohungen von radikalen Muslimen erhält. Wegen islamistischer Terrorbedrohung ist die Moschee seit zwei Jahren geschlossen.
Ateş zeigte sich entsetzt von der Ankündigung der Veranstaltung: Es werde versucht, das Christentum zu „deinstallieren“, sagte sie. „Anders kann ich es nicht bezeichnen.“ Man erlebe an Schulen in Deutschland, dass sogenannte Traditionen des Islams wie Geschlechtertrennung, Halal-Essen oder das Tragen eines Kopftuchs durchgesetzt würden, während parallel dazu „Menschen Weihnachten abschaffen“ wollten. Das Berliner Forum der Religionen stellte am Nachmittag klar, dass dieser Satz niemals gefallen sei, gestand aber ein, dass der Titel „vielleicht zu provokant formuliert“ gewesen sei.
Da der Verein mit 80.000 Euro im Jahr vom Senat gefördert wird, äußerte sich der Regierende Bürgermeister mit dem C im Parteinamen gestern Nachmittag – ebenso wie Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson. Was sie zu sagen hatten und wie es nun mit der Ausstellung weitergeht, lesen Sie heute in der Checkpoint-Vollversion.
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Während die andere Hälfte Berlins über Parkgebühren diskutiert, gammeln entlang des Columbiadamms Auto-Wracks vor sich hin. Bei vielen fehlen die Nummernschilder, was auf öffentlichen Flächen illegal ist, andere haben eingeschlagene Fenster, Anhänger wurden monatelang nicht bewegt. „Nach unserem Kenntnisstand befinden sich auf dem Columbiadamm momentan 12 Fahrzeuge mit Mängeln“, teilte das Bezirksamt Neukölln auf Anfrage mit. Die habe das Ordnungsamt bereits mit einem „Gelbpunkt“ markiert, von denen allein in Neukölln in diesem Jahr schon 735 verteilt wurden. Heißt: Bitte unverzüglich entfernen, sonst wird abtransportiert nach Lichtenberg. Als wäre das nicht schon Strafe genug, muss der Besitzer die Sache natürlich bezahlen (sollte er aufzutreiben sein). Allerdings ist das mit unverzüglich so eine Sache in Berlin: „Bei ausländischen Fahrzeugen kann die Entfernung bis zu einem Jahr dauern.“
Und was bringt die Leute dazu, ihre Schrottkarren dort abzustellen? „Manchmal ist es einfach Bequemlichkeit“, sagt das Bezirksamt, manche wollten die Verschrottungskosten umgehen. Andere lägen nach einem Verkehrsunfall im Krankenhaus. Und einige Werkstätten „erweitern unerlaubt ihre Gewerbefläche“. Hoffentlich kommt jetzt niemand auf die Idee, daraus eine Perspektive fürs Tempelhofer Feld zu entwickeln.
Und was meinen Sie?

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Apropos Schrott: Treptow-Köpenick betrauert eine Buche. Den prominenten Baum im Müggelseepark hat der Bezirk im November überraschend fällen lassen – und das zwei Tage, nachdem das Abgeordnetenhaus das Gesetz für mehr Bäume beschlossen hat. Zufall, sagt das Bezirksamt in seiner Antwort an Franziska Leschewitz (Linke): „Ersichtlich wurde nach der Fällung, dass die Buche für Menschen in der näheren Umgebung eine große Bedeutung gehabt hatte.“ Wer hätte das gedacht. Von der Fällaktion erfuhr die Öffentlichkeit erst am Tag danach (Baum war nicht mehr zu retten), weil die Pressemitteilung im Bezirksamt verloren ging. Ebenso wie die Buche.
Offenbar ein Kinderspiel: Der Berliner Kita-Betreiber „Socius“ ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Das Unternehmen mit sechs Kitas in Berlin teilt auf seiner Homepage mit, es habe am 20. November einen Ransomware-Angriff gegeben, bei dem „es den Angreifern gelungen ist, Daten im Umfang von einem Prozent unseres Datenbestandes zu kopieren“. Pädagogen von Socius betreuen berlinweit rund 3000 Kinder und Jugendliche, teils auch in Schulen. Das Unternehmen warnt Betroffene nun vor Phishing-Angriffen, unberechtigten Zugriffen auf Online-Konten und dem Missbrauch personenbezogener Daten. Die Beauftragte für Datenschutz und Informationssicherheit bestätigte dem Checkpoint die Panne.
