es sind Tage, an denen auch das Lächeln gefriert. Die Pandemie der schlechten Laune und kleinkarierten Kleinteiligkeiten inmitten einer nicht kleiner werdenden Krise, die weiterhin nach großen Lösungen verlangt, greift um sich, und längst sind auch Deutschlands Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten infiziert. „In den verschiedenen Mutationen des Virus ist eine dritte Welle angelegt, die wir bekämpfen müssen“, warnt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und musste sich dennoch im Vorabend ihrer Macht gestern Abend der anschwellenden Zwischenmacht der Fürstinnen und Fürsten der Bundesländer beugen.
Beim Gipfel wurde gefeilscht, als gebe es auf Basaren längst keinen Lockdown mehr. „Das ist wie in der Wurstfabrik“, sagte ein Verhandler später – man will lieber gar nicht wissen, wie’s zustande kommt (Rekonstruktion hier). So bleibt am Ende ein unabsehbares Ende. Und die Angst als bleibender Begleiter – vor einem „Stopp und Go bei den Lockerungen“ (Bayerns Ministerpräsident Markus Söder). Vor weiterhin verzögerten Impfungen und Hilfszahlungen für Unternehmerinnen und Unternehmer. Und vor einem neuen Virus, das das alte ablöst und das Deutschlands Gesundheitsbehörden noch immer nicht richtig einschätzen, geschweige denn nachverfolgen können.
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Erst mal die wichtigsten Zahlen und Daten im Überblick:
– 22. Februar: Die Bundesländer dürfen Kitas und Grundschulen wieder schrittweise öffnen; in Berlin soll das mit Wechselunterricht, mehr Selbsttests selbst für Kitakinder und ein paar Luftfiltern in Klassenräumen möglich sein. Ob in Berlin nur die ersten drei oder die ersten vier Klassen wieder den Ranzen umschnallen dürfen, will der Senat heute entscheiden. Merkel gab unumwunden zu, sich einen späteren Start gewünscht, sich aber im Kultusmister-Kleinklein nicht durchgesetzt zu haben. Immerhin: Lehrerinnen und Erzieher sollen früher geimpft werden als bisher geplant. Im Mai und Juni könnte es soweit sein, bis dahin bleibt im Klassenraum die Hoffnung zittrig: beim Frostlüften.
– 1. März: „Aus hygienischen Gründen“ (Beschlusspapier) und auch wegen „der Würde der Menschen“ (Söder) soll sich jede und jeder wieder Haare und Fußnägel schneiden lassen dürfen. Dazu der schnittige Kommentar von Pankows Bürgermeister Sören Benn (Linke): „Die einen gehen zum Friseur, die anderen raufen sich die Haare.“
– 7. März: Mindestens noch vier Wochen lang geht der Lockdown in die Verlängerung und werden Arbeitgeber weiter angebettelt, jetzt nun aber wirklich mal ernsthaft mehr Homeoffice zu ermöglichen. Außer in vielen Behörden und Bundestagsbüros natürlich.
– 35 von 100.000: Erst, wenn es so wenige Neuinfektionen pro Woche und pro 100.000 Einwohner gibt, dürfen Geschäfte, Museen und Galerien öffnen. „Wir müssen noch entscheidende Wochen durchhalten“, mahnt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD). Entscheidende Wochen, in denen das Durchwurschteln immer neue Mutationen erfährt. 35 ist das neue 50. Und 2021 das neue 2020.
