die wichtigste Nachricht zuerst: Der längste Stromausfall in Berlin seit mindestens 25 Jahren ist seit gestern Abend beendet. Nach 60 langen Stunden haben nun alle betroffenen Haushalte und Gewerbetreibenden wieder Strom, teilte die landeseigene Stromnetz Berlin am Donnerstag mit.
Die Aufarbeitung des Anschlags steht dagegen erst am Anfang. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) bekräftigte gestern im Abgeordnetenhaus die bisherigen Erkenntnisse: „Wir gehen vom Täterkreis aus dem linksextremistischen Spektrum aus“, sagte sie. Bereits am Mittwoch verwies Spranger auf Parallelen zum Brandanschlag in der Nähe des Tesla-Werks im Februar und sagte: „Wir gehen davon aus, dass es die gleiche Tätergruppe ist.“
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Gesetzlich unfallversichert in der Schule
Schülerinnen und Schüler sind mit Schulbeginn automatisch bei der Unfallkasse Berlin gesetzlich unfallversichert. Der Schutz gilt für Schulwege genauso wie für den Unterricht. Eltern zahlen dafür nichts. Die Beiträge übernimmt das Land Berlin.
Mehr Informationen unter www.unfallkasse-berlin.de/eltern
Geld ist bekanntlich knapp in Berlin. Bei der großen S-Bahn-Vergabe sieht es aber immer mehr danach aus, dass das für die Verantwortlichen kaum eine Rolle spielte. Tagesspiegel-Recherchen deuten darauf hin, dass Berlin durch den Zuschlag an die Deutsche Bahn, Siemens und Stadler mindestens eine halbe Milliarde Euro zu viel zahlen könnte.
So war das Angebot des französischen Konzerns Alstom für die neuen Züge und deren Wartung wohl deutlich günstiger – und hatte wegen des vom Senat komplett verkorksten Ausschreibungsverfahrens dennoch offenbar nie eine Chance. Bahn, Siemens und Stadler jedenfalls schienen sich sehr sicher zu sein, den Zuschlag zu gewinnen – trotz der hohen Preise, die sie verlangen.
Hauptverantwortlich für die Vergabe sind SPD, Linke und Grüne. Seit zwei Jahren verschließt auch die CDU die Augen vor dem drohenden Ungemach. Die Zeche zahlen am Ende die Berlinerinnen und Berliner – wenn nicht doch noch die Gerichte das schon etliche Jahre dauernde Verfahren stoppen. Den ganzen Wirtschaftskrimi lesen Sie hier.
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Tag der offenen Tür an der Staatsoper Unter den Linden
Am Sonntag, den 14. September, öffnet die Staatsoper Unter den Linden ab 11 Uhr ihre Türen! Entdecken Sie die künstlerische Vielfalt und außergewöhnliche Orte hinter den Kulissen. Mit dem Staatsopernchor, Mitgliedern des Ensembles, des Opernstudios, der Staatskapelle Berlin und vielen weiteren. Der Eintritt ist frei! Mehr
Soll ein Regierender Bürgermeister oder eine Regierende Bürgermeisterin im Amt Elternzeit nehmen können? „Warum nicht?“, sagt der SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach im Tagesspiegel-Interview und stößt damit eine Debatte über die Vereinbarkeit von Familie und Spitzenpolitik an. „Es muss akzeptiert werden, dass man so ein Amt sehr gerne ausübt, aber auch mal Elternzeit nimmt und sich Zeit für die Familie nimmt“, erklärt der 46-Jährige.
Als Regionspräsident von Hannover hat Krach einst selbst zwei Monate Elternzeit genommen. Damit sei man als Vater „definitiv kein Vorbild“, sagt er. Aber selbst diese kurze Auszeit sei nicht bei allen gut angekommen.
Das ganze Interview mit Krach, in dem es unter anderem auch um die Berliner Verkehrs- und Wohnungspolitik sowie die israelische Flagge vor dem Roten Rathaus geht, können Sie hier lesen – oder heute im gedruckten Tagesspiegel.