Welche und wie viele Daten genau betroffen sind, war nicht zu erfahren. „Die von Ihnen erbetenen Informationen können aus Sicherheits- und Datenschutzgründen sowie laufender Ermittlungen nicht zur Verfügung gestellt werden“, schrieb Anwältin Uta-Maria Weißleder. Bislang gebe es noch keine Hinweise auf Missbrauch der Daten.
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Kommen wir zu den besinnlichen Meldungen: Weihnachten ist bekanntlich auch das Fest vermurkster Geschenke. Passend dazu eröffnet Kai Wegner (CDU) heute die Ausstellung „Berlin packt aus“ im Roten Rathaus. Gezeigt werden Gastgeschenke aus 75 Jahren an die Regierenden Bürgermeister. Kleine Vorschau? Das älteste Objekt ist die Robert-Schumann-Medaille aus dem Jahr 1950; es warten aber auch Preziosen wie ein fußballspielender Porzellan-Lippizianer (ein Pferd) aus Wien und ein gläserner Spazierstock aus Schweden.
Berlins Regierende verschenken seit Jahrzehnten übrigens mit Vorliebe Objekte der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM). „Darunter vor allem Bären, aber auch Schalen, Tassen, Becher oder Briefbeschwerer.“ Na, haben Sie jetzt alle Weihnachtsgeschenke beisammen? Gern geschehen.
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Noch besinnlicher wurde es am Dienstagmittag am Bahnhof Schöneweide, als eine S-Bahn mit der Zielanzeige „Rentier-Express“ vorbeifuhr. Eine Sonderfahrt zum Nordpol?, rätselt die Reddit-Community. Nach Rehberge? In den Rudolfkiez? Rentiert sich die Mitfahrt? Ein Bahnsprecher holt alle Spekulationen vom Himmel: „Der Zug ist um 12.04 Uhr als Leerfahrt nach Neukölln überführt und in den Ringverkehr eingefädelt worden“, schreibt er dem Checkpoint. „Bei der Beschilderung hat der Triebfahrzeugführer offenbar der Vorfreude auf die bevorstehenden Feiertage Raum gegeben.“ Na gut, da können wir uns anschließen.

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Und noch ein paar Leseempfehlungen:
Das hat uns 2025 geschmeckt: Die besten neuen Restaurants in Berlin.
Vision für Berlins verlorenes Hochhaus: Oben Wohnturm, unten Schule – ein Weg zur Rettung des Steglitzer Kreisels.
Ein Derby, das nie endet. Zwei Teams, 17 Duelle, ein schiefer Platz: Auf den Scilly-Inseln lebt die kleinste Fußballliga der Welt von Freistoßkünstlern, Chaos – und großer Gemeinschaft. Ein Besuch.
Anwalt von Kasia Lenhardt im Interview: „Die Familie ist entsetzt von der Boateng-Doku“.
Telegramm
Kai Wegner kam gestern im Kulturhaus „Peter Edel“ in Weißensee. Er kam eine knappe halbe Stunde zu spät und sagte zur Entschuldigung: „Wir sind etwas später losgekommen, dann standen wir leider im Stau und dann sind wir ehrlicherweise erst einmal hier vorbeigefahren.“ Ebenso brutal ehrlich war seine Aussage: „Der Wohnungsmarkt in Berlin ist komplett kaputt.“ Müsste nur noch jemand was dagegen tun.
Die NFL kommt 2026 zurück… nach München. Und geht gleich eine strategische Partnerschaft mit der Stadt und dem FC Bayern München ein. Berlin bekommt 2027 und 2029 jeweils ein weiteres Spiel. Lohnt sich das eigentlich? „Der Evaluationsbericht soll nach aktuellem Stand Ende Januar 2026 vorliegen“, teilte die Sportverwaltung auf Anfrage mit. Derzeit würden „die ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswertungen aller Partner eingeholt“. Berlin hat für die drei Spiele 12,5 Millionen Euro gezahlt.
Nachdem die Poller an der neuen Fahrradstraße Monumentenstraße in Schöneberg mehrfach entfernt wurden (Checkpoint vom 26.11.), rollen Autos aktuell ungehindert. Und das bleibt auch noch eine Weile so: Die Poller sollen einer Schranke weichen, allerdings sagt Bezirksstadträtin Saskia Ellenbeck (Grüne): „Bis zur Installation wurden und werden die Steckpoller nicht ersetzt.“ Freie Fahrt für Berliner Verspätungen.
