sonnig bei bis zu 7°C

Abgehangene Plakate werden abgehängt Geheime Wohnung schützt Opfer Mobilitätsservice des VBB ist in Gefahr

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willkommen in einer Woche, die eisig beginnt, aber sonnig bleibt, sodass sich die BVG am Mittwoch und Donnerstag wohl in vielen Fällen durch Wanderschuhe und Fahrrad ersetzen lässt. Politisch wird es spannend, denn morgen soll der Bundestag über die gigantische Neuverschuldung entscheiden. Mario Czaja, der einst Merzens CDU-Generalsekretär war und nun sein Mandat für Marzahn-Hellersdorf ganz knapp gegen einen Rechtsradikalen verloren hat, will dem Schuldenpaket nicht zustimmen.

Gute Nachrichten sind knapp, weshalb wir sie umso lieber bringen. Voilà: Berlin hat jetzt eine Schutzwohnung für Menschen, die Opfer von Arbeitsausbeutung und Menschenhandel geworden sind – ob auf dem Bau, als Pflegekräfte oder in der Gastronomie. Insgesamt zehn Plätze bietet das Quartier mit drei Zimmern, das die Sozialverwaltung für dieses Jahr mit 450.000 Euro finanziert, wie der CP vorab erfuhr. Zu dem Wohnprojekt mit selbstverständlich geheimer Adresse gehört auch professionelle Betreuung durch den Internationalen Bund (IB) und das Berliner Beratungszentrum Migration und Gute Arbeit (BEMA). Zugleich soll die Einrichtung mit anderen Behörden zusammenarbeiten, darunter einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe mit Zoll und Polizei. Denn wo Opfer sind, gibt es auch Täter.

Abgesehen davon spart die schwarz-rote Koalition weiter an fast allem, was keinen Auspuff hat. Jetzt trifft es den Berliner Trägerverein des Kinder- und Jugendtelefons sowie des Elterntelefons, dem ab April die kompletten Mittel gestrichen wurden.