wir starten in die erste Ferienwoche und damit in unseren leicht geänderten Sommer-Checkpoint, der in den kommenden Wochen täglich mit Ihren Urlaubsgrüßen beginnt. Die Eröffnung macht Checkpoint-Leser Holger Siebert mit einem erfrischenden Aperol Spritz und Meeresblick. Dazu schreibt uns Holger: „Arbeit und Erholung bei starkem Internet und schönem Wetter und der wunderschönen Ostsee!“

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint.tagesspiegel.de.
Und damit zurück in den Berliner Alltag, wo es bekanntlich nicht einmal gelingt, eine Wahl pannenfrei abzuhalten. Nun gibt es neue Details zum Wahlchaos: Die ewig langen Schlangen bildeten sich an dem Tag wohl vor viel mehr Wahllokalen als bisher bekannt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Besucherstrom-Simulation, die die Kommission zur Aufarbeitung der Pannen-Wahl in Auftrag gegeben hat. Schon wenn 400 Wähler auf ein Lokal mit nur zwei Kabinen treffen, kommt es demnach „im Verlauf des Wahltages über mehrere Stunden hinweg zu Schlangenbildung und Wartezeiten von bis zu 1 ½ Stunden“, schreibt die Kommission in ihrem Abschlussbericht. Und das dürfte sehr oft der Fall gewesen sein.
So kamen zu 1470 von 2256 Wahllokalen, also 65 Prozent, am Wahltag mehr als 400 Personen zur Stimmabgabe. Mit Ausnahme eines Bezirks standen in den Standorten bei Öffnung im Durchschnitt weniger als drei Kabinen bereit. Macht frei nach Adam Riese: Sehr viel Chaos. „Die Probleme unzumutbarer Schlangen und Wartezeiten vor den Berliner Wahllokalen waren keine Einzelfälle und können auch nicht begrenzt werden auf die gut elf Prozent aller Berliner Wahllokale, in denen die Wahlhandlung erst nach 18:30 Uhr beendet werden konnte“, resümiert die Kommission in ihrem Abschlussbericht. Wie viele es genau waren, soll jetzt mit einer Simulation für jedes einzelne Wahllokal herausgefunden werden. Darauf warten wir gespannt.
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Simuliert wird in der Friedrichstraße seit zwei Jahren eine Flaniermeile, obwohl es sich eigentlich nur um ein Provisorium handelt. Doch auch die haben bekanntlich ein langes Leben in Berlin. So hält sich der Radweg im für Autos gesperrten Teil der Friedrichstraße hartnäckig. Ja genau: Der Radweg, über den Verkehrssenatorin Bettina Jarasch (Grüne) bereits Ende April sagte, er störe die Fußgänger und müsse deshalb weg. Doch so schnell wie gelbe Baustellenmarkierungen auf der Straße sind, verschwinden sie nicht. In diesem Fall hapert’s vor allem daran, dass die Ersatzroute durch die Charlottenstraße auf sich warten lässt. Dort soll eine Fahrradstraße entstehen. Nur wann? „Ich bin zuversichtlich, dass es dieses Jahr klappen wird“, sagte Mittes Verkehrsstadträtin Almut Neumann (Grüne) dem Checkpoint. Knapp sechs Monate bleiben für diese Ankündigung also noch maximal. Vielleicht ist es dann zum besten Flanier-Wetter im Berliner Winter endlich so weit.
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Zu wummerndem Techno zogen am Samstag Scharen von Ravern bei der Lovepara… – beim „Rave the Planet“-Umzug durchs Berliner Zentrum. 200.000 Menschen sollen laut Polizei bei der „Demonstration“ dabei gewesen sein. Das aktuelle Neunziger-Revival hat damit seinen Höhepunkt erreicht. Gut damit leben könnten wohl alle Radfahrer, die nach dem Groß-Rave über die flächendeckend entlang der Strecke zurückgebliebenen Glassplitter kaputter Bierflaschen fahren mussten.
