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Kreuzbergs Bürgermeisterin traut sich nicht allein in den ParkVater startet Petition für mehr Tempo-30-ZonenIn Berlin herrscht „Klimadramatik“

beginnen wir den Tag doch mal mit guten Nachrichten: Berlin hat funktionierende Gesetze. Eines geht zum Beispiel so: Monika Herrmann + Görli = große Aufregung. Egal, was die Kreuzberger Bürgermeisterin über ihren Lieblingspark (und den der Dealer) sagt, es beschäftigt uns meist ein paar Tage. Vergangene Woche waren es ihre Aussagen zur Dealer-Diskriminierung, gestern nun zwei kleine Sätze in der „Welt“ und die gehen so: „Ich gehe in Berlin durch gar keine Parks. Ich weiß ja nicht, wie Sie das handhaben, aber mir ist das als Frau zu gefährlich.“ Große Empörung von Gewerkschaft (skurril!) bis CDU (Rücktritt!), sogar die Polizeipräsidentin meldete sich extra für den Checkpoint aus dem Urlaub: „Ich bedauere, dass Frau Herrmann diese Ängste hat. Ich persönlich bewege mich frei davon in unserer Stadt – in ganz Berlin.“

Die hat ja auch eine Uniform, konterte Monika Herrmann lachend, als sie eben tief in der Nacht noch bei mir anrief, um zu erklären, wie sie das nun wirklich gemeint hat mit der Angst im Park. Überraschung: genau so! „Ich neige nicht dazu, herumzulügen. Ich meine das so und ich mache das so.“ Es sei vielleicht ein bisschen oldschoolig, „aber ich bin damit großgeworden, dass man als Frau nicht nachts allein durch den Park läuft. Das hat nichts mit Dealern zu tun. Man kann sich darüber lustig machen, aber das ist ein sehr ernstes Thema, vor allem für Frauen.“ Slowiks Aussage findet sie „fatal“ von einer Polizeipräsidentin. „Ich glaube nicht, dass sie das garantieren kann.“

Was also tun? Mehr Licht (schwierig, wegen ständiger Sachbeschädigung), mehr Kontrollen (schwierig, wegen Diskriminierung) oder doch die kontrollierte Abgabe von Cannabis (um zu den Dealern im Görli zurückzukehren)? Haben die Grünen schließlich in den Koalitionsvertrag hinein schreiben lassen, Seite 170, Überschrift: „Drogenpolitik liberalisieren und Suchtprävention stärken“, wörtlich: „Die Koalition wird ein Konzept für die Durchführung eines wissenschaftlich begleiteten Modellprojekts zur kontrollierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene erarbeiten und sich für dessen gesetzliche Absicherung einsetzen.“ „Nur scheint die Gesundheitssenatorin diese Seite immer zu überblättern“, sagt Herrmann.

Und was folgt nun aus der ganzen Aufregung? Nichts, sagt Herrmann, außer vielleicht: „Wenn mich das nächste Mal jemand fragt, ob ich nachts durch den Park gehe, antworte ich einfach: Wozu? Was soll ich da nachts? Da schlafe ich.“ Na dann: Gute Nacht.
(Das ganze Interview mit Monika Herrmann gibt es am Sonnabend im Tagesspiegel)

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Genau eine Woche ist es nun her, dass ein schrecklicher Unfall in Mitte vier Menschen aus dem Leben gerissen hat. Die Hinweise verdichten sich, dass es tatsächlich genau das war: Ein schrecklicher Unfall, der wohl nicht hätte verhindert werden können durch Poller, Polo oder Pufferzonen, es wird sie leider immer geben diese unerträglichen Willkürlichkeiten, für die sich möglicherweise keine eindeutigen Schuldigen finden lassen.

