mit Blitzen, Sturm und lautem Grollen zog gestern Abend das angekündigte Gewitter über Berlin herauf, ehe der Starkregen über der Stadt niederprasselte. Doch die Unwetterwarnungen bewahrheiteten sich zum Glück nicht. Berlin blieb vom Schlimmsten verschont. Anders in anderen Teilen Deutschlands, wo der Regen Keller oder wie in Kassel ganze Straßenzüge unter Wasser setze. Bei uns waren es eher ein paar weitere wichtige Tropfen gegen das riesige Trockenheits-Defizit.
Weiter stürmisch geht es auch im Streit um den Planungsstopp für neue Radwegprojekte zu. Nun hat sich der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) eingeschaltet. „Das ist kein Stopp, sondern eine Prüfung und Priorisierung. Und das ganze Thema wird zu Unrecht aufgebauscht“, wiegelt er im Spiegel-Interview ab. Auch er wolle mehr Raum für Radfahrer in der Stadt – nur um dann doch zu sagen, dass die eine oder andere geplante Strecke auf der Strecke bleiben dürfte, damit das Auto weiterhin mehr Strecke hat: „Was ich nicht will, sind Radwege, mit denen man Autos mutwillig ausbremst.“ Was mutwillig ist oder einfach nur die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht, liegt allerdings immer in der Sicht des Betrachters. Und die ist hinterm Steuer eine andere als auf dem Sattel am Fahrbahnrand.
Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will sich vom schwarz-roten Senat noch kein Stopp-Schild vor die Nase stellen lassen. Ob das sofortige Außer-Kraft-Setzen aller Finanzierungszusagen durch die Verkehrsverwaltung trotz laufenden Haushalts erlaubt ist, lässt Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann (Grüne) jetzt durch ihr Rechtsamt prüfen. „Es stellt sich die Frage, auf welcher rechtlichen Grundlage das passieren sollte.“ Die nun entstandene Situation sei „ein heilloses Chaos“.
Ein Beispiel für die chaotische Lage gibt’s an der Schönhauser Allee zu bestaunen. Der Umbau der Straße wurde offenbar bereits an eine Baufirma vergeben, berichtet die „Morgenpost“. Der geplante Radweg würde damit nicht mehr gestoppt werden können, obwohl Verkehrsstadträtin Manuela Anders-Granitzki (CDU) genau das zu Wochenbeginn noch angekündigt hatte. Zumindest jedenfalls, wenn man die bislang letzte Ansage aus dem Haus von Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) zugrunde legt. Aber wer weiß, wie lange die dieses Mal gilt.
Anzeige
Auf Gartentour nach Brandenburg: Südliches Flair erlebst du auf einer Tour zum Schlosspark Wiepersdorf. Direkt am Flaeming-Skate gelegen, kannst du auf Skates durch die weite Landschaft des Flämings gleiten und zur Belohnung den Schlosspark erkunden. Tipp: Mit dem Deutschland-Ticket und der Bahn umweltfreundlich zu den schönsten Zielen der Region.
www.gartentouren-brandenburg.de
Chaotisch geht’s in der Berliner Verwaltung zu. Jetzt droht wegen der schlechten Haushaltslage alles noch viel schlimmer zu werden. „Sämtliche und berechtigte Ansprüche an eine funktionierende Stadt werden damit ausgehöhlt. Wünsche nach 14-Tages-Zielen, Verwaltungsreformen und Zielvereinbarungen werden damit obsolet“, dröhnt es in einem Brandbrief von Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) im Namen aller Bezirksbürgermeister an den Regierenden Kai Wegner und Finanzsenator Stefan Evers (beide CDU). Weil Evers Haushaltspläne zu wenig Geld für die Bezirke vorsähen, müssten die im Zweifel am Personal sparen. Selbst die Schließung von Bürgerämtern sei „nicht ausgeschlossen“. Ob’s zumindest für dieses Problem eine Lösung innerhalb von 14 Tagen gibt? Zweifelhaft.
