zuerst der Sicherheitshinweis: Die neue Woche beginnt eisig kalt und rutschig! Starten Sie heute mit Winterschuhen in den Tag, in kurzen Watschelschritten, und lassen Sie das Fahrrad stehen – ihre Handgelenke und Berlins Notaufnahmen werden es Ihnen danken. Mit Glatteis muss noch bis mindestens Dienstag gerechnet werden.
Die Berliner SPD-Fraktion gleitet unterdessen elegant in den Wahlkampf – mit dem Beschluss für einen neuen Mietendeckel und die Begrenzung von Gewinnen für Vermieter. Darauf einigten sich die Abgeordneten einstimmig auf ihrer Klausur am Sonnabend in Rostock – und trafen in Sachen Aufmerksamkeit (fast) mitten ins Schwarze.
+ „Wahnsinn“, „Nebelkerze“, „politische Fantasielosigkeit“: Heftige Kritik am Mietendeckel-Plan der Berliner SPD – nur nicht von Kai Wegner
+ Kommentar: Es braucht radikale Ideen, doch sie müssen auch umsetzbar sein
Auch ansonsten amüsierte man sich, wie Landespolitik-Reporterin Anna Thewalt beobachtete: Fraktionschef Raed Saleh duettierte mit dem Abgeordneten Dennis Buchner aus dem Oeuvre von Roland Kaiser, um die Mikros im Veranstaltungssaal zu testen. Und der Parlamentarische Geschäftsführer Torsten Schneider erhielt zu seinem Geburtstag einen Fahrradhelm in Discokugel-Optik.
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Zur Eröffnung des Konzerthaus-Festivals „Vom Anfangen“ trifft das Konzerthausorchester nach Mahlers Vierter mit Dirigent Jonathan Nott und Sopranistin Camilla Tilling aufs Trickster Orchestra (Foto) und weitere freie Ensembles: In Cymin Samawaties & Ketan Bhattis „Amphiphilie“ lösen sich Musiktraditionen auf.
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In einer idealen Welt werden für die Kinder, die am meisten Unterstützung brauchen, die besten Bedingungen geschaffen. Der Zustand der Neuköllner Schule am Bienwaldring, Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“, schockiert allerdings, selbst wenn man mit der Realität an Berliner Schulen vertraut ist. Bei einem Ortsbesuch bestaunte der Checkpoint unter anderem:
+ einen unbenutzbaren Pflegeraum (Wasserrohrbruch Anfang 2025) – derzeit werden Schüler zum Teil im Klassenzimmer gewickelt
+ einen neuen, aber unbenutzbaren Außenaufzug (wartet seit 2020 auf Fertigstellung)
+ ein kaputtes Therapie-Schwimmbecken (geschlossen seit 2019)
+ unverkleidete Decken mit offenliegenden Kabelsträngen (seit 2019)
+ eine nicht rauchdichte Rauchschleuse im ersten Stock, in der im Brandfall bis zu 13 Kinder und Jugendliche, die einen Rollstuhl benutzen, auf die Feuerwehr warten sollen – weil der Außenaufzug nicht in Betrieb ist
+ eine Schulleitung sowie engagierte Pädagogen und Elternvertreter, die die Nase voll haben
„Es wird bewusst in Kauf genommen, dass unsere Kinder einem vermeidbaren Risiko ausgesetzt sind“, sagt Schulleiterin Cornelia Philipp. „Ihre Persönlichkeitsrechte werden nicht gesehen und es wird ihnen nicht geholfen, ihren besonderen Bedürfnissen gerecht zu werden. Das ist ganz klar Diskriminierung.“
Dem Checkpoint teilte das für das Gebäude zuständige Bezirksamt mit, man bedauere den schlechten baulichen Zustand des Gebäudes und „setze alles daran, so schnell wie möglich und in enger Abstimmung mit der Schule die dringendsten Probleme zu beheben“. Unter anderem werde der Wickelraum nun bis zum Sommer saniert, und auch der Aufzug soll endlich fertiggestellt werden. Für die notwendigen neuen Elektroinstallationen werde derzeit eine Ausschreibung vorbereitet.
