und erst einmal herzlichen Glückwunsch an alle 10.481 Berlinerinnen und Berliner, die heute Geburtstag haben! Woher wir die Anzahl so genau wissen? Die Innenverwaltung hat mithilfe des Amts für Statistik die Geburtstage aller in Berlin gemeldeten Personen aufgelistet (Q: Drucksache 19/17 840).
Und diese Liste verrät noch mehr: Lässt man den 1. Januar (der allen als Geburtstag zugeordnet wird, bei denen die Geburtsdaten nicht bekannt sind) außen vor, dann ist der Februar der Monat der Extreme. Am 1. Juli feiern mit 13.822 die meisten Berlinerinnen und Berliner Geburtstag. Am wenigsten Kerzen werden – nicht überraschend – am 29. Februar ausgepustet (2395 Personen).
Ein Tipp noch für Eltern in spe. Falls sie wollen, dass ihr Kind seinen Geburtstag mit eher wenigen Berlinerinnen und Berliner teilt: Ab Mitte Oktober nimmt die Anzahl der Geburtstagskinder tendenziell ab.
„Keine Glaubhaftigkeitskriterien stützen die Aussage zweifelsfrei, die Angeklagten waren freizusprechen.“ Mit diesen Worten des Vorsitzenden Richters Martin Mrosk endet gestern einer der publikumswirksamsten Strafprozesse Berlins in den vergangenen Jahren.
Der Musiker Bushido hatte seinem ehemaligen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker unter anderem Freiheitsberaubung, versuchte räuberische Erpressung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Mitte 2020 begann der Prozess, der dreieinhalb Jahre, 114 Prozesstage, 62 Zeugen sowie mehrere Sachverständige später mit einem Freispruch in den Hauptanklagepunkten endete. Lediglich eine Geldstrafe muss Abou-Chaker zahlen, weil er heimlich Gespräche aufgezeichnet hatte.
Ohne die Anklagepunkte herunterzuspielen: Die Ermittlungsbehörden müssen sich die Frage gefallen lassen, ob es diesen Aufwand wert war, wie auch mein Tagesspiegel-Kollege Pascal Bartosz kommentiert.
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Zum Sport: In rund vier Monate beginnt die Fußball-EM der Männer, sechs Spiele finden in Berlin statt. Kosten des Landes: knapp über 80 Millionen Euro. Laut Sportsenatorin Iris Spranger kein Problem, immerhin erwartet sie durch die EM eine „Stadtrendite“ von etwa 600 Millionen Euro.
Was erst mal gut klingt, ist nach Angaben des Sportökonomen Norbert Schütte jedoch „blanke Spekulation“. Schütte forscht seit Jahren an der Uni Mainz zu volkswirtschaftlichen Effekten von Sportgroßveranstaltung. Diese seien nur schwer zu ermitteln, erklärte er am Checkpoint-Telefon.
Entscheidend sei unter anderem, wer spielt. Anhänger einer Nation mit niedrigem Pro-Kopf-Einkommen geben im Schnitt auch weniger Geld aus. Auch das Wetter spielt eine Rolle. Und: Es gibt Gewinner und Verlierer. Für Zoos, Galerien oder Kinos sind Sport-Großveranstaltungen eher schlecht. Hotels und Gastronomiebetriebe profitieren.
Zwar sagt auch Schütte, dass unterm Strich mehr Geld reinkommt als ausgegeben wird. Die Vorstellung, dass es 600 Millionen Euro werden, hält er jedoch für „übertrieben“.
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Der Zustand des Berliner Maßregelvollzugs war schon öfter Thema im Checkpoint. Allein im vergangenen Jahr mussten wegen Platzmangels bereits 21 Straftäter entlassen (CP vom 23.01.). Nun zeigt ein sechsseitiger Brief von Sven Reiners, Chefarzt und Vollzugsleiter im Krankenhaus des Maßregelvollzugs (KMV), an Gesundheitssenatorin Ina Czyborra das ganze Ausmaß der Krise.
Ob Pfleger, Ärzte oder Betten: Es mangelt an allem. Mit drastischen Konsequenzen für das Personal, die Patienten und die Sicherheit Berlins. Ärzte müssten Entscheidungen treffen, die „ethisch-moralisch oft nicht mehr vertretbar“ seien, schreibt Reiners in dem Brief, der dem Checkpoint vorliegt. Teilweise wurden Patienten aufgenommen, „obwohl damit ein erhebliches Risiko für bedeutende Rechtsgüter innerhalb der Klinik einherging“.