Einen Zuwachs bei seinem eigenen Personal kann immerhin Kai Wegner vermelden. Patrick Axel Sellerie ist seit 21. Juni neuer persönlicher Referent des Regierenden Bürgermeisters, wie Sellerie selbst auf Facebook gepostet hat. Damit findet ein langjähriger Vertrauter Wegners den Weg in den Leitungsstab der Senatskanzlei. Die beiden kennen sich – natürlich – aus Spandau. Dort war Sellerie zuletzt Leiter der Wirtschaftsförderung im Bezirksamt. Doch die Freunde verbindet noch mehr: die gleiche Frau. Wegners Ex-Ehefrau Ina ist heute die Lebensgefährtin von Sellerie. Bleibt eben alles in der Familie.
Anzeige
Woodstock Variety Show – nur noch bis 16. Juli im Wintergarten!
Artistische Körperkunst, mitreißende Musik und kulinarische Raffinessen in stilvollem Ambiente. Ein unvergesslicher Varieté-Abend im authentischen Woodstock-Feeling mit Gänsehaut-Garantie. Weltbeste Artisten kreieren ihre eigenen Choreografien zu Songs von Santana, Janis Joplin, Joe Cocker, Jimi Hendrix u.v.a.m.!
Jetzt Tickets sichern!
Um frische Luft in Berlins sauerstoffarme Gewässer zu pusten, ist ab Freitagabend wieder das Belüftungsschiff „Rudolf Kloos“ auf Landwehrkanal und Neuköllner Schifffahrtskanal unterwegs. Warum es jetzt erst losgeht? Wohl wegen eines Formfehlers der Berliner Verwaltung hat das Schiff früher keine Zulassung bekommen, berichtet Checkpoint-Kollege Stefan Jacobs. Immerhin ist an Bord flüssiger Sauerstoff, der als Gefahrgut eingestuft wird. Nun schippert das Schiff mit einer Sondergenehmigung durch Berlin. Zeit wird’s! Bis Donnerstagfrüh wurden stadtweit bereits fünf Kubikmeter tote Fische eingesammelt.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Nach der Randale dutzender Jugendlicher in den Sommerbädern Neukölln und Pankow schließen die Berliner Bäderbetriebe die Großrutschen und Sprungtürme der beiden Anlagen. Es seien „ganz offenbar diese Attraktionen, die immer wieder Randalierer anziehen“, so die BBB.
Wo wir schon beim Rutschen sind: Es geht runter mit Berlin – zumindest im Ranking der lebenswertesten Städte des „Economist“. Von Platz 13 auf Platz 17 rutscht die Hauptstadt. An die Lebensqualität von Dauersieger Wien kommen wir an der Spree nicht ran. Es reicht aber immer noch locker, um (gemeinsam mit Frankfurt) die lebenswerteste Stadt Deutschlands zu sein.
Schaffe, schaffe: Die Zahl der Erwerbstätigen in Berlin ist weiter gestiegen. Im 1. Quartal 2023 waren gegenüber dem Vorjahr 47.800 Personen mehr in Lohn und Brot. Insgesamt sind 2.176.900 Berliner erwerbstätig, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Anzeige
Wir schenken Ihnen das iPhone SE (2022) in Ihrer Wunschfarbe.
Lesen Sie den Tagesspiegel als digitale Zeitung für 34,99 € mtl. inkl. Tagesspiegel Plus und dem Checkpoint-Newsletter in der Vollversion. Als Geschenk erhalten Sie das iPhone SE (2022) und sparen bis zu 549 €.
Gleich bestellen.
Alarm? „Am @berlinairport brennt‘s”, twitterte Kai Diekmann am Donnerstag. Stimmt zwar, aber trotzdem alles unter Kontrolle. Zumindest diese eine Katastrophe am BER war geplant und nur eine Übung der Flughafenfeuerwehr, wie die Flughafengesellschaft auf Twitter mitteilte.
