Samstags Gewitter bei Temperaturen um die 30°C, Sonntag minimal frischer

Ab heute: Kontaktverbot aufgehoben, Bußgeld für MaskenmuffelNach Anti-Rassismus-Demo am Alex offenbar Minderjährige von der Polizei festgehaltenJeder dritte Brunnen in Berlin defekt

heute endet die verordnete Ein- und Zweisamkeit in Berlin. Das Kontaktverbot ist aufgehoben, es dürfen sich wieder beliebig viele Personen treffen, die in verschiedenen Haushalten leben. Wer nun meint, keine Ausrede mehr vor der Schwiegermutter zu haben, kann auf Paragraph 1, Absatz 1 der aktuellen Infektionsschutzverordnung verweisen: „Jede Person ist angehalten, die physisch sozialen Kontakte zu anderen Menschen möglichst gering zu halten.“ Wenn Schwiegermutti „angehalten“ und „möglichst“ nicht gelten lässt, tragen Sie aber besser Mundschutz auf der Fahrt zu ihr. Schließlich gibt’s seit heute auch Bußgeld fürs maskenfreie Fahren in Bahn, Bus und Tram.

50 Euro zahlt, wer der Polizei die Nase zeigt, bei notorischen Maskengegnern können bis zu 500 Euro fällig werden. Da könnte einiges zusammenkommen für die klammen Berliner Pandemie-Kassen. Bei rund 75 Prozent liegt die Masken-Quote aktuell in den Fahrzeugen der BVG, teilte ein Sprecher mit. Bei zwei Millionen BVG- plus einer Million S-Bahn-Fahrten am Tag würden rund 750.000 Möglichkeiten zum Abkassieren bleiben. Macht bei 50 Euro je Falschfahrer also theoretisch (!!) 112.500.000 Euro pro Tag. Bevor der Finanzsenator jetzt aber das Rote Rathaus zum Golden Rathaus macht, kurze Nachfrage: Wer treibt die Bußgelder eigentlich ein?

„Die DB ist als Unternehmen nicht befugt, Verstöße gegen staatliche Vorschriften zu sanktionieren“, sagt eine Bahnsprecherin. Also vielleicht die Bundespolizei? „In der S-Bahn kontrollieren wir das nicht“, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei, man erteile höchstens Platzverweise auf den Bahnhöfen und übermittle die Daten.

Telegramm

Kategorie „Was diese Woche witzig war“: Die BVG veröffentlicht eine Ausbildungs-Bewerbung via Instagram. Die Chancen des Unbekannten? Nun, sagen wir mal: eher kommt der M29 pünktlich. Denn im vergangenen Jahr hatte der Bewerber geschrieben, er habe einen Kontrolleur geboxt, im März zudem: „Ich hasse euch“. Ob ihn die BVG trotzdem liebt?

Am Großen Stern wollen heute wieder Tausende gegen Rassismus demonstrieren. Bei der Polizei wurden 1500 Teilnehmer angemeldet, laut Facebook wollen aber mehr als 8000 Menschen teilnehmen, 21.000 weitere sind interessiert. Black Lives Matter – die Abstandsregeln hoffentlich auch.

Die letzte Demonstration von Black Lives Matter auf dem Alexanderplatz hat indes noch ein Nachspiel. Aus der Antwort einer Parlamentarischen Anfrage von June Tomiak (MdA Grüne), die dem Checkpoint vorliegt, geht hervor, dass 25 der 89 vorübergehend Festgenommenen minderjährig waren. Teilweise wurden sie neun Stunden festgehalten, Erziehungsberechtigte nicht informiert. In mehreren Fällen wurden Minderjährige erst weit nach Mitternacht entlassen. „Der Umgang mit Minderjährigen ist heftig, das geht nicht“, sagt Tomiak.