Und dennoch könnte dieser Unfall einer sein, der die Stadt nachhaltig verändert, denn es scheint, als sei für viele genau jetzt der Punkt erreicht, an dem sie nicht mehr zuschauen wollen beim täglichen Verkehrsirrsinn der Großstadt. Einer von ihnen ist Julian Kopmann, Vater dreier Kinder, deren täglicher Weg entlang der Invalidenstraße führt. „Die schlechte Luft, die uns morgens husten lässt, der Lärmpegel, der unsere Unterhaltungen oft in ein Schreikonzert verwandelt, und die ständigen Gefahren durch den Straßenverkehr – mit all dem habe ich mich über die Zeit abgefunden.“

Doch der tragische Unfall sei für ihn ein Weckruf gewesen, nicht mehr tatenlos zuzusehen. Kopmann hat eine Petition gestartet, mit dem Ziel, „die bestehende Tempo 30 Zone unverzüglich auszuweiten und somit das gesamte Gebiet zwischen Bernauer und Torstraße abzudecken“. Diese Maßnahme sollten kurzfristig durch weitere ergänzt werden, nämlich Zebrastreifen, Parkverbotszonen an den Kreuzungen, eine neue Ampelanlage, Fahrradwege sowie bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung (Blitzer, Bremsschwellen). Bis zum frühen Morgen hatten bereits mehr als 5000 Menschen unterschrieben.

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Kommen wir zurück zu den funktionierenden Gesetzen und deren unvermeidlichem Titel: Alle Jahre wieder. Woran merken Sie, dass die Weihnachtssaison begonnen hat? Nein, nicht an den Lebkuchen im Liegestuhl, sondern an den Debatten, die so sicher sind wie der Esel in der Kirche: Leuchten die Linden? Und wenn ja, wie viele? Diesmal schert der Ku’damm aus der Lichterkette, die Beleuchtung fällt womöglich aus, die Finanzierung wackelt wie einst die Schrottanne am Breitscheidplatz – aber dieses Glühweinfass wollen wir jetzt nicht auch noch aufmachen. Schließlich ist heute Freitag, der 13., da haben Sie vermutlich andere Sorgen.

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Das Orchester Les Siècles ist mit seinem Gründer und Dirigenten François-Xavier Roth zum ersten Mal zu Gast in Berlin. Zusammen mit der Bratschistin Tabea Zimmermann spielen sie Hector Berlioz‘ „Harold en Italie“ auf historischen Instrumenten seiner Zeit. Erleben Sie das Konzert am 15.9. in der Berliner Philharmonie im Rahmen vom Musikfest Berlin.
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Berliner Festspiele

Sie erinnern sich vielleicht an die „Behördenschäden“? (CP vom 16. August, Beweisfoto) Das lustige Schild hat einen ernsten Hintergrund, den nun der umtriebige Wolfgang Pohl von der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg öffentlich vorrechnet. Er hat eine interaktive Karte erstellt, die auf kleinstem Raum 120 dieser Schilder zeigt – allerdings im Original mit der Aufschrift „Gehwegschäden“. (Karte hier)
 
Nachfrage beim Bezirksamt mit einer, zugegeben, verrückten Idee: Wäre es nicht einfacher, die Schäden zu beseitigen, anstatt überall diese Schilder aufzustellen? Prompte Antwort: Die Schäden sind die Folge jahrelanger Sparpolitik in Berlin: „Durch Unterfinanzierung sowie personelle Unterausstattung der zuständigen Fachbereiche kam es im Laufe der Jahre zu einem Sanierungsstau, der jetzt erst nach und nach abgearbeitet werden kann. Voraussetzung für den Fortschritt ist die Einstellung von zusätzlichem technisch qualifiziertem Personal und eine auskömmliche Finanzierung.“ Soweit, so bekannt. Doch müssten dann nicht in der ganzen Stadt diese Schilder herumstehen? Nicht unbedingt, denn hier sei besonders viel alter Baumbestand vorhanden, dessen Wurzeln die schmalen Gehwegplatten anheben. Wer den Baum hat, hat den Schaden.