Zur Wahrheit gehört aber auch: Solche Versprechungen hören sie in der Schule am Bienwaldring seit Jahren. Um nicht wieder vergessen zu werden, plant die Schule am 10. Februar um 16.30 Uhr einen Protest vor dem Rathaus Neukölln – kurz bevor der Bildungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung tagt.
Trauriger Rekord: Die Zahl antisemitisch motivierter Straftaten ist 2025 erneut gestiegen – von 1823 im Jahr 2024 auf 2112 im vergangenen Jahr. Das ist der höchste Wert in Berlin seit mindestens 30 Jahren. Der rapide Anstieg ist überwiegend auf das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen zurückzuführen, insbesondere das Zeigen des roten Dreiecks, Symbol der Hamas, aber auch den Ausruf „From the river to the sea, Palestine will be free“. Rechtsextremisten, Islamismus, „Täter mit ausländischer Ideologie“: Auch sonst sind die Fallzahlen politisch motivierter Kriminalität 2025 hoch geblieben und zum Teil angestiegen – die exklusive Auswertung des Kollegen Alexander Fröhlich lesen Sie hier.
Die Berliner Verwaltung wird künstlich intelligenter: Ab sofort können alle Landes- und Bezirksbehörden ihre Texte von einer KI-unterstützten Software in bürgernahe sowie in Leichte Sprache übersetzen. „Bisher stellt die Sprache der Verwaltung viele Menschen vor Herausforderungen“, konstatiert die Senatskanzlei zur Ausgangslage. Das Tool ist zunächst drei Jahre verfügbar. Es soll laut Digitalisierungschefin Martina Klement (CSU) helfen, „unnötige Barrieren zwischen Behörden sowie Bürgerinnen und Bürgern abzubauen“ und beiden Seiten „das Leben etwas erleichtern“.
Auch in der Bauverwaltung zieht die Künstliche Intelligenz ein, aber vorerst nur für zwei Monate. Für vier Bezirke (Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Lichtenberg, Reinickendorf) werden digital eingereichte Wohngeldanträge per KI-gestützter Software auf Vollständigkeit geprüft, sofern die Antragsteller vorab zugestimmt haben. Die Verwaltung hofft, dadurch den Stapel der Anträge abzuarbeiten, der seit der Reform „Wohngeld Plus“ von 2023 stark gewachsen sei. Die Software werde bereits in anderen Kommunen eingesetzt und von der Datenschutzbehörde argusäugig begleitet.
Kennen Sie eigentlich Ines Karl und Marc-Alexander Liebig? Dann geht es Ihnen wahrscheinlich wie dem größten Teil des queeren Berlins. Die beiden sind Staatsanwälte und spezifisch Ansprechpartner für Menschen, die Hasskriminalität wegen ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität erleben. Und sie wollen in der Community dringend bekannter werden – weswegen sie jüngst mit Berlins Queerbeauftragtem Alfonso Pantisano eine knallige, zweisprachige Postkartenkampagne aufgesetzt haben („WTF is Ines?“, „WTF is Marc-Alexander?“).