Und wie geht es den Menschen gerade? „Man hat wie eine kleine Fessel am Bein, weil man nicht weiß, ob man als nächster dran ist“, sagt Inge aus Lichtenberg. Die 87-Jährige spricht über ihre Ängste und ihre Einsamkeit im „Archiv der lebenden Toten“, das ein Künstlerkollektiv um die Regisseurin Romy Weyrauch gerade erstellt. „Wir fragen junge und ältere Menschen, die vom Virus besonders bedroht sind“, erzählt Weyrauch am Checkpoint-Telefon. Ein Theaterstück soll im Kunstzentrum Hellerau in Dresden und möglichst auch auf der digitalen Bühne im Berliner Hau aufgeführt werden. Aber so lange das nicht möglich ist, erzählen Menschen mit Vorerkrankungen oder Behinderungen und eben alte Leute, wie sie mit der Corona-Gefahr umgehen – und wie sie sich jetzt mit dem Tod beschäftigen. „Wir wollen etwas benennen, was normal ist, aber derzeit in Statistiken versteckt wird: dass wir sterblich sind“, sagt Weyrauch.
Die 37-Jährige, die zuletzt in Zusammenarbeit dem Tagesspiegel das Erinnerungsstück „Als die Mauer fiel“ mit Jugendlichen entwickelt hatte, will nun Blicke auf die älteren Menschen lenken – und gemeinsam mit anderen Künstlern zeigen, wie verletzlich wir gerade alle gemeinsam sind. „Niemand sollte sich anmaßen, zu sagen, welches Leben mehr wert ist. Aber wenn uns unsere Gemeinschaft etwas wert ist, muss der Einzelne sich zurücknehmen“, sagt Weyrauch. Jeder Einkauf mit richtig sitzender Maske sei nun ein politischer Akt, das selbstverständliche Umarmen von Menschen verliere sich in Verantwortung für andere. Es geht gerade nicht nur um Dich und mich. Sondern auch um Inge aus Lichtenberg, die sagt: „Wenn ich das Virus bekäme, würde ich sagen: Damit hat sich die Sache. Ich möchte nicht beatmet werden.“
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Berlin bleibt auf Eis gelegt – Zeit, im Kopf auf eine Weltreise zu gehen, die einem das Herz erwärmt. Die Augen müssen dabei geschlossen bleiben – so wie die Kinos, in denen sie normalerweise um fremde Ecken lugen würden, um Menschen zu erblicken, die in der Ferne nahe gehen, und Träume, wie ein anderes Leben im eigenen aussehen könnte. Heute hätte die Berlinale begonnen; im Tagesspiegel feiern wir das eigentlich größte Publikumsfilmfest der Welt einfach trotzdem. In unserer neuen täglichen Kolumne „Filmriss“ erinnert heute Andreas Conrad an die glanzvollste Eröffnungsfeier mit Schirm, Charme und den Stones. Und im Checkpoint verraten Filmverliebte ihre Streifen für die Ewigkeit (meiner versteckt sich übrigens hinter diesem Rätselbild). Den Vorhang hier öffnet weiter unten im Encore der Berlinale-Chef Carlo Chatrian, der noch auf eine Freiluft-Berlinale im Juni hofft. Kann dieser Lockdown wirklich so happy enden?
Damit im Tiefschnee nicht bloß Väterchen Frust seine Runden dreht, drehen wir uns mal um ins thüringische Mühlhausen. Hier herrschten letzte Nacht 26,7 Grad unter Null – Oberbürgermeister Johannes Bruns (SPD) verteilt trotzdem wärmende Nachrichten. „Die Lage ist entspannt, weil kein weiterer Schnee hinzugekommen ist“, berichtet Bruns dem Checkpoint. Die Straßen seien geräumt, für Obdachlose stünden eine Unterkunft und eine Wärmestube bereit, Feuerwehr und Rotes Kreuz hätten keine Noteinsätze fahren müssen. „Ob die Temperaturen auf minus 15 oder auf minus 27 Grad Celsius fallen, macht keinen erheblichen Unterschied“, sagt Bruns. Egal, was Mütterchen Frost noch mit uns vorhat: Bleiben wir cool im Kopf, aber nicht im Herzen.