Reiners schließt nicht aus, dass in Zukunft eine „weiterhin gefährliche Person durch den Haftrichter freigelassen werden wird“, da eine Aufnahme „aufgrund erheblicher Gefährdung von Sicherheit und Ordnung im KMV, von Leib und Leben Beschäftigter und/ oder Patientinnen und Patienten“ nicht vertretbar sei.
Die Gesundheitsverwaltung verweist auf Anfrage unter anderem auf eine geplante Sanierung der aktuellen KMV-Standorte, die Ertüchtigung eines weiteren sowie auf mehr Geld und mehr Planstellen. Zudem sei die Verwaltung in „intensiven Gesprächen nicht nur mit der Leitung des KMV, sondern auch mit anderen Beteiligten“.
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Ballett, reloaded
William Forsythe ist einer der innovativsten Erneuerer der Ballett-Tradition und befreit den Körper aus dem Korsett der Vorgaben. In dieser Hommage tanzt das Staatsballett Berlin drei wegweisende Stücke des legendären
US-Choreographen.
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Deutsche Oper Berlin
www.staatsballett-berlin.de
Während Bausenator Christian Gaebler (SPD) daran zweifelt, ob die Initiative „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ ihre Ankündigung, einen neuen Volksentscheid samt konkreten Gesetzentwurf zu initiieren, wirklich wahrmacht (T+), kann man daran zweifeln, ob der Senat den ursprünglichen Vergesellschaftungsvolksentscheid wirklich ernst nimmt.
Zur Erinnerung: Nachdem sich rund 60 Prozent 2021 für die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne ausgesprochen hatte, setzte Rot-Grün-Rot eine Expertenkommission ein, die nach anderthalb Jahren Beratung zumindest rechtlich keine großen Hürden ausmachte. Die mittlerweile schwarz-rote Regierung kündigte daraufhin an, erst einmal ein Rahmengesetz für Vergesellschaftungen zu erarbeiten.
Im November kam heraus, dass für dieses Rahmengesetz nun zunächst noch ein Gutachten beauftragt werden soll. Doch nicht mal das ist bisher geschehen. „Der konkrete Inhalt des Gutachtenauftrags wird aktuell in einer interministeriellen Arbeitsgruppe zwischen den zuständigen Senatsverwaltungen abgestimmt“, erklärte ein Sprecher der Finanzverwaltung dem Checkpoint. Kein Grund zur Eile: Der erfolgreiche Volksentscheid ist ja erst 863 Tage alt.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Der antisemitische Angriff auf einen jüdischen FU-Studenten (CP von gestern) will die Universität juristisch gegen den mutmaßlichen Täter vorgehen. „Wenn sich bestätigt, dass der Täter Student der Freien Universität Berlin ist, wird die Hochschule umgehend die möglichen juristischen Schritte im Rahmen des Hausrechts prüfen und gegebenenfalls ein Hausverbot durchsetzen“, erklärte Präsident Günter M. Ziegler am Montag im Namen des FU-Präsidiums.
Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat die Berlinale-Leitung für die Einladung von AfD-Vertreter (ebenfalls CP von gestern) verteidigt. „Das entspricht der demokratischen Praxis und dem Respekt der Bundesregierung vor dem Parlament und seinen gewählten Abgeordneten“, sagte ein Sprecher Roths, der gleichzeitig erklärte, dass die Grünen-Politikerin, es bedauere, dass die AfD überhaupt in den Parlamenten vertreten ist.
Seit fast zwei Jahren greift Russland tagein, tagaus sein Nachbarland Ukraine an. Viele Menschen versuchen sich trotzdem an so etwas wie Alltag. Hilfe kommt dabei auch aus Berlin. Zoo und Tierpark schickten gestern zwei Lastwagen mit über 25 Tonnen Trockenfutter für diverse Tierarten wie Giraffen, Elefanten, Nashörner, Vögel sowie ein mobiles Röntgengerät nach Kiew für den dortigen Zoo. Dieser hat allen Widrigkeiten zum Trotz geöffnet (wie unter anderem diese kurze ARD-Reportage zeigt).
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Last Call: Wer bei der Teil-Wiederholung der Bundestagswahl per Brief abstimmen will, muss spätestens heute die Briefwahlunterlagen beantragen. Der Rückversand sollte dann so schnell wie möglich folgen. Ganz Mutige können ihre Stimmenzettel noch am Samstag bis 16 Uhr bei der Deutschen Post einwerfen (eine Sonderleerung ist beantragt). Weiter Fragen & Antworten zur Wahl gibt’s hier.