Die meisten Menschen wüssten gar nicht, dass man Anzeigen auch bei der Staatsanwaltschaft stellen könne, sagt Liebig am Checkpoint-Telefon. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es gut ist, wenn Betroffene direkte Ansprechpartner haben, an die sie sich vertrauensvoll wenden können“ – hier und da gebe es in der Community noch eine geschichtlich bedingte Zurückhaltung, zur Polizei zu gehen. Karl und Liebig versprechen sensiblen Umgang und viel Erfahrung mit dem Erkennen von homophoben und transphoben Motiven. Und Verbindlichkeit – wer sich meldet, soll dann nicht drei verschiedenen Personen erzählen müssen, was passiert ist. „Viele Leute denken, so eine Anzeige bringt sowieso nichts“, sagt Liebig. „Aber für mich ist meine Arbeit ungemein sinnstiftend, weil wir oft eben doch erfolgreich ermitteln und Täter überführen können – in einem ordnungsgemäßen Prozess natürlich.“ Hier können Sie Karl und Liebig direkt erreichen.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Der Reparaturbonus hat Berlin viel Elektroschrott erspart und der lokalen Wirtschaft gutgetan. Nachdem das Budget 2025 wegen der großen Nachfrage zur Jahresmitte aufgebraucht war, schraubt der Senat das Erfolgsmodell jetzt neu zusammen. Nach CP-Informationen sollen nach Ostern wieder Anträge für den Zuschuss gestellt werden können. Im Fördertopf sind wiederum 1,25 Millionen Euro, die Regeln sollen im Wesentlichen bleiben wie gehabt. Bisher gab’s 50 Prozent oder maximal 200 Euro Zuschuss zur Reparatur.
Rasende Drogendealer, brutale Räuber, ein mutmaßlicher Mörder, ein Nazipöbler und ein leitender Polizeiermittler, der interne Infos durchgestochen haben soll: Das ist eine Auswahl der Themen, mit denen sich die Berliner Justiz in dieser Woche befasst. Weil Verhandlungen in der Regel öffentlich sein sollen, informieren die Strafgerichte ab sofort die Allgemeinheit über anstehende Verhandlungen. Bisher gab es diesen Wochenplan nur für Journalisten. Für Schulklassen gibt es eine extra Anmeldeseite.
2026 hat in den ersten dreieinhalb Wochen schon mehr Dauerfrosttage abgeliefert als die kompletten Jahre seit 2023. Auf manchen Gewässern drehen Eisbrecher ihre Runden, um Fahrrinnen freizuhalten. Der seit bald drei Wochen eingestellte Betrieb der BVG-Fähren liegt aber weiterhin auf Eis. Geht nicht anders, sagt die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung.
Viele Glascontainer waren nach Neujahr umzingelt von leeren Flaschen, für die an Bord kein Platz mehr war. Ein Sprecher des Entsorgers Remondis erklärt das mit den Feiertagen, „an denen traditionell deutlich mehr (vor allem alkoholische) Getränke konsumiert werden“. Weil es sich nicht lohne, für den Jahresbeginn zusätzliches Personal einzustellen, müsse der Stau nach und nach abgearbeitet werden. Galt auch fürs vergangene und gilt ebenso fürs nächste Jahr.
Entgegengesetzt zur Altglaskonjunktur verhält sich das Aufkommen parlamentarischer Anfragen: Während die Verwaltung des Abgeordnetenhauses oft täglich mehr als ein Dutzend vom Senat beantworteter schriftlicher Anfragen veröffentlicht, waren es in der gesamten vergangenen Woche gerade mal acht. Da Anfragen meist binnen drei Wochen beantwortet werden, dürfte die Flaute aus der Weihnachtspause resultieren.
Achtung, Achtung, hier spricht die Polizei (via Amtsblatt): Herr Yunus Emre D. wird aufgefordert, die am 12. Januar in der Hauptstraße sichergestellte Spielzeugpistole auf dem Polizeiabschnitt 41 abzuholen. Weitere Aufrufe der Polizei an mutmaßliche Eigentümer betreffen einen sichergestellten Bolzenschneider sowie ein Fahrrad. Wobei das eine nichts mit dem anderen zu tun hat, jedenfalls nicht direkt.
Niedersachsen will mit Berliner Know-how sein Image aufpolieren. Das Land hat die Berliner Agentur „Scholz & Friends“ für eine Werbekampagne engagiert. Bald ist dann wohl auch zwischen Nordsee und Harz „Always Now“.