Unter anderem kündigte Krach an, härter gegen Spekulationen mit brachliegenden Bauflächen vorgehen zu wollen. Auch die derzeitige Koalition aus CDU und SPD hat das Thema erkannt und spricht sich offen für die Einführung der sogenannten Grundsteuer C in Berlin aus – eine Art Strafabgabe auf leere Grundstücke, die eigentlich bebaut werden könnten. „Wir möchten Spekulation bekämpfen“, sagte CDU-Fraktionschef Dirk Stettner noch im Juni.
Nun hat die Stadtentwicklungsverwaltung allerdings ermittelt, welchen Aufwand das für die Berliner Behörden bedeuten würde – und das Vorhaben damit de facto begraben. Die Rechnung lautet wie folgt: In Berlin gibt es rund 17.000 unbebaute Grundstücke. Für jedes einzelne davon sei eine „planungsrechtliche Prüfung“ erforderlich, inwieweit das Grundstück tatsächlich baureif sei und entsprechend besteuert werden könne.
Geschätzte Dauer pro Grundstück: „mindestens ein Arbeitstag“. Die entsprechende Personalkostenrechnung liefert die Stadtentwicklungsverwaltung frei Haus mit: „Für die Prüfung innerhalb eines Jahres wären folglich rund 80 Dienstkräfte in den Bezirken einzusetzen.“ Wo die herkommen sollen, verrät sie nicht.
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38. Jüdische Kulturtage Berlin
Das diesjährige Motto lautet „Atid“ (Zukunft), wofür Hoffnung, Verantwortung und der Glauben an das Kommende stehen. Das Eröffnungskonzert illustriert die jüdische Geschichte mittels sinfonischer Filmmusik, zeitgenössischem Tanz und Animationen. Weitere Höhepunkte sind in den folgenden Tagen die Auftritte von Avishai Cohen, Modi und Leon de Winter. 13 - 23 November 2025.
Der Streit um die Wahlkreiszuteilung in Friedrichshain-Kreuzberg geht in die nächste Runde. Kurze Erinnerung: Die Grünen hatten Mitte August ihre Mehrheit im Bezirksamt genutzt, um einen neuen Zuschnitt der Wahlkreise für die Berlin-Wahl 2026 durchzusetzen. CDU, SPD und Linke warfen den Grünen vor, auf diese Art grüne Direktmandate sichern zu wollen. Das zuständige Fachamt hatte zuvor zwei andere Varianten empfohlen.
Am Montag hob die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) mit den Stimmen von CDU, SPD und Linken die Entscheidung des Bezirksamts zunächst auf und setzte eine andere Wahlkreiseinteilung durch. Ob die BVV das im vorliegenden Fall überhaupt durfte, wird jetzt wiederum vom Bezirksamt bezweifelt.
Nach Checkpoint-Information bereit Grünen-Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann einen Einspruch gegen die BVV-Entscheidung vor. „Die in der öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg am 8. September 2025 gefassten Beschlüsse […] werden gemäß § 18 Bezirksverwaltungsgesetz beanstandet“, heißt es in dem Entwurf, der dem Checkpoint vorliegt. Über den Einspruch müsste am Ende die Senatsinnenverwaltung entscheiden.
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Eine so große Auswahl an Konzert-Kombinationen wie zum Saisonstart 2025/26 kommt so schnell nicht wieder: Machen Sie sich oder ihren Liebsten jetzt das schönste Geschenk: ein Abonnement oder ein Konzertpaket des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.
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Zum Schulanfang hat sich der gesamte Berliner Senat in unser Checkpoint-Freundebuch eingetragen. Heute: Justiz- und Verbraucherschutzsenatorin Felor Badenberg (CDU).

Berliner Schnuppen
Telegramm
Ex-Justizsenatorin Lena Kreck (Linke) hat sich per Brief bei ihrer Nachfolgerin Felor Badenberg (CDU) beschwert, dass diese sie nicht persönlich über den Mitte August bekannt gewordenen Cyberangriff informiert habe. Bei der Attacke wurden Daten erbeutet, die bis in Krecks Amtszeit zurückreichen. Wie die Justizverwaltung auf die Vorwürfe reagiert, hat unser Kollege Robert Kiesel recherchiert.
