das „Madonna“ in der Wiener Straße ist eine Kreuzberger Institution, in deren Erhaltung ich seit 1984 mit der Abnahme einiger Hektoliter Bier zum Sofortverzehr viel investiert habe. Jetzt geben die Betreiber per Facebook bekannt: Das Haus wurde an einen Investor verkauft. Die Mieter fürchten die Vertreibung und fordern die Politik auf, vom Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen. Baustadtrat Florian Schmidt bestätigte gestern dem Checkpoint: „Wir prüfen“ – auch eine Genossenschaft hat Interesse und erwägt einen Dritterwerb.
Mehr zum Thema „Eigentum in Kreuzberg“ gibt’s weiter unten – hier geht’s erstmal weiter mit anderen Meldungen des Tages:
Auch Schöneberg hat neuerdings ein Grauflächenamt – seine Aufgabe unter der Leitung von Stadträtin Christiane Heiß (Grüne): Straßenblumen ohne Amtsstempel abholzen zu lassen. Beispiel Vorbergstraße: Hier hatten Anwohner über die Jahre ein kleines Blütenparadies (nicht nur für Bienen) hochgezogen und gepflegt, der Gehweg sah aus wie ein buntes Spalier. Aber jetzt wurde nach dem Motto „Ordnung muss sein“ alles in den Betonplattenzustand zurückversetzt (vorher-nachher-Fotos sind hier zu sehen). Und nicht nur der Schauspieler Dieter Landuris fragt: „Es ist wirklich unfassbar. Wozu?“ Ach ja, seufz... und ein kleiner Hinweis ans Grauflächenamt: Bittet die Leute besser nicht mehr, die Bäume zu gießen – es könnte sein, dass manche von ihnen ausschlagen (Bürger und Bäume).
Kleingärten sind in Berlin immer ein großes Thema. Am Wochenende stellte die „Morgenpost“ den Gesetzesentwurf der Koalition vor, und siehe da: Rot-Rot-Grün knickt vor der Gartenzwerg-Lobby ein wie der Grashalm vor dem Rasenmäher. Die exklusive Grünanlagen-Besetzung zur Minipacht hinterm Jägerzaun (manchmal ist es auch Stacheldraht) wird auf Kosten aller (und einer sinnvollen Stadtplanung) gesetzlich geschützt. Na dann. Vielleicht wachsen in diesem wohlgefälligen Klima ja ein paar Wählerstimmchen an.

Die Affäre Borchardt ist jetzt auch offiziell beendet (der Checkpoint hatte exklusiv berichtet) – Bürgermeister Stephan von Dassel erklärt hier noch mal, warum das Ordnungsamt trotz offensichtlicher Verstöße gegen die Covid-19-Verodnung kein Bußgeldverfahren nach der Promi-Sause eingeleitet hat (KA 0920/V): „Die Qualität der Anzeige, welche die Polizei dem Ordnungsamt Mitte von Berlin hat zukommen lassen, war nicht ausreichend. So wurden u.a. keine Abstände gemessen, keine Personenfeststellungen getroffen, keine Skizzen beigefügt, keine konkreten Zahlen genannt.“ Tja, da kannste nix machen.
So viel Nachsicht wie den Damen und Herren, die an jenem Abend den „Promi-Bonus Spezial“ genossen haben, wird allerdings nicht jedem zuteil. In der Torstraße z.B. führt das Ordnungsamt einen heroischen Kampf gegen einen aufmüpfigen Smart mit Stuttgarter Kennzeichen: 24 Bußgeldverfahren leitete die Behörde seit Anfang des Jahres ein, weil die Umweltplakette nach einem Scheibenschaden erst gar nicht, dann falsch und zuletzt nicht ganz richtig saß – Tatvorwurf: „plakette nicht vollständig an wss - ab querstrich von 4 lose“. Chapeau, exakt dokumentiert.
Die Arbeit im Berliner ÖD ist irgendwie nicht ganz richtig verteilt, wie auch ein Blick auf den erbarmungswürdigen Zustand der Kfz-Zulassungsstellen zeigt: Im Juli vor drei Jahren (genau: am 11.7.17) kündigte die Innenverwaltung „ein Bündel von Maßnahmen zur möglichst raschen und nachhaltigen Verbesserung der Terminsituation“ an. Tja… Falls Sie irgendwo ein Maßnahmenbündel im Stau stehen sehen: Es muss sich um eben jenes handeln. Nicht einmal die kurzfristig versprochen 22 Stellen wurden besetzt: Bis heute sind es mit Ach und Krach knapp 17 geworden – bei steigender Krankenquote. (Q: Sts. Smentek auf Anfrage MdA Luthe)
So, wir ersparen uns eine nähere Betrachtung der online verfügbaren Termine beim Bürgeramt (gerade doch nochmal nachgeschaut: im Angebot ist bis zum September nichts, nada, rien) – und kommen gleich zur Rubrik „Amt, aber glücklich“ (Ausnahmen bestätigen die Regel, und wir finden da immer was). Heute berichtet Bastian Pauly: „Das Standesamt Friedrichshain-Kreuzberg brauchte gerade mal 5 (in Worten: fünf) Tage, um eine Geburtsurkunde auszustellen – und das in der Ferienzeit. Wer bietet weniger?“ Nur ernstgemeinte Zuschriften bitte wie immer an checkpoint@tagesspiegel.de – und mehr zum Thema Standesamt heute unter „Zitat“.