Falls Sie sich dann noch fragen, was es bei der Wahl eigentlich zu entscheiden gibt: Meine Kollegin Helena Wittlich hat sich durch das überaus komplizierte Geflecht von Überhang- und Ausgleichsmandaten gearbeitet und Szenarien erstellt, wie der Bundestag nach der Wahl aussehen könnte.
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Ob das so gut ankommt, später im Himmel? Ein Kirchenmitarbeiter soll über Jahre hinweg Geld für Bestattungen veruntreut und so mindestens knapp 166.900 Euro erlangt haben. Die Berliner Staatsanwaltschaft wirft dem Mitarbeiter des Evangelischen Friedhofsverbandes Untreue in 234 Fällen vor, teilte ein Sprecher am Montag mit.
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Frühgeburten: Fakten statt Angst
Brutkasten, Schläuche und ein Baby, das kaum ein Kilo wiegt – diese Bilder kommen vielen beim Thema Frühgeburt in den Kopf. Wir erklären euch, welche Risiken es heute noch bei Frühchen gibt, wie sie versorgt werden und wie man das Risiko einer Frühgeburt verringern kann.
Jetzt auf Spotify, Apple Podcasts und Tagesspiegel.de.
Hier noch drei gute Nachrichten:
Rekord-Nachfrage: Laut Senatsverkehrsverwaltung ist die Nachfrage von Leihrädern in Berlin um 72 Prozent gegenüber 2022 gestiegen. Macht mehr als zwei Millionen Fahrten im Jahr 2023. „Leihfahrräder sind ein wichtiger Baustein emissionsfreier Mobilität in Berlin“, freut sich Verkehrssenatorin Manja Schreiner. Wenn man jetzt damit noch überall in der Stadt sicher vorwärtskommen würde, würden wir uns noch mehr freuen.
Licht am Ende des Nord-Süd-Tunnels: Die Sperrung der S-Bahnstrecke zwischen Südkreuz, Yorckstraße/Großgörschenstraße und Gesundbrunnen dauert zwar noch bis 16. Februar an. Danach sollte es das aber für längere Zeit gewesen sein mit einer Vollsperrung des Tunnels, verriet Baustellen-Projektleiter Ulrich Burkhardt meinem Kollegen Stefan Jacobs.
Jetzt ist’s amtlich: Forscher des Naturkundemuseums haben bestätigt, dass es ich bei den gefundenen Bruchstücken im Havelland um die Überreste des Asteroiden handelt, der vor einigen Tagen über dem Berliner Himmel verglühte – genauer gesagt um sogenannte Aubriten. Weltweit gibt es bisher erst von elf beobachteten Aubrit-Fällen Material in Sammlungen“, sagte der wissenschaftliche Leiter der Meteoritensammlung des Museums, Ansgar Greshake.
Zitat
„Wir hören immer wieder von nicht hinnehmbaren antisemitischen Vorfällen, gerade im Umfeld der Freien Universität. Ich würde der Unileitung nicht vorwerfen, dass sie Antisemitismus begünstigt. Aber sie sind viel zu tolerant.“
Nach der Attacke auf einen jüdischen Studenten kritisiert der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, die FU Berlin. Zum ganzen Interview geht’s hier (T+).
