heute können Sie nochmal richtig einen draufmachen, aber morgen ist stiller Feiertag: keine Disco am Karfreitag, keine Musik in der Kneipe, kein Unterhaltungsprogramm beim Sport, keine Index-Filme im Kino (nicht gezeigt werden dürfen u.a. die Werke „Harald Juhnke – Schrecken der Kompanie“, „Ich polier Dir Deine Glatze“, „Ich glaub' mich knutscht ein Elch!“, „Didi Hallervorden – Alles im Eimer“ sowie 696 weitere Kracher). Das alles in der Zeit von 4 bis 21 Uhr (dito am Volkstrauertag und Totensonntag). Steht so jedenfalls in der Berliner „Verordnung über den Schutz der Sonn- und Feiertage“.
Für Partygänger dürfte das Tanzverbot kein Problem sein, weil die Clubs erst nach 21 Uhr öffnen. Ausnahme: das KitKat, wo es am stillen Freitag schon um 20 Uhr losgeht. Aber keine Bange, liebe Früh-Tänzer: Sollte das Ordnungsamt aufkreuzen, muss schlimmstenfalls der Veranstalter büßen. Wem es tagsüber zu still wird, könnte es mit dem Besuch in einem der Supermärkte versuchen, die trotz aller Karfreitagsruhe geöffnet haben. In den meisten großen Bahnhöfen gibt‘s die Läden samt Unterhaltung mit Band – dem Kassenband.

Neues vom Rottweiler! Sie erinnern sich: So nennt Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson ihren Persönlichen Referenten. Der Mann zeigte der Verwaltung erfolgreich die Zähne, um die vom CDU-Abgeordneten Christian Goiny geforderte Bewilligung von Förderanträgen durchzubeißen.
Mehr als ein Dutzend Mal taucht er in den internen Chats zwischen der Senatorin und dem Abgeordneten als Durchsetzer auf, von beiden vertraulich beim Vornamen genannt. Vor seiner Zeit in der Verwaltung war er u.a. Presse- und Medienreferent im Bundestag, Kurator von Veranstaltungen und Ausstellungen und arbeitete als Projektmanager für die Bundesstiftung Aufarbeitung. Er arbeitet im CDU-Landesfachausschuss Kultur mit und ist in Kai Wegners Wahlkreis Beisitzer im Vorstand des CDU-Ortsvorstands Kladow.
Ein bekannter, ein öffentlicher, ein politischer Mann also, präsent auch im Internet und in den sozialen Medien. Als wir ihn aber hier beim Namen nannten (Checkpoint vom 11.3.), rief er nach seinem Anwalt. Er wollte, wenn schon, dann ein namenloser Rottweiler sein. Also beantragte er gegen den Checkpoint eine einstweilige Verfügung. Zur gleichen Zeit war plötzlich sein LinkedIn-Profil nicht mehr aufrufbar, die Vita auf der CDU-Parteiwebsite (u.a. mit dem Hinweis auf seine Bundestagstätigkeit) verschwand auf wundersame Weise und der Instagram-Account ist auf „privat“ gestellt.
Was der Anwalt von Wedl-Wilsons persönlichem Vollstrecker dem Gericht über den CDU-Abgeordneten Christian Goiny zu Protokoll gab und wie das Verfahren letztlich ausging, erfahren Sie heute mit einem Abo in der ungekürzten Checkpoint-Originalversion – dort finden Sie außerdem die besten Tipps fürs Osterwochenende, die tägliche Verlosung und den Kult-Comic „Berliner Schnuppen“ von Naomi Fearn. Außerdem haben Sie mit einem Abo Zugriff auf alle Analysen, Recherchen und Reportagen im Tagesspiegel. Fürs Tagesspiegel-Plus-Abo können Sie sich hier unter diesem Link anmelden.