Nach Bootsdemo und illegalen Raves in der Hasenheide, soll jetzt wieder legal gefeiert werden. Zwar gilt weiter das sogenannte „Tanzlustbarkeitsverbot“, aber in Haselhorst (Ortsteil von Spandau...) legen beim H13 Festival laut Facebook-Event dutzende DJs auf. Zwar werden Adresslisten geführt und 1,5 Meter Abstand gehalten, besonders wichtig scheint aber Regel Nummer 4: „Es gilt eine strickte (sic!) No Photo Policy“. Beweismittel und so...

Legal, illegal, scheißegal? In Berlin wird nicht mal jede sechste Ordnungswidrigkeit gegen die Corona-Maßnahmen verfolgt. Seit März wurden nur 623 Bescheide ausgestellt, in Mitte, Tempelhof-Schöneberg und Reinickendorf wurde nicht ein einziges Bußgeld verhängt. Überraschung: Spitzenreiter im Abkassieren war Friedrichshain-Kreuzberg, wo 248 Bescheide verschickt wurden.

Die Ergebnisse des Matheabiturs in Berlin sind noch schlechter ausgefallen als 2019. Der Schnitt sank im Leistungsfach vom Mittelwert 7,7 Punkte auf 7,4, im Grundkurs von 6,9 auf 6,6. Möglich sind 15 Punkte. Dem Abi-Jahrgang 2021 empfehlen wir schon jetzt regelmäßig Mathe mit dem Checkpoint.

Mehr als ein Drittel der 2070 Brunnen in Berlin sind defekt. Sanierungskosten: 20 Millionen Euro. Da das Geld gerade pandemiebedingt knapp ist, muss wohl auf Pump repariert werden.

Die Landeskirchen verlieren weiter Mitglieder. 2019 sank die Zahl der Protestanten in Berlin und Brandenburg um 26.885 Personen auf 914.260. Das katholische Erzbistum Berlin verzeichnete 8500 Austritte. Da hilft wohl nur noch beten.

Vier Jahre nach dem islamistischen Anschlag will der Innensenator den Breitscheidplatz massiv sichern. Der Plan: eine Barriere mit Berlin-Schriftzug. 16 Meter breit, vier Meter hoch. Baustadtrat und Pfarrer sind entsetzt. Mauern kamen in Berlin eben noch nie gut an.

Nicht nur schneller als die Polizei, sondern auch An- und Verstand erlauben, rasten am Donnerstagabend drei Männer mit ihren Autos über den Kurfürstendamm. In der Lietzenburger Straße kam es zu einem Unfall, eine unbeteiligte 25-jährige Autofahrerin verletzte sich an Hals und Kopf. Die Raser stellten sich, mehr Positives ist über sie nicht zu sagen.

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Dass der Döner in Berlin erfunden wurde, ist kein Geheimnis. Aber wer hat eigentlich das Bild auf den Dönertüten entworfen? Jonas Jansen hat für die FAZ versucht, es zu recherchieren. Er fand zwar heraus, was ein „Lyöner“ ist, aber wer den Mann mit Kochmütze und Schnauzer am Dönerspieß erfunden hat, konnte er trotz zweijähriger Recherche nicht rausfinden. Wahrscheinlich braucht’s dafür eben Berliner statt Frankfurter. Wenn Sie es wissen, schreiben Sie uns an checkpoint@tagesspiegel.de, Betreff „Dönertüte“.

Giffey übernimmt das Ruder“, titelt die „Bild“. Huch, ein Putsch während der Regierende bei Markus Lanz von einer nicht endenden Amtszeit träumte? Nein, die Zeitungsmacher verwechselten Ruder mit Riemen. Beweisfoto hier.

Post von der Berliner CDU: Die Berliner Rundschau, das Propa... ähh… Magazin der Konservativen. Wie die gesamte Hauptstadtpartei im neuen Look, wie Landeschef Kai Wegner stolz im Edi mitteilt. Seine Farbenlehre: „cooles Schwarz“, „dynamisches Orange“, „reines Weiß“. Außerdem gibt’s Erfolge zu verkünden: „Diese aktuelle sprachliche Erweiterung des Kampagnen-Titels #aufgehtsberlin schaffte es nicht nur in den gesamten Berliner Medien, sondern auch ins Traunsteiner Tagblatt und andere bayrische Medien.“ Im Wahlkampf 2021 dann: Berliner CDU – Mia san mia.