„Erzähl mal weiter“ – gemeinsam mit Berliner AutorInnen und Ihnen wollen wir während der Sommerferien Fortsetzungsgeschichte schreiben. Den Auftakt dieser Woche macht Hatice Akyün.
Kiez-Hollywood
von Hatice Akyün
Als wäre es nicht ohne Corona schon aussichtslos genug, jemanden in dieser unverbindlichen Stadt kennenzulernen. Wie sollte das gehen, jetzt, da drei Viertel ihres Gesichts verdeckt sind? Ihre stärkste Waffe war doch immer ihr Lächeln. Zwei Dutzend Masken in allen Farben hatte sie schon genäht, zu jedem ihrer Outfits die passende. Aber diese Stadt kennt kein Erbarmen. Nach drei Monaten gab sie auf, verdeckte ihr Gesicht mit einem handelsüblichen dreilagigen Nasen- und Mundschutz in Hellblau und ging in den kleinen Kiez-Supermarkt mit den viel zu engen Gängen. „Entschuldigung“, hörte sie hinter sich, während sie kniete und im untersten Fach nach den gemahlenen Mandeln suchte. Sie erhob sich langsam und drehte sich um. Schon oft hatte sie davon gelesen, dass Augen angeblich lächeln können. Nichts als kitschiger Hollywood-Scheiß, dachte sie dann immer. „Mögen Sie Tarte Tatin?“, entfuhr es ihr hinter dem Baumwollstoff. Hatte sie ihn das wirklich gerade gefragt? ‚Mögen Sie Tarte Tatin?‘ Wie gut, dachte sie, dass man hinter einer Maske nicht das Gesicht verlieren kann.
Und jetzt sind Sie gefragt – Wie soll es weitergehen? Schicken Sie uns Ihre Fortsetzung (maximal 600 Zeichen) bis spätestens heute um 16 Uhr an checkpoint@tagesspiegel.de. Die beste Idee veröffentlichen wir morgen im Newsletter. Und die gesamte Geschichte (deren Ende wiederum Hatice Akyün am Freitag schreiben wird) lesen Sie am Wochenende im Tagesspiegel und auf Tagesspiegel.de.
Reinhard Naumanns Schweden-Reise zur Corona-Hochzeit (29.5. bis 8.6.) ist politisch noch immer nicht beendet – die CDU wollte jetzt schriftlich wissen:
„Warum hat Herr Naumann trotz Reisewarnung des Auswärtigen Amtes die Reise unternommen?“
„Wie bewertet Herr Naumann die Folgen seiner Reise für das Vertrauen der Bürger in ihn und in die Rechtsmäßigkeit der Corona- Einschränkungen und ihrer Durchsetzung durch das Bezirksamt, wenn er sich selbst nicht an amtliche Warnungen hält?“
„Wie erklärt Herr Naumann Bürgern, dass sie die angeordneten Einschränkungen einhalten und die Appelle des Senats zum persönlichen Verhalten beachten sollten, wenn er selbst amtliche Warnungen nicht berücksichtigt?“
Die Antwort auf alle drei Fragen, aufgeschrieben von Naumanns Stellvertreter Arne Herz (KA 0579/5): „Die Frage nach dem Motiv für eine private Urlaubsreise des Bezirksbürgermeisters betrifft dessen Privatsphäre. (…) Das Bezirksamt kommentiert und bewertet private Angelegenheiten seiner Beschäftigten grundsätzlich nicht, erst recht nicht öffentlich.“
Aber, aber, aber… es gab doch noch etwas Neues – lesen wir mal weiter: „Er (Naumann) hat der Dienststelle im Zusammenhang mit dieser Schriftlichen Anfrage mitgeteilt, dass es sich um keine touristische Reise gehandelt hat. Ziel der Reise war vielmehr das gemeinsame Ferienhaus im Südwesten von Schweden, um dessen Pflege und Instandhaltung er sich gemeinsam mit seinem Ehemann in regelmäßigen Abständen kümmern muss.“ Jaja, so ein Häuschen kann eine gefährliche Last sein, die man zu schultern bereit sein muss, komme, welches Virus da wolle. Die nachträgliche Reisezweckänderung zur Eigentumspflege hat allerdings auch einen rechtlichen Grund: Die Reisewarnung galt nur für „nicht notwendige, touristische Reisen“ – auf seiner Facebook-Seite hatte Naumann den Schweden-Trip noch begeistert einen „Pfingsturlaub“ genannt.