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Zur verschobenen Koalitionsklausur der Fraktionsvorstände von CDU und SPD (Checkpoint vom 26.3.) hat sich der Checkpoint die Tagesordnung angeschaut – und die liest sich wie ein SPD-Wahlprogramm: Vergabegesetz, Altenhilfestrukturgesetz, Seniorenmitwirkungsgesetz, Wohnraumsicherungsgesetz, Besoldungsgesetz, Mobilitätsgesetz… Hier zeigt sich die weit über seine Fraktion hinausgehende Machtposition von Raed Saleh: Denn selbst wenn die SPD bei der Wahl hinter CDU, AfD, Linken und Grünen auf Platz 5 landet, zieht sie nicht nur nahezu sicher wieder in den Senat ein (die CDU hat Koalitionen mit AfD und Linken ausgeschlossen, für eine Zweierkoalition mit den Grünen wird’s kaum reichen, ohne die SPD geht’s also nicht), sondern sie wird sich sogar als einzige Partei ihre Koalitionspartner aussuchen können (nach derzeitigem Umfragestand und selbst bei deutlicher Abweichung). Wenn die CDU, die wegen der nur noch bescheidenen Beliebtheit des Regierenden Bürgermeisters kaum noch stark wachsen wird, nicht schon nach dreieinhalb Jahren des Regierens wieder aus dem Roten Rathaus fliegen will, muss sie bis zur Wahl und darüber hinaus ganz lieb sein zum SPD-Fraktionsvorsitzenden.
Wegen unwürdiger Unterbringung von Geflüchteten und weiterer Missstände (zuletzt gab es mehrere versuchte und vollzogene Suizide sowie Todesfälle durch Vergiftung) hatte Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe im Tagesspiegel über „mehr staatliche Kontrollen und scharfe Sanktionen“ gesprochen. In einer noch unveröffentlichten Antwort ihres Staatssekretärs Aziz Bozkurt (liegt dem Checkpoint vor) heißt es jetzt allerdings: „Maßnahmen und Sanktionen gegen private ASOG-Betreibende liegen nicht in der Zuständigkeit des Senats, sondern sind Aufgabe der Bezirke.“ Ping – Pong. Der Grünen-Abgeordnete Taylan Kurt, der die Anfrage gestellt hatte, kommentiert das so: „Der Senat schiebt das Problem auf die lange Bank, und die Senatorin kündigt Sachen an, die sie nicht umsetzen kann.“
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Das befristete Vermieten möblierter Wohnungen gilt als eine der Ursachen für Verdrängung und überhöhte Preise – aber das Land Berlin kassiert kräftig mit: Ausgerechnet die landeseigene Wohnungsgesellschaft Berlinovo vermarktet 241 solcher Wohnungen in Milieuschutzgebieten,wie eine Anfrage des Linke-Abgeordneten Niklas Schrader ergab. Zwar will der Senat solche Verträge künftig nur noch in Ausnahmefällen genehmigen, aber die Berlinovo gibt sich auf Checkpoint-Anfrage gelassen: Man wolle erst einmal abwarten, da sei vieles noch unklar. Tja, zum Wohnen auf Zeit kommt also nun auch noch das Spielen auf Zeit.
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Hier noch ein paar Lese-Empfehlungen:
+ BVG lässt Fahrgäste die Notbremse testen: Plötzlich hat man die ganze Tram im Griff
+ Der beste Brunch Berlins: Hier wird der Appetit vor 16 Uhr ernst genommen
+ Ei, Ei, Ei: Die schönsten Familientipps fürs Osterwochenende in Berlin
Telegramm
Der Berliner Ex-CDU-MdB Karl-Georg Wellmann löste gestern per Facebook-Post eine lustige Debatte aus – er schlug Parlamentspräsidentin Cornelia Seibeld als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt vor. Der niedersächsische Ex-MdB Hartwig Fischer, Ehrenpräsident des Jagdverbands, schimpfte über „solch unnütze innerparteiliche Debatten“, Ex-SPD-Fraktionssprecher Yorck Kaempfer (ja, ich weiß, ist sehr lange her) bat vorsorglich um den präsidialen Verzicht auf Sonntagsreden, Ex-CDU-MdB Mario Czaja sprach von einer „zündenden Idee“… und Seibeld selbst kommentierte: „Zum Glück ist ja der 1. April“. Ein klarer Fall von Ex und hopp – weg damit.
Apropos 1. April: Unsere Scherze sind immer echt, aber gestern mussten wir alle hereinkommenden Nachrichten extra gründlich prüfen (als würde nicht so schon genug Falsches und Gefälschtes im Umlauf sein). So mancher Aprilscherz hatte sich unter die Pressemitteilungen und Ankündigungen gemischt. Vier der folgenden fünf Meldungen gehören in die Abteilung „April, April“, nur eine stimmt. Die Auflösung gibt’s weiter unten in der Rubrik „Zitat“.
+ Die Berliner Polizei kündigt den Mitfahrservice „CopCab“ an. „Gib einfach Standort und Wunschziel an, und schon macht sich der nächste freie Funkwagen zu dir.“ Gegen 30 Euro Aufpreis gibt’s die Expressfahrt mit Blaulicht.
