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„Rave The Planet“ und „Lollapalooza“ Berlins schönste Balkonbrüstung Checkpoint-Wochenrätsel

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die Linksfraktion in Mitte hat eine neue Flaggendiskussion vom Fahnenmast gebrochen: Sie fordert den Senat per Antrag in der BVV auf, die Israelflagge vor dem Roten Rathaus abzuhängen. Die Flagge sei ein „belastendes Symbol der aktuellen Kriegsführung“ für palästinensische Berlinerinnen und Berliner. Diese müssten besser vor „Diskriminierung, Repression und Rassismus“ geschützt werden, auch die „pauschale Kriminalisierung palästinasolidarischer Proteste“ müsse aufhören. Gleichzeitig fordert die Fraktion Schutz für jüdische Einrichtungen und „jüdisches Leben im Bezirk“.

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) reagierte deutlich: „Wenn die Linkspartei die israelische Flagge als belastendes Symbol empfindet, sollte sie sich ernsthaft mit ihrer verstörenden – und längst nicht mehr unklaren – Haltung zum Antisemitismus auseinandersetzen“, sagte er am Freitag dem Tagesspiegel. Die israelische Fahne werde so lange am Roten Rathaus hängen, bis die letzte Geisel befreit sei, sein Mitgefühl gelte den zivilen Opfern auf beiden Seiten. Die Hintergründe und das schwierige Verhältnis der Berliner Linken zu Israel erklärt Kollege Alexander Fröhlich hier.

Themenwechsel! Party ist in Berlin Alltag, heute kommt es aber richtig dicke: „Rave the Planet“, der Nachfolger der Loveparade, zieht über die Straße des 17. Juni (hier gibt’s alle wichtigen Infos). Parallel steigt im Olympiastadion und -park das Festival „Lollapalooza“, unter anderen mit Superstar Justin Timberlake.

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Jessica Gummersbach