Übrigens: Wenn Sie den Unterschied zwischen sich und einem Bürgermeister feststellen wollen – versuchen Sie einfach mal, kurz bei der Amtsärztin anzurufen und vier Corona-Tests für sich zu vereinbaren. Dann wissen Sie Bescheid. Und können, wie der Bürgermeister, statt in Quarantäne zu gehen Party machen.
Nicht nur per Social Media hat der Regierende Bürgermeister über die Corona-Lage informiert (CP vom 17.7.), sondern auch mit Medienanzeigen und Postwurfsendungen. Hier eine Übersicht, zusammengestellt von Senatskanzleichef Christian Gaebler:
308.200 Euro gab der Senat für Postwurfsendungen aus. Dazu gab es zwischen April und Juni drei Anzeigen-Durchläufe in 21 Zeitungen und Zeitschriften mit acht verschiedenen Motiven. Insgesamt wurden 44 Anzeigen veröffentlicht, die Kosten dafür betrugen 293.831 Euro. Hier die 21 Medien und die jeweilige Zahl der Anzeigen (in alphabetischer Reihenfolge):
Arts of the Working Class (1)
BERLINboxx (2)
Berliner Abendblatt (3)
Berliner Morgenpost (3)
Berliner Woche (2)
Berliner Zeitung (3)
BILD Berlin Brandenburg (5)
B.Z. am Sonntag (5)
Das Magazin (2)
Der Tagesspiegel (3)
EXBERLINER (1)
L-Mag (1)
Mein Viertel (1)
Merhaba (1)
Neues Deutschland (3)
Russkij Berlin (2)
Siegessäule (1)
taz (3)
tip/Zitty-Sonderausgabe (1)
TOP Magazin Berlin (1)
Was die Liste jedenfalls zeigt: Berlin verfügt über ein breites Medienangebot (und so bleibt das hoffentlich auch). Übrigens: Anders als in verschwörungsaffinen Medien wie „Tichys Einblick“ suggeriert, schreiben wir immer noch, was wir wollen (Sie können ja mal bei der Senatskanzlei nachfragen). Und wie kam ich jetzt auf Tichy… ach ja: Als ich dort auf der Website nach dem Interview mit Neuköllns Stadtrat Falko Liecke suchte, wurden da auf einem Banner wüste Warnungen vor allen Medien außer eben „TE“ verbreitet. Und was sagt Liecke zum Gespräch? „Die Themen waren so vielfältig wie unser Neukölln. Man muss nicht jede Meinung teilen, die dort veröffentlicht wird, um trotzdem klare Ansagen zu machen. Das geht mir übrigens bei Tagesspiegel, taz und anderen Zeitungen ganz genauso.“ Wir haben also offenbar nichts verpasst.
Berliner Schnuppen
Telegramm
„Ramona Pop für mehr Freizügigkeit“klingt in diesen moralisch sehr aufgeladenen Zeiten… nun ja: interessant. Was hinter der Schlagzeile („Mopo“) steckt, ist aber auch brisant: Die Wirtschaftssenatorin plädiert wegen der Pandemie für mindestens einen verkaufsoffenen Sonntag im Monat – die Koalitionspartner erröten (allerdings vor Wut).
Der Rapper „Kontra K“ (Berlin-Hit: „Alles, was sie will, ist nur ein bisschen Liebe“) hat am Sonntagabend die Verkehrswende ein entscheidendes Stück vorangebracht: Wegen eines Video-Drehs für sein neues Album „Vollmond“ (VÖ 25. September) wurde die so genannte „Straße des 17. Juni“ zwischen 19 und 24 Uhr gesperrt. Hm, kann das jetzt jeder, der ein Handy hochhält und ein paar Verse aufsagt? Auskunft einer Polizistin: „Man muss nur das nötige Kleingeld haben, dann geht das.“ Vergangene Nacht war übrigens Neumond.
Der Blick in die Glaskugel… na, was sehen wir denn da: Der selbsternannte „Verwalter“ der Rigaer Straße 94 will wieder rein in dieser Woche. CP-Vorhersage: Die Polizei macht diesmal nicht mit.