Im Luxus-Segment herrscht offenbar kein Wohnungsmangel: Das Portal „immowelt“ hat sein Portfolio durchforstet und präsentiert die „10 exklusivsten Mietwohnungen“ in Deutschland. Allein sieben davon liegen in Berlin. Wer noch ein paar Euro übrig hat, kann etwa über dem „Ritz Carlton“ einziehen. Für den Blick über den Potsdamer Platz zahlen Sie schmale 12.000 Euro pro Monat. Immerhin möbliert.
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Nach dem Millionenbestseller “Darm mit Charme” kommt jetzt “Organisch”. In einer lauten Welt tut der Blick nach innen gut: auf unseren Körper, der seit Jahrtausenden Probleme löst.
Was können wir von ihm lernen?
Giulia Enders nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise. Live am 16.9. um 20 Uhr im Delphi Filmpalast – jetzt Karten sichern!
Apropos Luxus: Die Zahl der am BER gestarteten und gelandeten Privatflugzeuge ist das zweite Jahr in Folge zurückgegangen (Q: RBB). Flogen 2022 noch knapp 10.000 exklusive Maschinen über Berlin und Brandenburg, waren es im vergangenen Jahr „nur“ noch 8443 (ohne Regierungsflüge). Dafür flogen umso mehr Normalsterbliche: In den Sommerferien nutzen rund 3,73 Millionen Urlauber den BER – ein Plus von 130.000 Fluggästen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Am meisten Gedränge gab es am vergangenen Freitag. Allein an diesem Tag tummelten sich mehr als 90.000 Reisende am Flughafen.
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Der Lokalpatriotismus in Pankow nimmt kriminelle Züge an. Immer wieder verschwinden Hinweisschilder für die Ortsteile Prenzlauer Berg und Weißensee. „Vermutlich gestohlen“, stellt das Bezirksamt nüchtern fest und kündigt einen Ersatz innerhalb von vier Wochen an.
Immer absurdere Züge nimmt die Vereinnahmung Berlins für irgendwelchen Marketing-Quatsch an. Neuestes Beispiel: die „Birkenstock 1774 Becomes Berlin Kollektion“. Inspiriert von „den pulsierenden 1920er-Jahren“ sollen die Schlappen „die Atmosphäre dieser Ära“ einfangen. So viel Geschichtsbewusstsein kostet natürlich. In diesem Fall bis zu 590 Euro pro Paar.
Jazz aus, Electro an: Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden, dass JazzRadio Berlin die UKW-Frequenz 106,8 noch bis zum 31. Dezember 2025 nutzen darf. Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt ein Sender für elektronische Musik. Einen Eilantrag von JazzRadio gegen diese Vergabe wies das Gericht am Donnerstag weitgehend ab. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg habe im Rahmen seines Beurteilungsspielraums keine schwerwiegenden Fehler gemacht.
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Tagesspiegel „Vital-Welt“ meets Waldorf Astoria Berlin: Erleben Sie einen Tag der Entspannung in dieser Wohlfühloase im Herzen Berlins mit fünf Therapieräumen, wolkenförmigem Pool, finnischer Sauna, Dampfbad, Fitnessstudio und Sonnenterrasse auf der 6. Etage. Jetzt buchen!
Apropos Electro: Wer es noch nie ins Berghain geschafft hat, oder einfach immer schonmal wissen wollte, wie es drinnen aussieht, ohne Schlange stehen zu müssen: Auf Instagram gibt’s den ganzen Club als Videospiel-Animation zu sehen. Kommentar eines Instagram-Nutzers: „I'm impressed, that's pretty decent!“
Ab heute heißt es wieder: Ärmel hochkrempeln! Die Berliner Freiwilligentage (12.–21.9.) starten – mit mehr als 180 Aktionen zum Reinschnuppern ins Ehrenamt. Gärtnern, Renovieren, Kochen, Kreativsein? Alles dabei. Organisiert wird das Ganze vom Paritätischen Wohlfahrtsverband und dem Tagesspiegel. Porträts über Engagierte und Tipps zum Mitmachen finden Sie hier.