Für einen Scherbenhaufen sorgte auch Veranstalter und Geburtstagskind Dr. Motte (62) selbst, indem er beim Umzug das Symbol der von „Querdenkern“ organisierten Freedom Parade hochhielt. „Ich wusste das nicht. Ich entschuldige mich“, schrieb der DJ gestern auf Twitter. Die Verwechslung sei ihm „mega-peinlich“ sagte eine Sprecherin. Mega-peinlich war Dr. Motte zuweilen auch schon früher. Etwa als er Ordnungsamtsmitarbeiter mit „Heil Hitler“ angepöbelt haben soll, ein „Ende der schwulen Politik“ verlangte, oder „alle Juden der Welt“ aufrief, „sie sollen doch mal eine neue Platte auflegen und nicht immer nur rumheulen“. Entschuldigt hat er sich danach immer. Aber auch einem Rave-Veteran ist nicht verboten nachzudenken, bevor er etwas macht. Sonst ist man eher ein Fall für die Mottenkiste.
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Abwechslung zur Arbeit im Senat braucht offenbar Justizsenatorin Lena Kreck (Linke). Ausgelöst durch Vorwürfe, sie trage ihren Professorinnen-Titel nach Ausscheiden aus dem Hochschulbetrieb nicht mehr rechtmäßig, ließ Kreck durch einen Sprecher ausrichten, weiterhin „mehrere Abschlussarbeiten“ an der Evangelischen Hochschule Berlin zu begutachten. Bald will sie dort auch wieder Blockseminare abhalten. Aufgaben wie die komplett veraltete IT der Berliner Justiz zu modernisieren, füllen sie offenbar nicht aus. Ihr Sprecher zumindest kann darin kein Problem erkennen: Die Nebentätigkeit habe „keinen spürbaren Einfluss auf die Ausübung der Senatorinnen-Tätigkeit“, sagte er. „Frau Kreck übt ihr Amt mit voller Kraft und ganzem Zeitaufwand aus.“ Anders sieht es die Opposition: Bei einer Senatorin sei das „von der mit einem Senatorenamt verbundenen Arbeitsbelastung her fragwürdig“, sagte FDP-Rechtspolitiker Holger Krestel.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Wenn auch aktuell an anderem Platz im Checkpoint, es bleibt wichtig, was im Krieg in der Ukraine passiert. Die Geschehnisse im Überblick:
+++ Die ukrainische Führung hat Zivilisten im besetzten Süden des Landes rund um Cherson und Saporischschja wegen geplanter Armee-Offensiven zur Flucht aufgerufen.
+++ Russland hat nach eigenen Angaben bei einem Angriff auf die ostukrainische Stadt Slowjansk bis zu 100 gegnerische Soldaten getötet sowie mehr als 1000 Granaten für US-Haubitzen vom Typ M-777 zerstört. Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.
+++ Nach dem russischen Raketenangriff auf ein fünfgeschossiges Wohnhaus in Tschassiw Jar in der ostukrainischen Region Donezk sind dutzende Menschen weiter eingeschlossen.
In unserem Tagesspiegel-Newsblog informieren wir Sie fortlaufend über alle Entwicklungen im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
In gut eineinhalb Monaten endet der Neun-Euro-Ticket-Sommer bereits. Und dann? Die Berliner Grüne-Verkehrspolitikerin Oda Hassepaß hat nun ein Konzept für die Zeit danach vorgelegt, das dem Tagesspiegel exklusiv vorliegt, und fordert die Einführung eines 29-Euro-Tickets, das bundesweit im Nahverkehr gültig sein soll. Auch Verkehrssenatorin Bettina Jarasch (Grüne) verlangt vom Bund ein vergünstigtes Nachfolgeticket. „Andernfalls wäre es ein Versagen des Bundesverkehrsministers“, sagte sie dem Tagesspiegel. Diese Drohung ist im Verkehrsministerium bislang aber noch immer ins Leere gelaufen, siehe Andi Scheuer (CSU).
