Hatten Sie eine friedliche Osterzeit? Ja? Dann sind Sie höchstwahrscheinlich nicht in der Berliner SPD. Dort geht es aktuell recht rau zu. Mitglieder werfen sich angesichts des Basisentscheids über eine Koalition mit der CDU gegenseitig Fake News, Wortbruch und persönliche Angriffe vor. Die Autorin und SPD-Genossin Anne Rabe schreibt gar, sie sei „mehrfach beleidigt und bedroht“ worden, weil sie sich gegen den Koalitionsvertrag ausspreche. Was all die Vorwürfe und Angriffe verbindet? Sie finden auf Twitter statt. Und vielleicht gehört das schon zur Problembeschreibung dazu.
Dazu kam vergangene Woche noch eine recht unglückliche Mail des Landesgeschäftsführers Sven Heinemann an die SPD-Funktionäre. Heinemann forderte darin, dass „alle Gliederungen, Arbeitsgemeinschaften, Foren und Fachausschüsse der SPD Berlin, sich während des Mitgliedervotums neutral zu verhalten“ haben. Dumm nur, dass viele SPD-Gliederungen längst öffentlich Position bezogen haben. Merke: Demokratie ist anstrengend, innerparteiliche Demokratie erst recht. In rund zwei Wochen endet der Mitgliederentscheid.
Große Aufregung über Ostern auch an anderer Front: Der Berliner Spirituosenhersteller Schilkin hat sein umsatzstärkstes Produkt in gegenderter Form auf den Markt gebracht, berichtete der „Spiegel“. 500.000 Exemplare „Berliner*innen Luft“ vertreibe sein Unternehmen aktuell, sagte Schilkin-Chef Erlfried Baatz dem Magazin und triggerte damit zielsicher die selbsternannten Sprachwächter der Nation. Dabei ist das eigentliche Erstaunliche an der ganzen Geschichte: Der grammatikalisch fragwürdige Likör ist schon seit zwei Monaten auf dem Markt. Nur hat es offenbar kaum jemand mitbekommen. Um seinen PR-Stunt zu retten, musste Baatz also extra zum „Spiegel“ rennen, woraufhin die Nachricht dann in zahlreichen anderen Medien landete. Und nun auch im Checkpoint. Darauf erstmal einen Jägermeister.
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Soziale Pflegeversicherung: Beitrag könnte sich verdreifachen.
Die Bundesregierung befasst sich aktuell mit der Pflegereform von Gesundheitsminister Lauterbach. Die dabei vorgesehenen Leistungsausweitungen würden die Pflegeversicherung deutlich teurer machen. Doch selbst ohne Reform drohen massive Beitragserhöhungen. Das hat das Wissenschaftliche Institut der PKV berechnet. Mehr erfahren
Haben Sie Ende April wichtige Pläne oder Termine in Berlin? Dann planen Sie lieber etwas mehr Zeit ein. Die Klima-Aktivisten der Gruppe „Letzte Generation“ haben nicht weniger angekündigt, als Berlin ab dem 24. April „durch Straßenblockaden zum Stillstand“ zu bringen. Dass das gelingen könnte, zeigt ein Blick auf die Zahlen. 693 Aktivistinnen und Aktivisten haben sich laut der Gruppe bereits für die Proteste angemeldet. Wenn man bedenkt, dass es für eine Straßenblockade oft nur eine Handvoll Aktivisten braucht, könnte sich da tatsächlich einigesan Autos und Wut aufstauen. Wie ernst es die Gruppe meint, zeigt auch die Antwort auf eine Checkpoint-Anfrage: Um „Kraft für die anstehende Protestphase zu tanken“, würden Presseanfragen bis zum 15. April nicht beantwortet. Und ja, sie haben wirklich „tanken“ geschrieben.
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Wolfram Koch bringt Daniil Charms schwarzhumorige, komische und abstruse Stories mit seinem Kollegen Werner Eng und dem Musiker Ingo Günther nach Neuhardenberg. „Zwischenfälle – Lesung mit Ein-Mann-Kapelle“ am 22. April um 17 Uhr, 2 x 2 Tickets zu gewinnen: E-Mail mit Betreff „Zwischenfälle“ an verlosung@schlossneuhardenberg.de. Mehr Infos hier.
