heute können Sie es mit Robinson Crusoe halten („Hör mal, ich nenne dich Freitag ...“), R2G sei Dank. Morgen ist Frauenkampftag, also der Tag, an dem wohl gar nicht mal so wenige Frauen am heimischen Herd darum kämpfen, ihre Männer zu umsorgen, die an einem Werktag auf Arbeit oder in der Schule wären. Also, Herrschaften, lasst es nicht dazu kommen, sondern macht euch nützlich oder fahrt wenigstens mit der Familie nach Potsdam. Warum, steht weiter unten.
Der Tagesspiegel widmet sich heute in einer Schwerpunktausgabe dem Großthema „Frauen in Führungspositionen“ – von der Weltpolitik bis zum Bezirksamt. Ein überraschendes Rechercheergebnis ist der sogar wieder sinkende Anteil weiblicher Chefs in Berlins öffentlichem Dienst. Auch in der Privatwirtschaft ging es zuletzt nicht mehr voran, wobei Berlin mit rund 35 Prozent weiblichen Führungskräften im Bundesvergleich noch relativ gut abschneidet. Für den Kulturbetrieb lautet die Diagnose, dass sich ganz oben die Herrenabteilung befindet. Das Abgeordnetenhaus (Frauenanteile: AfD 12%, CDU 13%, FDP 17%, SPD 40%, Linke 52%, Grüne 56%), das heute zum Thema debattiert, wird hoffentlich die richtigen Schlüsse daraus ziehen.
Anzeige
Heute freier Eintritt von 16-20 Uhr: How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, bulls and lions im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin mit Videoarbeiten, Installationen, Gemälden, Skulpturen, Manifesten, Gedichten, Fotografien und Zeichnungen von Antje Majewski u.a. (bis 12.5., Invalidenstraße 50/51, Nähe Hauptbahnhof).
Ich habe mich gestern auf der ITB herumgetrieben unter besonderer Berücksichtigung der Berlin-Brandenburg-Halle (12). Berlin wirbt, wenn auch verdruckst, nach wie vor mit dem Motto 365/24, das ein bisschen nach Tanke oder Sexkino klingt. Treptow-Köpenick leistet sich als einziger Bezirk einen eigenen Stand, die anderen elf teilen sich einen unter der Parole „Going Local“. Brandenburg gruppiert sich um eine Bonsai-Oase mit echten Pflanzen und falschen Baumstumpf-Hockern. Das Konservenvogelgezwitscher klingt hier deutlich überzeugender als jenes, das Passanten in der unrettbar schauderhaften Unterführung am Messedamm vorgespielt bekommen. Das klingt eher nach verschlissenen Bremsbelägen und ist nur dadurch zu entschuldigen, dass es so leise ist.
Wenn man auf der ITB von Brandenburg nach Berlin weitergeht, läuft man erst mal auf die mannshohen roten Buchstaben BER zu, was ja nicht sein müsste. Das LIN folgt erst, wenn man schon fast vorbei ist. Oder vor der riesigen Videowand stehen bleibt, auf der Tristan in den Dom beißt und der Rosinenbomber Pakete auf Mauerspechte wirft. Das Ensemble wirkt wie eine überladene Fotocollage, durch die zu allem Überfluss animierte holzbeinig laufende Passantinnen staksen, neben denen eine Radlerin ohne Pedale telefonierend über den Gehweg braust, während auf der Havel ein Segelboot mit Affenzahn rückwärts schippert. Schwer zu sagen, ob das verpackte Ironie ist oder nackte Peinlichkeit.
Anzeige
VERKAUFT MAN MIT FERIENINSELN ’NE EXTRAPORTION POMMES?