Bei der Berliner Feuerwehr ist der Ausnahme- längst der Normalzustand. Nachdem wegen Personalmangel im Rettungsdienst schon die Höhenretter außer Dienst sind, gibt es jetzt auch bei den Brandbekämpfern Ausfallerscheinungen. Als am Donnerstag die 3000 Quadratmeter große Halle eines Kunststoff-Verpackungsherstellers in Marienfelde brannte, war die Einheit, die für eine mobile Tankstation angefunkt wurde, nicht erreichbar. Erst nach 25 Minuten war klar: kein Personal vorhanden. Wer rettet endlich die Retter?
Über eine S-Bahn-Fahrt ins oder durchs Berliner Stadtzentrum sollten Sie in den kommenden Wochen zweimal nachdenken. Zwischen Zoo und Ostbahnhof macht die S-Bahn ab heute baustellenbedingt Ferien. Wegen Gleis- und Weichenerneuerungen werden die Linien S3, S5, S7 und S9 für rund zweieinhalb Wochen abschnittsweise unterbrochen sein.
Vielleicht wollen Sie die Ferien ja nutzen, um endlich mal den Dachboden aufzuräumen – und damit womöglich der Deutschen Bahn zu helfen. Für den Wiederaufbau der Siemensbahn werden alte Farbfotos gesucht. Das ehemals blau gestrichene Stahlviadukt soll künftig in altem Glanz erscheinen. Doch wie der aussah, weiß die Bahn nicht. Sie hat nur schwarz-weiß Fotos. Sollten Sie ein Farbfoto vom Viadukt und den Bahnhöfen der Siemensbahn in der Zeit von 1929 bis 1972 ausgraben, winkt Ihnen als Dankeschön ein geführter Spaziergang an der Strecke im Herbst. Mailkontakt: siemensbahn@deutschebahn.com.
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Weltwissen für Kinder
Auf anschauliche Weise geben die Storys aus dem „Kinderspiegel“ jungen Lesern einen Einblick in die Vielfalt der Welt. Ein informatives Vergnügen – mit vielen farbigen Bildern und Illustrationen, Interviews (u.a. mit Cornelia Funke), Rätseln und Tipps für den Alltag.
Auch die Berliner Polizei ist auf Spurensuche: Am 23. Juni haben Einsatzkräfte einen Geldschein sichergestellt, für den die Polizei in einem Verfahren keinen Gebrauch hat. Als Besitzer vermutet wird ein Steven Herrmann ausBerlin, dernun aufgefordert ist, seinen Geldschein in der Polizeidirektion 3, Abschnitt 35 am Segelfliegerdamm 42 abzuholen. Die entscheidende Information über die Farbe des Geldscheins bleibt die Polizei schuldig. Ob sich das Abholen wirklich lohnt, kann nur Steven Herrmann selbst wissen.
Ein kleiner Trost für alle Mieter: Anders als Grundstücksbesitzer müssen sie sich aktuell nicht mit der Erklärung zur Grundsteuer rumplagen. Mit der war das dafür vorgesehene Portal Elster wegen des großen Andrangs offenbar das ganze Wochenende lang überlastet. Dabei sitzt der Fehler wie so häufig vor der Tastatur, wie ein Twitter-User schrieb: „Elster funktioniert nur während der Öffnungszeiten des Finanzamtes. Das hättet ihr wissen können, oder? Das ist deutsche IT!“
Job-Suchende mit grünem Daumen aufgepasst: Das Bezirksamt Pankow möchte ab sofort Gärtner:innen (m/w/d) einstellen, die „nicht nur mit Pflanzen, sondern auch mit Kollegen, Vorgesetzten und Bürger:innen kommunizieren können”. Das macht die Fachkräftesuche im gerne mürrischen Berlin nicht unbedingt einfacher.
