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Neu-Verleger der „Berliner Zeitung“ verraten ihren SchatzGlobuli helfen gegen HomöopathieSPD-Senatoren sollen auf's Auto verzichten

das sind harte Tage für die Kolleginnen und Kollegen der „Berliner Zeitung“: Anstatt über ihre Recherchen und Reportagen wird über die neuen Eigentümer gesprochen. Immerhin wissen sie jetzt, was für Holger Friedrich, der auch die Geschäftsführung übernommen hat, „der eigentliche Schatz unseres Deals“ ist: die Website „berlin.de“, die betrieben wird von der „BerlinOnline Stadtportal GmbH & Co. KG“. Das Stammkapital von 55.556 Euro teilen sich zu je 25.000 Euro die Landesbank Berlin und die „BV Deutsche Zeitungsholding GmbH“ (Eigentümerin: die Beteiligungsgesellschaft der Friedrichs) sowie zu 5.556 Euro die Berliner Volksbank. Wie sie den Schatz heben wollen, verrieten Silke und Holger Friedrich jetzt der „NZZ“:

Silke Friedrich: „Da können wir prinzipiell jede Dienstleistung ausspielen.“

NZZ: „Weiß die Berliner Verwaltung das schon?“

Holger Friedrich: „Für die sind wir momentan noch genauso eine Überraschung wie für den einen oder anderen Kollegen aus der Medienbranche. Aber es lässt sich gut an.“

NZZ: „Die Bürokratie der Hauptstadt ist berüchtigt. Wie soll ein Behördengang auf ‚berlin.de‘ künftig aussehen? Sagen wir eine Anmeldung.“

Holger Friedrich: „Ganz einfach: Man lädt sich die App der Stadt herunter, scannt seinen Ausweis ein, dann wird in wenigen Sekunden verifiziert, ob das Dokument valide ist oder irgendetwas juristisch vorliegt.

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