Ja, dank Berlins größtem Gastgeber. Denn Veranstaltungen wie die global bedeutende Tourismusmesse ITB sorgen jährlich für insgesamt über 670 Mio. Euro zusätzliche Einnahmen für das Berliner Gastgewerbe. Was die Messe sonst noch für Berlin tut, erfährst du unter hostingtheworld.de
Da auf der ITB auch der Feiertag ein Fachbesucherinnentag ist, bleibt uns BerlinerInnen fast nichts anderes übrig, als uns in Brandenburg für den Reformationstag zu rächen. Die Kollegin Steffi Pyanoe vom Tagesspiegel-Schwesterblatt „Potsdamer Neueste Nachrichten“ hat ihr wunderbares Stadtleben-Special für diesen CP mit folgendem Vorwort durchgekabelt: „Wir Potsdamer fürchten uns tatsächlich vor dem Frauentag: Was wird passieren, wenn Berlin frei hat und wir nicht? Bisher war es ja immer andersrum. Damit das jetzt kein Chaos gibt, wenn halb Berlin am 8. März hier aufkreuzt, lenken wir das gleich in die richtigen Bahnen und sagen Ihnen, wo es in Potsdam am schönsten ist. Zunächst ein wichtiger Hinweis: Die S 7 geht (falls kein Baum auf dem Gleis liegt) hinter Wannsee tatsächlich weiter, Öffis sind auch in Potsdam erste Wahl. Mit einem Berliner ABC-Ticket können Sie in Potsdam alles fahren, bis Ihnen schwindlig wird."
Die Berliner Verkehrssenatorin möchte bekanntlich, dass die Berliner ihre Autos abschaffen. Die würden es glatt tun, hat eine Umfrage unter 500 Berliner Autofahrern im Auftrag eines – Tata! – Carsharing-Anbieters ergeben: 60 Prozent der Befragten könnten sich vorstellen, aufs eigene Auto zu verzichten. Die Spanne reicht von 84 Prozent in Xhain bis 47 Prozent in Steglitz-Zehlendorf. Wichtigste Anreize wären für 70 Prozent ein besserer ÖPNV, für 57 Prozent die Kosten und für 49 Prozent ein gutes Carsharing-Angebot. Interessanterweise wären Männer eher zum Verzicht bereit als Frauen. Sagen sie jedenfalls.
Anzeige
Lieber 2 Stunden fahren als 13 Jahre warten
Fast 13 Jahre warten die Berliner auf ein Ende der Bauarbeiten am BER, auf eine Entlastung für die überfüllten Airports in Tegel und Schönefeld. Das muss nicht sein: Schon heute gibt es mit Dresden und Leipzig/Halle zwei Flughäfen, die funktionieren. Attraktive Ziele lassen sich von hier bequem erreichen. Um zu den Airports zu gelangen, braucht es nur knapp zwei Stunden mit dem Auto – und das parkt dort besonders günstig. Mehr Infos
Weil sich die beiden roten Koalitionäre beim Polizeigesetz nicht grün sind (CP von gestern), wird der Ton bei R2G so gereizt, dass die „Berliner Zeitung“ schon eine „Zerreißprobe“ spürt. Die Linken sind nicht bereit, den SPD-Forderungen nach „finalem Rettungsschuss“, heimlicher Ortung per SMS, elektronischer Fußfessel und Telefonüberwachung zuzustimmen. Dafür bremst die SPD z.B. die den Linken und Grünen wichtige Entkriminalisierung des Schwarzfahrens. „Ich bin genervt“, lässt Linken-Innenpolitiker Niklas Schrader ausrichten. Da Schrader erst am 22. Januar auf den Posten gewählt wurde, ist zu befürchten, dass sich hier jemand bei der Berufswahl vertan hat.
Das Drama um die seit fast drei Wochen verschwundene Rebecca hat bisher kein Ende gefunden, aber die Polizei hat offenbar neue Erkenntnisse. Die hat sie auch dank der automatischen Kennzeichenerfassung gewonnen, mit der die Brandenburger Polizei beispielsweise an der A12 Richtung Frankfurt (Oder) zur Fahndung ausgeschriebene Autos erkennt. Das Potsdamer Polizeipräsidium ist „stinksauer“, dass aus einer Berliner Behörde heraus alle Welt auf den Einsatz dieses Gerätes aufmerksam gemacht wurde.
Anzeige
Trauringwochenende
Samstag, 9.03., von 11 bis 18 Uhr
Sonntag, 10.03., von 11 bis 17 Uhr
Traumhafte Kollektionen aus unserer Werkstatt und befreundeter Hersteller aus Silber, Gold, Platin oder Tantal. Auf Ihre Bestellung erhalten Sie 10% Rabatt.
Schmuckmanufaktur Grebe GmbH
Rudi-Dutschke-Str. 6 / 10969 Berlin, Tel. 030 25 92 71 92 /
grebe-schmuck.de
Berliner Schnuppen
Telegramm
Apropos Kurzstrecke: Die BVG hat den Betrieb der Stummellinie U55 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor eingestellt. Weil die Züge überprüft werden müssen und die provisorische Werkstatt im Tunnel gerade nicht nutzbar ist, ist bis ca. 15. März Schicht im Schacht.