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Erst mal abkühlen müssen sich die Gemüter an der Technischen Universität. Hier wurde am Mittwoch im Akademischen Senat erneut der Neubau für die Mathematik heiß diskutiert, den die Stadt Berlin vorantreibt. Für eine „energetische Dreckschleuder“ hält ihn die Universitätsleitung – für die aufwändige Fassade müssten hunderte kleine Lüfter eingebaut werden, die das Klima schädigen würden. Die Uni hat nach Checkpoint-Informationen mehrmals bei der Stadtentwicklungsverwaltung interveniert, bisher vergeblich. Viel Zeit zum klimafreundlichen Umgestalten bleibt nicht mehr. Schon jetzt ist das Fundament an der Fasanenstraße ausgehoben, bis 2024 sollen hier etwa 100 Millionen Euro verbuddelt sein. Vielleicht sollte das Konzept vorher noch mal durchlüftet werden.
So, jetzt schlittern wir gleich rein in den Tag. Am besten auf Berlins Trampelloipen (Video hier) und auf den 421 wandelbaren Worten, die die Schotten für den Schnee ersonnen haben (via „Geo“). Zwischen „flindrikin“ (leichter Schneefall) und „sneesl“ (beginnender Schneeschauer) ist auch heute in Berlin alles drin. Wer sich danach dranmachen will, die Berliner Weiße auf die Schippe zu nehmen, achte bitte auf die Ratschläge der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie. Sie empfiehlt fürs richtige Schneeräumen: erst Muskeln aufwärmen, dann mit der Schaufel schieben oder mit geradem Rücken in die Knie gehen und den Schnee auch mit der Kraft der Beine heben. Vorsicht, ruckartige Bewegungen führen zum Hexenschuss. Dann braucht man zwar keine Schippe mehr, aber einen Besen.
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Die Liebe ist kein Tinderspiel: Wie geht Dating in der Pandemie? Die britische Bestseller-Autorin Dolly Alderton weiß fast alles über Beziehungen und die Apps, die sie versprechen. Ein Interview von Ulf Lippitz.
Telegramm
Neukölle allaaf! Der Karneval findet diesmal nur im Fernsehen statt. In Berlin pflegt man sowieso ein anderes Narr-ativ.
Kreuzberg helau! Die für Grünes und Geld zuständige Stadträtin Clara Herrmann von den Grünen will Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg werden und damit die (nicht mit ihr verwandte) Kiezkönigin Monika Herrmann ablösen, die im Herbst ins Abgeordnetenhaus weiterradelt. Herrmann, also die Kiezkandidatin, ist sich mit ihrem Bezirk allerdings nicht vollends grün. „Wie viele andere auch bin ich schweren Herzens nach mehreren Jahren in Kreuzberg und über zehn Jahren im Friedrichshainer Südkiez aus familiären Gründen umgezogen“, berichtet sie auf Checkpoint-Nachfrage. Pankow soll ja auch ganz grün sein.
Verzogen bleibt auch der mühsam hochgezogene BER. Angesichts von nötigen Finanzhilfen von bis zu 1,8 Milliarden Euro fordert Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter jetzt eine Entschuldung der Flughafengesellschaft. „Bund, Berlin und Brandenburg können nicht alle drei Monate einige hundert Millionen Euro nachschießen“, sagt Hofreiter. Schönefeld bleibt ein unschönes Feld.
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Athener an der der Spree: Um 467 Berlinerinnen und Berliner, vor allem aus dem Ausland, hat sich die Stadt im vergangenen Jahr vergrößert. Berlin wächst kaum noch. Bleibt aber in der Pubertät.
