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Immer mehr Länder kippen BeherbergungsverbotProbebetrieb am BER beendetKeine Aktenmanipulation durch Xhains Baustadtrat

Achtung, anschnallen, hier wird’s jetzt wyld und ein bisschen cringe. Wenn Sie lost sind, hat das nichts mit Niveaulimbo zu tun, sondern wahrscheinlich mit Ihrer Volljährigkeit. Es geht um das Jugendwort des Jahres. Wir drehen mal lieber den Swag auf und gönnen uns die wirklich wichtigen Nachrichten des Tages.

Die Berliner Herbstferien sind zur Hälfte um und so langsam bieten sich Möglichkeiten für Last-Minute-Urlaube. Das Saarland und Sachsen haben das Beherbergungsverbot zurückgenommen, in Baden-Württemberg und Niedersachsen halfen die Gerichte nach. In Brandenburg, von wo jeden Tag mehr als 200.000 Pendler in die Hauptstadt zur Arbeit kommen, sind Berliner dagegen weiterhin nicht willkommen. Dabei verbreitet sich das Virus in der Mark scheinbar auch ohne uns. Cottbus hat inzwischen eine Inzidenz von 57,2 und gilt damit als Risikogebiet. Brandenburgs MP Dietmar Woidke (SPD) verteidigte am Donnerstag trotzdem via Pressemitteilung das Beherbergungsverbot. „Wir müssen so viele physische Kontakte wie möglich vermeiden und auf nicht zwingend erforderliche Reisen verzichten.“ Ein paar Sätze vorher hatte er sich noch damit zitieren lassen: „Wir brauchen Klarheit, Verlässlichkeit und Nachvollziehbarkeit. Sonst schwindet in der Bevölkerung die Akzeptanz für unsere Beschlüsse.“ Quod erat demonstrandum.

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Besondere Einblicke in die jüdisch-deutsche Geschichte
„Die Geschichte der Juden hat sich nicht geändert – aber unsere Perspektive darauf. Mit unserer neuen Ausstellung reagieren wir auf ver­änderte Sehgewohnheiten und auf einen neuen Forschungsstand“, sagt Hetty Berg, Direktorin des Jüdischen Museums Berlin. Ein Schwerpunkt liegt auf der Geschichte nach 1945: Diese reicht vom Umgang mit der Zäsur des Holocaust über den Neubeginn jüdischen Lebens in der BRD und der DDR bis hin zur Migrationsgesellschaft im heutigen Deutschland.
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Für mehr Akzeptanz würde vielleicht schon sorgen, wenn die neuesten Corona-Maßnahmen nicht nur von im Vor-Wahlkampf befindlichen Landesfürsten zu nächtlicher Stunde im Kanzleramt ausgehandelt, sondern offen in den Parlamenten diskutiert würden.