Ebenfalls erfolgreich in Bayern waren die Baskeltballer von Alba Berlin gestern Abend. Im ersten Finalspiel in München wurde Ludwigsburg mit 88 zu 65 besiegt. Am Sonntag kann dann die erste Meisterschaft seit zwölf Jahren perfekt gemacht werden.

Weniger spannend wird der letzte Spieltag der Bundesliga heute für Berlins Vereine, die sich irgendwo im grauen Nirgendwo der Tabelle versteckt haben. Von dort haben sie immerhin eine gute Zuschauerperspektive: Der Big City-Club Hertha darf beim Champions-League-Einzug von Gladbach eine Statistenrolle spielen, Union kann Düsseldorf in die zweite Liga schicken.

Noch 181 Tage bis Weihnachten. Wer sich lieber frühzeitig um einen Baum kümmern möchte, muss in Berlin nur die Augen offenhalten.

Durch­gecheckt

Durchgecheckt

Aus Durchgecheckt wird Hochgetauscht. Teil 1: Der Aufkleber.

Anstelle des Interviews („Durchgecheckt“) beginnen wir heute ein Experiment: Wir wollen mit Ihnen tauschen – und sind gespannt, was dabei herauskommt. Wir starten mit einem Checkpoint-Aufkleber (mit persönlicher Widmung von Team Checkpoint), und kommenden Sonnabend bieten wir zum nächsten Tausch das an, für das wir uns entschieden haben. Und so weiter. „Hochgetauscht“ heißt die neue Reihe. Und jetzt sind Sie dran: Was würden Sie uns für diesen schicken Original-Aufkleber zum Tausch anbieten? Bis Montag um 23.59 Uhr nehmen wir Ihre Angebote unter checkpoint@tagesspiegel.de entgegen. Was Sie uns vorschlagen, ist ganz Ihnen überlassen. Wir sind sehr gespannt!

Thomas Wochnik

Wochniks Wochenende

Die besten Berlin-Tipps für drinnen, draußen und drumherum.

48h Berlin

Samstagmorgen – Für alle, die ihren Kaffee am liebsten schwarz, heiß und im Dunkeln trinken: In der Ruine der Franziskaner Klosterkirche (Klosterstraße 73a) wird die Nacht unter freiem Sommerhimmel durch eine Doom-Klangwelt mit Unterweltassoziationen verlängert. Die/der alle Gendergrenzen auflösende koreanisch-US-amerikansiche Autor:in, Künstler:in, Musiker:in und Astrolog:in Johanna Hedva zeigt eine Reihe von Klangstücken, die er/sie selbst und befreundete Künstler:innen teils speziell für diese Show angefertigt haben. Einige davon, so Hedva, sind vor Ort, andere aus Distanz, wieder andere telepathisch zu erfahren. God is an Asphyxiating Black Sauce ist bis 3. August täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Besagten Kaffee gibt es übrigens ab 12 Uhr im angeblich ältesten Restaurant der Stadt: Zur Letzten Instanz, Waisenstrasse 14-16
 
Samstagmittag – Von der morgendlichen Portion Finsternis zum strahlenden Orgelklang: Die „Mighty Wurlitzer“ des Musikinstrumenten-Museums (an der Philharmonie, Tiergartenstraße 1) ist eine imposante Orgel mit Kirchenorgel-Dimensionen, 1228 Pfeifen und einer Reihe von Schlag- und Effektklängen aus der Prä-Synthesizer-Zeit, das Instrument stammt nämlich von 1929. Ursprünglich diente sie der Livevertonung von Theater und Stummfilmen, bei denen sie ganze Orchester ersetzen sollte. Heute demonstriert das seinerzeit unbezahlbare Stück die Demokratisierung der Musiktechnologie: So manche Musikapp auf Ihrem Smartphone kann nämlich mehr, als das raumfüllende Instrument. Beginn der 30-minütigen Vorführung ist um 15 Uhr, Eintritt 6 Euro, Di-So 14 bis 19 Uhr