Ein besonderes Erlebnis machte ein Tagesspiegel-Leser im Finanzamt Schilda – pardon, Tempelhof. Mit Krücken humpelte er ins offene Foyer, um sich dort ein (eigentlich) frei zugängliches Formular abzuholen, das nicht im Internet verfügbar war. Aber nichts da! Der Pförtner schritt ein. Begründung: Man dürfe keine Formulare abholen, wenn das Finanzamt geschlossen sei, auch wenn sie frei herumliegen. „Anordnung von ganz oben“, hieß es. Frage nach ganz oben: Stimmt das? „Eine entsprechende Weisung der Senatsverwaltung für Finanzen besteht nicht“, teilte eine Sprecherin der Senatsfinanzverwaltung mit. Zu spät für unseren Leser. Er humpelte unverrichteter Dinge wieder nach Hause.
Anzeige
Kommen Sie mit uns nach Schleswig-Holstein: Die NordArt im Kunstwerk Carlshütte ist eine der größten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Europa. Eine Aufführung der Matthäus-Passion im Rahmen des Bachfestes, eine Stadt- und Kuratorenführung im Brahms-Institut in Lübeck sowie weitere Höhepunkte erwarten Sie.
Buchen Sie jetzt!
Am Samstag wird's geschichtsträchtig. Morgen findet vor dem Rathaus Schöneberg das „Ich bin ein Berliner“-Bürgerfest statt. Anlass ist das Doppeljubiläum zum 75. Jahrestag des Beginns der Berliner Luftbrücke und der 60. Jahrestag von John F. Kennedys berühmter Berlin-Rede. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner wird dort sein, ebenso wie US-Botschafterin Amy Gutmann. Falls Ihnen das als Redner nicht reicht: Auch die originale Kennedy-Rede wird in voller Länge nochmals ausgestrahlt.
Eigentlich wartete eine Fahrradstreife am Mittwoch auf dem Ku’damm nur auf einen Abschlepper für ein Auto mit abgelaufenen Kurzzeitkennzeichen. Dann fuhr jedoch eine E-Scooter-Fahrerin voller Hochprozentigem an ihnen vorbei – ebenfalls mit abgelaufenem Kennzeichen. „Die Fahrerin pustete stolze 3,61 ‰“, twitterte die Polizei Berlin zusammen mit dem Hashtag #wartenlohntsich.
Wenn Sie schon immer den Verdacht hatten, dass im Bundestag nicht alles sauber zugeht, hat unser Kollege Felix Hackenbruch hier einen Beweis direkt von der Parlamentstoilette für Sie (keine Sorge, nicht, was Sie jetzt vielleicht vermuten).
An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt,
der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier
den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.
Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können
personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu
erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer
Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.
Stimmung auf den Bundestagstoiletten auch eher beschissen. pic.twitter.com/0ojUyOQvli
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Anzeige
Das Teuerste beim Klimaschutz wäre es, jetzt nichts zu tun. Trotzdem: Wärmewende, Energiewende und Verkehrswende kosten Geld. Wie bezahlen wir das? CO2-Preis und Klimageld stehen da hoch im Kurs, vor allem bei der FDP. Was dahinter steckt, und was das auch für Ihr Konto bedeutet, sagt Klima-Ökonom Matthias Kalkuhl im Tagesspiegel Klima-Podcast Gradmesser. Jetzt auf Spotify, Apple Podcasts und Tagesspiegel.de.
Kurze Nachlese von der Fête de la Musique: Da soll zwar eigentlich die Musik gefeiert werden, aber am Ende bleibts manchmal ein Fest der Ordnungsliebhaber, wie die Berliner Rockband „Lost Idols“ erfahren musste. Sie spielte am Mittwochabend am Paul-Lincke-Ufer, Ecke Glogauer Straße. „Viele nette Leute, gute Stimmung“, schrieb uns Lost Idols-Drummer Patrick Zinke. Doch nach einer Viertelstunde kam die Polizei und löste das Konzert auf, da keine Genehmigung vorlag. „Eine Liste mit Veranstaltungs-Genehmigungen führten die netten Herren offenbar mit sich und kontrollierten sie akribisch – genau wie unsere Ausweise“, so Zinke. Eher Fête de la Police.