So, jetzt geht’s mit Corona-Matte auf die Yoga-Matte. Diesmal mit Homeoffice-Training für den Beckenboden, der schon Elvis‘ Hüfte in Schwung brachte und auch den Sex schwungvoller macht. Wie genau, erklärt Gynökologin Mandy Mangler im Tagesspiegel-Podcast „Gyncast“. In der mittlerweile 21. Folge der unzensierten Sprechstunde landen Esther Kogelboom und Julia Prosinger auf dem Beckenboden der Tatsachen – als „Garant für starke Gefühle“ (abrufbar hier und auf allen Audio-Portalen). Und Mandy Mangler macht uns alle einen Kopf kleiner; aus Liebe natürlich: „Für unsere Beckenböden wär‘s besser, wir wären dümmer. Der Umfang unserer Köpfe strapaziert sie bei der Geburt.“ Darüber hätten wir uns mal vorher einen Kopf machen sollen.
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Technologieoffenheit ist das A und O für die Mobilitätswende, oder? Im Agenda Podcast spricht Journalist Philipp Eins mit Matthias Trunk (GASAG AG) über Technologieoffenheit im Verkehrssektor und die nötigen politischen Rahmenbedingungen für die Mobilitätswende. Der Podcast ist ein Angebot des Verlags Der Tagesspiegel.
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Schön schmal ist zumindest Londons kleinstes Haus (Fotos via CNN hier). Es steht gerade für schlanke 950.000 Pfund zum Verkauf (1,1 Millionen Euro). Berlins engstes altes Haus mit vier Meter Länge soll in der Müllerstraße 156 in Wedding stehen (zu sehen hier) – noch schmalere Fenster sind der Stadtentwicklungsverwaltung und dem Statistischem Landesamt nicht bekannt. Ne Menge Geld kann man hier trotzdem rauswerfen.
Und noch die frischesten Nachrichten aus dem Gemüsebeet: Spinat ist jetzt in der Lage, Mails zu versenden (Hintergründe hier). Und bevor wir Menschen uns voll zum Obst machen, hier die Ergebnisse der letzten Äpfel- und Birnen-Zählung: In Berlin gibt es derzeit 171.530 Tonnen für Biomüll (via Parlamentsanfrage von Georg Kössler). Die Menge des Komposts aus dem häuslichen Kühlschrank wächst von Jahr zu Jahr. So endet jedes junge Gemüse wo es herkam – in der Erde.
Letzte Meldung aus Los Angeles: Larry Flynt, legendärer wie revolutionärer, skrupelarmer wie an Feinden reicher Verleger von „Hustler“, dem Magazin „full of porn, protest and politics“, ist heute Nacht gestorben (via tmz.com). Sein Denkmal, der dokumentarische Spielfilm „Larry Flynt“, bleibt. Und auch die Erinnerung daran, dass ihn ein religiöser Rechtsextremer mit einem Mordanschlag 1978 für sein restliches Leben lähmte und sich Flynt davon nie bremsen ließ. Die Freiheit der anderen – er wollte sie immer auch für sich.
Zitat
„Der Sturm wird stärker. Das macht nichts. Wir auch!“
Mutmach-Postkarte vom „Machmit!“-Museum aus Prenzlauer Berg, das Kindern kreativ die Welt erklärt.
Tweet des Tages
Freu mich immer, wenn ich mir selbst eine Mail schreibe, einen Link oder eine Notiz, und dann meine eigene Abwesenheitsnotiz kriege.
Stadtleben
Geliefert – War indische Küche neben Pizza einmal das Lieferessen schlechthin, ist es inzwischen gar nicht mehr so einfach, indische Restaurants zu finden, die herausragen. Diesem traurigen Status indischer Küche in der Kapitale setzt Tiffin ein Ende. Mit eigenem Lieferservice kommt „My Mom's Keema“ frisch zubereitet und duftend an, um die Aromen und Kindheitserinnerungen der Kreuzberger Crew zu verteilen. In Gedenken an den kürzlich geschlossenen Amrit am Oranienburger Tor erheben wir unsere Chapati in der Oranienstraße 200, U1+U3 Görlitzer Bahnhof, von Freitag bis Sonntag zwischen 17 und 19 Uhr.
Das ganze Stadtleben gibt's mit Tagesspiegel-Plus-Abo.