Samstagabend – Dennoch haben alle echten, berührbaren Instrumente jeder App eines voraus, was die diesjährige Rohkunstbau mit dem Begriff der Zärtlichkeit fasst. Die Ausstellung geht allerdings weit über rein ästhetische Belange hinaus: Zärtlichkeit als Bezugsmodus zur Welt spielt auch eine Rolle in der Fürsorge, in zwischenmenschlichen (Gewalt-)Verhältnissen und der Naturzerstörung. Passend zur barocken Kulisse des brandenburgischen Schloss Lieberose liegt damit ein Vanitas-Moment in der Luft. Beim Lustwandeln im Schlosspark können Sie schön feinfühlig darüber sinnieren. Die etwas umständliche Anfahrt mit Bus ab Lübben sollte den Besucherstrom überschaubar und das Gedränge vernachlässigbar halten. Schloss Lieberose, bis 20. September jeden Sa & So 12 bis 18 Uhr, Eintritt 10/7 Euro

Sonntagmorgen – Wer hat dieses Jahr nicht in punkto Mode die ganze Saison übersprungen? Was soll man sich auch in Schale werfen, wenn man unter der Maske gar nicht erkannt wird? Wer auch 2020 nicht ganz ohne Gucci, Prada und Co auskommen möchte, begebe sich an einen der unscheinbarsten Flohmärkte der Stadt, an den Neuköllner Kranoldplatz (11 bis 17 Uhr) nämlich. Da die hier zu findenden Vintagestücke nicht selten aus den Siebzigern, Achtzigern und Neunzigern stammen, sieht man nicht nur niemals aus wie aus der letzten Saison, man verströmt, neben einer manchmal staubigen Note, auch massig früher-war-alles-besser-Romantik – und was könnte ein passenderes Modestatement zur Corona-Saison sein?

Sonntagmittag – Wer verschiedenen Quellen im Netz Glauben schenkt, muss meinen, die Ausstellung mit Linda McCartneys Polaroid-Familienalbum, Sophie Thuns medienästhetischer Fotografie und Francesca Woodmans psychoanalytisch getränktem Surrealismus längst verpasst zu haben. Aber nein, die Show wurde nur verschoben, ihr Ende ist auf dem 5. September gelandet und wer sich die drei weiblichen Perspektiven auf die Welt ansehen möchte, die verschiedener kaum sein könnten, begebe sich zwischen 10 und 20 Uhr ins c|o Berlin (Hardenbergstraße 22-24). Kaffee oder Wein im Café des Hauses öffnet den Blick auf in Feinstaub aufgegangene Träume des ehemaligen Hauptstadtzentrums.

Sonntagabend – Zum Wochenendeende dann der Blick über eines der heutigen Zentren der Stadt vom Dach der Neukölln Arkaden aus. Die darauf befindliche Rooftop-Bar Klunkerkranich hat nämlich wieder geöffnet und lädt laut Wettervorhersage zu spektakulär nassen Aussichten auf sich türmende Gewitterwolken, gleißende Blitze und Wetterpanik in den Straßen von 17 bis 23 Uhr. Kostenfreier Bonus: Bei Regen wird das Aperolglas nie leer, nur seine Farbe ändert sich allmählich. Auch die überall üblichen Wartezeiten am Einlass könnte das Wetter reduzieren. Karl-Marx-Straße 66, U-Bhf Rathaus Neukölln

Mein Wochenende mit

Durchgecheckt

Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland. Zeichnung: Naomi Fearn