Spielen wir zur Ablenkung eine Runde Betriebsstörungsbingo. Den Grund für die verspätete Abfahrt des ICE 547 von Düsseldorf nach Berlin versuchte ein engagierter Zugbegleiter per Durchsage zu erklären: „Wir müssen die Türen jetzt kurz schließen und 20 Meter vorrücken, damit wir die 20er noch ankuppeln können. Die 30er können einfach sitzen bleiben. Sollten Sie in den anderen Zugteil wechseln wollen, haben Sie dazu gleich noch die Gelegenheit. Allerdings ist der noch nicht da.“ Alles klar? Mit 28 Minuten Verspätung ging’s dann auch mit regulär geschlossenen Türen los, keine weitere Durchsage. Ob es die 20er noch nach Berlin geschafft haben?
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Dass Australien seinen Unter-16-Jährigen nun Social Media verbietet, löst auf Berliner Schulhöfen Empörung aus. „Man ist sich meist einig, dass ein pauschales Verbot nichts bringt und das auch schwer umzusetzen wäre“, sagte Landesschülersprecher Orçun Ilter dem Checkpoint. Er plädiert dafür, Schüler im Umgang mit TikTok und Instagram zu begleiten, denn das Problem sei augenfällig: „Der Konsum ist enorm, auch an Schulen mit Handyverbot.“
Während sich in Sachen Mediennutzung so mancher nach den 90ern sehnt (zumindest im Lehrerzimmer), werden auf den Schulhöfen wieder Kondome verteilt. Der Landesschülerausschuss will gemeinsam mit der Berliner Aidshilfe 4000 Kondome an Schüler ausgeben. Was nach einer Zeitreise klingt, hat einen ernsten Hintergrund: Laut WHO-Bericht sei der „Kondomgebrauch unter sexuell aktiven Jugendlichen seit 2014 deutlich zurückgegangen“, heißt es in der Ankündigung der Aktion. Los geht’s am 19. Dezember in der Julius-Leber-Oberschule in Tegel.
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Kurz vor Weihnachten legt Verdi noch mal die Stadt lahm: Am bereits angekündigten Warnstreik beteiligt sich auch die GEW, viele Schulen und Kitas werden zumindest teilweise schließen. Wie viele Lehrherrinnen, Erzieher und andere pädagogische Kräfte sich dem Streikaufruf anschließen wollen, ist nicht bekannt.
Ein Platz für… Lucie Leydicke: Anfang März wird der Platz am nördlichen Ende der Crellestraße in Schöneberg nach der Kultwirtin benannt, die gleich nebenan ihre Kneipe hatte (Q: B.Z.).
Eine Straße für… Nora Schimming-Chase. Die BVV Steglitz-Zehlendorf hat am Abend die Benennung der Promenade
zwischen Clayallee und Otto-Suhr-Institut nach der früheren FU-Studentin und späteren Botschafterin Namibias, Nora Schimming-Chase, beschlossen.
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Der umstrittene Nazi-Adler darf weiter über dem Kinderspielplatz in Haselhorst thronen. Das entschied eine Umfrage bei der Eigentümerversammlung. Kritiker hatten gefordert, der bronzene Reichsadler solle in ein Museum umziehen, berichtet unser Spandau-Korrespondent André Görke – nun erhält er nicht einmal eine Informationstafel.
Fehlen tun dafür die Linden. Checkpoint-Leser Bernd Henningsen vermisst Stadtgrün und fragt uns, wann man Unter den Linden wieder unter Linden laufen kann. Die Antwort der Umweltverwaltung finden wir in Drucksache 19 / 24 182: „Die Entwicklung einer neuen, gesunden und klimaangepassten Baumallee aus Silberlinden (…) ist ab Mitte 2026 anvisiert, mit ersten Baumpflanzungen im Herbst 2026 und wird voraussichtlich bis Ende 2029 andauern.“ Wenn der Baumdruck jetzt nicht zu groß ist.