Los geht es heute auch mit einem neuen Rätsel im Checkpoint: dem Behördle. Das Prinzip ist simpel, erraten Sie einfach die fehlenden Buchstaben in den gesuchten Wörtern aus der Welt des Berliner Behördensprechs. Als regelmäßige Checkpoint-Leser:innen sollte das für Sie kein Problem sein.

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Das Öl, der Präsident und die Hoffnung auf Reichtum. Klimapolitischer Irrsinn, Widerstand im eigenen Land, gebaut wird trotzdem: In Uganda plant Präsident Museweni zusammen mit Frankreichs Ölkonzern Total die längste beheizte Pipeline der Welt. Wie unser Durst nach Öl in den Industriestaaten schon jetzt in Uganda Menschen und Tiere bedroht, das sagt Autorin Cordula Eubel im Klimapodcast. Jetzt auf Spotify, Apple Podcasts und Tagesspiegel.de.
Gewonnen! Samstag fragten wir, was Berlin und Thüringen gemeinsam in puncto Wohnraum tun werden. Korrekt ist Antwort b) zusammen wachsen. Hier nachzulesen.
Zitat
„Ich werde meine Gesprächsmöglichkeiten mit Präsident Putin nicht aufgeben.“
Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) will immer noch nicht glauben, dass sein Einfluss auf Russlands Präsident Wladimir Putin überschaubar ist.
Tweet des Tages
Musste mich gerade von einem unaufmerksamen SUV-Fahrer, der mir (auf dem Rad) im letzten Moment ausgewichen ist, vorhalten lassen, dass ihn es mehr belastet hätte als mich, wäre ich tot gewesen.
Stadtleben
Menü sichern – Von wegen „Das Beste kommt zum Schluss“. Im Michelin Sternerestaurant Coda um Spitzenkoch René Frank gibt’s nur eins: Nachtisch. Beim Dessert-Dining in Neukölln werden mittwochs bis samstags von 18 Uhr bis Mitternacht ausgefallene Sieben-Gänge-Menüs auf Basis von Süßspeisen serviert, wie etwa Raclette-Waffel mit getrocknetem Kimchi und Joghurt oder Caviar Popsicle. Auch die dazugehörigen Drinks ergänzen sich dufte. Friedelstraße 47, Neukölln, U-Bhf Hermannplatz
Berliner Highlights – Am westlichen Waldrand des Grunewaldes an der Havelchaussee 61 ragt der 55 Meter hohe Grunewaldturm gen Himmel. Im Austausch für ein kleines Eintrittsgeld von drei Euro können 204 Stufen in Backsteinarchitektur erklimmt werden. Wer es geschafft hat, freut sich über die Aussichtsplattform hoch über den Ufern der Havel, von Wald und Wiesen umschwärmt. Mo-So 10-22 Uhr, S-Bhf Grunewald
Noch hinschwimmen – Ob am nördlichen Ufer über das Strandbad Wendenschloss, südlich über das Strandbad Grünau oder im Badebereich Bammelecke: Der Lange See zieht sich von Schmöckwitz bis zur Altstadt Köpenick und bietet Freizeitkapitän:innen und Landratten Tatkraft und Unternehmungsgeist. Der „Rinnensee“ erreicht an seiner tiefsten Stelle erst nach 8,5 Metern den Seegrund. Neben mehreren ansässigen Segelclubs können Boote ausgeliehen werden, um die drei kleinen Sandbänke alias Rohrwall-Insel, der Kleine Rohrwall und der Große Rohrwall zu erkunden. Ein Volleyballfeld sowie Tischtennisplatten lassen die Bälle springen.