Themenwechsel: Vor knapp zwei Monaten starben bei einem Erdbeben in der Türkei und Syrien über 55.000 Menschen. Die Berliner Grünen-Abgeordnete Tuba Bozkurt ist aktuell in der betroffenen türkische Region Malatya, in dem auch ein Teil ihrer Familie wohnt. Am Checkpoint-Telefon hat Bozkurt über ihre Eindrücke berichtet:
Frau Bozkurt, wie ist aktuell die Lage in dem betroffenen Gebieten? Wird an einigen Orten schon mit dem Wiederaufbau begonnen?
Aufbau gibt es noch keinen, es wird eher noch abgebaut. Neben komplett eingestürzten Häusern, stehen immer noch viele Hausskelette. Und selbst die Häuser, die von außen unbeschädigt aussehen, haben oft große Risse in den Innenwänden, die sie unbewohnbar machen. Die Luft ist immer noch diesig vom Staub des Bauschutts überall. Auf allen freien Flächen stehen Zelte, vereinzelt auch Container. Dazu kommt, dass viele Gewerbetreibende nicht nur ihre Wohnungen, sondern auch ihre Geschäfte verloren haben. Und: Es gibt immer noch Nachbeben, die die Menschen in Angst versetzen.
Kommen die Hilfen und Spenden bei den Menschen an?
Da bin ich mir noch unschlüssig. Mein Eindruck ist, dass gerade viele Sachspenden nicht zielgenau von der Verwaltung verteilt werden. Es gibt eine gewisse Holschuld der Menschen. Ich versuche gerade eine Lagerstätte zu organisieren, in der Sachspenden aus Berlin gesammelt und von da aus auch aktiv verteilt werden.
Kurz nach dem Erdbeben gab es viel Solidarität, jetzt die mediale Aufmerksamkeit so gut wie weg.
Ja, das ist ein Problem, gerade weil noch Vieles, sowohl Sach- als auch Geldspenden, gebraucht wird. Es gibt zum Glück immer noch eine große Aufmerksamkeit im Land selbst, gerade auch wegen des Präsidentschaftswahlkampfs aktuell. Auch unter den türkischstämmigen Berlinern ist das Thema noch präsent. Hier gibt es immer noch viel Unterstützung und Hilfe.
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+ Früher war es für Unternehmen kein Problem, Führungskräfte zu rekrutieren. Heute bestimmen die Kandidaten, was ihnen wichtig ist. Tanja Buntrock hat mit professionellen Headhuntern gesprochen.
+ Heißer Poker um die Wärme: Vattenfall will die Fernwärme verkaufen und angeblich die Gasag-Beteiligung behalten. CDU und SPD möchten alles übernehmen – um die zwei Milliarden Euro werden veranschlagt, erfuhr Alfons Frese.
+ Unterwegs auf dem Märkischen Landweg: Eine Künstlerin mit Glashütte, ein Newcomer am Backofen, Tierschützer mit Kranichgästen – beim Wandern durch die Uckermark trifft man Einheimische, die in ihrer Heimat etwas bewegen wollen, fand Oliver Gerhard heraus.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Das Pentagon hat am Montag den Leak mehrerer geheimer Dokumente als „sehr hohes Sicherheitsrisiko“ eingestuft. Nach Angaben der „New York Times“ enthalten die Unterlagen unter anderem Informationen zu Plänen der USA und der Nato zur Unterstützung einer ukrainischen Militäroffensive im Frühjahr gegen die von Russland besetzten Gebiete.
Alle aktuellen Ereignisse im Ukraine-Krieg können Sie in unserem Live-Blog (hier) verfolgen.
Nach einer pro-palästinensischen Kundgebung, auf der israelfeindliche und antisemitische Parolen gerufen wurden, ermittelt die Berliner Polizei wegen des Verdachts auf Volksverhetzung. Mehrere Politiker auf Bundes- und Landesebene kritisierten die dokumentierten Vorfälle deutlich.
CDU und SPD in Berlin bekommen unerwartete Schützenhilfe von den Brandenburger Linken. Die fordern, das 29-Euro-Ticket auch in Brandenburg einzuführen, und würden damit CDU und SPD vor einer Schmach im VBB-Aufsichtsrat bewahren. Einziges Problem: Die Linken sind in Brandenburg nicht in der Macht.