Möglicherweise ist aber auch alles gar nicht so schlimm, denn: „Die Anzahl der Hinweisschilder kann weder bestätigt noch dementiert werden, darüber wird keine Statistik geführt“, heißt es aus dem Bezirksamt. „In der Regel werden die Schilder abgeordnet und demontiert, wenn die Schäden beseitigt sind. Aufgrund der begrenzten personellen Ressourcen kann es im Einzelfall vorkommen, dass nach der Schadensbeseitigung noch eine Weile Schilder stehen bleiben.“

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Demokratischer Dialog „Mehrheiten und Minderheiten“
Wer hat wann und wie politische Mehrheiten gewinnen können – und was bedeutet(e) dies für die jeweiligen gesellschaftlichen Minderheiten? Der Historiker Norbert Frei und die Intendantin des Gorki-Theaters Shermin Langhoff sprechen über historische Lehren und Möglichkeiten für morgen.
18.09., 18.30 Uhr
Eintritt frei

Telegramm

Kleiner Nachtrag zu Friedenau: Dort wurden gestern mehrere Trickdiebe gefasst, die bei einem Rentner in der Wohnung Geld und Schmuck entwendet hatten. Als sie zum Auto rannten, wurden sie gefasst. Wahrscheinlich sind sie gestolpert.

Nachdem sich Frank Nägele, Staatssekretär für Verwaltungs- und Infrastrukturmodernisierung, gestern geärgert hatte, dass er bei der Pressekonferenz des Bündnisses „Eine Stadt. Eine starke Verwaltung“ keine Gelegenheit bekommen hätte, seine Erfolge zu präsentieren, haben wir nochmal nachgefragt: Was haben Sie denn so geschafft?
Schnelle Anfrage, schnelle Antwort (danke dafür!). Die ist allerdings so verwirrend, dass wir sie noch ein wenig entwirren und Ihnen hier demnächst präsentieren. Interessanter Punkt: „Interne Beratungseinheit“.

Die erste Hürde im Abgeordnetenhaus hat die Parlamentsreform gestern genommen, kleine Erinnerung: Aus dem Teilzeitparlament soll ein Hauptteilzeitparlament werden, damit Teile des Parlamentes behaupten, hauptsächlich in Teilzeit zu arbeiten. Oder so.

Was die geplanten längeren Sitzungen (bis 22 Uhr) für die Familienfreundlichkeit heißen, hätten die Verordneten der Bezirke ihren AGH-Kollegen ruhig mal erzählen können. Jenna Behrends (CDU) geht die Sache pragmatisch an und bringt ihr Baby einfach mit, „ich finde es wichtig, dass junge Eltern weiterhin politisch tätig sein können“, sagt sie. Das Kind hat übrigens während eines Redebeitrags der AfD zu quengeln begonnen.

Ein Kollege hatte gestern übrigens auch sein Kind mit in der Redaktion, etwas älter als das Behrends-Baby, praktisch, um gleich mal den Sinn der Initiative „Schule in Not“ zu testen, die die Schulreinigung verbessern möchte. „Sieht Deine Schultoilette auch so aus?“ Schnelle Antwort: „Nein, viel schmutziger!“ Qualitätsurteil: sinnvoll.

Weitere Erkenntnisse aus dem Parlament: Herr Kohlmeier (SPD) und Herr Hansel (AfD) sind keine Freunde. Herr Müller (SPD) und Herr Schmidt (Grüne) werden es vermutlich auch nicht mehr.
 

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Live bei CineStar: Moderator und YouTuber Dominik Porschen mit seinem Bühnenprogramm  "Spoil doch"! Einlass ab 19 Uhr, Pre-Show ab 19:45, Beginn ab 20 Uhr. Infos und Tickets für nur 20,00 € gibt’s hier: https://bit.ly/2lOpaGi
Es gibt noch Freikarten zu gewinnen: Am 13.09.2019 bis 12 Uhr eine Facebook - Nachricht senden an Kino in der KulturBrauerei mit dem Text „Spoil Doch!“ und die ersten 3 Einsender sind mit je einer Begleitung am Freitagabend dabei.

Die Parkletdefensive (Sollen bis zum 31. Oktober abmontiert werden, CP von gestern), verwandelt sich ab heute in eine Parkletoffensive: Die Bergmannstraße feiert ihre Sitzmöbel – und dass nur 20 Prozent back to normal wollen. Die Bürgerbefragung hat ergeben, dass mehr als zwei Drittel die verkehrsberuhigte Zone behalten wollen.