+ Die Firma Hipp kündigt Babybrei in der Geschmacksrichtung Iced Matcha Latte an: „Wenn Mamas Matcha lieben… „warum nicht auch unsere Kleinen?“
+ Das Bezirksamt Mitte kündigt die Lieferung von Personalausweisen, Reisepässen und Parkausweisen per Lastenrad an (Montag bis Freitag sowie am ersten Sonnabend des Monats). „Für die Haustür-Lieferung wird eine Zustellgebühr von 10,40 Euro je Entfernungskilometer erhoben“ – geliefert wird auch zur Arbeit oder ins Café.
+ Das Abgeordnetenhaus kündigt den Einsatz einer Reiterstaffel „zur Verbesserung der Übersicht bei größeren Besucherzahlen sowie zur Stärkung der Präsenz im Außenbereich“ als Teil eines neuen Sicherheitskonzepts an. „Die Präsidentin des Abgeordnetenhauses, selbst dem Reitsport verbunden, begrüßt diesen Schritt ausdrücklich.“
+ Das Amt für Statistik kündigt mehr Wohnungen an: Zum ersten Mal seit acht Jahren ist demnach in Berlin die Zahl der genehmigten Bauvorhaben gestiegen, und zwar gleich um 40 Prozent.
Das ist doch (fast) alles kaum zu glauben, oder?
Slubice ist nicht nur für Diesel und Benzin eine Reise wert – daran hat eine Leserin angesichts unserer Rechenaufgabe „Tanken mit dem Checkpoint“ hingewiesen (Checkpoint von gestern). Hier also Tipps fürs Tanken von neuen Eindrücken: die katholische Pfarrkirche „Maria Königin Polens“, das historische Stadion SOSiR – und das Wikipedia-Denkmal. Und für alle, die dann schon wieder Heimweh nach Berlin haben: Ein Karl-Marx-Denkmal gibt’s auch.
Wir bleiben ein bisschen (n)ostalgisch. Für viele Erstbewohner der Neubauten im Berliner Osten war er Luxus wie Zentralheizung und Warmwasser: der Müllschlucker auf jeder Etage. Klappe auf, Abfall rein, Klappe zu – über einen Schacht landete alles in der Tonne. In Zeiten der Mülltrennung ist das nicht mehr zeitgemäß, also wurden die stummen Diener Schluck für Schluck stillgelegt – die wohl letzten jetzt am Marzahner Helene-Weigel-Platz.
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Um arme Schlucker geht’s hingegen bei diesem Job für Unerbittliche: Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Mitte sucht per Ausschreibung einen Dienstleister fürs „Außerbesitzsetzen“ von Schuldnern bei Zwangsvollstreckungen. Heißt im Klartext: Der Gerichtsvollzieher öffnet die Tür, der Dienstleister sichtet, inventarisiert, räumt aus, verkauft und überweist den Erlös an die WBM.
Dann doch lieber gleich fürstlich Wohnen in der Mark: Beeskow sucht einen neuen Burgschreiber. Fünf Monate mietfrei leben, eigene literarische Projekte verfolgen – und 5000 Euro gibt’s obendrauf. Eine Chance für Berlins brotlose Edelfedern! „Seit Jahren beobachten wir steigende Bewerberzahlen“, sagt Stadtsprecherin Anja Lange dem Checkpoint – denkt aber nicht, dass es an Berlins Wohnungskrise liegt. „Viele Autoren suchen sich Beeskow als kleinen Ort bewusst aus, um runterzukommen und einmal in Ruhe zu schreiben.“ Und ja, „selbstverständlich“ dürften sich auch Checkpoint-Autorinnen und -Autoren bewerben. Na, ich hoffe mal, das liest hier heute keiner von denen…
Amt, aber glücklich ist Checkpoint-Leserin Anette Mischler. Sie brauchte eine neue Parkvignette – Dienstag beantragt, und schon Freitag vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg verschickt! Unschlagbarer Service, und das zum (unveränderten) Tiefpreis von 10,20 Euro pro Jahr. Aber leider, leider… hat die Post dem Amt die Performance versaut – der Brief kam erst elf Tage nach Poststempel an. Tja, woran hat das wohl gelegen?