Warum aber auch bei der Fête de la Musique Ordnung wichtig sein kann, erlebte Lydia Krüger. Sie wich mit dem Rad vor einer musikhörenden Menschenmenge aus und blieb dabei in der Straßenbahnschiene hängen. Ergebnis: Ein verstauchter Fuß. Immerhin hätten sich von den Umstehenden viele um sie gekümmert. „Sogar ein Glas Wein wurde mir angeboten, hab dann aber lieber Wasser genommen“, schrieb sie auf Twitter. Appell von Frau Krüger: „Bitte haltet die Radwege frei!“
Zitat
„Ich rede nicht mit Erpressern, mit Menschen, die Berlinerinnen und Berliner in Geiselhaft nehmen.“
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner im Spiegel-Interview auf die Frage, ob er sich mit Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ treffen würde.
Tweet des Tages
Ich wähle aus strategischen Gründen keine Rechtsradikalen.
Stadtleben
Essen – Wer sich im Anschluss an einen ausgedehnten Spaziergang entlang der Havel nach einer Stärkung in Form von einer aufgebrezelten Proteinbombe sehnt, der hat mit der Quark-Bar den richtigen Anlaufpunkt auserkoren. Hier löffeln die Gäste zwischen 15 und 20 verschiedene Frozen-Quark- und Quark-Alternativen von der Bar. Das Familienunternehmen setzt dabei auf eigene Rezepturen. Wie die Kirsche auf der Sahne gibt’s neben frischem Obst der Saison, u.a. auch Rote Grütze, Knuspermüsli, Sonnenblumenkerne oder bunte Schokolinsen on top. Mo 9.30-16, Mi 11-18, Do/Fr 9.30-17 Uhr. Franzstraße 22, Spandau, Bushaltestelle: Götelstraße
Berlinbesuch – „Just a facade?“ Unter diesem Motto weist eine einstündige Führung den Weg durch das Innere und Äußere des Humboldt Forums. Die Besichtigung in englischer Sprache gibt einen Einblick in die Architektur von Franco Stella und seine Vorbilder. Wer sein architektonisches Wissen verdichten möchte, lauscht ab 11 Uhr den Tourguides, die sowohl auf die barocke und zeitgenössische Baukunst zu sprechen kommen, als auch auf die Geschichte der umliegenden Gebäude und die damit zum Ausdruck gebrachten politischen Ideale. Die Teilnahme kostet 8 Euro. Eine weitere Tour findet am 30. Juni statt. Schloßplatz, Mitte, U-Bhf Museumsinsel
Last-Minute-Tagung – Heute feiert das Museum der Dinge sein 50-jähriges Jubiläum! Die in den politisierten 70ern gegründete Institution vereint die Geschichte des Deutschen Werkbunds mit der alltäglichen Konsumkultur, zwischen Kunst und Leben. Mit diversen Redebeiträgen sowie einer anschließenden Party ab 19 Uhr jubilieren Museumskolleg:innen mit Expert:innen und den Gästen unter einem Dach. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Oranienstraße 25, Kreuzberg, U-Bhf Kottbusser Tor
Karten sichern – Für künstlerische Avantgarden aus München, Wien und Berlin: In der Alten Nationalgalerie vereint die neue Sonderausstellung „Secessionen: Klimt, Stuck, Liebermann“ seit heute Werke der Kunstströmungen Symbolismus, Jugendstil und Impressionismus aus den drei genannten Kunstmetropolen der Jahrhundertwende. Zu sehen sind rund 200 Gemälde, Skulpturen und Grafiken von 80 Kunstschaffenden. Neben Arbeiten von Franz von Stuck und Max Liebermann oder Käthe Kollwitz und Dora Hitz, bildet Gustav Klimts Opus das Herzstück der Sammlung. Eintrittskarten bekommen Sie hier für 12/ 6 Euro – oder bei uns: Wir verlosen 2x2 Tickets! Bis 22. Oktober. Bodestraße 1-3, Mitte, U-Bhf Museumsinsel
Grübelstoff – Wer durch die Stadt spaziert und seine Aufmerksamkeit den Häuserfassaden ringsum widmet, der kann feststellen, dass Berlins Wohngebäude mitunter durchaus Stuck dekoriert und ästhetisch aussehen. In anderen Stadtteilen treffen Ausflügler auf eher heruntergekommene Vorderansichten oder Kahlschlag-Erneuerungen. Welche Berliner Fassaden sind wahre Kunstwerke und welche gehören schnellstens saniert?