Stadtleben
Essen & Trinken – Wer sich bei dem grauen Wetter gern an die Copacabana träumt, findet auf der Gräfestraße 80 brasilianisches Lebensgefühl: Im Pondji werden „Pão de Queijo“ nach Familienrezept zubereitet. Die heißen Mini-Brötchen bestehen aus glutenfreier Tapiokastärke und jeder Menge sonnengelben Käse. Demnach übersetzt das Lokal den Snack selbst als Käsebällchen, die pur oder zusätzlich mit karamellisierten Zwiebeln und Thymian, Guaven-Marmelade oder Dulce de Leche verfeinert werden. In der verquirlten Waffeleisen-Variante gibt's das Fingerfood auch mit Schinken oder Tomate und Oregano. Di-So 11-19 Uhr, U-Bhf Kottbusser Tor
Mitmachen – und den Wald als Klimaschützer stärken! Im Humboldt Forum klärt ein Workshop am 8. Februar über das Zusammenspiel zwischen Industrie, Umweltverschmutzung und Klimawandel auf. Unter dem Motto „Der Wald protestiert!“ lernen Familien ab 14 Uhr Parallelen zwischen dem kanadischen Küstenregenwald und Deutschlands Flora und Fauna kennen. Das Ziel: gemeinsam den Waldbewohnern eine Stimme geben. Fünf-Euro-Tickets können online oder im Foyer vor Ort ergattert werden. Schloßplatz, U-Bhf Museumsinsel
Karten sichern – Das österreichische Ensemble „Lemour“ befasst sich mit dem herzerwärmendsten Gefühl der Zuneigung: Am kommenden Freitag und Samstag kehrt es mit seiner schauspielerischen Performance „Der Liebe linke Hand“ im Pfefferberg Theater ein. In leibhaftiger Erscheinung eines Hutbesitzers versprüht die linke Hand der Liebe in amüsanter Weise, mal absurd oder poetisch schön seine Liebessprache. Karten ergattern Sie für 25/ 20 Euro. Wir verlosen 3x2 Tickets für den 9. Februar um 20 Uhr! Schönhauser Allee 176, U-Bhf Senefelderplatz
Noch Hingehen – Humorvoll verspielt geht's auch im Chamäleon Theater zu: Für die Gastspielreihe „Play“ wurden acht Kompanien in die Räumlichkeiten in den Hackeschen Höfen eingeladen, um ihre Perspektiven auf den zeitgenössischen Zirkus zu inszenieren. Tickets finden Sie bis zum 11. Februar unter diesem Link. Rosenthaler Straße 40/41, U-Bhf Weinmeisterstraße
Grübelstoff – Was fällt Ihnen beim Wort Hausmannskost ein? Vielleicht ein Eintopf mit irgendeiner Wurst drin oder Bauernfrühstück. Ein seltsam aus der Zeit gefallenes Wort, im „Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit“ (1857) definiert als „einfache nährende Speisen“. Also nix Aufwendiges, soll aber satt machen und schmecken, deswegen schön Fett ran. Hausmannskost gibt es auch in heutigen Kantinen – gerne „nach Hausfrauenart“ zubereitet. Lecker?
Kiekste
Leser Anton Markmiller beglückt uns heute mit diesem Großstadt-Kuss aus Zehlendorf. Merci! Weitere Berlin-Romantik gern an: checkpoint@tagesspiegel.de.
Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – A100 (Stadtring): Sperrung des rechten Fahrstreifes Richtung Neukölln zwischen Kaiserdamm und Kaiserdamm-Süd sowie der Auffahrt Knobelsdorffstraße (AS Kaiserdamm) bis vsl. Anfang Mai.
Adlergestell (Adlershof): Stadteinwärts in der Kreuzungszufahrt Glienicker Weg/Köpenicker Straße kommt es zu Fahrstreifenreduzierungen und der Linksabbiegefahrtreifen ist verkürzt (bis Anfang März).
Brunsbütteler Damm (Spandau): Von 6 bis 19 Uhr ist in Richtung Ruhlebener Straße zwischen Wilhelmshavener Straße und Klosterstraße die Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt.
Regionalverkehr – FEX, RB24, RB32: Von 21.25 bis 4 Uhr beginnen/enden mehrere Züge dieser Linien abweichend in Schönefeld (bei Berlin) (zusätzlicher Halt). Der Halt in Flughafen BER fällt aus.
Demonstration – Für heute sind 15 Demonstrationen (Stand 5.2., 14 Uhr) angemeldet, u.a. „Gedenkveranstaltung für die Todesopfer des Erdbebens in der Türkei vom 6. Februar 2023“: 50 Teilnehmende, Demokratische Aleviten Föderation e.V., Pariser Platz (17-18 Uhr)
„Free them all! Free Leonard Peltier! Kundgebung am 48. Haftjahrestag des indigenen Gefangenen.“: 50 Menschen, Pariser Platz 2 (18-20 Uhr)
„Protest gegen Kaschmirprodukte und deren Produktion (Tierrechte)“: Zehn Demonstrierende, Knesebeckstraße 30 (18-20 Uhr)
„Ein Jahr nach dem Erdbeben in der Türkei – Wir fordern Gerechtigkeit!“: 50 Protestierende, Kottbusser Tor (19-21 Uhr)
„Für Vielfalt und Solidarität“: 40 Personen, Bündnis Reinickendorf gegen Rechts, Eichborndamm 236 (19-21 Uhr)
Gericht – Eine Klimaaktivistin, die mit einer weiteren Demonstrantin im Dezember 2022 die Spitze des Weihnachtsbaumes am Brandenburger Tor abgesägt haben soll, kommt auf die Anklagebank. Im Prozess muss sich die 21-Jährige zudem wegen Nötigung im Zusammenhang mit einer Straßenblockade verantworten (12 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 911, Saal B 228).