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Die Polizei sucht übrigens „einbruchhemmende Sicherheitsprodukte“ für ihre Beratungsstelle – und stellt dafür einige Bedingungen: Interessierte Firmen bekommen dafür kein Geld (Leihgabe über drei Jahre) und dürfen keine Geschäfte mit der Polizei machen (wollen). Wäre vielleicht ja sogar was für die Falltürbastler von der Rigaer.
Zur Reihe „Kulturjobs vom Land Berlin“, heute: Die Kunsthochschule Weißensee sucht eine Elternzeitvertretung für den Bereich „Digitales Sticken“ und die Hanns-Eisler-Musikhochschule jemanden fürs Abteilungsmanagement „Harfe“. Und die „Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin“ könnte aus beidem zusammen sicher einen Experimentalfilm mit klingonischen Untertiteln zaubern.

Das Projekt @wasihrnichtseht macht Rassismuserfahrungen von Schwarzen sichtbar. Wir machen das durch eine Kooperation an dieser Stelle auch.
Das Finanzamt Friedrichshain-Kreuzberg möchte die Leitung „eines sehr großen und bedeutenden Finanzamts“ (Besoldungsgruppe A 16 Z) besetzen, und jetzt raten sie mal, um welches Finanzamt es geht… Bis sie die Lösung haben, unterhält sie Wilhelm Busch: „Wie klein ist das, was einer ist, wenn man's mit seinem Dünkel misst.“
Berlins Steuersünder werden übrigens immer fauler: Vor sechs Jahren gingen noch 1272 Selbstanzeigen ein, seitdem nimmt die Zahl drastisch ab – im ersten Halbjahr 2020 versuchten gerade noch vier Trickser mit einer solchen Meldung ihrer Enttarnung zuvorzukommen. Oder ist Berlin einfach nur super ehrlich geworden?
Die CDU will vom Bezirksamt Xhain wissen:
1. Wem gehört das Grundstück, auf dem bis 2018 die „taz“ residierte?
2. Ist dem BA bekannt, dass das Grundstück verkauft werden soll?
3. Ist dem BA bekannt, an wen das Grundstück verkauft werden soll?
4. Wer ist zur Zeit (Haupt-)Mieter/Nutzer des Gebäudes?
Die Antwort auf die Fragen 1-4 (SA/462/V) lautet immer gleich: „Eigentumsverhältnisse, Verkaufsprozesse und Mietverhältnisse sind nicht Gegenstand der Stadtplanung und der Bauaufsicht.“ Aha. Ist das also auch mal klar.
Was macht eigentlich unser kleiner Bruder gleich nebenan vom alten „taz“-Haus – der Checkpoint Charlie? Nach dem Getöse um Investor Trockland und dem erzwungenen Abzug der Fotomodell-Soldaten war es hier doch recht ruhig geworden (abgesehen vom gelegentlichen Scheppern aufeinanderstoßenden Autoblechs). Immerhin: Ein halbes Jahr nach der Aufstellung eines neuen Bebauungsplans beginnen jetzt „Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen für die Umsetzungsvarianten“ – Gespräche zwischen Trockland und den Senatsverwaltungen für Wirtschaft und Kultur wurden in diesem Jahr aber noch nicht geführt. (Q: Senatsbaudrektorin Regula Lüscher, DS 18 / 23 865).
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Probleme mit dem Checkpoint Charlie haben unterdessen nicht nur Stadtplaner und Investoren: Einem Mäusebussard, der hier flugunfähig am Boden liegend gerettet wurde, attestierte die Wildvogelstation „ein Anflugtrauma“ – die Jagd nach Mäusen bringt hier eben so manchen zum Absturz.
Das sollten Sie sich merken: N7X heißt der erste Berliner Nachtexpressbus – in 48 Minuten schafft er es (hoffentlich) vom 1. November an planmäßig jede Viertelstunde vom Bahnhof Zoo bis zum BER (wo bekanntlich ein ausgedehntes Nachtflugverbot gilt). Auf dem Rückweg ist er allerdings ohne X unterwegs und hält dann wieder an jedem Mülleimer mit angeschlossenem Wartehäuschen.
BER Count Up – Tage seit Nichteröffnung:
Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat das Wunder vollbracht: Am 31. Oktober 2020 ist der Flughafen BER offiziell eröffnet worden. 3.073 Tage nach der ersten Nicht-Eröffnung stellen wir damit unseren Count Up ein. Wer nochmal zurück blicken will: Im Tagesspiegel Checkpoint Podcast "Eine Runde Berlin" spricht Lütke Daldrup mit Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt und Checkpoint Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über detailverliebte Kontrollen, politische Befindlichkeiten und aufgestaute Urlaubstage.