Wer lieber oberirdisch und weitere Strecken fährt, kann das lange Wochenende für einen spontanen Ausflug mit dem „Kulturzug“ nach Breslau nutzen – inkl. Frauentagsprogramm an Bord und Rabatt im Hotel. Fahrgäste können wahlweise moderiert über „Wünsche zum Frauentag“ reden (lassen) oder bei einer DJane tanzen, auf dass keine Weiche sie straucheln lässt. Bibliothek und Reiseführer sind sowieso dabei. Ja, auch so kann man Europa mit Leben erfüllen. Und kurzweilig durchs Funklochland reisen.
Anzeige
Frühjahrsauftakt 2019: 10% Frühjahrsrabatt
Zum 6. Mal läutet unser alljährliches Kundenfest den Start in die neue Gartensaison ein. Unter dem Motto: Spiel, Spaß, Sparen und Gewinnen erwarten wir Sie am Samstag, dem 6. April 2019, von 8 bis 18 Uhr in allen drei Niederlassungen mit einem Blumengruß für die ersten 1500 Besucher und einem bunten Strauß schöner Überraschungen. www.possling.de
Die Finanzverwaltung warnt vor dreister Abzocke. Gemeint sind nicht die hauseigenen Verzugszinsen, sondern Anrufe, bei denen vermeintliche Anwälte oder Beschäftigte des Neuköllner Finanzamtes Geldzahlungen fordern und mit Kontosperrung plus Strafverfahren drohen. Dazu würden im Telefondisplay tatsächlich Behördennummern angezeigt. Woran erkennt man, ob eine Zahlungsaufforderung echt ist? Ganz einfach: Das Finanzamt telefoniert nicht, sondern schreibt Briefe, wenn es Geld haben will.
Anzeige
Die 20er Jahre sind wieder da! Und zwar live! Im Babylon: Mit „Metropolis“ von Fritz Lang und dem Babylon Orchester Berlin, das den Original Film Score wie bei der Premiere am 10. Januar 1927 spielt.
09.03. 19:30h + 10.03. 18:00h
- Tickets 25 Euro: babylonberlin.eu
Die Häufung von Stromausfällen in letzter Zeit hat fast schon etwas Psychosomatisches. Die Lichter, die rund um den Alex unmittelbar nach Bekanntgabe der Rekommunalisierung des Stromnetzes am Dienstag ausgegangen waren, blieben teils bis Mittwochfrüh dunkel. Immerhin war der Saft rechtzeitig zur RBB-Abendschau wieder da. In der prophezeite ein Feuerwehrchef für den Fall eines großflächigen Blackouts Tote schon am ersten Tag. Mittwochabend wurde es dann in Wilmersdorf 20 Minuten stockdunkel.
Anzeige
ALTES MUSS RAUS!
- die zapf umzüge Frühbucheraktion³.
Holen Sie sich bis Ostern 2019 online, per E-Mail oder telefonisch Ihr Umzugsangebot und wir schenken Ihnen die Entsorgung von bis zu 1 m³ Altmobiliar!
Mehr Informationen unter:
www.zapf.de/hochdrei
(030) 61 062 0 63
aktion@zapf.de
Im Leute-Newsletter für Steglitz-Zehlendorf werden heute die Top 10 der kürzesten Grünphasen für Fußgänger im Südwesten beleuchtet. In Friedrichshain-Kreuzberg wird ein Aldi betrauert, in Pankow geht es verkehrstechnisch drunter und drüber. Hier geht's zur kostenlosen Bestellung.
BER Count Up – Tage seit Nichteröffnung:
Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat das Wunder vollbracht: Am 31. Oktober 2020 ist der Flughafen BER offiziell eröffnet worden. 3.073 Tage nach der ersten Nicht-Eröffnung stellen wir damit unseren Count Up ein. Wer nochmal zurück blicken will: Im Tagesspiegel Checkpoint Podcast "Eine Runde Berlin" spricht Lütke Daldrup mit Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt und Checkpoint Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über detailverliebte Kontrollen, politische Befindlichkeiten und aufgestaute Urlaubstage.
Zitat
„Von Seiten der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz gibt es keine Bestrebungen, Schrottfahrräder funktionstüchtig zu machen und wieder zu veräußern.“
Aus der Antwort der Verkehrsverwaltung auf eine Anfrage von Oliver Friederici (CDU), „welche Bestrebungen“ zur Wiederbelebung von Schrotträdern es in Berlin gebe (hier als PDF).