Vielleicht an sowas: Checkpoint-Leser Lutz Haase fand Ende März zwanzig verschmutzte, aber frankierte Briefe in der Astgabel einer Eibe (Zustellgebiet Tempelhof). Er fuhr damit zur vier U-Bahnstationen entfernten Poststation und fragte, was er damit tun solle. Erstmal vom Tresen nehmen, wurde er belehrt, die seien ja „ganz schön schmutzig“ – und außerdem stehe ja draußen ein Briefkasten.
Auch schön: Die InfraVelo ruft Tüftler und Erfinder zum Bau einer Maschine auf, die im Fahrradparkhaus Schöneweide zum anthropomorphisierten Entenmarsch zwingt. Eine „Personenvereinzelungsanlage“ werde gebraucht, heißt es in der Ausschreibung. Auf Deutsch: eine enge Tür, durch die sich alle Radfahrer brav hintereinander durchschieben.
Haben Sie sich schon Ihr Ticket für unsere große Checkpoint-Berlin-Revue am 16.4. unterm Musical-Theater am Potsdamer Platz gesichert? Nein?!? Dann wird’s aber langsam Zeit… Hier unter diesem Link gibt es noch ein paar Karten (auch für den Zusatztermin am 4.6.) Wir freuen uns auf Sie!
Personalien: Die Flughafengesellschaft hat einen neuen Personalchef – Axel Eschment trat seinen Dienst pünktlich am 1. April an. Zuständig ist der gebürtige Berliner, der zuvor u.a. bei der Landesbank und der BVG beschäftigt war, auch für die Themen Umwelt und Schallschutz. Der Checkpoint wünscht einen geräuschlosen Start.
Korrektur zur Meldung „Große Enttäuschung für AfD-Verordneten“ (Checkpoint vom 31.3.): Martin Christian Thomas Kohler, Fraktionsvorsitzende aus Charlottenburg-Wilmersdorf, hatten das Bezirksamt nach den fünf häufigsten Vornamen von Neugeborenen gefragt – aber weder Martin noch Christian oder Thomas waren dabei (Mohamed, nach dem Kohler ganz konkret fragte, übrigens auch nicht). Kohler beschwerte sich per Mail über unsere Enttäuschungs-Formulierung:
„Das Gegenteil ist der Fall! Ich bin begeistert – und ja, auch ein Stück weit erleichtert.“
Na, das wäre ja auch ein dickes Ding, wenn alle Neugeborenen Martin, Christian oder Thomas heißen würden.
Zitat
„Das sind erfreuliche Zahlen. Sie zeigen, dass wir die Talsohle durchschritten haben.“
Berlins Bausenator Christian Gaebler ist offenbar passionierter Wanderer und außerdem sehr happy über die gestiegene Zahl an Bauvorhaben in der Hauptstadt, wie er dem Checkpoint sagte. Berlins Behörden genehmigten im vergangenen Jahr mehr als 13.750 Wohnungsbauprojekte.
Kiekste
Da fragt man sich, wovon der beste Freund des Menschen wohl träumt – vielleicht von wilden Abenteuern im Wald oder von unzähligen Bauchkrauleinheiten. Gesehen und geknipst von Checkpoint-Leser Helmut Bergsträßer in der Neckarstraße in Neukölln. Vielen Dank! Weitere Bilder gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Sonja Gerhardt (37) Schauspielerin, (u.a. „Ku’damm 56“) / Janik Haberer (32), Fußballprofi bei Union / „Andreas Köhler (70), seit 40 Jahren treibende Kraft der ‚Kulturinstitution‘ IG BLECH. Zum Geburtstag wünschen die Musiker alles Gute und immer volle Puste für die Posaune“ / Athanasia Moraitou (29), Mittelfeldspielerin beim 1. FC Union Berlin / „Slàinte mhath! nach Edinburgh, liebe SORCHA!“
Karfreitag – Urban Aykal (52), Politiker (Grüne), Bezirksstadtrat in Steglitz-Zehlendorf / Katharina Günther-Wünsch (43), Politikerin (CDU), seit 2023 Senatorin für Bildung, Jugend und Familie / Andrej Ilić (26), Stürmer bei Union Berlin
Sonnabend – Pierre Besson (59), Schauspieler („LiebesLuder“), spielte u.a. am Maxim-Gorki-Theater / Angelica Domröse (85), Schauspielerin („Die Legende von Paul und Paula“) / Peter Kurth (69), Schauspieler („Babylon Berlin“, Halle-„Polizeiruf 110“), war im Ensemble des Maxim-Gorki-Theaters / „Liebe Sylvia, Du Herzensmensch, wir können Dir gar nicht genug danken. Ohne Dich wäre unser Langzeiturlaub nicht möglich. Alles Gute zum Geburtstag wünschen Deine Sudis aus Teneriffa“