Zitat
„Bitte beachten Sie, dass das Streuen von Reis, Konfetti, Blütenblättern, das Zünden von Konfetti- oder Glittershootern o.Ä. im und vor dem Rathaus wegen der Sturzgefahr grundsätzlich verboten ist!“
Hinweis im Standesamt Pankow, das auch noch den Denkmalschutz ins Feld führt – und aus irgendeinem Grund glaube ich, dass da ein Fehler im Satz ist und dass es statt „Sturzgefahr“ eigentlich „Einsturzgefahr“ heißen sollte (vielleicht ja wegen der Warnung vor den „Shootern“).
Tweet des Tages
‚Nimm die Hände hoch, Du blöder Wichser‘ gehört übrigens zum sukzessiv verlaufenden, polizeilichen Standortrepertoire, wenn ‚Wären Sie geneigt, sich die Handschellen selbst anzulegen‘ nicht gefruchtet hat.
Antwort d. Red.: Nach dem Polizeieinsatz gegen einen Autofahrer, der sich einer Verkehrskontrolle in Neukölln mit einer wilden Flucht entziehen wollte, diskutierte u.a. die „B.Z.“ die Angemessenheit der Sprache des Beamten – der Schusswaffengebrauch schien allgemein weniger bedeutsam zu sein.
Stadtleben
Lesereise – Draußen zu sein ist für die Ü30-Pfadfinder vom Draussen-Magazin mehr als nur ein Hobby. Anna-Lena Berninger ist eine von Ihnen und verrät hier, welches Buch sie zum Slowtraveln inspiriert: „Die Britin Raynor Winn erzählt in ‚Salzpfad’ autobiografisch, allerdings ganz unfreiwillig, vom Draußensein, denn sie und ihr Mann Moth haben durch unglückliche Umstände ihr Haus verloren. Um kurzentschlossen der drohenden Obdachlosigkeit zu entgehen, wandern sie mit kleinem Zelt und wenigen Habseligkeiten bepackt den bekannten South West Coast Path an Englands Südküste entlang – rund 1000 Kilometer von Somerset an den Küsten Devons und Cornwalls nach Dorset. Es geht aber um viel mehr als das Wandern: Ray und Moths Geschichte ist voll von wunderbaren Begegnungen mit Menschen, glücklichen Momenten in der Natur und der Liebe zueinander, dem Leben und der Freiheit.“ 2018 erschienen bei DuMont.
Urlaub ganz nah – Zwar nicht die Küste Englands, aber dennoch eine Wanderung mit viel Blick aufs Wasser: Der 66-Seen-Wanderweg in Brandenburg. Funktioniert als Wanderurlaub oder als Tagesausflug zu einzelnen Seen.
Mehr Ideen für den Urlaub vor der Haustür finden Sie auf tagesspiegel.de.
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Für die neue Podcast-Folge „Eine Runde Berlin“ hat Checkpoint-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp Berlins ältesten Hipster Günther Krabbenhöft getroffen. Ein Gespräch über seine Kindheit auf dem Land, das (Nicht-)Modebewusstsein der Dauerschwarztragenden, Clubkultur und die partyfreie Coronazeit.
Jetzt hören auf Spotify, Apple Podcasts und Tagesspiegel.de.
Essen – Gönnen Sie sich eine „Auszeit am Ostkreuz". So heißt das Restaurant von Erhan Sahin in der Neuen Bahnhofstraße 32 in Friedrichshain. Ein stilvoll und gemütlich eingerichteter Ruhepol im trubeligen Kiez. Auf den Teller kommen verschiedene mediterrane Gerichte, zum Beispiel Risotto und türkische Joghurtsuppe. Außerdem gibt es eine sorgfältig zusammengestellte Weinkarte. Mo-Fr 11.30-0 Uhr, Sa-So 15-0 Uhr, S-Bhf Ostkreuz
Trinken – Einen Espresso zum Nachtisch gibt es wenige Meter weiter im „Happy Baristas". Neben dem allseits bekannten heißen und kalten Kaffeesortiment stehen dort auch sogenannte „Breakfast Cocktails", zum Beispiel „Cold Buttered Rum", bestehend aus Espresso, Takamaka spiced Rum, Buttersirup, Pimento Dran Liqueur und Schokoladenbitter auf der Karte. Neue Bahnhofstraße 32, Mo+Do-So 11-17 Uhr, S-Bhf Ostkreuz
Das ganze Stadtleben – mit täglich neuen Ideen für den spontanen Urlaub vor der Haustür – gibt's mit Tagesspiegel-Plus-Abo.