Tweet des Tages
Big #BVG is watching you... 08:53. Moabit. Bus 245. Langes Fahrzeug voller Fahrgäste. Ruhe. Plötzliche Durchsage des Fahrers: 'Könnten Sie bitte ganz hinten nach dem Trinken wieder den Deckel auf die Flasche machen? Danke.'
Stadtleben
Wohin als Potsdam-Neuling? Einen schönen Überblick im Wortsinn hat man vom Dach der Nikolaikirche Am Alten Markt, man kann rund um die Kuppel laufen und in alle Richtungen blicken – auch rüber zur Landtagsdachterrasse. Den Landtag, außen Barock, innen moderne Architektur, inklusive Kantine und Terrasse kann man besuchen, auf dem Speiseplan steht heute Linseneintopf und Schweinebauch in Honig-BBQ-Sauce. Geöffnet ist die Kantine Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, außer an gesetzlichen Feiertagen – Vorteil Potsdam! Tram-Station Alter Markt / Landtag
Essen im Stadtzentrum Da lohnt sich das Kochzimmer am Neuen Markt (Tram /Bus Alter Markt). Koch David Schubert hat gerade wieder einen Stern ergattert (Di-Sa 18-23 Uhr). Lecker Eintopf gibt’s im völlig un-trendigen, urigen Soup Bistro in der Gutenbergstraße 22 (tägl. 12 bis 17 Uhr).
Ein unspektakulärer Ort, typisch für das alte Nachwende-Potsdam: Das Speckers Landhaus (Jägeralle 13), wo gerade die Eat Berlin zu Gast war, bietet am Freitag ein Frauentagsmenü. Das Küchenteam (sogar mit eigenem Blog)tischt drei Gänge für 39 Euro auf. Eine Reservierung ist zu empfehlen. Di-Sa ab 18 Uhr, Bus 692 oder 995 bis Reiterweg / Jägerallee
Trinken zum Frauentag im Künstlercafé Matschke (Alleestraße 10): Das finden oft nicht mal Einheimische, fast tragisch, denn es ist so gemütlich! Am Freitag gibt es ab 19.30 Uhr Livemusik (gegen Hut-Spende) vom Berliner Bluesgitarristen Tony Heidenreich. Und Kunst, die man für eine Frau kauft, gibt es zum Frauentags-Rabatt. Di-Do 15-22 Uhr, Fr-So 12-22 Uhr,
Tram 92 und 96 bis Reiterweg / Alleestraße
Zum Absacker in die Bar Fritz‘n (Dortustraße 6, tägl. 18-3 Uhr), die wissen jedenfalls, was ein echter Whiskey Sour ist. Ist meist knackevoll – aber eine leere Bar ist auch Mist. Alternativ ins Bar-O-Meter im Souterrain in der Gutenbergstraße 103, mit „Hasi“ hinterm Tresen (Mo-Do 20-3 Uhr, Fr-Sa 21-3 Uhr). Jeweils Bus oder Tram bis Platz der Einheit
Anzeige
Digitale Vermögensverwaltung
Für Anleger ab 100.000€ kombiniert LIQID jahrzehntelange Erfahrung mit modernster Technologie. Denn hinter uns steht die Vermögensverwaltung der Familie Harald Quandt. Treffen Sie uns für eine persönliche Beratung in Berlin und finden Sie heraus, wie Sie mit LIQID Ihre finanziellen Ziele bankenunabhängig und kostengünstig erreichen können. Jetzt persönlichen Termin vereinbaren: LIQID.DE/VOR-ORT
Geschenk Was bringt man seinen Lieben mit aus der Landeshauptstadt? Wie wäre es mit einem Garnisonkirchenziegelstein? Die barocke, von der DDR abgerissene Kirche soll wiederaufgebaut werden, Spender sind willkommen. Ein Stein mit Namen kostet 100 Euro und vom Besucher bleibt also was in Potsdam zurück, mit nach Berlin kommt eine Urkunde. Sie können natürlich auch größere Bauteile erwerben, Sie müssen ja nichts schleppen. Tram oder Bus bis Alter Markt / Landtag
Wenn‘s regnet und eklig wird - rein in die Schlösser, unbedingt, und egal welches. Das ist der Vorteil der Besucher, die machen das, was wir Einheimische immer vor uns herschieben. Infos und Tickets gibt es in den Besucherzentren an der Historischen Mühle und neben dem Neuen Palais.