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Am 14. September 2025 lädt der Tagesspiegel zum Land- und Genussmarkt ins Tagesspiegel-Verlagshaus ein. Erleben Sie einen Tag voller kulinarischer Köstlichkeiten und kultureller Highlights. Die Tagesspiegel-Redaktion und spannende Gäste bieten Lesungen, Gespräche und Einblicke in aktuelle Themen. Wir freuen uns auf Sie! Jetzt anmelden
Und wenn wir schon mal dabei sind, gleich noch ein Tipp fürs Wochenende: Am Sonnabend und Sonntag findet der „Tag des offenen Denkmals“ statt. Sie haben die Auswahl von über 350 Orten, von denen viele in der Regel nicht öffentlich zugänglich sind. Hier geht’s zum Programm.
Zitat
„Es gibt ein Medium in unserer Stadt, das schreibt sehr häufig, ‚Amt, aber glücklich‘ und ich möchte, dass wir in Berlin bald sagen können: ‚Amt und glücklich‘.“
Der Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hofft, dass die derzeit entspannte Situation auf den Berliner Bürgerämtern anhält.
Stadtleben
Verlosung – Tja, heute sind mal Foodies im Vorteil, die schon das eine oder andere Lachfältchen spazieren tragen: Wir verlosen 2x2 Mittagessen für Menschen 65 plus. Der Anlass: In Japan wird am 15. September der „Tag der Ehrung der Älteren“ zelebriert, und die Leute von „Sticks'n'Sushi“ machen da mit. Am Montag stellen sie im Lokal in der Torstraße einen langen Tisch zusammen und laden um 12 Uhr zum gemeinsamen Mittagessen ein (exklusiv ab 65 Jahren, bei Begleitpersonen aus der Pflege wird ein Auge zugedrückt). Es gibt zwei Menüs zur Auswahl (mit Fisch oder vegetarisch), beide Speisenlisten sind ellenlang (mindestens zehn Gerichte). Regulär kostet dieser Mittagstisch 20 Euro, ein Getränk ist inklusive, Reservierung wird empfohlen. Teilnahme über das CP-Postfach, Torstraße 171, Bushaltestelle Tucholskystr.
Essen & Trinken – Netter Service, guter Kaffee und vor der Tür ein Platz an der spätsommerlichen Sonne – was will man mehr?! Das kleine Café „Bronco“ im Bötzowkiez bietet zum Cappuccino noch ein paar Kleinigkeiten, etwa unterschiedlich gefüllte und belegte Croissants, ansonsten kann man hier einfach in Ruhe und in wirklich netter Atmosphäre seinen Kaffee trinken. Mo-Sa 8.30-16.30 Uhr, So 9.30-16 Uhr, Hufelandstraße 13, Tramhaltestelle Hufelandstr.