Kiekste
Endlich! Das doch arg in Verruf geratene Wörtchen „Corona“ erfährt mit diesem Leserbild von Margit Fruböse eine erste vorsichtige Rehabilitierung. Danke schön! In doppeltem Sinne! Sie haben ähnlich glänzende Schätze in Ihrem Fotofundus? Checkpoint@tagesspiegel.de lautet unsere Adresse. Wir sind gespannt.
Berlin heute
Verkehr – Friedenstraße (Friedrichshain): Bis Ende August ist die Fahrbahn in Richtung Straße der Pariser Kommune in Höhe Koppenstraße verschwenkt. Die Anbindung der Koppenstraße ist in beiden Richtungen unterbrochen. Radfahrende steigen bitte ab und schieben in diesem Bereich.
Treskowallee (Oberschöneweide): Zwischen An der Wuhlheide und Traberweg steht bis Anfang November in beiden Richtungen jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.
Nahverkehr – BVG: U5: Mit Betriebsbeginn endet der Pendelverkehr zwischen Kaulsdorf-Nord und U Cottbusser Platz sowie U Cottbusser Platz und U Hönow. Bis 24.07.2023 fahren die Züge in Richtung S+U Hauptbahnhof ohne Halt am U Louis-Lewin-Straße durch. Um den U-Bahnhof zu erreichen, fahren Sie bitte bis zum nächsten Bahnhof, U Hellersdorf, und von dort wieder zurück.
S-Bahn: S1 und S25: Von 22 Uhr bis Montagmorgen, ca. 1.30 Uhr ist der Streckenabschnitt zwischen Bornholmer Straße und Wittenau/Tegel aufgrund von Bauarbeiten unterbrochen. Es sind zwei Ersatzverkehre eingerichtet:
* Bus S1: Bornholmer Straße <> Wittenau
* Bus S25: Bornholmer Straße <> Tegel
Bitte beachten Sie weiterhin:
* Die Züge der S1 werden zwischen Bornholmer Straße und Birkenwerder über Blankenburg, Schönfließ umgeleitet.
* Zwischen Wittenau und Waidmannslust verkehrt ein Pendelzug im 10-Minuten-Takt.
Regionalverkehr – FEX:
In der Nacht von 22.15-0.15 Uhr kommt es zu folgenden Fahrplanänderungen:
* FEX 19877 (planmäßige Ankunft 22.30 Uhr in Flughafen BER – Terminal 1-2) endet abweichend Flughafen BER – Terminal 5 (zusätzlicher Halt). Der Halt in Flughafen BER – Terminal 1-2 fällt aus.
* FEX 19879 (planmäßige Ankunft 23.00 Uhr in Flughafen BER – Terminal 1-2) wird über Berlin-Schöneweide (zusätzlicher Halt) bis Flughafen BER – Terminal 5 (zusätzlicher Halt) umgeleitet. Der Halt in Flughafen BER – Terminal 1-2 fällt aus.
* FEX 19881 (planmäßige Ankunft 0.00 Uhr in Flughafen BER – Terminal 1-2) fällt von Berlin Ostkreuz bis Flughafen BER – Terminal 1-2 aus.
* FEX 19876 (planmäßig 23.28 Uhr ab Flughafen BER – Terminal 1-2) beginnt abweichend in Flughafen BER – Terminal 5 (zusätzlicher Halt) und wird über Berlin-Lichtenberg (zusätzlicher Halt) bis Berlin-Gesundbrunnen umgeleitet. Der Halt in Flughafen BER – Terminal 1-2 fällt aus.