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Es läuft nicht rund bei Hertha BSC. Selbst die erfolgsverwöhnte U19-Mannschaft musste im Bundesliga-Halbfinalhinspiel gestern eine 0:4-Niederlage gegen Dortmund hinnehmen. Das Herrenteam dümpelt weiter auf dem vorletzten Platz. Jut, dann müssen es halt die Frauen richten: Ende vergangener Woche besiegelte Hertha BSC die Eingliederung eines Frauenteams – als letzter (Herren-)Bundesligaverein.
Da sag einer, die britische Monarchie sei nicht in der Moderne angekommen: Laut Buckingham-Palast werde es anlässlich der Krönung Charles III. am 6. Mai auf Twitter ein neues Emoji geben, dessen Design auf der legendären Edwardskrone basiere.
Wie immer auf der Höhe der Zeit ist Berliner Verwaltung: Das Landesverwaltungsamt Berlin sucht aktuell Kalender für das – Achtung – Jahr 2023. Im „Falle von Vertragsverlängerungen“ immerhin auch gleich für die Jahre 2024, 2025 und 2026. Sehr vorausschauend!
Langsam wird’s peinlich für Bayern. Nach Berlin liegt nun sogar Brandenburg beim Wirtschaftswachstum vor dem Söder-Staat. 2022 erzielte Brandenburg mit einem 3,3-prozentigem BIP-Anstieg das beste Ergebnis aller Flächenländer.
So, zum Schluss noch ein bisschen Lust auf Kunst zum Selber-Machen? Dann ab nach Lichtenberg. Seit Ende Februar können kunst- und spielbegeisterte Lichtenberger an der Mosaikmaschine, einem fahrbaren Arcade-Automaten, ihre eigenen Mosaik-Bilder gestalten. Diese sollen dann von Graffitikünstler vom Digitalen ins Analoge übertragen werden und den Anton-Saefkow-Platz verschönern. Jeden Donnerstag ab 16 Uhr kann die Mosaikmaschine am Anton-Saefkow-Platz 3-4 besucht werden.
Sonnabend fragten wir, wie sich die rasende Digitalisierung in den Bezirksämtern Reinickendorf bemerkbar macht. Man kann dort fortan, Antwort c) ...mit Kreditkarte bezahlen. Hier lesen Sie es nach.
Zitat
„Ich kannte Fler und seine Musik gar nicht. 90 Prozent der Kollegen auf meiner Dienststelle übrigens auch nicht.“
Der Zehlendorfer Polizist Stephan Zillmer wurde deutschlandweit durch ein Video bekannt, in dem der Rapper Fler ihn auf offener Straße minutenlang bedrohte, beleidigte und immer wieder als „Fanboy“ bezeichnete. Mit meinem Kollegen Sebastian Leber hat Zillmer erstmals öffentlich über den Vorfall gesprochen (T+).
Tweet des Tages
Was für ein Fetisch ist es, „glückliche Tiere“ essen zu wollen?! ?
Stadtleben
Essen & Trinken – Erst Kultur, dann Gourmet-Dinner: Das bekommt, wer sich am Freitag, den 21. April nach Brandenburg wagt. Das „Freilich am See“ in Bad Saarow lädt ab 19 Uhr zu einer Lesung der Autorin Lucia Jay von Seldeneck. Sie stellt ihren Debüt-Roman „Weltfrieden“ vor, der humorig einen Treuhand-Skandal im Berliner Umland der Neunziger erzählt. Anschließend kredenzt das Lokal ein spezielles Lesungsmenü samt Tafelspitz, Steinbuttfilet und Kaiserschmarrn. Ein 3-Gänge-Dinner ist für 37 Euro zu haben, wer nur zur Lesung will, zahlt zehn.
Wer hat Hunger? Für Checkpoint-Abonnenten haben wir exklusiv zwei Plätze für Lesung und Dinner ergattert. Wer hinmag, schreibt uns eine E-Mail.