Zitat
„Es braucht jetzt uns als Beschäftigte in den Krankenhäusern, die laut und deutlich sagen: Nicht in meinem Land, nicht in meinem Namen und nicht mit uns!“
Die Berliner Krankenhausbewegung, ein Zusammenschluss der Verdi-Betriebsgruppen bei Vivantes, der Charité und dem Jüdischen Krankenhaus, wirft der US-Einwanderungsbehörde ICE auf Instagram Mord an dem Intensivpfleger Alex Pretti vor, der am Sonnabend in Minneapolis von einem Beamten erschossen wurde.
Stadtleben
Verlosung – Mit dem Sonderkonzert „Musik aus fernen Rundfunktagen“ in der Staatsoper am 14.2. um 18 Uhr erkundet die Staatskapelle Berlin die Ära der Radioorchester. Rhythmisch, elegant und mitreißend verbindet die Musik Konzertsaal-Atmosphäre mit Salon- und Tanzboden-Flair. Gespielt wird: Schostakowitsch, Dostal, Fischer und Künneke. Wir verlosen 1x2 Tickets. Bewerbung via Checkpoint-Postfach. Unter den Linden 7, U-Bhf. Museumsinsel
Essen & Trinken – Polarlichter, Minusgrade und Glatteis: Wir bleiben konsequent und speisen skandinavisch. Bei Möllers Köttbullar in Kreuzberg oder Prenzlauer Berg zum Beispiel. Hier wird nordisches Streetfood serviert. Dazu gehören natürlich die namensgebenden Fleischbällchen. Als Beilage gibt’s Gurkensalat, Kartoffelstampf oder Pommes mit brauner Soße. Täglich 12-24 Uhr, Köpenicker Straße 190, U-Bhf. Schlesisches Tor
Noch hingehen – Das Berliner Sechstagerennen im Velodrom verbindet Radsport mit Show und hat Tradition: In den 1920er Jahren war der Andrang so groß, dass die Veranstaltung zweimal im Jahr stattfand. Auch heute noch liefern sich internationale Profis und Newcomer Ausdauer- und Sprintrennen, begleitet von Musik und Lichtshows. Der Name ist irreführend, das Ganze geht nur zwei Tage (30. und 31.1.). Paul-Heyse-Straße 26, S-Bhf. Landsberger Allee
Last-Minute-Tickets – Der polnische Science-Fiction-Autor Stanisław Lem veröffentlichte 1983 „Eine Minute der Menschheit“. Kurz und knapp versuchte er zu erfassen, was innerhalb einer Minute auf dieser Welt passiert. Anita Vulesica übersetzt den gedankenscharfen satirischen Text für die Bühne des Deutschen Theaters. Für die Vorstellung heute um 20 Uhr gibt es noch Tickets. Schumannstraße 13a, U-Bhf. Oranienburger Tor
Kiekste
Berlin: Wo selbst Poller Erklärschilder brauchen. Entdeckt von Checkpoint-Leser Andreas Schulze auf dem Edenkobener Weg in Lankwitz. Schicken auch Sie uns Ihre schönsten, kuriosesten und überraschendsten Berlin-Momente an checkpoint@tagesspiegel.de und nehmen am Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – Hämmerlingstraße (Köpenick): Sperrung unterhalb der Bahnstrecke von 5 Uhr bis zum 6. März.
Nahverkehr – U9: Mit Betriebsbeginn fährt die U9 wieder nach Rathaus Steglitz. Der Bahnhof Schloßstraße bleibt geschlossen. Ein Umstieg in einen Pendelzug zwischen U Friedrich-Wilhelm-Platz und S+U Rathaus Steglitz ist notwendig.