Demonstration – Für heute sind 23 Demonstrationen (Stand 22.6., 14 Uhr) angemeldet, u.a. „Aufklärung jetzt! Was erwarten wir vom Untersuchungsausschuss zum ‚Neukölln-Komplex‘?“: 30 Teilnehmende, Niederkirchnerstraße 5 (8-9 Uhr)
„Mahnwache zur Fuchsjagd. Baujagd und Schliefanlagen verbieten!“:50 Protestierende, Am Köllnischen Park 3 (11-17 Uhr)
„Kinderrechte und Klima“: 50 Demonstrierende, Richardplatz (16-17 Uhr)
„Flashmob Konsumkritik“: 30 Personen, Alexanderplatz 9 (16-20 Uhr)
„Wasserkrise in Berlin & Brandenburg“: 60 Menschen, Falckensteinstraße (19-23 Uhr)
Sonnabend – Für heute sind 28 Demonstrationen (Stand 22.6., 14 Uhr) angemeldet, u.a. „Weg mit dem Paragrafen 129a und 129B StGB!“: 250 Menschen, Oranienplatz 1 (11-23 Uhr)
„Versammlung zur Information von Kund:innen der Marke PUMA über die Beteiligung des Sportartikelherstellers an Menschenrechtsverletzungen“: 15 Protestierende, Rosenthaler Straße 40 (11.45-14.30 Uhr)
„Versammlung gegen den Pelzhandel. Gegen Max Mara, weil Max Mara immer noch Pelz verkauft.“: Zehn Protestierende, Kurfürstendamm 178 (13.45-15 Uhr)
Sonntag – Für heute sind 22 Demonstrationen (Stand 22.6., 14 Uhr) angemeldet, u.a. „Drei Jahre Wirecard-Skandal; Erweiterung des Paragrafen 8 KapMuG“: 100 Demonstrierende, Hausvogteiplatz (10-12 Uhr)
„Gesellschaft brauch Genossenschaft – eine Mitglieder-Fahrrad-Sternfahrt im Vorfeld des Internationales Genossenschaftstages“: 100 Teilnehmende, u.a. U-Bhf Breitenbachplatz – Mehringdamm – Spandauer Straße/Neptunbrunnen (Zusammenführung aller Korsos) (10-12.30 Uhr)
„Das Büro für Alle!“: 20 Menschen, Görlitzer Park (10.30-18 Uhr)
Gericht – Rund neun Jahre nach einem Einbruch in Büroräume kommt es zum Prozess gegen zwei der mutmaßlichen Täter. Die inzwischen 40- und 42-Jährigen sollen elektronische Geräte im Wert von etwa 20.000 Euro gestohlen haben (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 739).
Universität – Im Medienhaus der Universität der Künste wird heute und morgen die Tagung „art thinking doing art. Artistic Practices in Educational Contexts from 1900 to Today“ veranstaltet. Wissenschaftler:innen aus zwölf verschiedenen Ländern berichten über bildende Kunst und die Frage der Kunsterziehung in einem historischen Kontext von ca. 1900 bis heute. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung empfohlen. In englischer Sprache. Grunewaldstraße 2-5, Schöneberg, U-Bhf Kleistpark
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Boris Aljinovic (56), Theater- und Filmschauspieler / „Petra Gehrmann – zum runden Geburtstag brausebunte Glückwünsche der allerbesten Schwester und tollsten Tata ever!“ / „Hallo Katrin K., zu deinem Geburtstag heute gratulieren wir dir aus der Ferne und wünschen dir einen wunderschönen Tag. Feier ein bissel mit Björn, Milla, Zitrone und ... Wir denken doll an dich. Tschüss, deine Heidi und Schwiegervater Ingolf“ /„Sophie Luna (22) auguri patatell`!“ / Jonas Michelbrink (22), Fußballspieler bei MSV Duisburg / Bilkay Öney (53), Politikerin (SPD) / „Unserem junggebliebenem Freund Arno Schwed weiterhin beherztes Carpe Diem und viel ‚na bitte‘! Axel und viele andere sagen Santé!