Zitat
„Berlin ist am Ende“
Aus Angst vor Homophobie verlässt das Unternehmerpaar Beni Durrer und René Durrer-Lehmann Berlin. Beni Durrer hat 30 Jahre hier gewohnt und ein Beauty-Unternehmen aufgebaut, sein Mann ist Berliner. „Mittlerweile können wir uns als Paar längst nicht mehr so offen zeigen wie früher. Man lebt viel mehr in Angst“ (Q: Bild)
Kiekste
So schnell wie die Lichter am M29er auf dem Ku’damm – so fliegt die Vorweihnachtszeit dahin. Festgehalten von Leser Roland Helbig. Schicken Sie Ihre Berlin-Momente an checkpoint@tagesspiegel.de und nehmen Sie an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Michael „Michi“ Beck (58), Musiker, Mitglied von Die Fantastischen Vier, (Abschieds-)Konzert am 17. Dezember 2026 in der Uber Arena (ausverkauft) / „Matze! 55! Die Party wird mega! Love, Constance“ / „Heute gehen herzliche Geburtstagsgrüße an den lieben Thomas in Lichtenrade von Gitti und Günter aus Rudow. Am Samstag stoßen wir auf Dich an!“ / Trystan Pütter (45), Theater-, Film- und Fernsehschauspieler („Unsere Mütter, unsere Väter“), spielte u.a. an der Berliner Volksbühne / Dominic Raacke (67), Schauspieler und Drehbuchautor, spielte bis 2014 im Berliner „Tatort“ den Hauptkommissar Till Ritter, ab 2001 an der Seite von Boris Aljinovic / Frank Schöbel (83), Musiker, einer der erfolgreichsten Schlagersänger der DDR, am Donnerstag gibt er ein Konzert in Neuenhagen b. Berlin
Geboren: „Unseren Enkeln HENRY und DARIO wünschen wir nur das Beste zum allerersten Geburtstag – sowie Glück und Segen auf allen Wegen: die wir gerne begleiten. Opa Hamburg & Nonna Genova“ / „Herzlich willkommen auf dieser Welt, kleine Thea Siebert. Ich freue mich über den Titel ‚Oma‘ und auf viel Spaß mit Dir. Deine Oma Petra“
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Dirk Döhnert, * 28. Dezember 1942, verstorben am 23. November 2025 / Edith Kohagen, * 18. November 1940, verstorben am 19. November 2025 / Burckhard Scheffler, * 13. August 1949, verstorben am 28. November 2025 / Prof. Dr. Dr. Hansjürgen Freiherr von Villiez, * 20. November 1927, verstorben am 26. November 2025
Stolperstein – Leonhard Loewenthal (*1871) war, wie man heute sagen würde, Wirtschaftsprüfer. Er war u.a. für das Landgericht Bautzen tätig. Verheiratet war er mit Auguste Zipprich. Das Paar hatte vier Kinder. 1936 wurde ihm die Arbeitserlaubnis entzogen und er musste Zwangsarbeit leisten. Im März 1944 wurden Auguste und Leonhard Loewenthal verhaftet, da ihre Ehe als „Mischehe“ anerkannt wurde, wurden beide aber wieder freigelassen. Beide überlebten den Holocaust, aber Leonhard war durch die jahrelange Verfolgung gesundheitlich so beeinträchtigt, dass er am 11. Dezember 1945 im Jüdischen Krankenhaus starb. An Leonhard Loewenthal erinnert ein Stolperstein in der Stuttgarter Straße 53 in Neukölln.
Encore
„Sowas gibt’s bei uns in Spandau“, schreibt Checkpoint-Leserin Birgit Kosky-Dorndorff zum Foto einer Quittung für ein Einschreiben: „Raketenpost“ steht dort. Leider keine Innovation: Es sei lediglich ein Briefmarkenmotiv, erklärt ein DHL-Sprecher auf Checkpoint-Anfrage. „Briefe mit der Raketen-Frankierung kommen nicht schneller an, ebenso wenig wie Briefe mit der Marke ‚Flaschenpost‘ länger unterwegs sind.“ Schade eigentlich.
Superschnell unterwegs waren wie immer Alexander Fröhlich, Jessica Gummersbach und Valentin Petri. Antje Scherer hat das Stadtleben serviert und Jasmine Dellé alles ordentlich angerichtet (Produktion). Morgen begleitet Sie hier Daniel Böldt und Valentin Petri ins Wochenende.
Bis bald!
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