Noch hingehen – Moderne menschliche Körper in allen Formen und Farben, so könnte man die Schau „Exit Paradise“ thematisch bündeln. Darunter sind witzige, wütende und schlicht wunderschöne Kunstwerke aus allen Ecken der Welt, von Finnland bis Texas und Mosambik. In unterschiedlichen Techniken, von Aquarell bis Collage, erzählen sie von unseren Versuchen, nach der Vertreibung aus dem christlichen (eher langweiligen) Paradies einen individuellen, aufregenderen Glückszustand zu kreieren. Zu sehen noch bis 28. September (aber nur an den Wochenenden!), im Schloss Sacrow. Zusammengetragen hat sie der Sammler Timo Miettinen – eine spektakuläre Schau, findet Kollegin Lena Schneider. Eintritt 8/5 Euro, Krampnitzer Straße 33, Potsdam, Fr-So 12-18 Uhr
Berlinbesuch – Die Berlin Art Week kann einen, wie vieles in dieser Stadt, überfordern. Deswegen legen wir Ihnen zur Vorbereitung aufs Wochenende diesen Überblick der Kolleginnen aus dem Kultur-Ressort ans Herz. Den können Sie notfalls auch Last-Minute noch studieren, am besten bei einem der extra fürs Event kreierten Drinks. Der Red Queen Cocktail zum Beispiel (polnischer Bio-Wodka, Granatapfel, frische Johannisbeeren, Vanille) korrespondiert mit der Ausstellung „The Red Queen Effect“ rund um das Thema KI und Medizin. Zu sehen in der Schering-Stiftung (bis 30.11.), morgen gibt es ab 13 Uhr eine Führung mit den Künstler:innen und der Kuratorin, Unter den Linden 32-34, U-Bhf Unter den Linden
Grübelstoff – Pflaumen, Äpfel, Birnen, Trauben … Erntezeit! Haben Sie ein Stückchen Grün in der Stadt, wo Sie jetzt die Belohnung für das ständige Gießen einfahren? Oder vielleicht Freund:innen, wo Sie beim Ernten mithelfen können (oder sollen)?
Kiekste
Wir hoffen, Sie sind bislang besser durch die Woche gekommen als der Kollege von der Emser Straße. Dank an Susanne Saygin! Weitere Bilder gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – Thielallee (Dahlem): Die Straße ist bis Ende November in Richtung Habelschwerdter Allee zwischen Unter den Eichen und Habelschwerdter Allee für den Kfz- und Radverkehr gesperrt.
Motzener Straße (Marienfelde): Die Straße ist im Bereich des Nunsdorfer Rings in beiden Richtungen von 20 Uhr bis Sonntagnachmittag, ca. 15 Uhr, für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Ossietzkystraße (Pankow): Die Straße ist bis in die Nacht zu Montag zwischen Breite Straße und Majakowskiring für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Tiergarten: Der Straßenzug Spreeweg–Paulstraße zwischen Großer Stern und Lüneburger Straße heute von 14-24 Uhr und am Sonnabend von 10-20 Uhr für den Kfz-Verkehr gesperrt. Auch die John-Foster-Dulles-Allee ist betroffen.
Bundesplatz (Wilmersdorf): Der oberirdische Straßenverlauf in Fahrtrichtung Friedrich-Wilhelm-Platz wird bis in die Nacht zu Sonntag zwischen Mainzer Straße und Detmolder Straße für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Nahverkehr – U2: Die Linie hält bis auf Weiteres nicht am Bahnhof Senefelder Platz in Richtung S+U Pankow.
S-Bahn – S2, S8 und S85: Von 22 Uhr bis Montagmorgen, ca. 1.30 Uhr, ist der Verkehr zwischen Bornholmer Straße und Karow (S2) bzw. Hohen Neuendorf (S8) eingestellt. Die Linie S85 ist zwischen Treptower Park und Pankow eingestellt. Auch der S-Bahnverkehr zwischen Schönhauser Allee und Bornholmer Straße ist eingestellt.
S41, S42, S45 und S46: Von 22 Uhr bis Montagmorgen ist der Zugverkehr zwischen Tempelhof und Südkreuz eingestellt.
S5, S7 und S75: Von 22 bis 10 Uhr kommt es zu folgenden Verkehrseinschränkungen:
* Zwischen Mahlsdorf und Westkreuz verkehrt nur die S5 im 20-Minutentakt
* Zwischen Ahrensfelde und Ostkreuz fährt die S7 nur im 20-Minutentakt
* Zwischen Wartenberg und Warschauer Straße fährt die S75 nur im 20-Minutentakt
Regionalverkehr – RE2 und RB22: Von 21 Uhr bis zum 26.9. kommt es zu folgenden Fahrplanänderungen:
* Die Züge der RB22 fallen zwischen Flughafen BER und Königs Wusterhausen aus.
* Die Züge des RE2 fallen zwischen Berlin Zoologischer Garten und Königs Wusterhausen aus.
