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Nach umstrittener Personalentscheidung: Druck aus der SPD auf Innensenatorin Spranger wächstNoch nicht mal ein Jahr im Amt: Infravelo-Chef bittet um VertragsauflösungEuro 2024: Das kostet die EM das Land Berlin

ein offenes Geheimnis ist seit gestern offiziell: Das Kaufhaus Galeries Lafayette verlässt die Friedrichstraße und damit Berlin. Ende 2024 ist Schluss – „eine Folge der sich veränderten Konsumgewohnheiten in Deutschland und der erheblichen Veränderungen auf dem Einzelhandelsmarkt der Stadt“, wie das Unternehmen mitteilte. Mit anderen Worten: zu wenig Kundschaft.

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) bedauerte die angekündigte Schließung: „27 Jahre lang war das Kaufhaus ein Anziehungspunkt in der Friedrichstraße“, sagte sie dem Checkpoint. „Wir unterstützen jetzt die Bemühungen des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, den Beschäftigten der Galeries Lafayette eine Perspektive anbieten zu können.“ Derzeit beschäftigt das Luxushaus 190 Mitarbeitende. Ob sie, falls gewünscht, auf Bibliothekare umschulen können, ist derzeit eher unwahrscheinlich.

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Ein Zitat aus einem Tagesspiegel-Interview vom 3. Oktober: „Die Infravelo ist eine sehr schlagkräftige Gesellschaft und jeder einschließlich meiner Person hat das Interesse, die Projekte möglichst schnell umzusetzen.“ Gesagt hat das Arne Petersen, Chef der Infravelo – also jener landeseigenen Gesellschaft, die Bezirke und Land beim Ausbau der Radwege unterstützt.

Das Interesse, Radwegprojekte schnell umzusetzen, mag bei Petersen auch weiterhin da sein. Jedoch wird er in Zukunft nicht mehr daran mitwirken. Wie der Checkpoint erfuhr, hat Petersen – nach noch nicht mal einem Jahr im Amt – um die Auflösung seines Vertrages gebeten, um sich beruflich neu zu orientieren.