Demonstration – Für heute sind 17 Demos angemeldet (Stand 23.1., 13 Uhr), u.a. „Demonstration in Solidarität mit dem kubanischen Volk. Für die Freilassung aller politischen Gefangenen in Kuba (...)“: 20 Menschen, „PatriaYVida e.V.“, Gotlandstraße 15 (10-14 Uhr)
„Übergabe einer Unterschriftenkampagne gegen geplante Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD (...)“: 30 Demonstrierende, „Gewerkschaft der Sozialversicherung“, Mauerstraße 29 (13-14.30 Uhr)
„Kundgebung gegen die Ausschreitungen der United States Immigration and Customs Enforcement“: 30 Protestierende, Pariser Platz 2 (15-17 Uhr)
Gericht – Ein Polizeibeamter kommt wegen Verrats von Dienstgeheimnissen auf die Anklagebank. Der 58-Jährige soll im Zusammenhang mit Ermittlungen zu einer Serie rechtsextremer Straftaten in Berlin-Neukölln interne Informationen der Polizei weitergegeben haben. Vier Fälle zwischen August 2020 und März 2023 werden dem damaligen Mitarbeiter der „Operativen Ermittlungsgruppe Rechtsextremismus“ zur Last gelegt (11.00 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal B129).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – „Eva Dessecker (67), Kostümbildnerin, darstellende Künstlerin. Egal, an welcher europäischen Bühne Du gerade wieder wirkst: Lass Dich feiern und genieße den Tag (hoffentlich nicht in einem vollen Zug ;)) ! Alles Liebe zum Geburtstag!“ / Catherine von Fürstenberg-Dussmann (75), Unternehmerin, Vorsitzende des Stiftungsrates bei der Dussmann-Group / Tim Goller (21), Torwart bei Hertha BSC / Ulrike Poppe (73), Politikerin und Bürgerrechtlerin, Aufarbeitungsbeauftragte des Landes Brandenburg (2010-2017) / Tobias Schulze (50), Politiker (Die Linke), Co-Fraktionsvorsitzender, MdA
Nachträglich: „Mein geliebter Schatz Gabi wird heute ein Jahr älter“ / „Roswitha Wilke (73): Meine wunderbare Frau, die mir immer das Herz aufgehen lässt, und die tollste Omi, die immer alles stehen und liegen lässt, um für ihre Enkel da sein. Alles Gute im neuen Lebensjahr. Wir lieben Dich“
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn oder der Lieblingskollegin zum Geburtstag, den Großeltern zum Hochzeitstag oder einem Sportverein zum Jubiläum im Checkpoint gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de. +++
Stolperstein – Fritz Efros wurde am 20. November 1891 in Berlin geboren. Viel ist nicht über ihn überliefert: Er wurde am 27. Oktober 1941 von den Nazis in das Ghetto Litzmannstadt (Łódź) deportiert und dort, knapp ein halbes Jahr später, am 26. Januar 1942 ermordet. Seit dem 4. August 2011 erinnert ein Stolperstein in der Danziger Straße 28 in Prenzlauer Berg an Fritz Efros.
Encore
Nu gugge mal einer an: Dresden ist geiler als Berlin. Im „Sexy City Index“ landet unsere sonst eher freizügige Hauptstadt nur auf dem dritten Platz – hinter der sächsischen Metropole. Erotischste Stadt Deutschlands ist demnach Köln. Ausgewertet wurden etwa die Anzahl von Sexshops, Swingerclubs und das, nun ja, „Online-Suchinteresse“ an sexuellen Themen. In der letzten Kategorie ist Berlin dann wieder bundesweit Spitze. Auf dem letzten Platz der Gesamtwertung landet übrigens Duisburg mit null Sexshops.
Die thematisch relevante Verabschiedung lassen wir heute mal ausfallen, wa? Recherche: Christoph Papenhausen, Stadtleben: Tobias Langley-Hunt, Frühproduktion: Clara Kreuzberg. Morgen haben hier Daniel Böldt und Jessica Gummersbach die Hosen an!
Einen guten Start in die Woche wünschen