Verlosung – Seit 10 Jahren gibt es den Schoko-Engel in Spandau (Pichelsdorfer Str. 85). Verkauft werden dort Alltagsgegenstände, zum Beispiel Sägen, Schraubenzieher und Wasserhähne – in Schokoladenform. „Ich habe schon immer gerne Schokolade gegessen”, sagt die Besitzerin Christiane Müller. Für die Kreationen werden belgische Schokoladen-Drops verwendet, die in einer Manufaktur eingeschmolzen, in Formen gegossen und gestaltet werden. Neben Alltagsgegenständen beschriftet Schoko-Engel für seine KundInnen auch Karten mit gewünschten Texten. In der Corona-Hochphase musste der Laden geschlossen bleiben und auch im Sommer kaufen eher weniger Menschen Schokolade. Deswegen ist jetzt erstmal Sommerpause, aber montags bleibt der Schokoladen-Engel geöffnet (10-18 Uhr). Die außergewöhnlichste Bestellung kam übrigens bisher von einem Ärztekongress: Ein Hüftgelenk aus Schokolade. Das können Sie heute bis 12 Uhr bei uns gewinnen – Wer hat Appetit?
Noch hingehen – Queere Perspektiven in die Kunst eröffnet die Rainbow Week Ausstellung im Haus der Statistik in Mitte. Das Angebot soll Raum schaffen für die queere Community. Noch bis zum 24. Juli sind dort Werke der KünstlerInnen Karolina Bregula, ClaudeHilde, Lene Pottgießer und Christian Hödl in Form von Film, Fotografie, Skulpturen, Performance und Installationen zu sehen. Gegen eine kleine Spende gibt es zur Erfrischung kalte Getränke. Otto-Braun-Straße 70, 11-17 Uhr, U-Bhf Alexanderplatz
Lesung – An die Ausstellung im Haus der Statistik knüpft sich ein wechselndes Abendprogramm. Ab 19 Uhr liest AutorIn Joey Juschka einige ihrer monatlich erscheinenden Kurzgeschichten. Das übergreifende Thema: „Die Welt, verbessert". Die Geschichten thematisieren gesellschaftliche Misstände und Probleme und zeigen Lösungswege auf. 2012 gewann Joey mit einer seiner Geschichten den Publikumspreis des open mike. Nachlesbar sind die Geschichten hier. Der Besuch der Ausstellung und des Abendprogrammes ist ohne Voranmeldung möglich, für Letzeres ist aber eine Reservierung per Mail empfohlen. Für morgen (21. Juli) steht die Kurzfilmreihe „Queer Fever" auf dem Abendprogramm. Otto-Braun-Straße 70, 11-17 Uhr, U-Bhf Alexanderplatz
Konzert-Stream – (ein Tipp von Ticket-Kollege Ingolf Patz) Es ist die Liebe zur Samba, die Cris Gavazzoni, Monica Tomasi, Melissa Leão und Fausto Israel verbindet. Die brasilianischen Musiker*innen begeben sich in dem um 20.15 Uhr gestreamten Konzert auf eine Spurensuche nach den Wurzeln ihrer Musik. Diese reichen bis zum Sklavenhandel des 16. bis 19. Jahrhundert zurück. Aus Ostafrika, aber auch von der Westküste stammend mischten sich die jeweiligen Traditionen der nach Brasilien Verschleppten zu einem ganz neuen Stil. Wem die tänzelnden Rhythmen in die Beine fahren, sei das charmante Sofakonzert von Tomasi und Gavazzoni als Zugabe empfohlen.
Mit diesem Stadtleben wünscht Ihnen Masha Slawinski einen tollen Start in die Woche.
Insel-Check
Team Checkpoint hat die Segel gehisst und alle Berliner Inseln besucht – es sind mehr als 50. An dieser Stelle und auf Instagram stellen wir Ihnen täglich eine davon vor. Und oben drauf gibt’s unser Inselquartett – zum Ausschneiden für lange Autofahrten in den Ferien und Sommer-Sehnsucht im Winter.
Unter den Berliner Inseln ist diese eine der einsamsten. Wenige Meter von der Stadtgrenze entfernt befindet sie sich in einer Ecke des Seddinsees, in die es nur Kenner und Naturfreunde verschlägt. Man kommt hier nicht zufällig vorbei, zumal kaum zu erkennen ist, wo das Festland beginnt und das Wasser aufhört. Ein Seerosenteppich umgibt die Insel, zu der keiner ihrer beiden Namen passt. Denn ein Berg ist sie nicht, aber auch kein Bruch, denn ein Bruch – für Auswärtige: DAS Bruch, nicht: der Bruch – ist ein Sumpf und in diesem Fall das ganze Hinterland der Insel, das aus Feuchtwiesen besteht, durch die kein Weg führt. Wer hier im Frühjahr vorbeipaddelt, kann sehen, wie streng geschützte Trauerseeschwalben ihre schwimmenden Nester installieren und Haubentaucher ihren Haubentaucherinnen frisch gepflückte Seerosenblätter schenken. Mit Glück lassen sich auch Berlins einzige Seeadler sehen, die ein paar Kilometer entfernt brüten, aber gern hier ihre Kreise ziehen, wenn sie jagen. Erkennungszeichen von unten ist die Ähnlichkeit mit einem zwei Meter langen schwebenden Brett.