Berlinbesuch die romantische Seite der Stadt zeigen: Zwischen Dreck, hartem Ton und Betonwüste blühen auch dieses Jahr die vielen Kirschbäume Berlins. So manch grauer Boulevard wird dann für wenige Wochen ungewohnt lieblich. Die besten Orte, die rosafarbenen Blüten zu bestaunen, finden Sie auf der Berlin-Blossom-Map von Visit Berlin – Checkpoint-Favoriten in allen Himmelsrichtungen der Stadt: der Kirschblütenpfad an der Bornholmer Straße (Norden), der Britzer Garten (Süden), die Gärten der Welt (Osten) und, weit im Westen, die Pfaueninsel. Märchenlandschaft samt rosa Blüten: Wenn das kein romantischer Frühlingstag wird?
Neu in der Neuen Nationalgalerie sind 100 Werke Gerhard Richters: Für seine Schau in Berlin hat die Stiftung des Künstlers dem Haus einen ganzen Bilderschatz als langfristige Leihgabe überlassen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Großformat-Zyklus „Birkenau“, für den Richter Fotografien aus dem KZ mit Kohle und Ölfarbe auf Leinwände übertragen hat, um sie danach abstrakt zu übermalen. Außerdem sind dutzende weitere Werke aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers zu sehen, nicht zuletzt das „Besetzte Haus“, „4900 Farben“ und „Strip“. Wer die Schau gleich doppelt und dreifach besuchen will, hat Zeit: Die Ausstellung läuft bis 2026. Tickets erstehen Sie für 14/7 Euro hier.
Karten sichern – Der Wintergarten wirbelt seine Besucher zurück in die Sechziger: Die neue Show des Theaters ist eine Hommage an das legendäre Woodstock-Festival. Luftartisten, Jongleure und Tänzer haben Choreografien zu den Hymnen von Janis Joplin, Joe Cocker, The Who und Jimi Hendrix und anderen Rockstars entwickelt – und hauchen dem Wintergarten ein bisschen Festival-Feeling ein. Die neue „Woodstock Variety Show“ ist bis zum 16. Juli zu besuchen, Karten erstehen Sie ab 44 Euro hier – oder beim Checkpoint: Für den Termin am 13. April (20 Uhr) verlosen wir 2x2 Tickets.
Grübelstoff – Plattenbau? Vogelzwitschern! Autobahn? Baumblüten! Das Frühjahr legt sich wie ein romantischer Schleier über die Stadt. Die Stimmung hebt sich, die Sonne scheint wieder in die Wohnung, der Kiez blüht wenige Wochen auf. Welcher wenig bemerkenswerte – gar: hässliche – Ort wird im Frühling zu einem außergewöhnlichen?
Kiekste
Schlechte Nachrichten, falls Sie wiedermal kiffenderweise auf Ihren Inlineskates und Gitarre auf dem Rücken ins Kriminalgericht Moabit rollen wollten: hier die aktuelle Verbotsliste! (Foto: Katja Fuechsel)
Berlin heute
Verkehr – Marzahner Straße (Alt-Hohenschönhausen): Bis Mitte Mai ist die Straße Richtung Rhinstraße zwischen Plauener Straße und Wollenbergstraße für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Eiswaldtstraße (Lankwitz): Bis Anfang Mai ist die Straße von Gallwitzallee bis Beselerstraße gesperrt, Fuß- und Radverkehr frei.
Gürtelstraße (Lichtenberg): Bis 21.04.2023 ist die Straße Richtung Möllendorffstraße zwischen Scharnweberstraße und Frankfurter Allee für den Kfz-Verkehr gesperrt.
S-Bahn: Die S2 ist bis zum 13.04.2023, ca. 22:00 Uhr zwischen Blankenfelde und Attilastraße unterbrochen. Es fahren Busse als Ersatz.