Etwas laufen muss man bis zum Schloss Belvedere auf dem Pfingstberg. Schloss ist dabei etwas irreführend, es ist eher ein Aussichtsgebäude mit vielen Treppenfluchten und Kolonaden und zum Wandeln und einer herrlichen Aussicht von zwei Türmen - heißt ja schließlich Belvedere. Wenn Sie schon mal da sind: Am Fuße des Pfingstberg liegt die russische Kolonie, einfach
mal durchschlendern. Berlin hat ja vieles, aber eben kein russisches Dorf mitten in der Stadt. Dort gibt es ein kleines Museum und das russische Restaurant Alexandrowka im Haus 1 hat von 12 bis 21 Uhr geöffnet und bietet authentisches Essen unter niedrigen Holzbalkendecken und zum Schloss einen Wodka mit Speck. Tram 92 und 92 nehmen und Puschkinstraße oder Alexandrowka aussteigen.
Anzeige
Exklusiv für Checkpoint-Leser: Wenn Sie den Tagesspiegel als digitale Zeitung (E-Paper) lesen, schenken wir Ihnen das iPad dazu. Für nur 34,99 EUR pro Monat.
Hier geht es zum Angebot.
Last-Minute-Tickets I gibt's für das Duo Conexus, bestehend aus Tabea Höfer an der Violine und Marek Stawniak am Akkordeon, im kleinen Kammermusiksaal Havelschlösschen in Klein Glienicke (Waldmüllerstraße 3a, Bus 616 bis Schloss Babelsberg). Die beiden geben dort ab 20 Uhr Bach und Tango zum Besten. Klein Glienicke ist der Ort, wo sich ein Prinz aus einer Laune heraus Schweizer Häuschen bauen ließ, später die DDR ihre Grenze brutal dazwischen prügelte und wo es heute wieder zauberhaft ist. Anreise am besten über Babelsberg und vorher bei Hiemke in der Karl-Gruhl-Straße 55 (Bus 616 / 694 bis Spindelstraße) einkehren. Eine typisch Babelsberger Kneipe (ja, Kneipe, hier sitzen auch Einheimische beim Bier) mit liebevoller, moderner Küche. Der Eintritt für Conexus kostet 25 Euro.
Verlosung Wer am Wochenende doch in Berlin bleibt, kann am Samstagnachmittag ab 15.30 Uhr dem Bundespolizeiorchester im FEZ lauschen - und auch noch für einen guten Zweck. Beim Konzert an der Astrid-Lindgren-Bühne des Kinderzentrums in der Straße zum FEZ 2 (Tram Nixenstraße) sind alle Altersklassen willkommen, das Programm reicht von Camille Saint-Saëns bis hin zu Leonard Bernstein. Das Highlight stellt Nachwuchscellistin Elisabeth Kogan mit ihrem Solostück dar, die bereits international ausgezeichnet wurde. Alle Erlöse gehen an den Ausbau des FEZ, das barrierefrei werden soll. Tickets gibt's ab 4,50 Euro - der Checkpoint verlost aber auch 3x2 Freikarten für das Benefizkonzert am Samstag. Einfach bis 12 Uhr an checkpoint@tagesspiegel.de schreiben.
Das Potsdam-Spezial hat Steffi Pyanoe von den Potsdamer Neuesten Nachrichten für Sie zusammengestellt.
Prominent verraten
Der Botaniker und Leiter des Naturkundemuseums Johannes Vogel hat diese Woche fotografische Hinweise hinterlassen – richtig geraten und die Checkpotts gewonnen hat Leser Stefan Brandes – herzlichen Glückwunsch! Auf den „Mehr Berlin“-Seiten gibt's morgen noch mehr Fotos zu sehen.
Berlin heute
Anzeige
Frühjahrsauftakt 2019: 10% Rabatt
Zum 6. Mal läutet unser alljährliches Kundenfest den Start in die neue Gartensaison ein. Unter dem Motto: Spiel, Spaß, Sparen und Gewinnen erwarten wir Sie am 6. April 2019 von 8 bis 18 Uhr in allen drei Niederlassungen ein bunter Strauß schöner Überraschungen. Holz Possling
Gericht Ein 43-Jähriger, der innerhalb weniger Stunden vier Frauen auf der Straße und in öffentlichen Verkehrsmitteln in sexueller Absicht attackiert haben soll, kommt auf die Anklagebank. Bei den Taten soll er eine Latex-Maske getragen haben. Zwei Geschädigte seien auch körperlich verletzt worden (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal B 219).