Text: Stefan Jacobs
Berlin heute
Verkehr – S-Bahn: Bis zum 17. August (ca. 22 Uhr) ist die S2 zwischen zwischen Buch und Bernau unterbrochen, ersatzweise fahren Busse.
Drontheimer Straße (Gesundbrunnen): Für einen Kraneinsatz ist die Drontheimer Straße in beiden Richtungen zwischen Osloer Straße und Soldiner Straße eingeengt und verschwenkt. Der Radverkehr wird über die Fahrbahn geführt (4 Uhr bis Dienstag, ca. 20 Uhr).
B1/B5 Straße Alt-Kaulsdorf (Kaulsdorf):
Beginn von Fahrbahninstandsetzungsarbeiten. Stadtauswärts steht zwischen Chemnitzer Straße und Myslowitzer Straße nur ein Fahrstreifen zur Verfügung (morgens bis Ende August).
Frankfurter Allee (Lichtenberg): Beginn von Baustelle mit mehreren Bauabschnitten. Die Fahrbahn in Höhe Möllendorffstraße/Gürtelstraße ist stadteinwärts auf zwei Fahrstreifen und stadtauswärts auf einen Fahrstreifen verengt. Zusätzlich ist die Fahrbahn stadtauswärts zwischen Schulze-Boysen-Straße und Magdalenenstraße auf einen Fahrstreifen verengt (morgens bis Anfang August).
Adlergestell (Niederschöneweide): Beginn von Leitungsarbeiten. Stadteinwärts ist zwischen Glienicker Weg und Michael-Brückner-Straße der rechte Fahrstreifen gesperrt (morgens bis Mitte August).
Dietzgenstraße (Rosenthal): Fahrbahnreparatur- und Gehwegarbeiten. Einengung der Fahrbahn in beide Richtungen zwischen Am Rollberg und Kastanienallee. Der Radverkehr wird stellenweise über die Fahrbahn geführt (ab 7 Uhr bis Anfang September).
Straße Alt-Mahlsdorf stadtauswärts (Mahlsdorf): Beginn von Reparaturarbeiten vor der Kreuzung Hultschiner Damm/Hönower Straße. In diesem Bereich ist die Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt (morgens bis Anfang August).
Jafféstraße (Westend): Beginn des zweiten Bauabschnitts. Sperrungen in beiden Richtungen zwischen Einfahrt Messegelände und Messedamm. Der Fuß- und Radverkehr ist nicht betroffen (morgens bis 8.8.20).
Ollenhauerstraße (Reinickendorf): Beginn von Leitungsarbeiten. Stadtauswärts ist die Fahrbahn bis Ende August in Höhe Kögelstraße auf einen Fahrstreifen verengt (7.30 Uhr bis Ende August).
Reichpietschufer (Tiergarten): Sperrung zum Gelöbnis der Bundeswehr Richtung Klingelhöferstraße ab Potsdamer Straße (11.45-12.30 Uhr).
A10 (Nördlicher Berliner Ring): Zur Anpassung der Anschlussstelle Birkenwerder Vollsperrung Auffahrt auf die A10 in Fahrtrichtung Dreieck Havelland (Hamburg) erforderlich. Verkehrsteilnehmende benutzen bitte die Anschlussstelle Mühlenbeck oder die B96 am Dreieck Kreuz Oranienburg (ab 22 Uhr bis Freitag, 07.08.2019, 18 Uhr).
A113 (Schönefeld-Zubringer): Sanierung der Autobahnbrücke an der Anschlussstelle Adlershof (bis September). Zur Einrichtung der Baustelle ist die Autobahn stadteinwärts zwischen den Anschlussstellen (AS) Schönefeld-Nord und Stubenrauchstraße gesperrt (22-5 Uhr).
In der folgenden Nacht zu Mittwoch erfolgt die Sperrung in der Gegenrichtung. Während der gesamten Bauzeit kommt es an der AS Adlershof zu Einschränkungen: Richtung Dreieck Neukölln (stadteinwärts) sind die Auf- und Ausfahrt und auf der A113 ist die Auffahrt Richtung Schönefeld (stadtauswärts) gesperrt (jeweils ab 8 Uhr).
