Nach wie vor 1°C bei Schneeschauer

Sturm aufs Kapitol in den USAPräsenzunterricht in Berliner Schulen ab kommendem MontagWeiterer Corona-Impfstoff zugelassen

Washington. Was für eine Nacht. Trump-Anhänger stürmen das Kapitol, vier Menschen sterben, der Mob wird angeheizt vom Präsidenten selbst. Polizisten und Putschisten stehen sich bewaffnet im Plenarsaal gegenüber, das Herz der amerikanischen Demokratie wird überrannt.

Während Schwarze Menschen bei Verkehrskontrollen fürchten müssen, erschossen zu werden, schießen die weißen Trumpisten im Kongress Selfies mit Polizisten und entwenden grinsend das Inventar des Hauses als Trophäen dessen, was sich letztlich als Dilettanten-Aufstand herausstellt.

Schockierend ist die Gelassenheit anzusehen, mit der sich die Männer im Parlament bewegen. Schockierend sind die Worte der GOP-Abgeordneten, die (angeblich) entsetzt sind, und deren Opportunismus genauso schuldig an der Revolte ist wie der scheidende Präsident selbst.

Nein, es ist nicht nur sein Werk. ...

Tagesspiegel Plus

Lesen Sie weiter mit Tagesspiegel Plus

Nie waren verlässliche Informationen wichtiger

Exklusive Inhalte für
Tagesspiegel Plus-Leser

Der preisgekrönte
Tagesspiegel Checkpoint

Ohne Risiko:
Jederzeit kündbar