Letzte Runde – Das Herzstück der Neuköllner Weserstraße hält Winterschlaf. Aber nur noch bis Sonntag, denn dann liefert die Crew des TiER die Drinks wieder direkt an die Haustür. Wenn Bartender Robert Sokol gerade keinen Doomsday Sour mixt, streift er durch die Straßen des Kiezes und fotografiert, am liebsten seine Menschen. So sehr der gelernte Fotograf und Mediengestalter zwar das von Gläserklirren begleitete Treffen von Freunden vermisst, weiß er die ruhigen Nächte und die Zeit hinter der Linse doch zu schätzen. Was es zu Hause zu trinken gibt? Einen aus der Bar mitgebrachten Nebukadnezar: mit Schwarztee und Szechuanpfeffer aromatisierter dunkler Rum, Bitter, Zucker, fertig.
Das Pandemie-Ding
Zeiten ändern sich und Corona ändert die Zeiten. In den kommenden Wochen wollen wir an dieser Stelle Dinge zeigen, die während der Pandemie an Bedeutung gewonnen haben. Heute: Gisa Bodenstein und das digitale Yoga-Studio.
„Im Zuge von Corona haben meine Schwestern, meine Eltern und ich angefangen, per Videokonferenz gemeinsam Fitness-Videos auf Youtube zu machen. Manchmal möchte auch der Hund mitturnen...“
Was ist Ihr Pandemie-Ding? Wir freuen uns über Fotos (möglichst im Querformat) inklusive einer kurzen Begründung an checkpoint@tagesspiegel.de.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Canan Bayram (55), Politikerin und MdB (Die Grünen) / Wolfgang Condrus (80), Schauspieler und Synchronsprecher, „mit den besten Wünschen aus Frankreich von Monika, einer Berliner Verehrerin aus der Jugendzeit.“ / „Alles Liebe für Holger aus Schwanewede. Jutta & Dietmar“ / Andreas Krautscheid (60), Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Vorstands Bundesverband deutscher Banken e. V. und ehem. CDU-Politiker / Gerhard Kunz (79), ehem. CDU-Finanzsenator (1981-85) / Alexandra Neldel (45), Schauspielerin / Kirill Petrenko (49), Chefdirigent der Berliner Philharmoniker
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben – Daniel Hirschböck, * 15. Februar 1995 / Dr. Vera Klüppel, * 27. Mai 1966 / Torsten Scherf, verstorben am 1. Februar 2021, Berliner Wasserbetriebe / Univ.-Prof. Dr. med. Niels Sönnichsen, * 1930, Facharzt für Dermatologie / Horst G. Weiss, * 17. Dezember 1928 / Prof. Dr. Dieter Wolff, gest. 27. Januar 2021, lehrte von 1969-74 an der TU Berlin Angewandte Linguistik
Stolperstein – In Gedenken an Arthur Leiser (Jg. 1871) wurde in der Martin-Luther Str. 107 in Tempelhof-Schöneberg am 24. September 2016 ein Stolperstein verlegt. Der Kaufmann und Makler war Zwangsarbeiter beim Reichsarbeitsdienst und wurde am 5. August nach Theresienstadt deportiert. Dort haben ihn die Nationalsozialisten heute vor 78 Jahren ermordet.
Encore
Täglich empfehlen Kultur- und Kinoschaffende ihren „Film für die Ewigkeit“. Carlo Chatrian, künstlerischer Leiter der Berlinale, schwärmt von einem Kriegsepos. Von Robert Ide
Lassen Sie sich heute nicht auf die Schneeschippe nehmen. Mit mir schaufelten sich Teresa Roelcke und Corinna von Bodisco (Recherche) sowie Juliane Reichert (Stadtleben) und Kathrin Maurer (Produktion) durch die Nacht. Morgen taut hier Stefan Jacobs für Sie auf. Ich tauche erst mal kurz ab. Und ich grüße Sie,
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