Demonstration – Vor dem Bundeskanzleramt (Willy-Brandt-Straße 1) in Mitte fordern 200 Teilnehmende „Hinrichtung stoppen!” (16-18 Uhr). Am Kottbusser Tor in Kreuzberg (Ecke Skalitzer Straße/Reichenbergstraße) findet eine „Gedenkveranstaltung für die Opfer des Massakers am 20.07.2015 in Suruç, Türkei” mit 50 Teilnehmenden statt (18-19.30 Uhr). Angemeldet von berlinermontagsdemo versammeln sich vor der Weltzeituhr am Alexanderplatz in Mitte 50 Demonstrierende zu einer Kundgebung mit dem Thema „Der Kampf gegen Hartz IV”. „Mahnwache, Protest und Information: Gegen den falschen Standort BER, für eine umwelt- und gesundheitsverträgliche Verkehrspolitik in Deutschland” protestieren 30 Personen in der Bölschestraße in Treptow-Köpenick. Anmelder ist die Friedrichshagener Bürgerinitiative gegen Fluglärm e.V. (19-20 Uhr).
Gericht – Weil er die Perserkatze seines Nachbarn getötet haben soll, muss sich ein 41-Jähriger verantworten. Er soll das Tier ergriffen und auf den Asphalt geworfen haben, als es auf der Brüstung seines Balkons im ersten Obergeschoss spazierte. Hintergrund für die Tat sei ein Nachbarschaftsstreit gewesen (11.20 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal B 131).
Universität – Ab heute ist die Garderobe im Untergeschoss des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum wieder für Studierende der Humboldt-Universität zugänglich. Bis zu zehn Personen dürfen sich gleichzeitig im Untergeschoss aufhalten. Außerdem gibt es 42 zusätzliche PC-Arbeitsplätze im 1. Obergeschoss, die per Platzkarte vergeben werden.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Nina Appenzeller (26), „Liebe Grüße von den Eltern“ – Team Checkpoint schließt sich an / Axel Brade (70), „Amtsrichter a.D. und laut übereinstimmender Meinung seiner Enkel der beste Opa der Welt, zum Geburtstag alles Gute!“ / Andreas Krieger (54), ehemaliger Kugelstoßer, in Berlin geboren als Heidi Krieger / Jannik M., „unser Großer – Glückwunsch und Daumen drücken für heute. Du schaffst das locker“ / Otto Schily (88), Rechtsanwalt, Politiker (SPD) und ehemaliger Innenminister, Gründungsmitglied der „Grünen“ / Andreas Statzkowski (64), Politiker (CDU), Mitglied des AGH / Florenz Gilly, Checkpointer und Frühaufsteher – Alles Gute nachträglich wünscht dir das ganze Team!
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben – Prof. Dr. Klaus-Dieter Ernst Budras, * 4. Juni 1941 / Christa Kinzel, * 17. März 1932 / Uwe Kisnat, verstorben im Alter von 73 Jahren, ehemaliger Mitarbeiter der Mercator Druckerei und der Ausgabensteuerung des Tagesspiegels
Stolperstein – Estella Meyer (Jg. 1870) lebte in der Potsdamer Chaussee 69 in Steglitz-Zehlendorf. Am 20. Juli 1942 – heute vor 78 Jahren – wurde sie in Cholm ermordet.
Encore
Zum Schluss haben wir für Sie und die arme Polizei mal 1 und 1 und 1 usw. zusammengezählt – und sind einer unheimlichen Serie auf die Spur gekommen. Schauen Sie mal, welche Gegenstände u.a. laut Polizei in den vergangenen Monaten an jeweils verschiedenen Orten als gestohlen gemeldet wurden (ja, das war mühsame, kleinteilige Detektivarbeit! Aber einer muss es ja machen…)
Bronzeskulptur Mädchen mit Taube (6/20)
Bronzeskulptur Radfahrer auf Sockel (3/20)
Bronzeskulptur Engel auf Säule (12/19)
Bronzeskulptur Frau sitzend (12/19)
Bronzeskulptur Frau hockend (12/19)
Bronzeskulptur Frau badend (12/19)
Bronzeskulptur Flötenspielerin (10/19)
Bronzeskulptur Asiatischer Mann (8/19)
Bronzeskulptur Reifenspielerin (6/19)
Bronzeskulptur Affenmutter mit Kind (6/19)
Bronzeskulptur Bogenschützin (12/18)
Bronzeskulptur Drei Bösewichter (5/18)
Und, fällt Ihnen was auf? Ich glaube, wir sind da einer ganz heißen Sache auf der Spur. Falls Ihnen demnächst irgendwo Bronzemedaillen angeboten werden: Vorsicht!
Ich wünsche Ihnen jedenfalls einen goldenen Start in den Tag – morgen begrüßt Sie hier Kleingartenfreund Robert Ide von der Kolonie „Bornholm“ (da sehen Sie mal, was für eine pluralistische Veranstaltung dieser „Checkpoint“ ist). Bis dahin,