Universität – Die Freie Universität stellt in ihrem heutigen Vortrag die beiden zentralen Konzepte der Reproduktion und der Fürsorge im feministischen Rahmen vor. Die „Joint Session in Feminist Theory: Federica Giardini“ findet von 16 bis 18 Uhr über Webex statt.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Bernhard Bettermann (59), Schauspieler, u.a. in Episoden von „Tatort“ oder „In aller Freundschaft“ / Hans Otto Bräutigam (93), ehem. Diplomat und Politiker, ehem. Justizminister in Brandenburg (1990-1999) / Bianca Claßen (31), deutsche Youtube-Bloggerin / Malu Dreyer (63), Politikerin (SPD), seit 2013 Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz / „Marius E. Ehrlinger feiert heute Geburtstag. Lieber Marius, ganz liebe Glückwünsche von Deinen Eltern, wir lieben Dich!“ / Justus Fischer (21), Handballspieler für den TSV Hannover-Burgdorf und die deutsche Nationalmannschaft / Leon Goretzka (29), Fußballspieler beim FC Bayern München (Mittelfeld) und deutscher Nationalspieler / „Liebste Jutta, alles Gute – für Dich und die nächsten Jahre mit mir! Dein Sweety.“ / Charlotte Karlinder (49), schwedisch-deutsche Fernsehmoderatorin u.a. vom Sat.1 „Frühstücksfernsehen“ und Medizinjournalistin / „Der Schriftstellerin und bildende Künstlerin Sibylle Möllering Kaldewey, die
herzlichsten Geburtstagsglückwünsche. Viel Erfolg für Dein neues Buch ‚New York und andere Orte‘.“ / „Horst Porath (74), ehem. Baustadtrat Tiergarten“ / Maria Simon (48), Schauspielerin, u.a. in der Rolle der „Olga Lenski“ in der Krimireihe „Polizeiruf 110“ und Musikerin
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Daniela Freudenberger, verstorben am 16. Januar 2024 / Dr. Hans-Jörg Leuchte, verstorben am 26. Januar 2024 / Prof. Dr. Christoph Müller, * 29. Dezember 1927 / Dr. Jörg Müller, * 16. April 1936, Hochschullehrer am Institut für Chemie an der TU / Christian Schade, * 25. November 1958, verstorben am 1. Februar 2024 / Radin Nanang Soetarjono, * 24. Dezember 1932
Stolperstein – Der in Berlin geborene Paul Stadthagen kam am 19. August 1893 zur Welt. 1914 meldete er sich freiwillig zum Militärdienst. Nach dem Ersten Weltkrieg studierte er Maschinenbau und war später als Ingenieur bei Siemens tätig. 1941 wurde er von den Nationalsozialisten festgenommen. Aufgrund seiner Verdienste bei den Luftstreitkräften wurde er wieder freigelassen. Ein Jahr später deportierten die Nazis ihn vom Anhalter Bahnhof nach Theresienstadt. Dort starb er heute vor 81 Jahren angeblich an einer Zellgewebseiterung. Auf der Mommsenstraße 55 in Charlottenburg liegt ein Stolperstein, um an ihn zu erinnern.
Encore
Wer hat Berlin am längsten regiert – und wer am kürzesten? Welches Senatsmitglied war früher bei den Grünen? Und welches Privileg erhalten Berlins Stadtälteste? Meine Tagesspiegel-Kolleg:innen Anna Thewalt, Christian Latz, Ilja Sperling und ich haben ein kleines Quiz über die Berliner Landespolitik für Sie zusammengestellt.
Zu gewinnen gibt’s nix – außer viel nützliches und unnützes Wissen über Berlin. Hier geht’s zu den Fragen.
Was das Berliner Stadtleben angeht, dürften dank Sophie Rosenfeld keine Fragen mehr offen sein. Johannes Boldt glänzte als Früh-Produzent. Morgen beantworten hier Ann-Kathrin Hipp und Lotte Buschenhagen die kleinen und großen Fragen des Tages.
Auf bald,