Anzeige
"Berlin heute" präsentierte Ihnen Holz Possling
Berliner Gesellschaft
Geburtstage - Florian Langenscheidt (64), Verleger / Pascal Meiser (44), für die Linke im Bundestag / Bruno Müller-Oerlinghausen (83), Professor für Klinische Psychopharmakologie an der FU / Joshiko Saibou (29), Spieler bei Alba Berlin / Ulrich „Ed“ Swillms (72), Musiker / Caterina Kausch, "Alles Liebe für eine super Kollegin, Deine PRINSEN*" / Nicole A., "Liebe Nicky, Danke für deine lange Freundschaft und alles Liebe von Katrin" / Corinna Meyer (48), Journalistin (rbb zibb), "Beste Managerin der Kleinstgesellschaft Kringel-Meyer" / Klaus Schütt (67), "alles Liebe zum Geburtstag, bis bald in Berlin" / Nadine Voß (33), "Von Herzen nur das Beste für dich! Deine Checkies"
Freitag - Michael Freiberg (57), ehem. für die CDU im AGH ( 2011-2016) / Christiane Paul (45), Schauspielerin / Ernst Tugendhat (89), Philosoph u. ehem. Professor an der FU / Sasha Waltz (56), desgnierte Intendantin des Staatsballets / Regina Ziegler (75), Filmproduzentin / Berthold Strietzel (68), "Es gratulieren von Herzen Monika und Gudrun" / Jens Fittkau (52), "Es gratuliert von Herzen Muttah" / Rüdiger Detjens (60), "Leidenschaftlichster Motorradschrauber ever! Alles Liebe Deine Familien-Bande"
Sonnabend - Giovanni di Lorenzo (60), Chefredakteur der Zeit und Mitherausgeber des Tagesspiegels / Katja Ebstein (74), Sängerin / Patrick Hausding (30), Wasserspringer / Corinna Kirchhoff (61), Schauspielerin / Wolfgang Wieland (71), ehem. Grünen-Justizsenator (2001-2002) / Rainer Hachfeld, "Karikaturist, GRIPS Autor und bester Ehemann!" / Siu Kei Pepe Lo (35), "kritischer Geist aus Fernost. Alles Gute für das neue Lebensjahr in Berlin"
Sonntag - Bülent Akıncı (52), Filmregisseur / Waldemar Hartmann (71), Moderator / Marianne Rosenberg (64), Schlagersängerin / Fatoş Topaç (55), für die Grünen im AGH / Mark Waschke (47), Schauspieler / Helmut Rohmann, "Gratulation von seiner Marlies"
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben - Guido Draheim, * 5. April 1927 / Waltraud Rusch, * 13. April 1935, Oberschwester der Charité / Bernhard Weyergraf, * 14. Juni 1938 / Ulla Kremer, * 12. April 1940 / Ingo Pooch, * 24. August 1967
Stolperstein - Heute vor 77 Jahren wurde Abraham Tausk (Jhg. 1874) in Łódź / Litzmannstadt von den Nazis ermordet. Vor seiner Deportation dorthin am 18. Oktober 1941 lebte er in der Sybelstraße 35 in Charlottenburg.
Im Tagesspiegel
Männerwirtschaft: Frauen sind in der Politik weiterhin in der Minderheit. Woran liegt das – und was lässt sich dagegen tun? Lesen Sie die Fragen des (Frauen-)Tages von Claudia von Salzen heute auf Seite 2 im Tagesspiegel und im E-Paper.
Encore
Für alle, die Angst vor dem Alter haben, gibt’s hier eine kleine Aufmunterung aus unserer sonntäglichen „Berliner Liste“ im Tagesspiegel: Zwei ältere Damen im Restaurant. „Wer wird uns denn später pflegen? Afrikaner, Südosteuropäer, jedenfalls keine Deutschen.“ – „Ich hab‘ im Leben festgestellt, dass die Menschen eigentlich alle gleich sind.“ Tröstet sich die Erste: „Na, meinen Po wird er ja wohl finden.“
Kommen Sie gepflegt durch diesen Pseudo-Freitag – und genießen Sie das lange Wochenende. Am Montag begrüßt Sie hier wieder Lorenz Maroldt.
Alles Gute,