“ / Christoph Singelnstein (68), Journalist und ehem. Chefredakteur des Rundfunks Berlin-Brandenburg / Yann Tiersen (53), Komponist und Multiinstrumentalist / „Lieber PETER TOMASCHEK, ich wünsche Dir für Dein neues Lebensjahr vor allen Dingen Gesundheit und viele schöne Erlebnisse. Genieße den Tag, viele Grüße Brigitte“ / Hannes Wader (81), Musiker und Liedermacher / „Viel Glück und viel Segen auf all [s]einen Wegen‘! Ganz eigennützig wünschen wir für uns selbst, er möge so charmant, charismatisch und liebenswert bleiben – ihm hingegen versprechen wir, unser Allerbestes zu geben beim Jubiläumskonzert der Singakademie am 25.6. im Konzerthaus. Auf dein Wohl, lieber Achim!“
Sonnabend – Alexander Beyer (50), Schauspieler / Michael Kessler (56), Schauspieler, Komiker und Autor / Annika Klose (31), SPD-Bundestagsabgeordnete für Berlin-Mitte / „Wendy Marshall-Kochanke wird 65 und wir wollen das feiern! Alles Liebe und ein langes Leben! Egon, Philip & Alex“ / Eugen Ruge (69), Schriftsteller / Hans-Jürgen Schult (84), Aktionskünstler / „Liebe Soon-Ja, die allerliebsten Geburtstagsgrüße sendet Dir Deine Familie.“ / Saralisa Volm (37), Schauspielerin, Bloggerin, Filmproduzentin und Autorin
Sonntag – Jutta Brückner (82), Regisseurin und Drehbuchautorin / Pegah Ferydoni (40), Schauspielerin und Synchronsprecherin / „Holger Haericke (51) großer Sohn und Bruder mit viel Verständnis für Hund und Katz“ / „Liebe Hannelore, zum 70. ganz herzliche Glückwünsche nach Mahlow. Viel Glück und bleib gesund. LG Christa & Michael aus Charlottenburg.“ / Kirsten Harms (67), Theaterregisseurin / „Liebe Inge, ich wünsche dir weiterhin ein schönes aktives Leben, vielleicht ein wenig ruhiger. Hans-Joachim Melchior“ / „Charlotte Rother: Zu deinem Geburtstag 3 G +: Gesundheit, Glück, Geschenke und alles Gute wünscht dir deine Familie“ / Thomas Scharff (53), Schauspieler
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – „Rudi Beskau, verstorben am 17. Juni 2023“ / Anita Döhler, geb. Haas, * 9. Dezember 1930 / Dr. Michael Glahn, * 21. Oktober 1939 / Bettina Hoffmann, * 13. Mai 1946 / Marlene Nordmeyer-Marxen, verstorben am 28. Mai 2023 / Dietrich Schnepel, * 23. Dezember 1944 / Christa Spyropoulos, geb. Müller, * 19. Juli 1942
Stolperstein – Rebecka Knopf (geb. Beck, Jg. 1870) verdiente ihren Lebensunterhalt mit den Mieteinnahmen ihres Zweifamilienhauses. Nachdem ihr Mann Sally Knopf 1925 verstarb und ihr Sohn 1938 in die USA floh, zog sie zu einer ihrer Schwestern. 1942 wurde Rebecka Knopf vom Jüdischen Altersheim ins Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie heute vor 79 Jahren ermordet wurde. In der Sybelstraße 32 in Charlottenburg erinnert ein Stolperstein an sie.
Encore
Einmal wenigstens liegt Hertha in diesem Jahr vor Union – wenn auch nur beim veganen Stadion-Ranking der Tierschutzorganisation Peta. Dank veganer Würstchen und Burrito mit Sojageschnetzeltem und Gemüse geht’s auf Champions-League-Platz vier. Quasi spiegelverkehrt zum sportlichen Betrieb landet Union auf dem letzten Platz. Einschätzung aus der Checkpoint-Kommentatorenkabine: Internationale Klasse ist das noch nicht.
Erstklassig war dafür heute die Arbeit der Kollegen Stefan Jacobs und Sophie Rosenfeld (Stadtleben). Im Frühdienst hob Florian Schwabe alles auf internationales Niveau. Team Checkpoint ist halt wirklich ein Big City Club.
Machen Sie es gut!