Nördlich von Berlin hat er diese Woche großes Federvieh in weiter Landschaft ertrüffelt: In Berkenlatten, nicht weit von Gerswalde (Uckermark), lassen Straußenvögel sich ganz aus der Nähe betrachten. Beim Spaziergang übers grüne Gelände flitzen Straußenbabys durch die „Kinderstube", ein 800 Meter langer Barhufpark, pardon, Barfußpark, wartet gleich nebenan. Sogar Übernachten ist möglich: in Blockhütten ganz nah bei den Straußen (bei Redaktionsschluss gab es noch freie Betten!) – oder besser gleich Ferien machen. Spritztour gefällig? Weiter nördlich im Boitzenburger Land steht ein Schloss (Templiner Straße 13) wie in Neuschwanstein. Von dort lohnt sich der „Kleine Boitzenburger“, ein Spaziergang durch den Gutspark zur Gropius-Kapelle, vorbei an Tempelruinen bis zur Klosterruine. Einkehren? Unbedingt imGrünen Baum“ (Templiner Straße 4, Boitzenburg), einem restaurierten alten Gasthof mit Innenhof und Biergarten unter alten Eichen. Hoffentlich sind Wildschweine erlaubt.

Lese­empfehlungen

Ist es nicht schön, plötzlich als systemrelevant zu gelten und von der Öffentlichkeit gesehen zu werden? Während die Arbeit von Kassierer:innen und Mediziner:innen vielfach mit Applaus und Balkonkonzerten gewürdigt wurde, putzt und desinfiziert das Reinigungspersonal allerorten still die Spuren des Corona-Alltags. Für wenig Geld und mit wenig Schutz und Anerkennung. Marie Rövekamp hat den widersprüchlichen Alltag begleitet und für den Tagesspiegel aufgeschrieben.

Über Paris sagte man lange, die Stadt habe durch die Gentrifizierung mehr Galerien als Künstler:innen — und sei als Kunstraum tot. In Berlin stehen die Vorzeichen offenbar umgekehrt: Guy Chazan schreibt für die Financial Times (Englisch), dass sich nun die Sammler, ebenfalls aus Gründen der Gentrifizierung, aus der Hauptstadt verflüchtigen und attestiert, vielleicht etwas voreilig, das nahende Ende der Berliner Kunstwelt. Er unterschlägt aber, dass nach wie vor kaum irgendwo mehr Kunst produziert wird, als in Berlin.

Zum Schluss gratulieren wir dem vielfach krisenerprobten Abi-Jahrgang 2020 zu seinen rekordverdächtigen Leistungen.

Wochen­rätsel

Die Senatssprecherin beschwerte sich bei Hajo Schumacher von der Berliner Morgenpost, nachdem dieser die Müller-Regierung in einem TV-Talk als

a) lahme Enten
b) disparaten Hühnerhaufen
c) untätige Bürokraten

bezeichnet hatte.  

Schicken Sie uns die richtige Lösung und gewinnen Sie einen Checkpott.

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Encore

Trotz Sommerferien steht in Berlin weiterhin nur die Ringbahn still (zwischen Treptower Park und Tempelhof. Unsere (nicht vollständige) Wochenvorschau: Die Fashion Week verlässt Berlin zwar teilweise nach Frankfurt, doch danach kräht am Dienstag kein Hahn. Im Adlon findet eine Modenschau mit der Designerin Anja Gockel statt. Nicht zu verwechseln mit der Veranstaltung vor dem Adlon am Brandenburger Tor, wo Demonstranten mit Julia-Klöckner-Masken verkleidet gegen die Agrarpolitik der Bundespolitik demonstrieren wollen. Immerhin corona-konform. Am Mittwoch werden die aktuellen Arbeitslosenzahlen für Berlin und Brandenburg bekannt gegeben, es könnten schlechte Nachrichten werden. Eine gute Nachricht gibt’s aber: Die Mehrwertsteuer sinkt um drei Prozent. Nicht weitergegeben wird das bei den Kino-Tickets. Die Preise bleiben gleich, wenn die Yorck-Kinos am Donnerstag nach fast vier Monaten wieder öffnen. Kleiner Tipp: Wer sein Ticket online kauft und so Schlangen im Kino vermeidet, spart einen Euro.

Zum Preis von nur einer Schrippe lesen wir uns am Montag wieder, bis dahin ein schönes Wochenende!

Felix Hackenbruch