Sonntag – Franziska van Almsick (48), ehemalige Leistungsschwimmerin, mehrfache Welt- und Europameisterin, trat für den Verein SG Neukölln an / „Carola (70): Wir gratulieren herzlichst zum 70. Geburtstag und wünschen dir alles Glück der Welt! Wir danken dir für kulinarische Highlights, liebevoll gepackte Essenspakete und so viel kostbare Zeit. Auf das, was vor uns liegt – deine Töchter“ / „Andreas Gram zum 71.: Die üblichen Verdächtigen gratulieren ihrem Ehrenspielführer sehr herzlich zum Geburtstag und wünschen gute Gesundheit für viele familiäre Aktivitäten, Reisen und Radtouren sowie Genuss der freien Zeit, die der (Un-) Ruhestand bietet- sowie weiterhin treffsichere Analysen in Politik und beim Fußball.“ / „Tüvvel, als Siedlungskönigin, Findus-Betreuerin und Mama bist du unschlagbar. Du bringst so viel Freude in unser Leben – danke, dass es dich gibt! Deine Sonnenkäfer“
Ostermontag – „Herzliche Geburtstagsgrüße zum 50. Geburtstag am Ostermontag für die tollste Yasmin Born aller Zeiten von Charlie“ / Leonie Köster (25), Mittelfeldspielerin bei Union Berlin / Christoph Wapler (57), Jurist und Politiker (Grüne), MdA
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn oder der Lieblingskollegin zum Geburtstag, den Großeltern zum Hochzeitstag oder einem Sportverein zum Jubiläum im Checkpoint gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de. +++
Gestorben – Jürgen Aufermann, * 17. Januar 1942, verstorben am 17. März 2026 / Reinhard Christoph Götz, * 3. März 1942, verstorben am 16. März 2026 / Marianne Pramor (geb. Görlitz), * 30. März 1941, verstorben am 2. Februar 2026 / Prof. Dr. Oswald Schwemmer, * 10. Juni 1941, verstorben am 1. März 2026
Stolperstein – Fritz Fabian (*1874) war Jurist und wirkte als Testamentsvollstrecker. Mit seiner Frau Stefanie hatte er zwei Kinder: Robert Philip und Luisette Susanne. Der Sohn konnte nach England in Sicherheit gebracht werden, die restliche Familie wurde am 29. Oktober 1941 von den Nazis nach Łódź deportiert. Fritz Fabian starb dort am 2. April 1942, vermutlich infolge der Strapazen der Deportation. An ihn erinnert ein Stolperstein in der Sybelstr. 66 in Charlottenburg.
Encore
Bereits im Dezember hatte sich Checkpoint-Leser Frank Ruede bei der S-Bahn über seit Monaten verschmutzte Aufzugstüren am Bahnhof Tempelhof beschwert. Doch statt Dank und Sauberkeit erlebte Ruede erst einmal einen Zuständigkeits-Pendelverkehr: Die S-Bahn wehrte ab: „Sachverantwortlich“ sei die InfraGo AG. Die wiederum versprach Reinigung, ließ die Putzlappen aber unberührt und beharrte (auf erneute Nachfrage) darauf, „nur der Innenbereich des Aufzugs“ falle in ihren Kompetenzbereich. Das Äußere müsse die S-Bahn säubern. Die wiederum teilte plötzlich mit, außen sei jetzt fast alles sauber, der Rest folge Ende Mai, „spätestens“, aber falls die beiden anderen Aufzüge am Bahnhof dreckig seien, tja... für die sei dann die BVG zuständig.
Bloß gut, dass bei uns alle Zuständigkeiten geklärt sind – für Recherche und Texte neben den oben genannten Björn Seeling und Sönke Matschurek auch Jessica Gummersbach, Christoph Papenhausen, Anna Sophie Panick und Daniel Böldt, fürs Stadtleben Antje Scherer und für die Produktion Jennifer Katona.
Am Sonnabend gibt’s wieder Wochenend-Tipps sowie das Berlin-Rätsel mit Jessica Gummersbach, und am Dienstag schaut Anke Myrrhe für Sie nach, welche nachrichtlichen Überraschungseier auch noch nach Ostern im Berliner Nest liegen.
Bis dahin,
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