Lesereise – Mit dem Coming-Of-Age-Roman „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ (dtv Verlag, 22 Euro) reist Autor Christian Huber zurück in die Jugend und den letzten Sommer des 20. Jahrhunderts. Wenn all die Schüler:innen sich in den großen Ferien im Freibad abkühlen, möchte Protagonist Pascal den Sommer 1999 bei hitzigen Temperaturen – fernab der normalen Sommeraktivitäten – lieber vor der Spielekonsole verbringen. Erst am letzten Tag der heißen Jahreszeit tritt das Zirkusmädchen Jacky in sein Leben und lässt die Langeweile des bayerischen Kafflebens in Nullkommanichts verfliegen. Die mitgelieferte Playlist sorgt mitunter für das Aufblitzen eigener Erinnerungen des Erwachsenwerdens. Wir verlosen zwei Exemplare der Sommerlektüre!
Tourigeflüster – Der lange See bekommt auf Google fast 100 Rezensionen. Eine davon umfasst nicht nur fünf Sterne sondern auch brisanten Küstenflair: „Die Riviera von Ostberlin. Ruderclubs, Segelvereine und jede Menge traumhafte Natur. Wassersport at his best.“ Also: Badehose einpacken!
Berlin heute
Verkehr – A111 (Reinickendorf-Zubringer): Fahrstreifenverengung stadteinwärts zwischen den AS Schulzendorfer Straße und Waidmannsluster Damm (bis Freitag).
Adlergestell/Grünauer Kurve (Altglienicke): Sperrung stadtauswärts ab dem Drosselsteg bis zur Paradiesstraße (Am Seegraben, B96a) bzw. dem S-Bahnhof Grünau (bis vsl. 22. Juli).
Tunnel Grunerstraße/Alexanderplatz (Mitte): Sperrung von 9 Uhr bis 31. Juli in Richtung Potsdamer Platz. Die oberirdische Straßenverbindung zwischen Otto-Braun-Straße und Grunerstraße bleibt bestehen.
Rosenthaler Straße (Mitte): Sperrung in beiden Richtungen zwischen Gipsstraße und Auguststraße für den Kfz- und Radverkehr (bis Ende August).
Straße des 17. Juni (Tiergarten): Fahrbahnverengung in Richtung Brandenburger Tor in Höhe der Yitzhak-Rabin-Straße (bis 14. Juli).
Plauener Straße (Alt-Hohenschönhausen): Sperrung in beiden Richtungen zwischen Treffurter Straße und Marzahner Straße in Höhe der Treffurter Straße (bis ca. 29. Juli).
Nahverkehr – U5: Streckenabschnitt zwischen U-Bhf Kaulsdorf-Nord und U-Bhf Hönow vollständig unterbrochen (bis 25. Juli).
S3, S5, S7 und S9: Von 4 Uhr bis 18. Juli, ca. 1.30 Uhr ist der Streckenabschnitt zwischen Alexanderplatz und Zoologischer Garten unterbrochen.
Demonstration – „Für die Unabhängigkeit und das Selbstbestimmungsrecht Kubas – Schluss mit der US-Blockade“: 50 Demonstrierende, AG Cuba Sí, Stavangerstraße 20 (9-14 Uhr)
„Demonstration in Solidarität mit dem kubanischen Volk, für die Freilassung aller politischen Gefangenen in Kuba, den Respekt der Menschenrechte und das Ende der kubanischen Diktatur.“: 20 Protestierende, Gotlandstraße 15 (10-13 Uhr)
„Für die über 130 armenischen Kriegsgefangenen, die illegal in Aserbaidschan als Geiseln gehalten werden.“: Zehn Menschen, Hubertusallee 43 (15.15-16.30 Uhr)
Gericht – Nach einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Familie müssen sich drei Männer verantworten. Die 24- bis 36-Jährigen sollen sich als falsche Polizisten Zutritt zur Wohnung der Opfer verschafft haben. Einer der Männer sei mit einer täuschend echt aussehenden Soft-Air-Pistole bewaffnet gewesen. Sie hätten Schmuck geraubt (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 700).