Demonstration – Heute sind neun Demos angemeldet (Stand: 10.4., 14 Uhr), u.a.:
„Warnstreik im Rahmen der Tarifrunde Kfz-Handwerk“, 20 Personen, IG Metall, Blankenburger Straße (12-12.30 Uhr)
„Wir sind für die Freiheit von Julian Assange“, 20 Teilnehmende, Pariser Platz (13-19 Uhr)
„Weg mit dem Verbotsantrag gegen in HDP in der Türkei!“, 20 Menschen, MLPD, Tiergartenstraße (16.30-17.30 Uhr)
Gericht – Weil sie Geldautomaten mit Vorsatzgeräten versehen, so ausgespähte Kundendaten auf Kartenrohlinge gespielt und fremde Konten geplündert haben sollen, kommen zwei 57- und 47-Jährige auf die Anklagebank. Es sei ein Schaden von rund 140 000 Euro entstanden (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 700).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – „Liebe Anke Mitschele, hoch sollst du leben! Schön, dass es dich gibt. Was, hier soll eine Zahl stehen? Bitte, du bekommst 100 QP. Hab selbst nachgerechnet. Herzlich, Steffi“ / „Hallo Frau Marianne, zu Deinem heutigen Ehrentag wünschen wir Dir alles Liebe und Gute. Es ist schön mit Dir. Deine Bande. P.S.: Ach ja, auch alles Gute von Klausi Bär (hätten wir fast vergessen)“ / „Liebe Melanie, zu deinem 33. Geburtstag ganz herzliche Glückwünsche von Uschi“ / Christiane Möbus (76), Künstlerin / Ajibola „Bola“ Olalowo (52), ehem. für die Grünen im AGH / Udo Schenk (70) Schauspieler / Lena Schöneborn (37), ehem. Moderne Fünfkämpferin / Simone Thomalla (58), Schauspielerin / Nadine Warmuth (41), Schauspielerin / Christl Weber (75), Journalistin
Nachträglich: „Der lieben Schulfreundin Anne fliegen heute die herzlichsten Glückwünsche aus der Schweiz zu. Nur noch gute Überraschungen wünschen Giselle und Elmü aussi“ / „Emily hatte Geburtstag. Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar. Opa“ / „Lieber Mads, alles Gute zu Deinem 16. und viel Erfolg bei Deinen kommenden Prüfungen. Viele Grüße, Papa.“ / „Herzlichen Glückwunsch lieber Rudolf nachträglich zum 70. Wir wünschen Dir von allem viel: Gesundheit, Reisen, Bücher, Musik, Filme, Ausstellungen, Treffen mit uns... Deine Freundinnen und Freunde“ / Andreas Schwager (60) „Teamleiter Nachhaltige Transport- und Zustelllösungen der DHL, dem Berlin das gelbe Solarpaketboot zu verdanken hat“ / Göksu Wolf, „Ganz liebe Grüße und Wünsche von Deiner Familie und viel Erfolg mit Save the Children“
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Manfred Kleinschmitt, * 20. Januar 1930 / Ingeborg Nitsch, * 27. März 1938 / Martina Perreng, * 30. Oktober 1960 / Prof. Dr. Helmut Wagner, * 21. Dezember 1929, Politikwissenschaftler, ehem. Hochschullehrer an der FU Berlin / Jutta Weiß, * 14. Dezember 1936
Stolperstein – Abraham Borus wurde am 20. September 1890 in Sieniawa (Polen) geboren. Der Händler wohnte mit seiner vierköpfigen Familie in der Choriner Straße 2 in Prenzlauer Berg. Ab dem 13. September 1939 war er in Sachsenhausen inhaftiert, wo er am 11. April 1940 – heute vor 83 Jahren – ermordet wurde. Seine Frau Beila Borus (geb. Braun, Jg. 1893) und sein jüngster Sohn Martin Borus (Jg. 1932) wurden in Auschwitz ermordet. Die Lebensgeschichte seines ältesten Sohns Samuel Borus (Jg. 1923) ist unbekannt – nach seiner Abschiebung im Rahmen der sogenannten „Polenaktion“ verlieren sich seine Spuren.
Encore
Wer als Neukunde ab Mai das 49-Euro-Ticket nutzen will… für den ist es seit heute leider zu spät. Das Abo muss immer bis spätestens zum 10. des Vormonats beantragt werden. Wenn Sie diese Info nun ärgert, lesen Sie sie einfach konstruktiv: als frühestmögliche Erinnerung für das Deutschlandticket ab Juni.
Überaus konstruktive Beiträge haben zu dieser Ausgabe Thomas Lippold (Recherche), Lotte Buschenhagen (Stadtleben) und Florian Schwabe (Produktion) geleistet. Morgen verärgert (oder erfreut) Sie hier Christian Latz.
Auf bald,