Demonstration – Für heute sind elf Demos angemeldet (Stand 11.9., 16 Uhr), u.a. „Wer hilft noch, wenn das Kind in den Brunnen fällt?“ : 15 Demonstrierende, Verdi, Klosterstraße 59 (10-11 Uhr)
„Klimamahnwache, Pariser Abkommen, Fridays For Future, Umweltschutz wie Verschmutzung der Meere“: zwölf Menschen, Platz der Republik 1 (10-12 Uhr)
„Delfinschlachtungen auf den Färöer-Inseln und in Japan (Taiji) & Petitionsübergabe an die dänische & japanische Botschaften“: 400 Menschen, Gesellschaft zur Rettung der Delphine, Tiergartenstraße 24 (12-17 Uhr)
„Für einen gerechten Frieden in Israel Palästina, das Ende des Tötens, des Aushungerns und der Vertreibung in Gaza und eine sofortige Rückkehr aller Geiseln“: 40 Demonstrierende, Friends of Standing Together Berlin, Blücherplatz 1 (17-19 Uhr)
„Berlin für Menschen statt Autos“: 100 Teilnehmende, Komitee A100 wegbassen, Am Treptower Park/Elsenstraße (17.30-19.30 Uhr)
Sonnabend – Angemeldet sind 46 Demos, u.a. „#SahraAusJena – neuer versuch, alte frisur. gegen die instrumentalisierung von kriegsleid für gefährlichen querfront-bullshit“: sieben Protestierende, Antiverschwurbelte Aktion, Pariser Platz (13-20 Uhr)
„Stoppt den Völkermord in Gaza!“: 15.000 Menschen, Platz des 18. März (14-18 Uhr)
„Fahrrad lohnt sich für Berlin: Radwege bauen und nicht stoppen! (25. Kreisfahrt des ADFC Berlin e.V.)“: 500 Teilnehmende, ADFC, Pariser Platz, Strausberger Platz, Kottbusser Damm, Steglitzer Damm, Bundesplatz (14-17)
„Für körperliche, reproduktive, sexuelle, Selbstbestimmung“: 300 Demonstrierende, Oranienplatz, Werderscher Markt, Rosa-Luxemburg-Platz (14-19 Uhr)
Sonntag – Angemeldet sind 26 Demos, u.a. „Sepsis-Aufklärung rettet Leben – Deutschland braucht endlich einen nationalen Sepsis-Plan“: 100 Teilnehmende, Sepsis-Stiftung, Platz der Republik 1 (8-21 Uhr)
„Antifaschistische Fahrradkorsos zum Tag der Erinnerung und Mahnung“: 50 Teilnehmende, Bund der Antifaschist*innen Treptow, Kiefholzstraße, Elsenstraße, Herrfurthplatz (11-14 Uhr) und vier weitere Routen
„Bells for Peace“: 1.500 Menschen, Freunde der Nationalgalerie, Potsdamer Straße 50 (16.45-17.15 Uhr)
Gericht – Einem mutmaßlichen Brandstifter wird der Prozess gemacht. Der 33-Jährige soll in einem Gebäude in Berlin-Mitte mehrere Müllcontainer angezündet haben. Durch das Feuer seien Teile des Hauses beschädigt worden. In einem anderen Fall habe er eine ihm unbekannte Passantin unvermittelt angegriffen und leicht verletzt (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal A500).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – „Die Sardinien-Reisenden wünschen der lieben Angie Sonnenschein einen sonnigen Geburtstag ohne Heizungschaos, dafür mit schönen Stunden, leckerem Essen, lieben Gästen und viel Gesundheit & spannenden Camperreisen fürs neue Lebensjahr.“ / Carola Brückner (63), Politikerin (SPD), Bezirksstadträtin sowie stellvertretende Bezirksbürgermeisterin in Spandau / Sigmar Gabriel (66), ehem. Politiker (SPD), ehemaliger Vizekanzler / „Dr. Thomas Nicolai zum 75. weiterhin ein gutes Leben und Danke für das Engagement für deinen Verein ‚Tandem-Hilfen‘ sowie eure Musik.“ / „You’re The First, The Last, My Everything: zum Geburtstag heute die allerliebsten Glückwünsche meinem geliebten Sonnenschein. Ich umarme dich, dein Matthias.“ / Hans Zimmer (68), Filmkomponist, Oscars für „Der König der Löwen“ und „Dune“