Universität – Im Rahmen der Ringvorlesung „Stockholm+50: Fünf Jahrzehnte globaler Umweltpolitik“ lädt die Freie Universität zu einem Gastvortrag, in dem der Status der Umwelt in der globalen Nachhaltigkeitspolitik aufgezeigt wird. Die Veranstaltung bezieht sich dabei auf das Entwicklungsziel 11: „Cities and the SDGs: a spotlight on urban settlements“. Online von 10.15 bis 11.45 Uhr.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – „Unserem Sonntagskind Julien Fabian alles Gute zu Deinem 40. wünschen Roselyne und Peter“ / Andreas Fröhlich (57), Rezitator und Synchronsprecher / Herbert Blomstedt (95), Dirigent, Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker / Philipp Gerstner (33), Schauspieler / „Liebe Marie K. in diesem Jahr wird es spannend. Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag! Es grüßen die Wiesengrund Bande und die Soorstraße. Und dann kommt der Master. Den haust du weg. Du schaffst das.“ / Günther von Lojewski (87), Journalist, ehem. Intendant des Senders Freies Berlin (1989-97) / Sandra Naujoks (41), Pokerspielerin / „Monika Pfender (75) mit herzlichen Glückwünschen von den 12 Aposteln“ / „Tina Wessel: Unserem liebsten Adleräuglein wünschen wir nur das Beste zum Geburtstag!“ / Jürgen Zöllner (77), ehem. Bildungssenator (2006-11)
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Horst Köster, * 12. August 1945 / Gerhard Meuche, * 17. August 1936 / Leony Renk, * 3. November 1938 in Berlin / Sabine Carola Meyer, * 14. August 1959 / Annerose Wassermann, geb. Weigelt, * 7. August 1952
Stolperstein – Rosa Schlein (geb. Fink, 1881) lebte in der Giesebrechtstraße 3 in Charlottenburg. Sie hatte einen Mann und einen Sohn. Heute vor 80 Jahren wurde sie verhaftet und mit einem von den Nazis so genannten „Teiltransport“ nach Auschwitz gebracht und dort ermordert.
Encore
An dieser Stelle gibt’s in den Sommerferien jeden Tag einen Neun-Euro-Ticket-Tipp für Kurzentschlossene. Alles, was Sie tun müssen, ist: den Checkpoint lesen, um 9 Uhr am Hauptbahnhof stehen und losfahren. Heute geht’s nach: Wusterwitz.
Hinfahrt: Berlin Hbf 9.11 Uhr
Ankunft: Wusterwitz Bhf 10.10 Uhr
Umstiege: 0
Erleben: Großer Wusterwitzer See mit Badestrand (4,5 Google-Sterne, letzte Bewertung „Schön zum Angeln im Sommer geeignet.Schöner Campingplatz“).
Essen & Trinken: „Knossos am See“ (4,4 Google-Sterne, letzte Bewertung „Preis Leistung Top. Jederzeit wieder. Sehr nette Bedienung. Schöner Ausblick. Danke für alles“).
Sonstiges: Das Amt Wusterwitz bietet „eine bürgernahe und leistungsfähige Verwaltung“.
Rückfahrt: Wusterwitz Bhf 20.11 Uhr
Ankunft: Berlin HBF 21.10 Uhr
Umstiege: 0
Für überfüllte Züge, kurzfristige Ausfälle und Betriebsstörungen übernimmt der Checkpoint keinerlei Haftung. Wir freuen uns aber sehr, wenn Sie uns Fotos von Ihrer Reise schicken: checkpoint@tagesspiegel.de.
Mitgeschrieben und recherchiert haben heute für Sie Joana Voss, Julius Betschka und Alexander Fröhlich. Mit dem Stadtleben versorgte Sie Sophie Rosenfeld und in der Früh hat Cristina Marina den Feinschliff übernommen. Morgen erwartet Sie an dieser Stelle Robert Ide. Machen Sie’s gut!