In Sachen Drogenbekämpfung steht Berlin nicht alleine schlecht da. Dass die neue Drogenbeauftragte des Bundes Daniela Ludwig (CSU) keine Ahnung vom Fach hat, ist nun offiziell bestätigt.

Der Sprecher des Gesundheitsministeriums antwortete auf eine Frage von „Jung und Naiv“-Blogger Tilo Jung hinsichtlich der Qualifikation Ludwigs für ihr neues Amt: „Also, der Umstand, dass Frau Ludwig keine explizite drogenpolitische Expertise hat, muss ja nicht zwingend dazu führen, dass sie das Amt nicht bekleiden kann.“ Bisher war Ludwig verkehrspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag. Aber auch die Bundesdrogenbeauftragten der Vergangenheit hätten ja keinen fachlichen Hintergrund gehabt.

Ob das so für Ludwig spricht? Ihre Vorgängerin Marlene Mortler, die seit 2014 das Amt bekleidete und nun ins Europaparlament gewechselt ist, fiel negativ auf. So brachte sie etwa die Zirkelschluss-Aussage, Cannabis sei verboten, weil es illegal ist. Neben der Parteizugehörigkeit und fehlender fachlicher Kompetenzen eint Ludwig und Mortler ihre Herkunft aus Bayern. Schwer vorstellbar, dass mit Ludwig eine Wende in der Drogenpolitik des Bundes kommt.

Da sieht es in Berlin doch deutlich besser aus: Zum Runden Tisch gegen antisemitische Gewalt wird ab der zweiten Sitzung auch der Antisemitismusbeauftragte des Landes und die Antisemitismusbeauftragte der Generalstaatsanwaltschaft eingeladen. Revolution können wir in der Hauptstadt.

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Der Erfinder des Sandmännchens bekommt eine Straße in Marzahn-Hellersdorf (BVV-Beschluss gestern Abend). Und wenn Sie jetzt denken: Glamour ist anders, dann stimmt das vielleicht – aber Behrendt hat in Mahlsdorf gelebt und das Sandmännchen wurde hier von 1963 bis 1992 produziert.

Kosten produziert das geplante Museum der Moderne am Kulturforum – und zwar dreimal so viel wie veranschlagt: Statt den geplanten 200 Millionen sollen es jetzt 600 Millionen werden...

...praktischerweise titelt heute die Morgenpost: Bund verzichtet auf sein neues Regierungsterminal am BER. Mögliches Ersparnis: 75 Millionen Euro. Manche würden jetzt sagen: Peanuts, aber dann eben doch ein kleines Stück fürs Museum.

Außerdem heute im Checkpoint für Abonnenten: Welchem Tag der offenen Tür man unbedingt einen Besuch abstatten sollte, wo man Vodka made in Berlin bekommt und wo es um die Berliner Technoszene geht / Wo Fridays for Future heute überall in Berlin den Verkehr lahmlegt und durch welche Konzerte es zu weiteren Verkehrsbehinderungen kommt. Hier können sie das Abo 30 Tage kostenlos testen.

BER Count Up – Tage seit Nichteröffnung:

3073

Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat das Wunder vollbracht: Am 31. Oktober 2020 ist der Flughafen BER offiziell eröffnet worden. 3.073 Tage nach der ersten Nicht-Eröffnung stellen wir damit unseren Count Up ein. Wer nochmal zurück blicken will: Im Tagesspiegel Checkpoint Podcast "Eine Runde Berlin" spricht Lütke Daldrup mit Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt und Checkpoint Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über detailverliebte Kontrollen, politische Befindlichkeiten und aufgestaute Urlaubstage.

Zitat

„Es ist im Allgemeinen immer besser, unterschätzt zu werden als überschätzt zu werden.“

CDU-Nachwuchshoffnung Philipp Amthor zu Witzen über sein Alter (26) und sein Erscheinungsbild.