Sonnabend – „Wir erheben die alkoholfreien Cocktails für Mama/Oma/Christiane zum 70. Geburtstag und feiern, dass es dich gibt! Keep on rockin'! Deine I + A“ / Maria Furtwängler (59), Schauspielerin, u.a. als „Tatort“-Kommissarin Charlotte Lindholm / Burghart Klaußner (76), Schauspieler („Die fetten Jahre sind vorbei“, „Der Staat gegen Fritz Bauer“) / „Unserer lieben Marga ganz herzliche Glückwünsche zum 76. Geburtstag von den Banshees und den Mädels! Bügelwasser satt!“ / „Die herzlichsten Glückwünsche zu Deinem heutigen Geburtstag, liebste Tini! Auf dass wir schöne Stunden verbringen werden. Reisen? Teneriffa? Bereits gebucht! Übrigens: Was mache ich ohne Dich? Dein Sudi“
Sonntag – Martina Gedeck (64), Schauspielerin (u.a. „Das Leben der Anderen“, „Der Baader Meinhof Komplex“) / „Gute Wünsche für Michael zum 73. Geburtstag, es gibt noch viel zu erleben. Herzlich, Klaus“ / Christian Petzold (65), Filmregisseur und Autor, 2023 Silberner Bär der Berlinale für „Roter Himmel“ /„Robert Francis Prevost (70), Papst (Leo XIV.). Viel Kraft für diese Herausforderung!“ / Sven Rissmann (47), CDU-Politiker, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Matthias Boye, * 8. Dezember 1936, verstorben am 1. September 2025 / Franziska Kuntze, * 3. Oktober 1969, verstorben am 25. August 2025
Stolperstein – Rosa Blumenthal, geb. Meyers (*1861), war mit dem Sanitätsrat Dr. Ludwig Blumenthal verheiratet. In dem Haus, in dem die Familie mit drei Kindern lebte, befand sich auch die Praxis. Nach dem Tod ihres Mannes zog Rosa um. Sie wurde am 20. August 1942 nach Theresienstadt deportiert und starb dort am 12. September 1942. Als Todesursache ist „Darmkatarrh“ angegeben, tatsächlich starb sie wohl an Unterernährung und den miserablen hygienischen Zuständen im Ghetto. Ihr Schwiegersohn, ein Anwalt, hatte vergeblich versucht, die Deportation zu verhindern. Die Kinder Georg, Bertha und Käthe überlebten den Holocaust. An Rosa Blumenthal erinnert ein Stolperstein in der Sächsischen Straße 72 in Wilmersdorf.
Encore
„Jetzt bimmelt‘s“, stellte Linken-Politiker Steffen Zillich am Donnerstag nüchtern fest, als um 11 Uhr auch die Handys der Parlamentarier im Abgeordnetenhaus ihre Warnsignaltöne abgaben und seine Rede zum Haushalt unterbrachen.
Als es nach rund zwei Minuten immer noch bimmelte, wurde es Parlamentspräsidentin Cornelia Seibeld (CDU) zu viel: „Vielleicht können wir die letzten beiden Handys, die noch an sind, lokalisieren“, bat sie mit gewissem Nachdruck.
Nach dreieinhalb Minuten war auch das geschafft. Die Abgeordneten quittierten die einkehrende Ruhe mit einem fraktionsübergreifenden Applaus. So viel Einigkeit war selten im Berliner Parlament.
Applaus für die Mitarbeit an diesem Checkpoint haben sich Christoph Papenhausen, Robert Klages (Recherche), Antje Scherer (Stadtleben) und Fabian Schridde (Früh-Produktion) verdient.
Morgen läuten hier Anke Myrrhe und Saskia Kabelitz das Wochenende ein.
Auf bald!