 

Tweet des Tages

1 Radweg. Oder: 18 Parkplätze für E-Scooter. #ditisberlin

@a_rickmann

Stadtleben

Essen & Trinken – Im Eckladen der Scharnweberstraße 54 wurde schon Anfang des 20. Jahrhunderts Butter zubereitet. Nun befindet sich dort seit einiger Zeit das Restaurant mit dem passenden Namen Butterladen. Hier kann man ordentlich schlemmen: Zu Beginn werden drei Buttervariationen mit frischer Brotbeilage aufgetischt. Weiter geht’s mit Vorspeisen, hier gibt es z.B. die brasilianischen Pao de Queijo, oder als vegane Alternative Süßkartoffelchips. Bei den Hauptspeisen findet man Gerichte wie Trüffel-Tagliatelle (14/22 Euro), vegetarisch oder vegan zubereitet, oder gegrillten Oktopus mit Bulgursalat (16/25 Euro). Zu jedem Gericht gibt's eine Weinempfehlung, die zweiseitige Karte lässt auch bei Weinkennern wenig Wünsche offen. Zur Butterhandlung gehört auch die Bar BoBu, wo man nach dem Essen bei einem Cocktail und Live-Jazz-Musik verdauen kann. Mo-Sa 17-24 Uhr, So 15-24 Uhr geöffnet, S/U Frankfurter Allee

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AN ALLE BERLINERINNEN UND BERLINER
Wir feiern die Meinungsfreiheit! 10 Wochen, 10 Fragen, 10 Debatten, eine Serie über Auto, Klima, Wohnungsnot und vieles mehr. Wir diskutieren mit Prominenten, Experten und mit Ihnen. Testen Sie Berliner Zeitung und Tagesspiegel gratis unter meinungsvielfalt.net

Das Stadtleben zum Wochenausklang von: Carmel Schnautz.

Berliner Gesellschaft

Geburtstage – Maria Furtwängler (53), Schauspielerin / „Der Urberliner Hein Hagendorf, wohnhaft in Wilmersdorf, wird 86 Jahre alt“ / Chiara Victoria Henrich (21) / Burghart Klaußner (70), Schauspieler / Christel Löffler (85), „beste Mutter von Welt“ / Eberhard Trempel (64), „Spandauer, Rechtsanwalt und Präsident des China-Forums Berlin“

Sonnabend – Michael Angrick (67), „Vizepräsident des UBA a.D., kulinarische Glückwünsche von der Loire sendet Klaus“ / Uli Becker aka Erwin Kliffert (66), Schriftsteller / Martina Gedeck (58), Schauspielerin / Christian Petzold (59), Filmregisseur und Autor / Sven Rissmann (42), für die CDU im AGH

Sonntag – Jochen Alexander Freydank (52), Regisseur und Filmproduzent / Jeffrey Jendryk (24), Volleyballer bei den Berlin Recycling Volleys / Matthias Oomen (38), Politiker und Journalist / Sabine Smentek (59), Politikerin (SPD) und Staatssekretärin für IT und Digitales / Kai Wegner (47), MdB, Landesvorsitzender der CDU Berlin

Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.

Gestorben – Bernd Fischer, * 10. März 1941 / Irmgard Hötzel, * 26. Januar 1929 / Hannelore Opitz, * 13. Februar 1940

Stolperstein Samuel Sund (Jhg. 1867)lebte im Hohenzollerndamm 35a in Wilmersdorf und beging, nachdem jüdische Mitmenschen in seiner Umgebung von den Nazis verschleppt und deportiert wurden, heute vor 77 Jahren Selbstmord, um diesem Schicksal zu entgehen.

Encore

Hier finden Sie gewohnheitsmäßig überraschende Nachrichten, also bitteschön: Die Berliner Bevölkerung hat im bundesweiten Vergleich den größten Anteil hochqualifizierter Einwohner: 42 Prozent der 25- bis 64-Jährigen haben studiert oder eine Ausbildung zur Meisterin, Technikerin oder zum Erzieher absolviert, in Hamburg sind es nur 37 Prozent. Wie sagt man so schön: Der Klügere lacht länger. Oder so.

In diesem Sinne: Lassen Sie sich die Laune nicht verderben. Morgen präsentiert Ihnen hier Lorenz Maroldt hochqualifizierte Nachrichten. Ich wünsche Ihnen schon mal ein schönes Wochenende.

Ihre

Anke Myrrhe

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